Juryvorsitz
Hans-Jörg Birner
Seit 2008 darf ich als Erster Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Kirchanschöring (Lkr. Traunstein) mitgestalten – eine Aufgabe, die ich als großes Privileg empfinde. Als Vorsitzender des Kreisverbandes Traunstein im Bayerischen Gemeindetag und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum bringe ich kommunalpolitische Erfahrung auf Landes- und Bundesebene mit. Als Initiator des Regionalwerks Chiemgau-Rupertiwinkel, Vorsitzender der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel und Gründungsvorsitzender der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel liegt mir die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume und die Zukunft lebenswerter Dörfer besonders am Herzen. Den Dorfwettbewerb begleite ich in der Bundesjury seit 2023. Nach der aktiven Teilnahme als Bundessieger im Jahr 2004 (damals war ich 3. Bürgermeister und Projektleiter) wurde ich immer wieder einmal in Bezirks- oder Landesjurys eingeladen.
(Bildquelle: Hans-Jörg Birner)
Marion Frohnapfel
Ich bin Bürgermeisterin der hessischen Gemeinde Nüsttal und leite die Jury der 28. Bundesbewertungskommission. Bereits in der vorherigen Wettbewerbsrunde durfte ich – gemeinsam mit zwei Kollegen - den Vorsitz der 27. Kommission übernehmen.
Die Teilnahme mehrerer Dörfer aus unserer Gemeinde am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat meinen Blick für die Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raums geschärft.
Es bereichert mich jedes Mal aufs Neue, die teilnehmenden Orte zu besuchen, ihre Fortschritte zu erleben und die Menschen kennenzulernen, die mit großem Engagement ihre Heimat gestalten. Auf diese Begegnungen freue ich mich besonders.
(Bildquelle: Gemeinde Nüsttal)
Stellvertretender Juryvorsitz
Dr. Martin Müller
Nach seinem Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften an den Universitäten Bonn und Hohenheim hat Martin Müller neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Neubrandenburg im Fachgebiet Agrarökonomie an der Uni Hohenheim promoviert. Seit 2002 ist er als Referent in verschiedenen Verwendungen im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat tätig. Seit 2018 leitet er das Referat „Nationale Förderprogramme der Ländlichen Entwicklung, Dorfentwicklung und Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen“.
(Bildquelle: BMLEH / Photothek)
Stefan Taxis
Stefan Taxis absolvierte sein Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim mit dem Abschluss Diplom-Agraringenieur. Er arbeitet seit 1992 als Referent in verschiedenen Verwendungen im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Seit 2012 ist er im Referat „Nationale Förderprogramme der Ländlichen Entwicklung, Dorfentwicklung und Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen“ tätig. Er betreut u. a. den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und ist zuständig für den Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“. In seinem Arbeitsbereich engagiert er sich unmittelbar für das Wohl der Menschen in den ländlichen Räumen.
(Bildquelle: Stefan Taxis)
Fachbereich 1
Unser Dorf hat Zukunft, weil wir Ziele und Konzepte entwickeln, wirtschaftliche Initiativen unterstützen und zur Verbesserung der Infrastruktur beitragen.
Wilfried Cramer
Wilfried Cramer ist seit zwölf Jahren Bürgermeister der Gemeinde Meinheim in Bayern. Meinheim hat zweimal am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen, wurde dabei einmal mit Silber (2016) und das zweite Mal mit Gold (2023) ausgezeichnet. Zudem hat das Dorf 2024 beim europäischen Wettbewerb „Entente Florale Europe“ die Goldmedaille erhalten. Alle Wettbewerbsstrecken konnte er federführend begleiten und sich dabei eine umfangreiche Expertise aneignen. Beruflich ist der studierte Betriebswirtschaftler seit 28 Jahren selbständiger Finanzplaner unter dem Dach der unabhängigen, bundesweit tätigen Plansecur KG.
