Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Kunst am Anger

Ziel des Vorhabens ist es, den Wert peripherer Ortsteile sichtbar werden zu lassen, da dort oftmals ein hohes künstlerisches Potential liegt. Zentraler Gegenstand des Vorhabens ist die Begegnung zwischen Kunstschaffenden und Leuten aus der Gemeinde und den Örtlichkeiten Neuruppins. Es wird ein Interesse für Kunst geweckt und der Landflucht entgegengewirkt. Das Vorhaben zielt ebenso darauf ab, den Ortsteilen auch bei Fragen der kulturellen Entwicklung und Akzeptanz mehr Verantwortung zu übertragen. In Form von Fotos, Notizen, Skizzen, etc. werden die Künstlerinnen und Künstler die Begegnungen in dem Ort festhalten und diese anschließend präsentieren. Um die gewonnenen Ergebnisse festzuhalten, werden sie in Form einer professionell erstellten Dokumentation verarbeitet und auch auf der Internetseite der Stadt Neuruppin präsentiert.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Land und Kultur Gestalten - mit Teilhabe zu mehr Kreativität

Mit dem Vorhaben 'Land und Kultur Gestalten' wird Kreativität in Nossen sichtbar gemacht und Teilhabe ermöglicht sowie gemeinsames Gestaltungspotenzial freigesetzt. Menschen, die zuvor im Verborgenen kreativ waren, können durch das Projekt ihre Ergebnisse präsentieren. Durch die unterschiedlichen Formate können die Einwohnerinnen und Einwohner Nossens gemeinsam kreativ sein, miteinander lernen, sich austauschen und ihr Lebensumfeld gestalten. Es wird ein physischer Raum in einem der Nossener Ortsteile geschaffen, um die Sichtbarmachung von Kreativität, den Austausch und das voneinander Lernen zu ermöglichen. Ergänzend werden digitale Austausch- und Interaktionsangebote zur Verfügung gestellt, um eine Vernetzung in der Region sowie darüber hinaus im Kontext 'Kreative Impulse' zu ermöglichen. Grundsätzlich besteht das Konzept aus den fünf inhaltlichen Arbeitspaketen: Digitale Plattform zur Vernetzung, Persönliches Netzwerk, Öffentlicher Atelier-Raum, Markt der Möglichkeiten und Künstlerische Interventionen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Sterne der Nacht - ein Musiktheater

Das Musiktheater wird eine Eigenproduktion des Kulturhauses Wilster im Rahmen der 'Bürgerbühne', die den Bürgerinnen und Bürgern der strukturschwachen Region in Schleswig-Holstein eine Plattform bietet, sich und ihre Fähigkeiten vor einem öffentlichen Publikum zu präsentieren. 'Sterne der Nacht' richtet sich an Seniorinnen und Senioren 60+ und wird mit Laiendarstellerinnen und Laiendarstellern durchgeführt. Im Rahmen des Projekts erarbeiten die Darstellenden unter Anleitung des künstlerischen Leiters sowie professioneller Unterstützung durch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theater, Musik und Tanz eigenständig ein Stück. Sie finden und gestalten ihre Rollen und erlernen schauspielerische, musikalische und tänzerische Fähigkeiten unter den Augen von Gastdozentinnen und -dozenten entsprechender, professioneller Schulen. In der Region Wilster ist der demografische Wandel deutlich spürbar. Das Kulturhaus Wilster widmet sich mit seinem Musiktheater dieser Problematik und weicht damit deutlich von den üblichen Angeboten für Seniorinnen und Senioren ab und ermöglicht es ihnen, vollständig neue Erfahrungen zu sammeln.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Legislatives Theater im ländlichen Raum Hessens

Das in der Akademie Burg Fürsteneck durchgeführte Weiterbildungsangebot richtet sich an kreative und politikinteressierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Diese erlernen in einer auf drei Jahre angelegten theaterpädagogischen Weiterbildung, wie das sogenannte 'Legislatives Theater', das zur Demokratisierung der Politik durch Theater dient und im ländlichen Raum genutzt werden kann, um mittels eines Kulturangebots politische Diskurse zu aktivieren. Das 'Legislative Theater' ist ein Kulturangebot, das sich leicht in unterschiedlichsten Gemeinden umsetzen lässt. Es wird keine klassische Ausbildung in Schauspiel oder ein klassisches Theater als Spielort benötigt, um eine Aufführung zu ermöglichen. In einer Aufführung des 'Legislativen Theaters' werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu eingeladen, mitzuspielen und damit den Verlauf der Aufführung mitzugestalten. Im Rahmen der Weiterbildung 'Legislatives Theater im ländlichen Raum Hessens' werden mehrere, von den Teilnehmenden selbst entwickelte, Aufführungen eines 'Legislativen Theaters' in der Marktgemeinde Eiterfeld aufgeführt. Auf diese Weise wird der Theateransatz parallel zur Weiterbildung praktisch erprobt und umgesetzt.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Landschaftstheater in der Sächsischen Schweiz

