Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Kunststrom Kraftwerk

Mit dem Vorhaben wird ein leerstehendes Kohlekraftwerk im brandenburgischen Luckenwalde in ein Kunststrom Kraftwerk umgewandelt und eine ganze Region mit Kultur, Kunst und Kunststrom versorgt. Das Projekt steht ganz im Zeichen von kreativen Energien. Das alte Kraftwerk bietet mit seinen architektonischen und räumlichen Voraussetzungen ideale Bedingungen. In der Turbinenhalle wird ein Kulturzentrum entstehen und das original erhaltene Kesselhaus einen Energie-Campus beherbergen, der als Plattform für die zukünftigen Herausforderungen im Energiesektor dienen wird. Die E-Factory im Seitenflügel bietet zudem Platz für Offene Werkstätten, Ateliers und Studios und trägt zur Vernetzung bei. Außerdem werden die Stromproduktion durch Skulpturen, die Energie erzeugen, sichergestellt, welche dann als Kunststrom durch das Stromnetz fließt, um so Luckenwalde mit anderen innovativen Projekten in ländlichen Regionen zu verbinden. Weiterhin werden die Nachtspeichermodule 'Grenzpunkte' als Prototypen von Schlafplätzen für Gäste des Kunststrom Kraftwerks gestaltet. Sie werden gemeinsam von Kunstschaffenden und Menschen vor Ort unter der Fragestellung entworfen, wie wir in Zukunft leben wollen. Dabei wird zudem modellhaft untersucht, wie die identitätsstiftende Vergangenheit eines Ortes mit einer innovativen künstlerischen Perspektive verknüpft werden kann. Die vielfältigen Teile des Kunststrom Kraftwerks mit ihrer künstlerischen Herangehensweise schaffen einen lebendigen Ort der kulturellen Teilhabe. Die Kunst kann Energie freisetzen und damit eine ganze Region beleben.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Land und Kultur Gestalten - mit Teilhabe zu mehr Kreativität

Mit dem Vorhaben 'Land und Kultur Gestalten' wird Kreativität in Nossen sichtbar gemacht und Teilhabe ermöglicht sowie gemeinsames Gestaltungspotenzial freigesetzt. Menschen, die zuvor im Verborgenen kreativ waren, können durch das Projekt ihre Ergebnisse präsentieren. Durch die unterschiedlichen Formate können die Einwohnerinnen und Einwohner Nossens gemeinsam kreativ sein, miteinander lernen, sich austauschen und ihr Lebensumfeld gestalten. Es wird ein physischer Raum in einem der Nossener Ortsteile geschaffen, um die Sichtbarmachung von Kreativität, den Austausch und das voneinander Lernen zu ermöglichen. Ergänzend werden digitale Austausch- und Interaktionsangebote zur Verfügung gestellt, um eine Vernetzung in der Region sowie darüber hinaus im Kontext 'Kreative Impulse' zu ermöglichen. Grundsätzlich besteht das Konzept aus den fünf inhaltlichen Arbeitspaketen: Digitale Plattform zur Vernetzung, Persönliches Netzwerk, Öffentlicher Atelier-Raum, Markt der Möglichkeiten und Künstlerische Interventionen.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Sterne der Nacht - ein Musiktheater

Das Musiktheater wird eine Eigenproduktion des Kulturhauses Wilster im Rahmen der 'Bürgerbühne', die den Bürgerinnen und Bürgern der strukturschwachen Region in Schleswig-Holstein eine Plattform bietet, sich und ihre Fähigkeiten vor einem öffentlichen Publikum zu präsentieren. 'Sterne der Nacht' richtet sich an Seniorinnen und Senioren 60+ und wird mit Laiendarstellerinnen und Laiendarstellern durchgeführt. Im Rahmen des Projekts erarbeiten die Darstellenden unter Anleitung des künstlerischen Leiters sowie professioneller Unterstützung durch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theater, Musik und Tanz eigenständig ein Stück. Sie finden und gestalten ihre Rollen und erlernen schauspielerische, musikalische und tänzerische Fähigkeiten unter den Augen von Gastdozentinnen und -dozenten entsprechender, professioneller Schulen. In der Region Wilster ist der demografische Wandel deutlich spürbar. Das Kulturhaus Wilster widmet sich mit seinem Musiktheater dieser Problematik und weicht damit deutlich von den üblichen Angeboten für Seniorinnen und Senioren ab und ermöglicht es ihnen, vollständig neue Erfahrungen zu sammeln.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

