Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Effiziente Warenströme im Naturpark Lüneburger Heide

Der Naturpark Lüneburger Heide wird zwischen den Naturpark-Partnern, den Betrieben in der RegioApp, weiteren Händlerinnen und Händlern und der Gastronomie ein effizientes und möglichst klimafreundliches Logistikangebot entwickeln und die Nahversorgung auf dem Land stärken. Dadurch werden Erzeuger, Produzenten und deren Geschäftskundinnen und -kunden entlastet, die Vielfalt der Produktpalette in der Naturparkregion erhöht, zahlreiche Einzelfahrten gebündelt und das Klima geschützt. Der Ansatz ist konsequent partizipativ. So werden analog stattfindende Messen dem Bedürfnis der Adressierten nach direktem Austausch gerecht. Alle Geschäftstätigkeiten bleiben in der Hand der Partner. Durch das Sich-Kennenlernen wird die Basis für mögliche Kooperationen gelegt. Verkäuferinnen bzw. Verkäufer und Käuferinnen bzw. Käufer müssen keine zusätzliche Plattform pflegen. Der Austausch fördert die Identifikation mit der Region. Die Transporte, die sich aus den Messegesprächen und Kooperationen ergeben, werden mit Hilfe einer innovative Software digital gemanagt. Hierfür wird es auch Runde Tische mit Fachleuten aus Wirtschaft und Logistik geben. Der Blick über den Tellerrand zu anderen Ansätzen in der Region und in anderen Bundesländern trägt zur bestmöglichen Lösung für die Naturparkregion bei. Externe Dienstleister, auch aus dem Bereich Steuern und Unternehmensberatung, unterstützen das Projekt. Die Verzahnung von analoger und digitaler Welt erhält den Geschäftspartnern alle Handlungen ihres 'Business' und ergänzt es um ein effizientes und effektives Logistikangebot.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Regionen-EIN-Kauf über eine Online-Bestellung

Um regionale Vermarktung zu ermöglichen, werden das Verbraucherinteresse und die regionale Wertschöpfung durch Bündelung erhöht. Eine zentrale digitale Bestellung für viele Produkte einer Region wird mit Abholung an einem bestimmten Tag definiert. Durch Kundenvorbestellungen für fest terminierte Abholtage entsteht Plan- und Kalkulierbarkeit für Erzeugerinnen und Erzeuger. Der verfügbare Warenbestand wird auf Wunschbestellungen verteilt und die Kundinnen und Kunden informiert, was sie tatsächlich an einem Abholtag bekommen. Durch das System wird die kostenaufwändige Bereitstellung von immer verfügbarer Ware (Hofladen) und eine nicht kalkulierbare Absatzmenge (Wochenmarkt) umgangen. Zunächst wird eine Wissensbasis geschaffen, indem mögliche (über)regionale Projektpartnerschaften und marktbestimmende Faktoren aus Sicht der Stakeholder eruiert werden. Anhand der Analyse der Daten wird ein Warensortiment mit Lieferantenvorgaben entwickelt. Die Inhalte für Online-Medien werden festgelegt. Für die Konzeption der Umsetzung wird eine strukturierte Basis aus Kundenbefragungsergebnissen generiert, die Rückschlüsse auf die Kundenmotivation für Anfahrtsweg und Bestellprozedere liefert. Im Anschluss erfolgt die Bündelung der Ergebnisse: Viele regionale (Bio)-Lieferanten werden auf einen Ort und Tag durch Vorbestellung konzentriert. Das Regional-(Öko-)Sortiment wird vergrößert und damit die Einkaufs-Schwelle gesenkt, denn die Kundin bzw. der Kunde erhält mehr und hat ein besseres Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Es entsteht Planungssicherheit für Kundinnen bzw. Kunden und Lieferantinnen bzw. Lieferanten durch Vorbestellung. Kundenbindung wird durch die Erzielung maximaler Lieferfähigkeit erzeugt. Die regionalen Produkte werden durch gemeinsame Kommunikation aufgewertet. Eine Reduktion der Anfahrtskilometer und des CO2-Abdrucks bei regionalem Einkauf wird erreicht. Die Datenauswertung ermöglicht Einblicke hinsichtlich einer Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Fit für die Zukunft – Digitale Teilhabe im ländlichen Raum

Im Rahmen des Verbundprojektes schaffen die zwei Kooperationspartner Seniorenakademie Hochrhein-Wiesental und Diakonieverband Lörrach ein flächendeckendes Netzwerk im Landkreis Lörrach für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit 'Partizipationshemmnissen'. Dafür sorgt eine Koordinierungsstelle mit Angeboten zur Förderung der Digitalkompetenz, Gesundheitsvorsorge und sozialer Teilhabe und dem Ziel, die Maßnahmen öffentlichkeitswirksam zu platzieren. Hiervon profitiert zudem der im Modellvorhaben in Entwicklung befindliche Dienst für seelische Gesundheit in der Modellregion Lörrach. Zusätzlich begünstigt die gezielte Förderung weiterer digitaler Lösungen und digitaler Kompetenzen deren gewinnbringende Nutzung in bereits vorhandenen Strukturen. Der Diakonieverband stellt im Projekt digitale Sprechstunden (Digitalcafés) in den Mittelpunkt, die insbesondere für Seniorinnen/Senioren, Migrantinnen/Migranten und Menschen mit psychischen Erkrankungen beim Erwerb von Digitalkompetenz und Themen der digitalen Gesundheitsversorgung helfen und Partizipation ermöglichen.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Fit für die Zukunft – Digitale Teilhabe im ländlichen Raum

