Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

DorfMuseumSchule

Das Vorhaben entwickelt und setzt Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schulen um. Dabei tragen die Förderung von Kooperationen zum Erhalt und Ausbau der ehrenamtlich getragenen kulturellen Infrastruktur bei und erleichtern insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang. Modell Primarstufe (Hattorf am Harz): Für die Zielgruppe Kindergarten- und Grundschulkinder wird das Dorfmuseum Meierhof in Hattorf am Harz mit seiner klassischen Sammlung von land- und hauswirtschaftlichen Geräten zu einem modernen aktiven Vermittlungsort entwickelt und wird so zum selbstverständlichen Lernort für Kinder und zum dauerhaften Kooperationspartner für die beteiligten Einrichtungen. Am Ende des Prozesses steht die Entwicklung eines Leitfadens für vergleichbare Museen, der eine Empfehlung zur gemeinsamen Umsetzung der Lernziele des niedersächsischen Kerncurriculums in einem dörflichen Museum enthält. Modell Sekundarstufe I (Moringen-Fredelsloh): Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kooperativen Gesamtschule Moringen (KGS) und dem 'Keramik.um' (Museum zu Keramik und Töpferei) in Fredelsloh wird eine spielbasierte Museumsführung auf dem Smartphone entstehen. Herzstück der Führung wird ein Kurzfilm sein. Das Drehbuch dazu schreiben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wahlpflichtkurses. Auch den Dreh übernehmen die Jugendlichen mit Hilfe von Profis soweit wie möglich. Entlang dieser Geschichte wird gemeinsam mit den Kindern ein browserbasiertes Rätselspiel entwickelt, das die Besucherinnen und Besucher interaktiv durch das Museum führt. Das Grundgerüst des Spiels soll zudem mit einer Open-Source Lizenz veröffentlicht und per CMS anpassbar sein, sodass auch andere kleine Museen mit verhältnismäßig wenig Kosten und Aufwand ähnliche Projekte starten können.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

KULTURKNOTENPUNKT - Ein Roadmovie

Durch die partizipative Erstellung eines Roadmovies mit lokalem Bezug wird die regionale Verantwortung und Eigeninitiative im Schwalm-Eder-Kreis gestärkt. Zunächst wird der 'Kulturknotenpunkt' (KKP) aufgebaut, der ein Netzwerk Kulturinteressierter vor Ort und ein Pool professioneller Kunstschaffender ist. Dieser bringt Impulse durch Vorträge, Workshops, Gastregie oder andere künstlerische und dokumentarische Aufgaben in das Projekt ein. Aufgrund der Corona-Pandemie sind mehrfach Anpassungen nötig und das Roadmovie ist in der geplanten Weise nicht umsetzbar. Mit dem Kulturformat 'Kultur-Gemüse' werden regelmäßig auf dem Wochenmarkt verschiedene Zielgruppen zum Improvisationsspiel, zum Mitmachen motiviert. Ferienworkshops mit Kindern und die Gründung der Gruppe 'regionale Inszenierung' mit Jugendlichen und Erwachsenen aus der ganzen Region folgen. Eine Inszenierung bildet den Kern des KKPs, bei der ein Team von Kunstschaffenden und Verantwortlichen aus den Gemeinden eine Aufführung entwickelt. Proben, Workshops, kleine Performances finden statt. Unter freiem Himmel folgt eine Abschlussveranstaltung: Ein zauberhaftes Picknick-Fest mit Riesen-Mitmach-Workshop, gestaltet und durchgeführt von der 'regionalen Theatergruppe'.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Netzwerkstelle KULTURhaus Mösthinsdorf

Kernziel des Vorhabens ist die Etablierung eines Netzwerkes aus professionellen Kulturschaffenden (den 'Kultur-Profis'), Kulturakteuren und Kulturinteressierten auf dem Lande, welches über den geförderten Zeitraum hinaus durch gemeinsame Projekte Bestand hat. Dadurch erhalten Menschen die Möglichkeit, aktiv an kulturellen Angeboten teilzuhaben und Erfahrungen mit der eigenen Kreativität zu machen. Das bürgerschaftliche Engagement und die kreativ-kulturelle Kompetenz werden so gefördert. Durch Vernetzung wird das kulturelle Angebot in der Region gemeinsam vermarktet und somit die öffentliche Wahrnehmung des regionalen Erlebniswertes gesteigert.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