(Bildquelle: Fotoatelier Braun)
Silke Kuhlemann
Aufgrund ihrer beruflichen Expertise aus dem Projekt- und Gesundheitsmanagement, aber auch durch ihr ehrenamtliches Engagement als Kommunalpolitikerin in der ländlich geprägten Wachstumsregion entlang der Ems konnte Silke Kuhlemann bereits viele Erfahrungen in der Förderung der Wirtschaft und der Gesundheitsversorgung sowie der Bekämpfung des Fachkräftemangel sammeln. Die Balance zwischen Natur- und Lebensraum mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Daseinsvorsorge zu finden sind für sie wichtige Aspekte für ein gutes Leben im ländlichen Raum.
(Bildquelle: Akka Fotografie)
Ute Pesch
Ute Pesch arbeitet seit 1999 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks, wo sie bereits verschiedene Themen, unter anderem Umweltpolitik, Nachhaltigkeit und Strukturpolitik, verantwortet hat. Aktuell leitet sie das Referat mit Schwerpunkt Kredit- und Förderpolitik und betreut zudem das Lebensmittelhandwerk. Sowohl durch ihre berufliche Expertise, aber auch als Bewohnerin eines Dorfes kennt sie die Herausforderungen ländlicher Räume aus erster Hand. Der Wettbewerb liegt ihr am Herzen, denn sie ist überzeugt davon, dass wirtschaftliche Impulse und engagierte Akteure Dorfstrukturen nachhaltig stärken können.
(Bildquelle: Photothek)
Olaf Pommeranz
Als LEADER-Regionalmanager im Landkreis Rostock und als Sprecher der LEADER-Aktionsgruppen in Mecklenburg-Vorpommern sowie als deren Landessprecher weist Olaf Pommeranz bereits seit rund zwanzig Jahren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren auf dem Land auf. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Beratung zu regionalen Entwicklungskonzepten, von Projektträgern und Unterstützung bei der Vernetzung zwischen verschiedenen Regionen. Seine Erfahrungen und sein Verständnis von ländlichen Räumen möchte er dabei in die Jury einbringen.
(Bildquelle: Regionalmanagement Landkreis Rostock)
Franziska Schmieg
Franziska Schmieg, Diplom-Agraringenieurin und Referatsleiterin für Ländliche Räume und Diversifizierung beim Deutschen Bauernverband, erlebt in ihrer täglichen Arbeit, wie viel Stärke, Ideenreichtum und wirtschaftliches Potenzial in unseren Dörfern steckt. Die Frage, was ein Dorf lebenswert und zukunftsfähig macht, beschäftigt sie schon lange. Ebenso lange begleitet sie den Dorfwettbewerb auf unterschiedlichen Ebenen. Dabei stehen für sie die Begegnungen mit den Menschen und deren Geschichten, die zeigen, wie viel Mut und Zukunft in unseren Dörfern steckt, im Vordergrund.
(Bildquelle: BMLEH/Photothek)
Sarah Schulte-Döinghaus
Sarah Schulte-Döinghaus ist Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. In dieser Funktion stärkt sie die bundesweite Verbandsarbeit, unterstützt ehrenamtliche Strukturen und vertritt die Interessen junger Menschen in ländlichen Räumen. Ein besonderes Anliegen sind ihr die Bleibe- und Rückkehrperspektiven junger Menschen in ihren Regionen. Expertise bringt sie durch langjährige ehren- sowie hauptamtliche Verbandserfahrung sowie als wiederholtes Mitglied der Bewertungskommission ein.
(Bildquelle: BMLEH/Photothek)
Andrea Wende
Als langjährige Bürgermeisterin von Unterwellenborn in Thüringen (2006 – 2024) verfügt Andrea Wende über umfassende Erfahrungen in der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume. Nominiert vom Deutschen Städte- und Gemeindebund für die Bundesbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“, bringt sie fundierte Kenntnisse zu Dorfentwicklung, Infrastruktur, Ehrenamt und demografischen Wandel ein. Ihr Fokus liegt auf realistischen, bürgergetragenen Konzepten, die Lebensqualität sichern und Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum stärken.