Im Rahmen des Verbundprojektes schaffen die zwei Kooperationspartner Seniorenakademie HW und DV Lörrach ein flächendeckendes Netzwerk im Landkreis Lörrach für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit 'Partizipationshemmnissen'. Dafür sorgt eine Koordinierungsstelle mit Angeboten zur Förderung der Digitalkompetenz, Gesundheitsvorsorge und sozialer Teilhabe und dem Ziel, die Maßnahmen öffentlichkeitswirksam zu platzieren. Hiervon profitiert zudem der im Modellvorhaben in Entwicklung befindliche Dienst für seelische Gesundheit in der Modellregion Lörrach. Zusätzlich begünstigt die gezielte Förderung weiterer digitaler Lösungen und digitaler Kompetenzen deren gewinnbringende Nutzung in bereits vorhandenen Strukturen. Schwerpunkt der Seniorenakademie ist es ein gut ausgebautes Netz an Digitallotsinnen und –lotsen zu etablieren. Die Digitallotsinnen und -lotsen geben Hilfestellung bei der (ersten) Nutzung der Anwendung und helfen so, Partizipationshemnisse zu überwinden.

Digitalisierung auf dem Land | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Erstellung einer Open-Data-Plattform und eines digitalen Zwillings des Dorfes

Der Dorfteil Etteln der Gemeinde Borchen entwickelt seit fünf Jahren das Thema Digitalisierung zum Markenkern des Ortes und hat bereits eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten verwirklicht. Dazu gehören die Verlegung von Glasfaser in Eigenleistung, die Einrichtung einer Dorf-App, die Einführung eines mit dem Internet verbundenen Elektro-Dorfautos, eines Elektro-Lastenrads, einer digitalen Mitfahrbank sowie die Inbetriebnahme einer Umweltdatenmessstation. Als Weiterführung dieser Bestrebungen werden nun im Rahmen des Verbundprojekts 'DiDoz – Digitaler Dorfzwilling Etteln' 5G-basierte Anwendungen aus dem städtischen Umfeld ins Dorf übertragen. Dafür wird eine gemeinsame digitale Integrationsplattform geschaffen werden. Entsprechend wird zunächst eine Open-Data-Plattform konzipiert, entwickelt und bereitgestellt sowie ein digitaler Zwilling des Dorfes in Form eines 3D-Modells erstellt. Anschließend werden 5G-Pilotprojekte in den Bereichen Smart Village, Smart Mobility und Smart Infrastructure durchgeführt und die konzipierten Anwendungen in einem Reallabor evaluiert. Die Erfahrungen und Lösungen aus Etteln werden zunächst anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen und anschließend weiteren ländlichen Gemeinden in der Region und bundesweit zur Verfügung gestellt.

Digitalisierung auf dem Land | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Erstellung einer Open-Data-Plattform und eines digitalen Zwillings des Dorfes

Der Dorfteil Etteln der Gemeinde Borchen entwickelt seit fünf Jahren das Thema Digitalisierung zum Markenkern des Ortes und hat bereits eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten verwirklicht. Dazu gehören die Verlegung von Glasfaser in Eigenleistung, die Einrichtung einer Dorf-App, die Einführung eines mit dem Internet verbundenen Elektro-Dorfautos, eines Elektro-Lastenrads, einer digitalen Mitfahrbank sowie die Inbetriebnahme einer Umweltdatenmessstation. Als Weiterführung dieser Bestrebungen werden nun im Rahmen des Verbundprojekts 'DiDoz – Digitaler Dorfzwilling Etteln' 5G-basierte Anwendungen aus dem städtischen Umfeld ins Dorf übertragen. Dafür wird eine gemeinsame digitale Integrationsplattform geschaffen werden. Entsprechend wird zunächst eine Open-Data-Plattform konzipiert, entwickelt und bereitgestellt sowie ein digitaler Zwilling des Dorfes in Form eines 3D-Modells erstellt. Anschließend werden 5G-Pilotprojekte in den Bereichen Smart Village, Smart Mobility und Smart Infrastructure durchgeführt und die konzipierten Anwendungen in einem Reallabor evaluiert. Die Erfahrungen und Lösungen aus Etteln werden zunächst anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen und anschließend weiteren ländlichen Gemeinden in der Region und bundesweit zur Verfügung gestellt.