CLASSICAL BEAT YOUNG TALENTS - Re-Komposition klassischer Werke

Das Vorhaben setzt innovative Konzertformate unter der Marke 'CLASSICAL BEAT YOUNG TALENTS' in Ostholstein an verschiedenen Standorten umt, Umsetzungsorte sind Schulen auf Fehmarn sowie in Pönitz und Eutin. Für Schülerinnen und Schüler werden Workshops angeboten, um sie in ihren musischen und interkulturellen Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen moderner und klassischer Musik zu stärken. Im Rahmen der 'CLASSICAL BEAT Schülerworkshops on tour' werden die Teilnehmenden explizit in die Re-Kompositionen eines Werkes des Barocks oder der Romantik eingebunden. Sie werden in diesem Kontext intensiv mit dem musikalischen Kulturerbe konfrontiert und bekommen Einblicke in den Prozess einer Kompositionsentwicklung. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, sich mit analogen oder digitalen, auditiven Mitteln in die Re-Komposition einzubringen und so ein von ihnen mitgestaltetes neues, modernes kompositorisches Werk zu verwirklichen. Die Schülerworkshops werden von musikerfahrenen Studierenden und professionellen Musikerinnen und Musikern geleitet. Darüber hinaus haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am Ende die Gelegenheit, das neu komponierte Werk gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern und Teilen des schon bestehenden CLASSICAL BEAT Festival-Ensembles live aufzuführen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Kulturzeit - Erweiterung der Ausstellung im Dominikanerkloster

Im Rahmen des Vorhabens wird die bestehende Dauerausstellung im städtischen Dominikanerkloster Prenzlau für ältere, beeinträchtigte und in der Mobilität eingeschränkte Menschen durch eine behindertengerechte Umgestaltung der Ausstellungsräume und der Ausstellung zugänglich gemacht. Die Exponate und Museumstexte werden in einfacher Sprache beschrieben und dank audiovisueller Hilfsmittel sowie Apps einen barrierefreien Zugang zur Dauerausstellung und zur Geschichte des Dominikanerklosters ermöglicht. Zudem wird in Kooperation mit dem Prenzlauer Gymnasium und dem Uckermärkischen Geschichtsverein eine Sammlung von Lebens- und Alltagsgeschichten erstellt und diese über Online-Angebote zugänglich gemacht und verbreitet. Darüber hinaus wird die 'Zentralstelle zur Erhaltung der Niederdeutschen Sprache' im Dominikanerkloster die Pflege und Wiederverbreitung des immateriellen Kulturerbes 'Plattdeutsch' vor allem bei jüngeren, kulturinteressierten Menschen in der Uckermark gefördert. Durch die Erweiterung der Angebote und einen ansprechenderen Zugang wird die kulturelle Teilhabe von Jugendlichen verbessert. Weiterhin werden für ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen viermal im Jahr kulturelle Veranstaltung im Dominikanerkloster Prenzlau durchgeführt.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

LANDKUNSTSTÜCK – Landschaftskunst im ländlichen Raum

Das Hinterland der Ostseeküste bei Grömitz im Kreis Ostholstein ist nach wie vor geprägt von der Landwirtschaft, in der Region sind noch einige bäuerliche Familienbetriebe angesiedelt. Gleichzeitig handelt es sich um eine beliebte Ferienregion. Aktuelle, gesellschaftliche Diskussionen zeigen, dass die Lebenswirklichkeiten von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Landwirtinnen und Landwirten sich immer weiter voneinander entfernen. Unter dem Motto 'Den ländlichen Raum neu erleben' hat es sich der Verein LANDKUNSTSTÜCK e.V. zur Aufgabe gemacht, mit Kunstwerken, wie Skulpturen und Installationen, im Umfeld landwirtschaftlicher Nutzflächen den Dialog zwischen beiden Seiten zu fördern. Vor Erstellung der Kunstwerke treten Künstlerinnen und Künstler sowie Landwirtinnen und Landwirte dafür in einen engen Dialog, um dem jeweils spezifischen Ort gerecht zu werden. Dabei werden die Betrachtenden - Ausflügler und Feriengäste - angeregt, sich mit diesem Ort zu beschäftigen. Und das heißt auch: mit den Menschen, die diesen Ort erhalten und pflegen – den Bäuerinnen und Bauer. Indem sie sich die Herausforderungen der bäuerlichen Familienbetriebe bewusstmachen, steigt ihre Wertschätzung für regionale Produkte und deren Erzeugerinnen und Erzeugern. Im zweiten Schritt werden alle LANDKUNSTSTÜCKE durch eine Radroute miteinander verbunden werden. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Storytelling - Unbox Deine Stadt

Mit diesem Vorhaben erarbeiten Jugendliche mit Hilfe von Methoden der Theater- und Erzählpädagogik Präsentationen zu leerstehenden Geschäftshäusern in Schöningen. Die Präsentationen stellen die Geschichte und Geschichten der Häuser vor und beinhalten eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die fertigen Präsentationen werden den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Interessierten in einem Kultur-Straßenfest in oder vor den Leerständen vorgeführt, um so über die Leerstände ins Gespräch zu kommen. Durch das Projekt wird erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und aktiv wahrnehmen sowie Details und Geschichten entdecken, die sie mit diesem Ort verbinden. Sie können auf kreative Art selbst artikulieren, was sie mit diesem Ort verbindet und was sie sich wünschen sowie ihr Potential zum Mitgestalten entdecken. Als Ergebnis werden Utopien und Perspektiven für eine Zukunft dieser Orte entwickelt, in der Erwartung, dass von diesen Ideen Impulse ausgehen, die zu tatsächlichen Veränderungen und/oder Neuerungen führen. Durch die Inhalte des Kultur-Straßenfestes werden zudem alle Zuschauer in diese Denkprozesse mit einbezogen, was zu einer stärkeren Identifikation mit dem kleinstädtischen Lebensumfeld führt und somit auch Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen sein kann.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

