Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Jugend – Aktiv auf dem Land - FUSO macht Film und so

Im Projekt werden die bekannten Formate ‚Jugendclub‘ und ‚Schülerfirma‘ zur ‚Jugendkulturfirma‘ zusammengeführt, um Jugendliche zu befähigen, qualitativ hochwertige Kulturevents zu Nachhaltigkeitsthemen selbstständig zu veranstalten. Die Jugendkulturfirma erprobt ein innovatives Workshop-Format, welches die Theorie des Projektmanagements mit der Praxis künstlerischer Tätigkeiten verbindet. Außerdem führt sie ein besonderes Ferienprogramm durch: ‚Fuso macht Film und so‘ verbindet künstlerische Produktion mit Partizipation auf hohem Niveau und Nachhaltigkeitsanspruch. Das jährlich stattfindende Ferienprogramm findet an wechselnden Standorten statt. Die Konzeption und Teile der Organisation erfolgen mit den Teilnehmenden des jeweils vorangegangenen Jahrgangs, die dadurch Einblicke in Projektmanagement und Eventorganisation erhalten. Der thematische Rahmen aus den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen sowie ein Nachhaltigkeitskonzept für das Camp führen die Jugendlichen an das Thema Nachhaltigkeit heran und ermöglichen einen Transfer in den Alltag. Die Projekte Comicworkshop und Hexergon waren spinn-offs aus dem Fuso-Format.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Theaterspektakel SpökenFeste

Das Projekt 'SpökenFeste' bringt ein Theaterstück zur alten Sage 'Der spukende Gefängniswärter zwischen Neuburg und Steinhausen' mit Laienschauspielerinnen und Laienschauspielern aus Neuenburg und der Region zur 800 Jahrfeier der Gemeinde auf die Bühne. Im Verlauf des Vorhabens werden in einem ersten Schritt Darstellerinnen und Darsteller angeworben und mit diesen dann gemeinsam Drehbuch, Spielideen und Bühnenbild für das zu inszenierende Theaterstück entwickelt. Zum Abschluss des Projektes wird das entstandene Theaterstück zur 800 Jahrfeier an historischer Stätte aufgeführt. Das Theaterprojekt fördert das Miteinander, auch zwischen verschiedenen Generationen und erhöht die touristische Attraktivität und Bekanntheit des Ortes. Im Nachgang des Projektes wird es eine Auswertung geben, in die unter anderem das Feedback aller Mitwirkenden einfließt. Zudem ist vorgesehen, das Theaterprojekt mit der formierten Laienschauspielgruppe fortzuführen und weitere Stücke aufzuführen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Klangkanal: Das Leben am Nord-Ostsee-Kanal als akustisches Gedächtnis

Der Nord-Ostsee-Kanal, die weltweit meist befahrene, künstliche Wasserstraße für Seeschiffe, bietet ein Meer von Geräuschen: Die Klänge erzählen von Geschichte und Gegenwart dieser Wasserstraße. In dem Projekt werden sie gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den Anrainergemeinden aufgenommen, um Hörcollagen und Kompositionen aus ihnen zu schaffen. Musikerinnen und Musiker sowie Komponistinnen und Komponisten werden zu Workshops mit der Dorfbewohnerschaft eingeladen und erhalten Zugang zu den Aufnahmen. Sie werden gebeten, markante Kanalgeräusche in ihre Arbeit zu integrieren und die Ergebnisse bei einem Konzert vorzustellen. Mittels einer Website mit aufgeführter Geräuschbibliothek sowie durch eine Wanderausstellung mit Installationen und Audioaufnahmen entsteht ein akustisches Gedächtnis des Kanallebens, an dem die Anrainerinnen und Anrainer selbst mitwirken. Im Rahmen der Wanderausstellung werden neun Menschen portraitiert, deren Leben beruflich oder privat eng mit dem Nord-Ostsee-Kanal verbunden sind. Hierdurch erhalten die Besucherinnen und Besucher Aufschluss über die Entstehung und Bedeutung vieler Geräusche. Die Wanderausstellung besteht aus Audiointerviews mit den portraitierten Menschen, Geräuschaufnahmen aus ihrer Arbeits- und Lebenswelt, Schiffskoffern mit Gegenständen, die vom Leben der Portraitierten erzählen und Fotoportraits.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Kultursommer Krempermarsch 2019

