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Künstlerisches Denkmal - Theaterstück "Das Ehepaar List"
Ziel des Vorhabens ist es, dem Ehepaar List aus dem Odenwald ein künstlerisches Denkmal zu setzen. Zentraler Gegenstand ist die Produktion eines Bühnenwerks mit einer ehrenamtlichen, generationsübergreifenden Projektgruppe aus 30 Schauspielerinnen und Schauspielern. Durchgeführt werden zwei Freilichtaufführungen mit insgesamt 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Flankierend wird der Weg zur Produktion des Bühnenwerks – insbesondere die inhaltlichen Recherchen zur Geschichte des Ehepaars List sowie das erarbeitete Konzept für die Aufführung– im Landratsamt Odenwaldkreis in Erbach ausgestellt. Des weiteren
Regionales Gedächtnis
Das Vorhaben etabliert ein regionales Gedächtnis in Gestalt eines regionalkulturell bezogenen Archivs. Lithographien, Photographien, Pläne oder Zeichnungen dokumentieren kulturelles Leben aus vergangenen Zeiten. Seit den 1970er Jahren kommen zahlreiche private Dia-Archive hinzu. Diese Dokumente machen die Veränderung der Landschaft nachvollziehbar. Sie dokumentieren zum Beispiel die Arbeit und die Auswirkungen der in den 1960er Jahren aufgelassenen Werksteinbrüche. Daten, Informationen und Verbindungen, die notwendig sind, um ein Archiv zu etablieren, liegen in großen Mengen vor. Woran es mangelt
Kulturhof Kleinmecka - Kunst, Kultur und Bildung
In einem verlassenen Dreiseitenhof wird ein Kulturhof in der Ortschaft Kleinmecka im Altenburger Land in Thüringen errichtet. Hierzu wird der denkmalgeschützte Hof wiederhergerichtet und die Räumlichkeiten im Sinne einer Nutzung für vielfältige kulturelle Angebote umgestaltet, da der Bedarf an musisch-künstlerischer Bildung und kultureller Teilhabe in der Region groß ist. Von Beginn an sind interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, sich aktiv einzubringen und den Ort im Sinne der Bottom-up-Bewegung zu einem gemeinwohlorientieren Kulturort in der Region zu verwandeln. Mit diesem ganzheitlichen
SCHNABEL - "Wie mir der Schnabel gewachsen ist ..."
Das Projekt besteht aus vier kreativ-künstlerischen Projekten in den Regionen Emsland, Freising, Saarland und in Vorpommern, die sich mit der örtlichen Mundart als zentralem Element der regionalen, kulturellen Identität auseinandersetzen. Das kann ein 'zweisprachiges' Liederbuch à la 'Radio Vielfalt', ein multilinguales Volkstheaterstück (dessen Handlung die Teilnehmenden selbst recherchieren und erarbeiten), ein Soundscape-Projekt (individuelle Klanglandschaften von Biotopen oder Städten) sein, das fragt: 'Wie klingt mein Dorf?' Jede Region entscheidet selbst, wie sie sich mit dem Thema Mundart
KanalDigital - auf den Spuren von Günter Grass
Günter Grass wurde durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos. Seine Geburtsstadt Danzig mussten er und seine Familie nach 1945 verlassen, eine Ersatzheimat fand er im Alter im Lauenburgischen Land am Elbe-Lübeck-Kanal. Die Endmoränenlandschaft in der Nähe von Lübeck erinnerte ihn an Kaschubien im Danziger Hinterland. In einem Haus in Behlendorf lebte Günter Grass fast dreißig Jahre. Der kleine Ort und seine Umgebung fanden Eingang in das literarische und bildkünstlerische Schaffen des international bekannten Nobelpreisträgers. Als Verfechter, der häufig gescholtenen deutschen 'Provinz' wollte,
KulTourDom – mobiler Veranstaltungsraum
Das Projekt findet in einer Region statt, die schlecht an das Verkehrswegenetz angebundenen und durch fehlende berufliche Perspektiven, besonders für Jugendliche, charakterisiert ist. Gezielter Wissenstransfer durch Kulturschaffende, positives Marketing für die strukturschwache Region sowie Unterhaltung der lokalen Bevölkerung werden insbesondere auch Unternehmen die Chancen von Neugründungen im ländlichen Raum nähergebracht. Mit dem Projekt wird auch der jugendlichen Landflucht entgegengewirkt und ist als Modellprojekt auf andere, strukturschwache Regionen übertragbar. Mit dem 'KulTourDOM
Großer Garten Ensembles
Das Dorf Gerswalde in der Uckermark zieht seit einigen Jahren immer mehr Kunst-, Kultur- und Filmschaffende an und bietet so den Nährboden für vielfältige, kulturelle Aktivitäten. Um diese Aktivitäten zu stärken, zu bereichern, zu bündeln und miteinander zu vernetzen, wird das 'Großer Garten Ensemble' ins Leben gerufen. Dafür wird die denkmalgeschützte Scheune der ehemaligen Schlossgärtnerei von Gerswalde zu einem multifunktionalen Veranstaltungsraum umgebaut und auf dem Gartengelände eine Freiluftbühne errichtet. In den Sommermonaten finden interdisziplinäre Veranstaltungen statt, bei denen
Kulturelle Identität - Aufbau Netzwerk, Kultur, Entwicklung und Tourismus Elbe
Es werden Initiativen geschaffen, die den ländlichen Raum und die kleineren Städte und Gemeinden entlang der Elbe stärken, bestehenden Betrieben und Existenzen eine Zukunftsperspektive geben, die Abwanderung der Bevölkerung und die wirtschaftliche Auszehrung stoppen, die Kultur als Impuls- und Identitätsgeber für Einheimische und Touristen nutzen, die dazu beitragen, kulturelle Teilhabe, Regionalbewusstsein, Lebenszufriedenheit, Lebens- und Aufenthaltsqualität im ländlichen Raum zu stärken, die neue Kulturformate und -angebote entwickeln helfen, die Chancen des Tourismus nutzen helfen
Schatten-Theater von und für Schulkinder
Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung eines Schattentheaterstücks mit Schülerinnen und Schülerin. Der Fokusrichtet sich auf den 200. Geburtstag des Dichters Theodor Fontane, der bekanntlich in Neuruppin geboren wurde. So wird ein Theaterabend zum Fontane-Jahr gestaltet. In prägnanten Schatten- und Schauspiel-Bildern wird die Handlung des Werkes mit den Kindern in Szene gesetzt. Im Rahmen des Theaterstücks begeben sich ein Kindertheatermacher und Schulkinder aus dem Raum Ostprignitz-Havelland auf Spurensuche von Märchen, Legenden und Sagen aus der Mark Brandenburg. Sie werden dabei von dem
Kohlenhandlung im Freiluftmuseum
Durch das Vorhaben wird ein historischer, ländlicher Kohlehändler auf dem Gelände des Freiluftmuseums Bahnhof Seebrugg wiederaufgebaut. Kohlehändler gehörten zur Zeit der Dampflokomotiven wie selbstverständlich zu größeren Bahnhöfen dazu und versorgten nicht nur die Eisenbahn, sondern auch die lokale Bevölkerung mit dem benötigten Brennstoff. Mit dem Verschwinden der Dampflokomotiven im Zuge des industriellen und gesellschaftlichen Wandels in der Nachkriegszeit ist ihr Anblick in Vergessenheit geraten. Das entstehende Gebäude wird den Erfordernissen des Museums entsprechend gestaltet. So