75 Jahre Gadebuscher Vertrag – Deutsch – Deutsche Grenzgeschichte

Der Gadebuscher Vertrag regelte 1945 Gebietsangleichungen zwischen der sowjetischen und der britischen Besatzungszone. Mit der Umsetzung des 'Gesamtkonzeptes Gadebuscher Vertrag' wird neben der Erinnerung an dieses Ereignis, auch die kulturelle und geschichtliche Entwicklung der Bevölkerung unter Beachtung der historisch gewachsenen Unterschiede aufgezeigt. Besonders die Einbeziehung der Jugend bei der Erforschung der Auswirkungen des Vertrages für die Entwicklung der Region ist hierbei von großer Bedeutung. Durch die Einbindung aller betroffenen Gemeinden und Dörfer in die Vorbereitung des Jahrestages im Jahr 2020 wird das Gemeinschaftsgefühl gemeindeübergreifend gestärkt. Dafür wird ein Konzept zur kulturellen Entwicklung der Region erarbeitet und umgesetzt unter Einbeziehung Mecklenburg-Vorpommerns mit seinen Ämtern Gadebusch, Zarrentin, Rehna und Schleswig-Holsteins mit dem Amt Herzogtum Lauenburg. Es werden Veranstaltungen zum Gedenken an den Vertrag, Schulprojekte der Gymnasien Gadebusch und Zarrentin durchgeführt zur Aufarbeitung der Auswirkungen des Vertrages auf die Entwicklung der Region im geteilten Deutschland, bei gleichzeitiger Betrachtung der Entwicklung des Zusammenlebens nach der Wiedervereinigung sowie die Erarbeitung von Ausstellungen der Ergebnisse der Schulprojekte mit Interviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie heutigen Anwohnenden der jeweiligen Gebiete. Mit der Ausschilderung eines geplanten Fahrrad- und Wanderweges innerhalb des Biosphärenreservates Schaalsee wird die historische Bedeutung des Vertrages bundesweit bekannt gemacht und die touristische Entwicklung gefördert.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

KulturRaum Steinwald

Das Projekt schafft Räume für vielfältige Kunst und Kultur in Kelleranlagen im bayrischen Steinwald. Im Rahmen des Projekts werden diese Keller im Ort Erbendorf saniert. Der größte Keller wird mit Ausstellungs- und Bühnentechnik versehen und als 'KulturRaum' für lokale, gemeindeübergreifende und überregionale Kunst- und Kulturveranstaltungen ausgebaut. Weitere Keller werden für Sonderveranstaltungen, Ausstellungen, zur Demonstration von Lebensmittellagerung oder der Darstellung des Bergbaus dienen. Des Weiteren werden lokal tätige Einzelakteurinnen und Einzelakteure sowie Verbände miteinander vernetzt.

Kultur in ländlichen Räumen

14.06.2026

Opernale INSTITUT – Einrichtung neuer Räume in einem ehemaligen Stallgebäude

Das Opernale INSTITUT für Musik und Theater in Vorpommern geht dorthin, wo sich die Menschen zu Hause fühlen: in ihre Dörfer, ihre Schulen und Scheunen, in Kirchen, Gutshäusern und Seniorenresidenzen. Das INSTITUT verfolgt dabei das Ziel, ansässige Künstlerinnen und Künstler, regionale Themen sowie bemerkenswerte Akteure und Orte Vorpommerns unter Einbeziehung der Bevölkerung zusammenzubringen und Projekte zu initiieren wie Bürgertheater und Laienchorarbeit. Um die dauerhafte Umsetzung der Kultur-vor-Ort-Angebote zu sichern, werden Arbeits-, Proben- und Lagerräume in einem ehemaligen Stallgebäude eingerichtet. Das Stallgebäude wird entsprechend aus- und umgebaut. Unter anderem werden hier Proben für künstlerische Veranstaltungen, Volksliedersingen, szenische Lesungen, Schülerkonzerte aber auch Beiratstreffen, Ideenworkshops und Mitgliederversammlungen stattfinden. Außerdem wird im Rahmen des Vorhabens eine Projektstelle eingerichtet, die grundlegende Arbeiten im Netzwerkaufbau und in der Planung von zukünftigen Projekten leistet und mit der Organisation und Durchführung der Opernale-Festivals 2019, 2020 und 2021 betraut ist.