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Neuausrichtung und Gestaltung des Kreismuseums Walderbach zum SchauRaum
Der Landkreis Cham richtet in Walderbach im Kreismuseum einen multifunktionalen 'SchauRaum' für verschiedene Ausstellungen ein, um einen zeitgemäßen Ort für die Vermittlung von Kulturgeschichte und Alltagskultur für unterschiedlichste Zielgruppen anzubieten. Die Themen sollen alle Bevölkerungsschichten ansprechen und einbeziehen. Der 'SchauRaum' wird zu einem sozialen Interaktions- und Begegnungsort einer offenen Gesellschaft im ländlichen Raum und schafft so eine zeitgemäße kulturelle Infrastruktur. Die Ausstellungsfläche im Parterre der ehemaligen Klosteranlage hat auf einer Ebene barrierefrei
Kultur Bewegt Heimat
Das Projekt veranstaltet regelmäßige, über das Jahr verteilte, modellhafte Kulturaktionen. Dazu fahren zwei behindertengerecht ausgebaute Kulturbusse durchs Land. Sie laden zum Mitfahren ein und bringen Kunstschaffende sowie Besucherinnen und Besucher zu jenen Orten, die durch menschliche Bedeutungszuweisung und Wahrnehmung zu Kulturorten werden. Dazu werden unterschiedliche Kulturveranstaltungen durchgeführt, die von den Kulturbussen angesteuert werden. Diese Veranstaltungen behandeln die Themen Heimat, Identität, Selbstbewusstsein, Umgang miteinander, Achtung des Anderen, partizipativer
kuhoka - Kulturhof Kalbe
Mit dem Umbau und der Sanierung des Kulturhofes wird in Kalbe ein Ort der generationenübergreifenden, internationalen und kulturellen Begegnung geschaffen. Mit verschiedensten Angeboten bietet er Menschen jeden Alters und jeder Nationalität eine Möglichkeit des kulturellen Ausdrucks und Austausches. Von hier aus strahlt kulturelles Leben in die gesamte Stadt und Region hinaus. Dies macht Kalbe lebenswerter und den Standort attraktiver sowohl für die jetzt hier Lebenden als auch für Menschen, die einen lebendigen Ort im ländlichen Raum zum Leben und sich Heimisch-fühlen suchen. Gezielt werden die Angebote
Tanzprojekt Hoyerswerda
Das Vorhaben präsentiert, mittels einer spartenübergreifenden, multimedialen Inszenierung eine Momentaufnahme des derzeitig vorherrschenden Lebensgefühls zum Thema Wegzug aus der Region. Es wird ein Tanzstück mit 65 Amateurtänzerinnen und –tänzern entwickelt und im Rahmen von fünf Aufführungen vorgeführt. Basis des Tanzstücks ist der persönliche Umgang mit dem Thema soziale Vereinsamung im Kontext mit dem Wegzug aus der Region. Ab April 2019 vermitteln Trainingseinheiten die Grundlagen des modernen Tanzes, anschließend werden choreographische Szenen mit den Tänzerinnen und Tänzern erarbeitet.
Coaching für Jugendbands
Mit dem Band-Coaching-Projekt werden im ländlichen Raum Kinder- und Jugendbands aus Schulen, Kirchengemeinden und Jugendverbänden gefördert. Dazu werden zehn Jugendbands aus zehn Dörfern mit einer Grundausstattung von Bandequipment ausgerüstet und erhalten monatlich ein professionelles Band-Coaching der Musikschule 'EigenartMusic' aus Siegen sowie eine Auftrittsmöglichkeit im Rahmen eines gemeinsamen Festivals in der ländlichen Region. Jede Band wird möglichst von einer erfahrenen Musikerin oder einem Musiker ehrenamtlich begleitet werden. Ziel des Vorhabens ist es, die dörflichen
Kulturlabor - Theater- und Kulturveranstaltungen für mehr Teilhabe
Mit dem Vorhaben 'Kulturlabor' wird mit einer großen Vielfalt kultureller Aktivitäten das kulturelle Angebot in der ländlich geprägten Region Nordlippe wiederbelebt, um den Folgen des demographischen Wandels und der Landflucht entgegenzuwirken. Die einzelnen Teilprojekte werden an verschiedenen Orten der Region durchgeführt. Das Theaterlabor Bielefeld übernimmt als künstlerische Leitung die Koordination des Vorhabens und die Kommunikation mit den beteiligten Kommunen. Zum Konzept gehört die Anknüpfung an gewachsene Strukturen und das Öffnen für neue Perspektiven. In vorbereitenden Einheiten werden,
DETECT_regio - kultur.schloss.gadebusch
Das Vorhaben entwickelt, das im Herbst 2017 von der Stadt gekaufte Schloss zu einem Ort für Kultur und Bildung. kultur.schloss.gadebusch wirkt hierbei als Modellprojekt, in dem die gut 5.500 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gadebusch durch die aktive, kulturelle Wiederbelebung ihres national bedeutsamen Renaissance-Schlosses ihre Identität und Verbundenheit zu ihrer ländlichen Region stärken. Inhaltlich geht es beim Vorhaben konkret um drei neue Formate, die auf die spätere Nutzung des Schlosses als Ort der Kultur und Bildung bereits in der gegenwärtigen Entwicklungsphase eingehen werden: 1. Diskursraum
Kunstlandschaft vs. Landschaftskunst
Das Projekt 'Kunstlandschaft vs. Landschaftskunst' stößt durch künstlerische Intervention in der Landschaft und Bürgerbeteiligung ein Prozess an, der zur Wertschätzung der Landschaft und ihren Ressourcen beiträgt. Dadurch wird ein positiver Wandel in Gang gebracht, der zu einer ökologischeren Land(wirt)schaft führt und Modellcharakter für andere Regionen besitzt. Das Künstlerhaus Thüringen e.V. kooperiert seit 2015 mit einem örtlichen Landwirt, der Internationalen Bauausstellung IBA Thüringen (Projekt: 1.500 ha Zukunft) und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, die den Veränderungsprozess tragen. Im
Scheune Fürstenhagen
Das Gelände des Kultur- und Bildungszentrums 'Scheune Fürstenhagen' wird nach der Sanierung des Unterkunftshauses mit Menschen aus der Region Feldberger Seenlandschaft und aus der Metropolregion Berlin zu einem lebendigen Ort der Begegnung und zur kulturellen Bildung entwickelt. Musik, Kunst, Theater, Tanz, handwerkliches Gestalten und andere Formen des gemeinschaftlichen Lernens werden erarbeitet, ausprobiert und stetig etabliert. Die Menschen vor Ort werden zu Mitgestaltern. Es werden keine fertigen Programme FÜR sie angeboten, sondern MIT ihnen entwickelt. Die Kombination aus partizipativen,
Freiraumgalerie zur Tuchmachergeschichte
Durch das Projekt wird die historische Bedeutung des Rahmenbergs in Monschau sichtbar gemacht. Die Tuchmachergeschichte Monschaus wird in Form einer permanenten Ausstellung im Außenraum vorgestellt. Die Ausstellung wird auf dem Rahmenberg installiert, dem historisch nachgewiesen Ort, auf dem die Tuchmacher ihre Tücher aufgespannt haben. Dafür wird eine Freiraumgalerie im öffentlichen Raum in barrierefreier Form erstellt. Junge Künstler gestalten in freien Eigeninterpretationen die historische Bedeutung in neuer Form. Infotafeln liefern die notwendigen Erklärungen zu den Exponaten. Durch