(Bildquelle: Andrea Wende)
Jörg Wilke
Jörg Wilke ist selbständiger Unternehmens- und Regionalberater mit langjährigen Erfahrungen in den Bereichen Wirtschaftsförderung, EU-Programm-Management (u.a. INTERREG), nachhaltigem Landmanagement und Konzepterstellung sowie Moderation und Mediation in Landes- und Kommunalverwaltungen. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Initiierung und Begleitung von Projekten zur ländlichen (Regional-)Entwicklung sowie in der Erstellung fachspezifischer Konzepte (u.a. LEADER, Wirtschaftsförderung/Gewerbeflächen- und Technologiezentrenentwicklung und Dekarbonisierung der Wirtschaft).
(Bildquelle: Prof. Dr. Lutz Stührenberg)
Fachbereich 2
Unser Dorf hat Zukunft, weil wir sozial engagiert sind und dörfliche kulturelle Aktivitäten entfalten.
Jana Ahnert
Jana Ahnert aus Erlau in Sachsen ist selbst Akteurin im ländlichen Raum, beruflich als Geschäftsführerin eines kleinen evangelischen Schulvereins. Darüber hinaus ist sie vielfältig bürgerschaftlich engagiert: lokal als Vorsitzende des Generationenbahnhof Erlau e.V. und in der Kirchgemeinde, überregional im Neuland gewinnen e.V. – einem Netzwerk, das zivilgesellschaftlich Gestaltende, deren Ideen und Projekte in ländlichen Regionen bündelt und sichtbar macht. Jana Ahnerts Motivation: ein gutes Leben auf dem Land, das immer dann blüht, wenn Menschen mit Herz und Hand für ihre Region einstehen.
(Bildquelle: Jana Ahnert)
Isabelle Ginsbach
Seit 2019 ist Isabelle Ginsbach im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes für den Dorfwettbewerb zuständig und leitet das Referat Ländliche Entwicklung und Heimat. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Leiterin der Abteilung Landwirtschaft, Ernährung, Entwicklung ländlicher Raum. Als Vorsitzende der Landesjury „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sie für ihre tägliche Arbeit, aber auch für die Tätigkeit als Mitglied der Bundesjury bereits zahlreiche Erfahrungen im Wettbewerb sammeln dürfen. Zudem verantwortet sie Förderbereiche, die das bürger- und ehrenamtliche Engagement unterstützen, was ihr sehr am Herzen liegt und sie als Expertise in ihre Jury-Tätigkeit einbringt.
(Bildquelle: Kathrin Hinsberger)
Marie-Christin Liese
Marie-Christin Liese arbeitet beim Landkreis Eichsfeld als Werkleiterin bei den Kulturbetrieben und leitet das Eichsfelder Kulturhaus. Seit 2019 ist sie für den Landkreis in verschiedenen Positionen tätig, so z. B. als Projektverantwortliche für die Programme „Demokratie Leben!" sowie „Jugend stärken im Quartier". Als Kreisplanerin arbeitete sie u.a. an der strategischen Ausrichtung und Entwicklung des Landkreises. Seit 2022 ist sie Lehrbeauftrage an der Hochschule Nordhausen im Fachbereich Public Management & Governance. Sie vertritt den Deutschen Landkreistag (DLT) in der Jury.
(Bildquelle: Photothek)
Jürgen Römer
Dr. Jürgen Römer, ausgebildeter Maler und Lackierer mit Zusatzausbildung zur Denkmalpflege sowie promovierter Historiker, war in seiner Laufbahn unter anderem Museumsleiter sowie in der evangelischen Kirche in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Zwischen 2012 und 2025 war er Leiter des Fachdienstes Dorf- und Regionalentwicklung in der Verwaltung des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Dabei hat er zahlreiche Projekte in der ländlichen Entwicklung, zu sozialen Orten im ländlichen Raum, sowie Ehrenamts- und Demokratieförderung vorangetrieben. Derzeit ist er Vorsitzender der Hessischen Akademie der Forschung und Planung im ländlichen Raum HAL e.V.