Digitalisierung auf dem Land | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Erstellung einer Open-Data-Plattform und eines digitalen Zwillings des Dorfes

Der Dorfteil Etteln der Gemeinde Borchen entwickelt seit fünf Jahren das Thema Digitalisierung zum Markenkern des Ortes und hat bereits eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten verwirklicht. Dazu gehören die Verlegung von Glasfaser in Eigenleistung, die Einrichtung einer Dorf-App, die Einführung eines mit dem Internet verbundenen Elektro-Dorfautos, eines Elektro-Lastenrads, einer digitalen Mitfahrbank sowie die Inbetriebnahme einer Umweltdatenmessstation. Als Weiterführung dieser Bestrebungen werden nun im Rahmen des Verbundprojekts 'DiDoz – Digitaler Dorfzwilling Etteln' 5G-basierte Anwendungen aus dem städtischen Umfeld ins Dorf übertragen. Dafür wird eine gemeinsame digitale Integrationsplattform geschaffen werden. Entsprechend wird zunächst eine Open-Data-Plattform konzipiert, entwickelt und bereitgestellt sowie ein digitaler Zwilling des Dorfes in Form eines 3D-Modells erstellt. Anschließend werden 5G-Pilotprojekte in den Bereichen Smart Village, Smart Mobility und Smart Infrastructure durchgeführt und die konzipierten Anwendungen in einem Reallabor evaluiert. Die Erfahrungen und Lösungen aus Etteln werden zunächst anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen und anschließend weiteren ländlichen Gemeinden in der Region und bundesweit zur Verfügung gestellt.

Digitalisierung auf dem Land | Mobilität auf dem Land

29.04.2026

Smarter Winterdienst: Glätte-Info-System und bürgerorientierte Öffentlichkeitsarbeit

Der Winterdienst auf den Straßen des Landkreises Rhön-Grabfeld ist aufgrund unterschiedlicher Höhen- und Wetterlagen eine anspruchsvolle Aufgabe. Hinzu kommen eine stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens, stark gestiegene Erwartungen der Verkehrsteilnehmenden sowie steigende Anforderungen an den Umweltschutz. In urbanen Räumen sowie an Autobahnen werden für den effizienten Einsatz des Winterdiensts seit wenigen Jahren Glättewarnanlagen aufgebaut. Diese Anlagen liefern neben einem Live-Videobild umfangreiche Daten zur Luft- und Fahrbahntemperatur, zum Tau- und Gefrierpunkt, zu Niederschlagsart und -menge, zur Windrichtung und -geschwindigkeit, zum Restsalz auf der Straße sowie zur Wasserfilmdicke. Das Projekt 'Smarter Winterdienst' möchte diese Technologie auch für ländliche Räume nutzbar machen – um den Winterdienst im Landkreis Rhön-Grabfeld bedarfsgerecht durchzuführen sowie um Scout- und Leerfahrten zu vermeiden. Es werden 18 Anlagen an kritischen Punkten zur Überwachung des Kreisstraßennetzes eingeführt. Darüber hinaus wird ein automatisiertes und frei zugängliches Glätte-Info-System für Bürgerinnen und Bürger entwickelt, welches auf Basis einer Online-Karte vor Straßenglätte warnt. In dieses System werden zukünftig auch Straßensperrungen integriert werden, so dass dieses auch in den Sommermonaten einen Informationsgewinn bietet.

Digitalisierung auf dem Land | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Telemedizinische Anwendungen im ländlichen Raum Fränkische Schweiz

Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist für ländliche Räume ein wesentlicher Standortfaktor. Durch die Überbrückung von Distanzen zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin kann die Telemedizin hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. So ist gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Reduzierung von physischen Wegen von großer Bedeutung. Im Rahmen des Projektes 'FORuralHealth' wird entsprechend eine telemedizinische Anwendung für ländliche Räume – hier konkret der Fränkischen Schweiz – erprobt: Diese soll die Erfassung und Übertragung von kardiologischen Überwachungsdaten mittels einer Gesundheits-App realisieren. Durch die Anbindung an 5G-Netze wird sowohl eine hohe Quantität als auch Qualität von kardiologischen Daten (Echtzeit, geringe Latenz) sowie die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Anhand dieser Daten erfolgt eine Diagnose des aktuellen Gesundheitszustandes; mögliche Therapien werden mit dem behandelnden, ambulanten Arzt abgestimmt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem stationären Bereich sowie mit ambulanten Pflegediensten wird ebenfalls im Rahmen des Projekts erreicht. Dies hat das Ziel, den Übergang von mobiler zu ambulanter zur stationären Versorgung zu erleichtern. Das Projekt wird mit strategischen Partnern wie unter anderem dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus des Landkreises Forchheim, dem Bayerischen Hausärzteverband, dem Apphersteller ProCarement GmbH sowie ambulanten Ärzten durchgeführt.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt Kreishandwerkerschaft ODW

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt der Forschung steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Das itb wird fördernde und hemmende Faktoren für den Aufbau, die innovative Ausgestaltung und den dauerhaften Betrieb der Dienstleistungszentren kritisch erforschen und detailliert analysieren. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum, den das itb in dem Projekt exemplarisch in den Fokus nimmt, liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen.