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Dorfladen mit Cafébetrieb
In dem peripher liegenden Göttinger Ortsteil Roringen in Niedersachsen mit etwa 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird seit dem Jahr 2000 der Dorfladen als einziges Nahversorgungsangebot in Vereinsträgerschaft von Unser Laden e. V. betrieben. 2014 wird der Dorfladen um ein Café erweitert, das auch als Ort der Begegnung und des Austausches dient. Innerhalb des Ortes besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, was neben der Trägerschaft durch einen Verein für den Erfolg verantwortlich ist. Mithilfe der Projektförderung wird der Dorfladen mit Cafébetrieb ausgebaut und modernisiert. Neben dem Küchenaus- und Ladenumbau kann das Angebot insbesondere im Außenbereich durch eine Terrassenvergrößerung und den Bau eines Grillpavillons erweitert werden. Die Maßnahmen stärken die Wirtschaftlichkeit des Betriebes und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung. In der Zukunft sind weitere Maßnahmen angedacht, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Mittagstisches oder einer Frischetheke.
Pfaffenhausen 2.1.
Ziel des Projektvorhabens ist es, stadtplanerische und wirtschaftliche Grundlagen für die Neugestaltung des Ortskerns in Pfaffenhausen unter Einbindung aller gesellschaftlicher Gruppen zu schaffen. Für die Projektsteuerung wird ein Projektbeirat mit verschiedenen Akteure gebildet. Dieser bestimmt das strategische und operative Vorgehen während der Projektlaufzeit. Mit der Projektförderung wird ein integrativer Planungs- und Umsetzungsprozess realisiert, bei dem alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen zur Gestaltung des Ortskernes einbringen. Im Zentrum des Vorgehens steht eine intensive persönliche Ansprache und Beratung der betroffenen Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer. Die Gespräche werden maßgeblich vom Ortsvorsteher und vom Bürgermeister geführt. Die Ergebnisse werden im Projektbeirat besprochen und darauf aufbauend Gestaltungsoptionen ausgearbeitet. Durch das Projektvorhaben wird eine umfangreiche Neugestaltung der Ortsmitte initiiert: Die Umsetzung der durch die Projektförderung erarbeiteten planerischen Vorarbeiten kann mithilfe des hessischen Förderprogramms 'Strategische Sanierungsbereiche' realisiert werden. Beispielsweise wird die Errichtung einer Pflegeeinrichtung umgesetzt. Ein Privatinvestor kauft ein leerstehendes Gebäude, das umfassend modernisiert wird. Es entstehen acht barrierefreie Mietwohnungen. Die Gemeinde selbst übernimmt die Umgestaltung eines Platzes zum neuen Treffpunkt in der Ortsmitte.
Paradiesplätze
Bau von barrierefreien Treffpunkten auf Friedhöfen Als Ergebnis des 'Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzeptes' (IGEK) der Gemeinde Hohe Börde wurde festgestellt, dass in den Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt Treffpunkte für ein soziales Miteinander für die Bürge-rinnen und Bürger fehlt. Andererseits zeigt der Friedhofsentwicklungsplan, dass hier Flächen nicht benötigt werden. Mit den BULE-Mitteln werden daher auf drei Friedhöfen soziale Treffpunkte einge-richtet. An den Treffpunkten werden jeweils Sitzbänke errichtet, mit einem Pavillon überdacht und die Flächen barrierefrei hergerichtet sowie das Umfeld bepflanzt. Bei der Einrichtung zusätzlicher Grünflächen und Wege wird auf eine ökologische Be-pflanzung mit bördetypischen und insektenfreundlichen Pflanzen geachtet. Darüber hinaus werden Fahrradständer und bis zu vier Informationstafeln an jedem Friedhof aufgestellt.
Paradiesplätze
Als Ergebnis des 'Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzeptes' (IGEK) der Gemeinde Hohe Börde wird festgestellt, dass in den Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt Treffpunkte und Kommunikationsplätze für ein soziales Miteinander für die Bürgerinnen und Bürger fehlen. Andererseits zeigt der Friedhofsentwicklungsplan, dass hier Flächen nicht benötigt werden. Mit den Projektmitteln werden daher auf drei Friedhöfen soziale Treffpunkte für Jung und Alt eingerichtet. An den Treffpunkten werden jeweils Sitzbänke errichtet, mit einem Pavillon überdacht und die Flächen barrierefrei hergerichtet sowie das Umfeld bepflanzt. Bei der Einrichtung zusätzlicher Grünflächen und Wege wird auf eine ökologische Bepflanzung mit bördetypischen und insektenfreundlichen Pflanzen geachtet. Um auch den ländlichen Tourismus in der Region zu stärken, werden darüber hinaus Fahrradständer und bis zu vier Informationstafeln an jedem Friedhof aufgestellt. Bei der Gestaltung dieser Tafeln wirken die Bürgerinnen und Bürger mit.