(Bildquelle: Jürgen Römer)
Katrin Schuchardt
Katrin Schuchardt bringt umfassende Erfahrungen im Bereich der zukunftsfähigen Dorfentwicklung mit; zum einen durch ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands und Vereinen in ihrem Heimatort; zum anderen durch ihre bisherige berufliche Tätigkeit als wiss. Referentin im Landtag Baden-Württembergs. Besonders am Herzen liegt ihr ein vielfältiges, offenes soziales Miteinander: Engagementförderung, Vereinsleben, Integration, Jugendbeteiligung und Kultur – denn zukunftsfähige Dörfer entstehen dort, wo junge Menschen aktiv mitgedacht und in lokale Initiativen und Entwicklungsprozesse einbezogen werden.
(Bildquelle: Katrin Schuchardt)
Dr. Karsten Schulz
Dr. Karsten Schulz, Diplom-Pädagoge und Jugendforscher, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit ländlichen Regionen, hier insbesondere in Projekten zu Themen der sozial-ökologischen Transformation, Kinder- und Jugendarbeit sowie Beteiligung. Fundierte praktische Erfahrungen konnte er u.a. als Referent für Evangelische Jugend in ländlichen Räumen bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) sammeln. Bei seiner Arbeit kooperiert er mit Verbänden und Engagierten aus dem jugend- und sozialpolitischen Bereich.
(Bildquelle: Photothek)
Regina Selhorst
Regina Selhorst ist aktive Bäuerin und lebt auf einem Hof im Mehrgenerationenhaushalt im Münsterland. Als Präsidentin des „LandFrauenverbandes Westfalen-Lippe“ (2014-2023) konnte sie in vielen Regionen Initiativen anstoßen und hatte einen besonderen Blick auf die Dorfgemeinschaft und regionale Strukturen des Zusammenlebens. Durch die ehrenamtlichen Tätigkeiten konnte sie Expertise besonders im Bereich soziales und kulturelles Engagement im ländlichen Raum sammeln. Sie ist in verschiedenen Vereinen im Dorf aktiv und freut sich auf die Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Mentalität in den Regionen und ihre individuellen Initiativen.
(Bildquelle: Regina Selhorst)
Ulrike Wolf
Ulrike Wolf ist tätig für die Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen mbH im Bereich der Regionalentwicklung – mit Schwerpunkt auf Fördermittelmanagement und Projektberatung sowie Moderation von Beteiligungsprozessen. Seit 2022 ist sie zudem Regionalmanagerin der LEADER-Aktionsgruppe Altenburger Land und seit 2025 im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG). 2021 war sie Co-Gründerin des Skatstadt:Hub Coworking Spaces und ist seitdem Mitglied im CoWorkLand Netzwerk. Außerdem engagiert sie sich im Vorstand des Fördervereins Altenburger Botanischer Erlebnisgarten e.V.
(Bildquelle: Ulrike Wolf)
Fachbereich 3
Unser Dorf hat Zukunft, weil wir wertschätzend und sensibel mit unserer Baukultur und der Natur und Umwelt umgehen.
Dr. Matthias Bickert
Dr. Matthias Bickert ist promovierter Geograph mit Schwerpunkt historische Siedlungsentwicklung und Baukultur. Er arbeitet als Sachgebietsleiter am Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken und ist seit vielen Jahren in der Regionalentwicklung tätig. Erfahrungen aus Forschung, Lehre und Projekten zur Dorfentwicklung prägen seine Arbeit. Als langjähriger Moderator an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung und engagiertes Mitglied regionaler Netzwerke bringt er fundierte Expertise und hohe Motivation für lebendige, zukunftsfähige Dörfer in die Bundesjury ein.
(Bildquelle: Lukas Kesselhut)
Max Hansen
Max Hansen hat Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung an der Technischen Universität München (TUM) studiert. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Büros in den Niederlanden und Deutschland und ist seit 2015 Team- und Projektleiter bei bhmp in Bruchsal. Er hat mehrere Lehraufträge im Bereich Landschaftsarchitektur und Städtebau an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen und schreibt regelmäßig für verschiedene Fachzeitschriften. Außerdem ist er Beiratsmitglied des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt*innen im Landesverband Baden-Württemberg.