Ziel des Projektes ist es, Kunst und Kultur an öffentliche Orte der Krempermarsch zu tragen und sichtbar zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und Kooperationen einzugehen. Die Projektplanung und -umsetzung übernimmt ein 'Kümmerer', der die Kulturszene der Krempermarsch kennt, in der Region vernetzt ist und das Projekt von Beginn an managt und unterstützt. Vom Gesangsverein über Theatergruppen hin zu den bildenden Künsten - alle Kulturgruppen werden angesprochen und einbezogen. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern können sich einbringen. Während des Sommers werden in Workshops mit Unterstützung von professionellen Künstlerinnen und Künstlern neue Kunststücke einstudiert, Kunstwerke geschaffen und ein gemeinsames Programm eingeübt. Den Höhepunkt des Kultursommers bildet eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz in Krempe. Hier stellen die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam ihre Werke vor. In einem Nachbereitungstreffen werden die Akteurinnen und Akteure den Sommer Revue passieren lassen und die Ergebnisse in ein erstes, gemeindeübergreifendes Kulturkonzept fließen lassen, welches auch von der Kommunalpolitik getragen wird.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

TheaterLandLeben

'TheaterLandLeben' bringt Schülerinnenn und Schülern in der eigenen Schule mit der Kunstform Theater in Kontakt. Das Vorhaben findet in verschiedenen ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns statt, in denen es bislang nur ein rares Kulturangebot gibt. Gerade hier ist insbesondere Kindern und Jugendlichen der Zugang zu künstlerischen Angeboten und kultureller Bildung über den direkten Kontakt mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern häufig erschwert, wenn nicht gar unmöglich. 'TheaterLandLeben' ermöglicht Schulen, Kindern und Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen Theater und damit verbundene darstellende Formen wie Musik und Tanz kennenzulernen. So lässt sich Theaterarbeit im erweiterten Schulalltag zunehmend verankern. Neben dem Hauptziel – Jugendliche nachhaltig für den Umgang mit Theater zu begeistern – möchte 'theaterspiel' insbesondere auch engagierte Menschen erreichen, sie in ihrer Arbeit stärken, vernetzen und zu weiteren konkreten Schritten in der Kulturarbeit vor Ort ermutigen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

FANHX - Zum Gedenken an Anja Niedringhaus

Getragen vom Engagement des Vereins 'Forum Anja Niedringhaus - Verein für journalistische und künstlerische Fotografie e.V.' werden in einem 400 Jahre alten Fachwerkgebäude ein Kultur- und Begegnungsort für zeitgenössische Fotografie eingerichtet, um an Leben und Werk der deutschen Fotojournalistin Anja Niedringhaus zu erinnern, die in Ausübung ihres Berufs am 4. April 2014 in Afghanistan bei einem Attentat getötet wurde. Seit 2015 wird jährlich der nach ihr benannte Anja-Niedringhaus-Preis für mutige Fotojournalistinnen vergeben, deren Fotos künftig auch im Forum Anja Niedringhaus gezeigt werden. Ziel des Projekts ist es, das museumsdidaktische Konzept, die Innenraumgestaltung und museale Einrichtung zu planen und umzusetzen und einen überregional aussagekräftigen Kulturort für Fotografie entstehen zu lassen. Das Vorhaben wird als modellhaft für die Erschließung eines neuartigen Kulturangebots im ländlichen Raum angesehen, das an zeitgenössische, mediale Kunstformen und global vernetzte Themen wie Konflikt, Flucht, Vertreibung und Pressefreiheit anknüpft und zudem hochaktuelle Fragen der Medienkritik und Medienreflexion aufgreift. Es verbindet außerdem kulturhistorische Wertigkeiten mit moderner Museumskultur und -präsentation.

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07.03.2026

Travelling Art Space (TAS)

Das Projekt 'Travelling Art Space' sensibilisiert Jugendliche der Region Dahme-Spree in kreativen Workshops für die Themen kulturelle Vielfalt, Migration und soziale Integration. International wirkende Künstlerinnen und Künstler unterstützen in Workshops an verschiedenen Schulen der Region junge Menschen bei der gestalterischen Umsetzung Ihrer Ideen. Die geschaffenen Werke werden einmal jährlich in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert, die ortsbezogenen Arbeiten werden im Schloss Lieberose präsentiert. Um die Ausstellung zu verankern, wird in dem Projekt TAS ein Kleinbus mit Angeboten kultureller Bildung und diskursiven Angeboten in der Region unterwegs sein. Im Verlauf des Projektes finden so insgesamt drei Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu unterschiedlichen Themen statt. Der kreative Teil des Vorhabens wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Veranstaltungen wie Atelierbesuchen und Diskussionsrunden ergänzt. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg fördert mit ihrem Projekt nicht nur die Kreativität junger Menschen und die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, sondern bringt die Kunst im ländlichen Raum näher an die Menschen heran.