Junge LandFrauen
Gesellschaftliche und demografische Veränderungen erschweren zunehmend die Gewinnung neuer, vor allem jüngerer Mitglieder. Diese Entwicklung bewegt den Deutschen LandFrauenverband, eigene Strukturen kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, wie die Zukunftsfähigkeit des ehrenamtlichen Engagements in der Breite durch die Stärkung der Interessen junger Landfrauen gesichert werden kann. Ziel ist es, mit der Initiative 'Junge LandFrauen' ein bundesweites Netzwerk und ein Forum für die gemeinsamen Interessen junger Landfrauen zu entwickeln. Mit den Projektmitteln finanziert der Deutsche LandFrauenverband e. V. die Durchführung von Veranstaltungen und Workshops mit externen Referierenden. In vier vertiefenden Regionalveranstaltungen setzt sich jede Region mit einem Themenschwerpunkt auseinander: Region Nord: Gemeinsam mehr erreichen: Wie finde ich Gehör für meine Anliegen? Region Süd: Weiblich, ländlich, innovativ: Junge Frauen braucht das Land! Region West: Junge Landfrauen für den Vorstand gewinnen und begeistern! Region Ost: Lebens- und Bleibeperspektiven junger Frauen in ländlichen Räumen Es nehmen mehr als 200 junge Landfrauen aus allen 22 Landesverbänden teil. Aus den Veranstaltungen geht ein großes informelles Netzwerk hervor, welches den Austausch junger Landfrauen auch nach Auslaufen der Projektförderung fördert und stärkt. Die Ergebnisbroschüre bietet eine Unterstützung für alle Ortsvereine des LandFrauenverbandes.
Aktivitätenhaus
Das in der Region aktive Diakonische Werk Hochtaunuskreis hat über die Projektfördermittel eine hauptamtliche soziale Fachkraft eingestellt, um insbesondere das vorhandene ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und Nachbarschaftshilfen aufzubauen. Hierzu wird ein Begegnungsort, ein sogenanntes 'Aktivitätenhaus', in einem bestehenden Dorfgemeinschaftshaus geschaffen. Das Aktivitätenhaus wird als Anlaufstelle für soziale Fragen dienen. Die neu gestalteten Räume werden nun auch von Kirche, Flüchtlingshilfe und Vereinen genutzt. Die über das Projekt finanzierte Koordinatorin geht aktiv auf Ehrenamtliche aus Vereinen, Kitas und Schulen, Politik in Weilrod zu, um diese zu vernetzen und Ideen zur Stärkung der Begegnung zu sammeln. Insgesamt werden im Vorhaben zahlreiche Aktivitäten ins Leben gerufen, wie beispielsweise ein Literaturkreis, eine interkulturelle Woche, ein gemeinsames Frühstück von Kitakindern und dem Verein der Landfrauen sowie ein Elterncafé. Diese Ideen kommen aus der Bürgerschaft und werden mit Unterstützung der Koordinatorin umgesetzt. Dem Diakonischen Werk Hochtaunuskreis ist es gelungen, für die Personalstelle der sozialen Fachkraft in Weilrod eine Anschlussförderung im Programm 'Hessische Familienzentren' zu finden, sodass die Arbeit im Aktivitätenhaus fortgesetzt werden kann. Perspektivisch werden die Angebote des Aktivitätenhauses 'mobiler' aufgestellt, um noch mehr Bewohnerinnen- und Bewohnergruppen in den Dörfern zu erreichen.
EmslandDorfPlan
Das Vorhaben 'EmslandDorfPlan' hat das Ziel, mit einem kreativen Plangestaltungsprozess den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften im Landkreis zu fördern. Über die Projektmittel finanziert der Landkreis Emsland externe Expertinnen und Experten zur Erarbeitung von grafischen Zukunftsplänen für die ausgewählten Dörfer. Der Prozess besteht aus einem dreistufigen Verfahren: Bestandsanalyse, Zukunftsvision und Formulierung von konkreten Projekten. Die Ergebnisse werden jeweils in 'DorfPlänen' dokumentiert und in abschließenden Bürgerversammlungen vorgestellt. An zentralen Orten in den Dörfern werden die DorfPläne sichtbar für die gesamte Dorfgemeinschaft platziert. Alle Dörfer sehen ihren DorfPlan als Handlungsauftrag für die Dorfgemeinschaft. Insgesamt werden pro Dorf mehr als zehn Maßnahmen entwickelt und teilweise noch in der Projektlaufzeit erste kleinere Maßnahmen umgesetzt (wie beispielsweise Sitzbänke als Ausgangspunkt für Mitfahrgelegenheiten). Durch den Landkreis wird die Realisierung von entwickelten Maßnahmen finanziell unterstützt (50 Prozent Förderung pro Dorf, maximal 5.000 Euro). Durch Jahrestreffen mit allen beteiligten Gemeinden wird der Prozess langfristig weiterentwickelt. Entstanden ist ein Handbuch, in dem die Methode dargestellt wird und das zur Übertragung auf weitere Dörfer genutzt werden kann. Darüber hinaus wird die Emsland-DorfApp als Informations- und Kommunikationstool mit Projektmitteln entwickelt, die von circa 20 Dörfern des Landkreises genutzt wird. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Zukunft Landfrauenverbände