JUKIS - Jugendkulturlotsen für Kulturfestivals

Bis zu 80 junge Menschen werden zu Jugendkulturlotsen ausgebildet, um im späteren Verlauf des Projektes als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aufzutreten und Jugendkulturfestivals zu veranstalten. Die Jugendkulturlotsen bestimmen den Einsatz des Festivalbudgets, die inhaltliche Gestaltung und die Auswahl des Veranstaltungsorts zusammen mit den Kulturschaffenden. Um auch schulmüde Kinder und Jugendliche zu erreichen und finanziell schwächere Teilnehmende einzuschließen, werden die Angebote kostenfrei außerhalb der Schulzeiten angeboten. Ziel ist es, dass junge Menschen durch künstlerische Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen und Kulturschaffenden in ihrer Persönlichkeit gestärkt aus dem Projekt herausgehen und eine geschärfte Vorstellung von Kunst und Kultur gewinnen. Das Feedback der Teilnehmenden begleitet das Projekt und führt zu ständigen Verbesserungen. Die JUKIS-Koordinierungsstelle wird in der Stabsstelle 'Hilfen im Übergang' angesiedelt, welche Kompetenzen und Erfahrungen im Spannungsfeld von Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Praxis bündelt. JUKIS eröffnet eine Chance, die Jugend in Dithmarschen langfristig zu stärken. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird das Projekt dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Legislatives Theater im ländlichen Raum Hessens

Das in der Akademie Burg Fürsteneck durchgeführte Weiterbildungsangebot richtet sich an kreative und politikinteressierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Diese erlernen in einer auf drei Jahre angelegten theaterpädagogischen Weiterbildung, wie das sogenannte 'Legislatives Theater', das zur Demokratisierung der Politik durch Theater dient und im ländlichen Raum genutzt werden kann, um mittels eines Kulturangebots politische Diskurse zu aktivieren. Das 'Legislative Theater' ist ein Kulturangebot, das sich leicht in unterschiedlichsten Gemeinden umsetzen lässt. Es wird keine klassische Ausbildung in Schauspiel oder ein klassisches Theater als Spielort benötigt, um eine Aufführung zu ermöglichen. In einer Aufführung des 'Legislativen Theaters' werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu eingeladen, mitzuspielen und damit den Verlauf der Aufführung mitzugestalten. Im Rahmen der Weiterbildung 'Legislatives Theater im ländlichen Raum Hessens' werden mehrere, von den Teilnehmenden selbst entwickelte, Aufführungen eines 'Legislativen Theaters' in der Marktgemeinde Eiterfeld aufgeführt. Auf diese Weise wird der Theateransatz parallel zur Weiterbildung praktisch erprobt und umgesetzt.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

KALEIDOSKOOP – Videoporträts über Alltagskünstler

Das Vorhaben initiiert und produziert in der Region Rendsburg eine Serie von Kurz-Videos über Kulturschaffende aus dem Bereich der 'Basiskultur', also der Kultur, die viele Einwohnerinnen und Einwohnern in Musik-, Gesangs- oder Theatergruppen, in Malwerkstätten, VHS-Kursen, etc. in ihrem Alltag praktizieren. 'Kultur Aktiviert LEbensfreude und Intensiviert Dorf-Stadt-KOOPerationen': Hieraus leitet sich der Name 'KALEIDOSKOOP' ab. Das kreative und kulturelle Schaffen von Einzelpersonen oder Gruppen aus drei verschiedenen Sparten (Musik, bildende Kunst, darstellende Kunst) wird in Bewegtbild portraitiert. Auf diese Weise entsteht zum einen eine individuelle Dokumentation über den/die Kulturschaffenden, zum anderen eine exemplarische Darstellung der kulturellen Bandbreite, die in der ländlichen Region neben Brauchtum und 'Hochkultur' vorhanden ist.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Spielraum - bring es raus

Das Vorhaben erweitert die bisherige Jugendarbeit des Theater- und Kulturfördervereins Hambach e.V. durch ein neues und verändertes Angebot. Dafür werden Kinder und Jugendliche in der Spielstätte 'Theater in der Kurve', am Fuße des Hambacher Schlosses, zum Theaterspiel angeleitet und ausgebildet. Die bisherigen Altersgruppen werden in einem neuen Starter-Kurs 'Maskenbau und Maskenspiel' zusammengeführt. Die Anleitung durch eine Person je Gruppe wird auf zwei Spielleitende erweitert. Dies ermöglicht es, den Kindern ein breites Spektrum an Ausbildung zu vermitteln und sie in ihrer jeweiligen Altersstruktur optimal zu betreuen. Die Basis ist eine theaterhandwerkliche Grundausbildung durch professionell ausgebildete darstellende Künstlerinnen/Künstler bzw. Regisseurinnen/Regisseure. Die Kinder erhalten bühnenhandwerkliche Anleitung beispielsweise zu Technik und Bühnenausstattung. Aber auch die Präsentation und Umsetzung von Bühnenproduktionen, Werbung, grafische Darstellung und das Entwerfen von Werbetexten gehört zu den Inhalten. Umfassend werden auch Schauspiel, Stimme, Präsenz, Körperarbeit und Improvisation geübt sowie theaterpraktische und -theoretische Themen behandelt. Das umfassende Einüben der handwerklichen Grundlagen ermöglicht den Kindern und Jugendlichen ihre eigenen Geschichten und Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. Die Kinder werden zudem motiviert, auch in der Jugendgruppe, zukünftig eigene Bühnenprojekte zu realisieren. Dazu wird die Jugendgruppe neuaufgestellt, etwa mit Filmprojekten, Musiktheater und auch selbst erarbeiteten Stücken. Sowohl Kinder als auch Jugendliche erleben den Theaterraum als einen persönlichen Freiraum und bekommen fundierte Kenntnisse mit auf den Weg.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

