Ein aktives Dorfleben und ein gutes Miteinander gelingen besonders dann, wenn die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Vereinen, Gruppen, Institutionen und weiteren Beteiligten verlässlich organisiert ist. Dies gilt vor allem dann, wenn es nicht nur darum geht, Aktivitäten und Veranstaltungen terminlich aufeinander abzustimmen, sondern auch gemeinsam größere Projekte und Herausforderungen anzugehen oder die Interessen des Dorfes nach außen zu vertreten.
Viele Dörfer haben hierfür ihren ganz individuellen Weg der Zusammenarbeit gefunden: sei es über das örtliche kommunalpolitische Gremium wie einen Ortsrat, eine freie Gruppe, einen Verein oder mit einer Kombination verschiedener Formen.
Wenn Sie die dorfweite Zusammenarbeit verbessern möchten, überlegen Sie, welche bestehenden Organisationsstrukturen sich dafür anbieten, beispielsweise eine Gruppe, bei der sowieso schon verschiedene Fäden zusammenlaufen. Es kann sich aber auch die Gründung einer neuen Gruppe für Sie anbieten.
Unabhängig von der Wahl der passenden Organisationsform ist es für eine gute Zusammenarbeit wichtig, dass die Beteiligten…
- offen für neue Vorschläge und Herangehensweisen nach dem Motto „Die Idee zählt, nicht die Ideengebenden“ sind,
- die Arbeit der jeweils anderen Gruppen und Vereine wertschätzen und respektvoll mit unterschiedlichen Interessen und Meinungen umgehen,
- Gemeinsamkeiten hervorheben und Konkurrenzen untereinander vermeiden,
- Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar definieren sowie
- geeignete Austauschformate und Kommunikationswege nutzen.