(Bildquelle: R. Erb)
Dr. Gertrud Hein
Dr. Gertrud Hein ist promovierte Geographin und war bereits in ihrer Zeit als Bildungsreferentin der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW zuständig unter anderem für Dorfökologie, Dorferneuerung, Biodiversität, Sport und Umwelt sowie Qualifizierung im ehrenamtlichen/beruflichen Naturschutz. Vom Bund Heimat und Umwelt (BHU) wurde sie als Jurymitglied auf Basis der langjährigen Zusammenarbeit zu Themen wie „Ländliche Gärten“ oder „Biologische Vielfalt im ländlichen Raum“ nominiert. Seit 15 Jahren ist sie zudem Teil der BHU-Fachgruppe „Kulturlandschaft“.
(Bildquelle: BMLEH / Photothek)
Stefan Kalckhoff
Stefan Kalckhoff ist seit 1984 als freiberuflicher Stadtplaner und Landschaftsarchitekt tätig. Von 2004 bis 2007 war er Jurymitglied bei „Unser Dorf hat Zukunft“ in Bayern, im Bund ist er seit 2013 dabei und vertritt den Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla. Seine beruflichen Schwerpunkte als Planer liegen beim Wohnungsbau, beim Bau von Kindereinrichtungen, Parkanlagen, Sanierungen, in der Denkmalpflege und der Bürgerbeteiligung. Die Baukultur ist für ihn der Kern dörflicher Identität, gute Planung ein starkes Fundament für eine nachhaltige Zukunft des Dorfes.
(Bildquelle: Susanne Krauss Fotografie)
Dr. Rüdiger Paul Kirsten
Dr. Rüdiger Paul Kirsten, promovierter Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, hat vierzig Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Stadt- und Landschaftsarchitektur. Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten u.a. neben Dorfentwicklungsplanungen auch Ortsgestaltungskonzeptionen und Erhaltungssatzungen, naturschutzfachliche Planungen im Arten- und Biotopschutz sowie Planungen im Denkmalschutz unter besonderer Beachtung des Ortsbildes und der historischen Zusammenhänge bei verschiedenen Orts- und Dorftypen. Er ist seit zwei Jahrzehnten Vorstand und Jurymitglied der Entente Florale Europe und bereits zum siebten Mal Mitglied der Bundesjury von „Unser Dorf hat Zukunft“. Dort vertritt er den Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla.
(Bildquelle: BMLEH / Photothek)
Monika Lambert-Debong
Über 35 Jahre begleitet Monika Lambert-Debong bereits den Wettbewerb, unter anderem in der Landesjury im Saarland. Die gelernte Gärtnerin und Dipl.-Ingenieurin Gartenbau (FH) ist als Sachgebietsleiterin Umwelt und Klimaschutz beim Landkreis Saarlouis tätig. Davor war sie fast 30 Jahre Geschäftsführerin beim Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz. In der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG) wirkt sie ehrenamtlich im Präsidium mit. Und auch im kommunalpolitischen Bereich bringt sie sich ein und möchte für die Weiterentwicklung der Dörfer und deren Lebensqualität einen Beitrag leisten.
(Bildquelle: Monika Lambert-Debong)
Cornelia Pacalaj
Cornelia Pacalaj ist gelernte Gärtnerin, studierte Pflanzenzüchterin und aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur. Ab 1992 arbeitet sie am Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau Erfurt; seit 2019 ist sie in der Zweigstelle des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum tätig – dort in der Beratung und Weiterbildung zur Gestaltung grüner Freiräume im kommunalen Bereich und der nachhaltigen Eingliederung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen. Seit 2021 ist sie Jurorin im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
(Bildquelle: BMLEH / Photothek)
Paul Saum
Paul Saum, Meister im Garten- und Landschaftsbau, ist Gründer und Inhaber von Paul Saum Garten- und Landschaftsbau in Hohenfels-Liggersdorf. Der Betrieb wurde 1983 gegründet und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeitende. Auf Bundesebene wirkte Paul Saum zwischen 2017 und 2024 als Vizepräsident im Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) sowie als Vorsitzender des Bildungsausschusses. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Novellierung der Ausbildungsverordnung beteiligt. Darüber hinaus gehört er dem Verwaltungsrat des Ausbildungsförderwerks im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau an.
(Bildquelle: Paul Saum)