In diesem Projekt wird ein Landschaftstheater von und für die Bürgerschaft der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna etabliert. Damit entsteht ein gemeinschaftliches Erleben für die ganze Familie, sei es als Darstellende, Mithelfende, oder Zuschauende. In der 1500 Seelen-Gemeinde, mitten in der Sächsischen Schweiz, setzen über 50 aktive Teilnehmende eine selbst entwickelte Geschichte um. Dabei entsteht ein Austausch von Kultur zwischen Stadt und Land, Profis und Laien, Jung und Alt, Ost und West. Kulisse ist die Landschaft des Ortes Rheinhardtsdorf-Schöna. Zuschauende erleben an verschiedenen Spielorten eine phantasievolle Story, im Mix mit Lokalhistorie, aktuellen Zeitbezügen und Ikonen der Alltagskultur. Umliegende Vereine werden als Darstellende und Helfende eingebunden. In Workshops werden die Mitwirkenden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach Planung und Bewerbung folgt eine intensive Probephase. Die Aufführungen finden in den Sommerferien an fünf Wochenenden hintereinander statt.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Zurück in die Welt – Netzwerke für Kulturarbeit

Das Vorhaben gibt Impulse für neue, künstlerische Projekte für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dies ermöglicht vor allem durch genreübergreifendes Arbeiten und die Bildung von Netzwerken ein künstlerischer Austausch zwischen unterschiedlichsten Menschen, damit neue feste Strukturen wachsen können. Es werden mit Grundschülerinnen und -schülern theaterpädagogische Projekte an drei verschiedenen Orten durchgeführt, welche gemeinsam von Fachkräften der Theater- und Heilpädagogik sowie Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren geleitet werden. Dadurch wird das Konzept 'Jugend berät Jugend' erlebbar. Zusätzlich werden Plattformen geschaffen, welche direkte Begegnungen zwischen bereits beteiligten Schülerinnen und Schülern und Interessierten ermöglichen. Die Erarbeitung von Vorschlägen für Orte und Formen der Begegnung sowie die Planung und deren Gestaltung wird dabei von den Jugendlichen selbständig übernommen werden. Zudem wird ein Konzept für die Sozialen Medien umgesetzt, so dass sich interessierte Jugendliche auch über diese Kanäle austauschen können. Das Gesamtprojekt bietet den Teilnehmenden die Chance, sich kulturell zu öffnen und zu informieren, Vorurteile gegenüber Fremden abzubauen, Kulturarbeit in ihrem ganzen Umfang kennen zu lernen, selbst aktiv mitzugestalten und sich weiterzubilden. Ortsansässige Vereine werden in die einzelnen Projektabschnitte direkt eingebunden.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Kulturregion-Kultur³ - Vernetzung von Kulturschaffenden

Ziel des Projektes 'K3 Kulturregion Aller-Fuhse-Aue' ist es, die im Rahmen des transnationalen LEADER-Projektes 'Time for interaction' begonnene Zusammenarbeit der Kooperationspartner FlotART e.V., Kunstspirale e.V. und Kulturhaus Wienhausen (Klostergemeinde Wienhausen) fortzusetzten und durch ein umfangreiches Angebot an kultureller Teilhabe, Mitgestaltung, Beratung, Begegnung und Vernetzungsmöglichkeiten zu ergänzen. Dabei werden Teilprojekte umgesetzt, die zunächst den eigenen Standort stärken und in einem weiteren Schritt auf andere Standorte übertragen werden. Wesentlich ist dabei die Integration neuer Zielgruppen wie beispielsweise Demenzerkrankte und Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler. Das geplante Teilprojekt für Demenzerkrankte und deren Familien wird unter anderem auch die Qualifizierung Ehrenamtlicher beinhalten. Für die jungen Kreativen wird im Kulturhaus Wienhausen eine erste Ausstellungsmöglichkeit geschaffen. Außerdem wird eine Kulturservicestelle errichtet, um die Kulturschaffenden in der Region zu vernetzen und zu unterstützen. Auch wird das seit 2018 bestehende Angebot der K3-Sommerakademie weiter ausgebaut. Die Workshops der Sommerakademie zeichnen sich durch ein breites Themenspektrum aus und richten sich vorzugsweise an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Durch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wird außerdem, sowohl für die gemeinsamen als auch die standortgebundenen Teilprojekte, überregionale Aufmerksamkeit erzeugt.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