SPITZKEHRE - Ein Theaterprojekt für Geflüchtete

Das Vorhaben vermittelt geflüchteten Menschen ein Zugang zum kulturellen Hintergrund ihrer neuen Nachbarschaft, indem das Projekt die Regionalgeschichte dokumentiert und die lokale Identität vermittelt – sowohl für Neubürgerinnen und Neubürger als auch für Ortsansässige. Das Theaterprojekt GLEISANSCHLUSS unternimmt mit den Geflüchteten eine Zeitreise: Die Geflüchteten führen mindesten zehn Interviews mit den Alteingesessenen. Sie stellen Fragen über das traditionelle Handwerk, die Arbeit und das Leben im Thüringer Wald. Die älteren Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner erzählen vom Krieg, aus der DDR-Zeit und von den Veränderungen nach der Wende. Die gesammelten Geschichten werden in einem Güterzug inszeniert, dafür entstehen in fünf Waggons Rauminstallationen, die mit typischen Materialien und Gerätschaften der Region gestaltet sind. Der Güterzug wird von der Museumsbahn an fünf Orten entlang der Strecke gefahren, wo jeweils Vorstellungen für die Einheimischen gespielt werden.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Theater freilich! – Theater mit der Generation 60plus

Durch das Vorhaben wird mit der Generation 60plus ein neues, zukunftsfähiges, kulturelles Bildungsangebot für den ländlichen Raum geschaffen. Für die Zielgruppe ergibt sich eine neue Form der Wertschätzung durch die konkrete Beteiligung an kreativen Prozessen des Theaters und durch den Erfolg ihrer öffentlichen Aufführungen. Die Region wiederum profitiert von verbesserten, kulturellen Angeboten durch den kreativen Einsatz der Projektteilnehmenden. Das Projekt ist in zwei Arbeitsphasen unterteilt: In Phase 1, der 'Experimentierphase', wird das Projekt zunächst in den Freilichtmuseen in Kürnbach und Neuhausen ob Eck realisiert. Die Methodik ist so gewählt, dass Formen des Theaters zum Einsatz kommen, mit denen insbesondere die Senioren angesprochen werden können. In dieser Phase werden die beiden Museen in Kürnbach und Neuhausen jeweils ein bis zwei unterschiedliche Formate testen, um eine möglichst breite Basis zu schaffen. Die Ergebnisse werden mit den Teilnehmenden gemeinsam evaluiert und die Methodik bei Bedarf angepasst. In Phase 2, der 'Praxisphase', wird 'Theater freilich!' auch in den übrigen Freilichtmuseen der Kooperation realisiert, wobei diese von den Erfahrungen der 'Experimentierphase' profitieren. Auch Phase 2 wird evaluiert und im Austausch mit den Teilnehmenden werden Verbesserungen an den entwickelten Modellen vorgenommen. Zum Ende des Projekts entsteht eine Handreichung, die es anderen Freilicht- und gerade auch kleineren Heimatmuseen ermöglicht, das Projekt in ähnlicher Form eigenständig durchzuführen.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

AKJZAmZ - Ausbau des Kinder- und Jugendzirkus Applaudino

Das Ziel des Vorhabens ist der Ausbau des Zirkusprojektes mit einem eigenen Zirkuszelt, entsprechender Technik und einer unterstützenden, anteiligen Personalstelle für Technik und Zeltbetreuung. Durch die Erweiterung des Projekts wird dem demografischen Wandel in der ländlichen Region um Zittau, der sich durch massiven Bevölkerungsrückgang und zunehmenden Einschränkungen auf kultureller und sozialer Ebene auszeichnet, wirkungsvoll begegnet. Ziel ist es mit der Projekterweiterung die bestehenden Strukturen zu verstetigen und die Vernetzung von Vereinen, Initiativen und Institutionen im Bildungs- und Kulturbereich des Landkreises Görlitz gezielt zu unterstützen. Bestehende Kooperationen sowie die, mit den geplanten Investitionen, geschaffene Projektstruktur ermöglichen Kindern, Jugendlichen und Familien durch die neuen Angebote eine größere Teilhabe am kulturellen Leben. In geplanten Zirkus-Schulprojektwochen entwickeln ca.150 Kinder mit Hilfe von Zirkuspädagoginnen und -pädagogen innerhalb einer Woche ein Programm für eine Abschlussaufführung. Die neuen, generationsübergreifenden Familienangebote bieten Zirkustraining für die ganze Familie. Die gezielte Einbindung von Kindern aus geflüchteten Familien ermöglicht den Abbau von Berührungsängsten und die Förderung von Integration in der Region. Mit der Zirkuspädagogik werden außerdem soziale Kompetenzen gefördert. Verschiedene, künstlerische Ausdrucksmittel kommen dabei zum Einsatz: Neben den zentralen, zirzensischen Bereichen (Balance, Clownerie, Jonglage, Akrobatik, Luftartistik) finden auch Tanz, Musik und Theaterelemente ihren Platz in der Erarbeitung und Entstehung des Zirkusprogramms.