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07.03.2026

KulTourMobil für die Jugendbildung

Das Vorhaben KulTourMobil mit dem Bus JKS Mobil verbessert den Zugang zu Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum. In Form einer mobilen Kunstwerkstatt wird ein dauerhaft angelegtes Bildungsangebot geschaffen, das zur Persönlichkeitsbildung beiträgt und kulturelle Teilhabemöglichkeiten stärkt. Ziel ist es, ästhetische Bildung, wie sie bereits erfolgreich mit der Jugendkunstschule in der Kernstadt betrieben wird, aufs Land zu bringen. Das KulTourMobil ist ein innovatives Konzept für den ländlichen Raum und ein Pilotprojekt für die Region. Dauerhafte und regelmäßige kunstpädagogische Angebote vor Ort unterstützen die Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen. So kommt es zur Begegnung zwischen den Generationen sowie zur Stärkung der Identifikation und emotionalen Bindung an den jeweiligen Ort. Teilhabe wird ermöglicht. Zudem werden alte Kulturtechniken wie Perlenstickerei und Schmieden wiederbelebt und durch 'Meisterinnen und Meister des Handwerks' an die nächste Generation vermittelt. Als 'Eyecatcher' wird das KulTourMobil regelmäßig und auch bei speziellen Veranstaltungen in 'Knotenpunkten' des regionalen Bildungszentrums als mobile Jugendkunstschule (JKS Mobil) zum Einsatz kommen.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Filmteam - Inklusion im Kultur- und Sportbereich

Mit dem Vorhaben wird eine Film- und Technik-Gruppe zur Langzeit-Dokumentation der vielfältigen, inklusiven Kultur- und Sportaktivitäten des Vereins TABALINGO Sport & Kultur integrativ e.V. aufgebaut. So vereinigt das Vorhaben viele verschiedene Aktivitäten und führt zu einer weitreichenden Zusammenarbeit mehrerer Kultur- und Sportaktivitäten inklusive Inklusionsarbeit. Der im Vorhaben entstehende Abschlussfilm verschafft dem Thema Inklusion eine größere Beachtung im Kultur- und Sportbereich. Bisher bietet der Verein Aktivitäten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bzw. mit besonderem Förderbedarf im Bereich Sport und Kultur an. Mit der Film- und Technik-Gruppe wird Mitgliedern der einzelnen Kultur- und Sportgruppen die Möglichkeit gegeben, eine Einführung in die Medienbildung zu erhalten und einen Film über die Aktivitäten des Vereins zu produzieren. Das Vorhaben ist bundeweit von Interesse, da gelebte Inklusion und Menschen mit Förderbedarf überregionale Beachtung verdienen. Mit dem Abschlussfilm, dem Produkt dieses Vorhabens, werden die inklusiven Kultur- und Sportaktivitäten des Vereins TABALINGO Sport & Kultur integrativ e.V. bundesweit bekannt gemacht und so für Inklusion geworben.

Kultur in ländlichen Räumen

07.03.2026

Schwarz wird bunt

Durch die moderierte Zukunftswerkstatt 'Schwarz wird bunt' werden kreative Handlungskonzepte entwickelt, um die Dorfgemeinschaft von Schwarz neu zu definieren und den dörflichen Zusammenhalt zu stärken. Ziel der kreativen Zukunftswerkstatt ist es, eine eigene, dörfliche Identität zu entwickeln und das kulturelle Leben zu erhalten und zu erweitern. Im Rahmen von sechs moderierten Veranstaltungen werden unter anderem Ideen zu Themen wie Barrierefreiheit und Mobilität erarbeitet sowie die Einführung einer Dorfchronik und die Einrichtung eines Erzählcafés konzipiert. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger von Schwarz durch diesen Prozess zu mehr Kommunikation miteinander angeregt und den generationenübergreifenden Dialog ebenso verbessert, wie den Dialog zwischen den in der Gemeinde Geborenen und den Zugezogenen.