Der demografische Wandel führt in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs zu einem Bevölkerungsrückgang. Dies zeigt sich auch in den Mitgliederzahlen der Landfrauenverbände. Gleichzeitig spüren sie eine Ehrenamtsmüdigkeit. Der Brandenburger Landfrauenverband e. V. und der Landfrauenverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. werden gemeinsam ihre Zukunftsfähigkeit und die der Frauen in ländlichen Räumen stärken. Ziel des Vorhabens ist die Gewinnung neuer Mitglieder und die zeitgemäße Neustrukturierung der Verbandsstruktur. Mithilfe der Projektmittel wird eine externe Organisationsberatung mit der Analyse der Ausgangssituation beauftragt. Im Rahmen von Workshops, Interviews und Recherchen werden fünf Handlungsfelder abgeleitet: Sichtbarkeit erhöhen, Ressourcen managen, Veränderungen innerhalb der Mitgliederstruktur gestalten, in die Offensive gehen und verhärtete Strukturen neu denken und anpassen. Das Ergebnis zeigt, dass es Orte/Räume braucht, in denen Treffen stattfinden können, und neue ehrenamtliche Formen, wie zum Beispiel eine stärkere Projektorientierung oder eine zeitlich klar begrenzte Aktivität. Außerdem werden Engagement durch hauptamtliche Strukturen im Hintergrund gestärkt und die interne Vernetzung intensiviert. Im Anschluss an die Projektförderung sind alle Kreis- und Ortsgruppen der Landfrauenverbände in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, sich mithilfe der erarbeiteten Handlungsempfehlungen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Mobiler generationsübergreifender Treffpunkt
Die gesellschaftliche Teilhabe im Flächenlandkreis Holzminden in Niedersachsen ist von einer individuellen Mobilität abhängig. Auch Mitgliedsbeiträge sowie regelmäßige verbindliche Trainingszeiten lokaler Sportvereine stellen für Kinder mit Fluchthintergrund häufig eine Hürde dar. Deswegen wird die STEP gGmbH ein mobiles Angebot schaffen, mit dem verschiedene Ortsteile und damit eine neue und breitere Zielgruppe erreicht werden können. Mit Projektmitteln wird ein Wohnmobil gekauft, zu einem Treffpunkt umgebaut und mit Sport- und Spielutensilien ausgestattet (das 'Gelbe Mobil'). Es wird eine Viertel-Personalstelle einer sozialpädagogischen Fachkraft finanziert, um das Angebot vor Ort zu betreuen. Das Gelbe Mobil steht jede Woche an zwei festen Standorten im Landkreis. An beiden Standorten haben sich relativ feste Gruppen mit rund 20 bis 25 Kindern und Jugendlichen gebildet, die das Gelbe Mobil regelmäßig besuchen. Neben Sport- und Spielangeboten gibt es auch Getränke und Platz für einen generationenübergreifenden Austausch. Das mobile Angebot ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, Erfahrungen und Identifikation mit einer Gruppe jenseits einer Vereinszugehörigkeit zu sammeln. Der Treffpunkt bietet auch die Möglichkeit, persönliche Probleme mit der sozialpädagogischen Fachkraft anzusprechen und niederschwellige erste Hilfen zu erhalten. Nach Ende der Projektförderung übernimmt der Landkreis Holzminden die Kosten für eine halbe Personalstelle und den Betrieb des Gelben Mobils.
TreffKirch
Mit dem Vorhaben 'TreffKirch' wird der Ortsteil Kirchohmfeld in der Stadt Leinefeld-Worbis in Thüringen unter Mitwirkung der Dorfgemeinschaft langfristig attraktiv gestaltet. Den Ausgangspunkt bilden die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen des Ortes. Ziel des Vorhabens ist es, innerhalb des Ortes einen generationenübergreifenden Treffpunkt zu schaffen und das Ortsbild gestalterisch aufzuwerten. Mit den Projektmitteln wird ein Backhaus mit integriertem Holzbackofen errichtet. Das Backhaus ermöglicht es, die Traditionspflege (alte Backtechniken) mit gemeinschaftlichen Aktivitäten zu verbinden und auch den jüngeren Generationen diese Traditionen zu vermitteln. Ergänzend wird ein Pavillon mit Grillplatz als zentraler Treffpunkt für Jung und Alt errichtet. Im Rahmen der Pflanzaktion '800 Rosen' entstehen in Gemeinschaftsarbeit Pflanzbeete zur Verschönerung des Ortsbildes. An den Ortseingängen werden ergänzend Begrüßungstafeln in den Beeten platziert. Die Pflege der Beete erfolgt durch Patenschaften. Um die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen der Vereine und Gruppen in Kirchohmfeld auch zukünftig unterstützen zu können, werden verschiedene technische Geräte angeschafft.