JUKIS - Jugendkulturlotsen für Kulturfestivals

Bis zu 80 junge Menschen werden zu Jugendkulturlotsen ausgebildet, um im späteren Verlauf des Projektes als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aufzutreten und Jugendkulturfestivals zu veranstalten. Die Jugendkulturlotsen bestimmen den Einsatz des Festivalbudgets, die inhaltliche Gestaltung und die Auswahl des Veranstaltungsorts zusammen mit den Kulturschaffenden. Um auch schulmüde Kinder und Jugendliche zu erreichen und finanziell schwächere Teilnehmende einzuschließen, werden die Angebote kostenfrei außerhalb der Schulzeiten angeboten. Ziel ist es, dass junge Menschen durch künstlerische Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen und Kulturschaffenden in ihrer Persönlichkeit gestärkt aus dem Projekt herausgehen und eine geschärfte Vorstellung von Kunst und Kultur gewinnen. Das Feedback der Teilnehmenden begleitet das Projekt und führt zu ständigen Verbesserungen. Die JUKIS-Koordinierungsstelle wird in der Stabsstelle 'Hilfen im Übergang' angesiedelt, welche Kompetenzen und Erfahrungen im Spannungsfeld von Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Praxis bündelt. JUKIS eröffnet eine Chance, die Jugend in Dithmarschen langfristig zu stärken. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird das Projekt dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

KennenLernenUmwelt

Ziel des Projektes KennenLernenUmwelt (KLU) ist die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kulturellen Bildungsangeboten in der ländlichen Region im Rhein-Sieg Kreis und Rheinisch-Bergischen Kreis und die Stärkung regionaler Identitätsbildung. Bereits bei den Heranwachsenden wird das Bewusstsein für die kulturellen Besonderheiten ihrer Umgebung geweckt, indem sie in der Naturschule Aggerbogen Natur erfahren und erforschen, in der Archäologiewerkstatt Gut Eichthal Heimatgeschichte entdecken, in der Performance- und Medienwerkstatt Schloss Eulenbroich Musik, Bewegung und Rollenspiele erproben und in der Literatur- und Kunstwerkstatt Burg Wissem Geschichten erleben und sie mit künstlerischen Mitteln umsetzen können. Die Teilnahme an kulturellen Aktivitäten in vertrauter Umgebung erleichtert nicht nur den Zugang zur Kultur, sondern macht auch das Lebensumfeld als eigenständigen Kulturraum erfahrbar. Bei den geplanten Reisen zu allen Standorten wird der gesamte Landschaftsraum greifbar, was bei Einzelbesuchen während der Unterrichtszeit nur punktuell gelingen kann. Über die Kinder als Multiplikatoren werden auch die Eltern sowie Betreuerinnen und Betreuer erreicht. Durch die Ferienwochen können Familien bei der schwierigen Frage nach sinnvoller Ferienbetreuung entlastet werden. Kinder und Eltern erhalten einen kulturellen Mehrwert und der ländliche Raum wird von klein auf als attraktiver Lebensraum erfahren. Die interkommunale Zusammenarbeit von Behörden, Kulturorten, Trägern der Jugendhilfe und Unternehmen bietet die Chance, die Vernetzung in der Region und das Bewusstsein für lokale Kompetenzen voranzubringen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Kulturlandschaft 2.0 - Neue Kulturformate

Mit diesem Vorhaben werden in Nesse-Apfelstädt neue bedarfsgerechte kulturelle Angebotsformate erprobt, überprüft und angepasst. Um den Zugang niedrigschwellig zu halten, ist die Teilnahme kostenfrei. Im ersten Schritt zur Etablierung dieser neuen, bedarfsgerechten Angebote wird ein breitangelegter Beteiligungsprozess für eine 'Kulturlandschaft 2.0' in der Landgemeinde angestoßen und begleitet. Zunächst findet eine Auftaktveranstaltung als moderierte Beteiligungswerkstatt mit dem Schwerpunkt 'Wie wollen wir (Kultur er-)leben?' statt. Weiter wird der Bedarf mittels eines teilstandardisierten Fragebogens erhoben und es werden Interviews mit Vereinen, Gemeinderat und Kirche zur Kulturlandschaft der Gemeinde - in Gegenwart und Zukunft - geführt. Es werden angeleitete Dorfspaziergänge durchgeführt, um bestehende Problemlagen zu erkennen und partizipative Lösungsansätze zu entwickeln. Ein weiterer Baustein des Vorhabens beinhaltet die Durchführung von sechs Kursen für Tanz, Fotografie und Lach-Yoga sowie zwei Familienfesten in der Form eines Parkfestes und einer Abschlussveranstaltung.