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Rammenau: Wettbewerbsteam aus ehrenamtlichen Bürgermeister, Gemeinde und Verein

Ein Mann spricht auf einem Brunnen in einem Innenhof zu einer Gruppe von Menschen.

BMLEH/Photothek

  • Gemeinde Rammenau (Landkreis Bautzen, Sachsen)
  • 1.392 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 2022)
  • Teilnahme am Bundeswettbewerb im Jahr 2023

In Rammenau kümmerte sich der ehrenamtliche Bürgermeister gemeinsam mit dem Gemeinderat und einer hauptamtlichen Mitarbeiterin der Gemeinde federführend um die Teilnahme am Wettbewerb. Unterstützung fanden sie bei lokalen Vereinen und weiteren Ehrenamtlichen. Das gute Zusammenspiel zwischen Kommune, Verwaltung und Ehrenamt sorgte für eine effektive und zielgerichtete Zusammenarbeit. 

Der Gemeinderat war intensiv in die Teilnahme eingebunden und verstand den Wettbewerb als Impulsgeber für die weitere Dorfentwicklung. Insbesondere vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Coronapandemie wollten Mitglieder des Gemeinderats die Teilnahme als Chance nutzen, die Dorfgemeinschaft zu stärken. 

„Der Wettbewerb hat die Dorfgemeinschaft wieder enger zusammengebracht.“ 

Bürgermeister der Gemeinde Rammenau

Rammenau hatte bereits im Jahr 2013 am Bundesentscheid teilgenommen und wollte an diesen Erfolg anknüpfen. Dies motivierte die Beteiligten zusätzlich. 

Vorteilhaft für die Entwicklung des Ortes und die Teilnahme am Wettbewerb ist zudem die gute regionale und überregionale Vernetzung des Bürgermeisters: Seine aktive Einbindung in die LEADER-Aktionsgruppe sowie die regelmäßige Teilnahme an interkommunalen Austauschformaten, insbesondere Treffen mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus umliegenden Gemeinden, ermöglicht den kontinuierlichen Wissensaustausch. Auf diese Weise können eigene Erfahrungen geteilt und neue Impulse aufgenommen werden. 

Der Wettbewerb diente auch als Kreativitätsmotor für neue Ideen, die dank des Know-hows des Bürgermeisters zu Projektfinanzierung und Förderung und der Unterstützung der Gemeindeverwaltung bei der Suche nach dem passenden Förderprogramm realisiert werden konnten. So hat die Gemeinde erfolgreich LEADER-Fördermittel eingeworben, zum Beispiel im Jahr 2025 für eine Kinder-Mitmach-Küche. Ein weiteres Beispiel ist der Umbau der Fichteschule Rammenau zur Tagespflege mit seniorengerechten Wohngemeinschaft mit Unterstützung von Mitteln der Strukturförderung im Zuge des Braunkohleausstiegs im Lausitzer Revier.

Ein weiterer Tipp aus Rammenau ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmerdörfern: Vor der Wettbewerbsteilnahme hat sich der Bürgermeister bei erfahrenen Dörfern informiert, danach hat Rammenau seine Erfahrungen in Infoveranstaltungen des Landes Sachsen an andere Dörfer weitergegeben.

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