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Erstellung einer Open-Data-Plattform und eines digitalen Zwillings des Dorfes
Der Dorfteil Etteln der Gemeinde Borchen entwickelt seit fünf Jahren das Thema Digitalisierung zum Markenkern des Ortes und hat bereits eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten verwirklicht. Dazu gehören die Verlegung von Glasfaser in Eigenleistung, die Einrichtung einer Dorf-App, die Einführung eines mit dem Internet verbundenen Elektro-Dorfautos, eines Elektro-Lastenrads, einer digitalen Mitfahrbank sowie die Inbetriebnahme einer Umweltdatenmessstation. Als Weiterführung dieser Bestrebungen werden nun im Rahmen des Verbundprojekts 'DiDoz – Digitaler Dorfzwilling Etteln' 5G-basierte Anwendungen aus dem städtischen Umfeld ins Dorf übertragen. Dafür wird eine gemeinsame digitale Integrationsplattform geschaffen werden. Entsprechend wird zunächst eine Open-Data-Plattform konzipiert, entwickelt und bereitgestellt sowie ein digitaler Zwilling des Dorfes in Form eines 3D-Modells erstellt. Anschließend werden 5G-Pilotprojekte in den Bereichen Smart Village, Smart Mobility und Smart Infrastructure durchgeführt und die konzipierten Anwendungen in einem Reallabor evaluiert. Die Erfahrungen und Lösungen aus Etteln werden zunächst anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen und anschließend weiteren ländlichen Gemeinden in der Region und bundesweit zur Verfügung gestellt.
Smarter Winterdienst: Glätte-Info-System und bürgerorientierte Öffentlichkeitsarbeit
Der Winterdienst auf den Straßen des Landkreises Rhön-Grabfeld ist aufgrund unterschiedlicher Höhen- und Wetterlagen eine anspruchsvolle Aufgabe. Hinzu kommen eine stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens, stark gestiegene Erwartungen der Verkehrsteilnehmenden sowie steigende Anforderungen an den Umweltschutz. In urbanen Räumen sowie an Autobahnen werden für den effizienten Einsatz des Winterdiensts seit wenigen Jahren Glättewarnanlagen aufgebaut. Diese Anlagen liefern neben einem Live-Videobild umfangreiche Daten zur Luft- und Fahrbahntemperatur, zum Tau- und Gefrierpunkt, zu Niederschlagsart und -menge, zur Windrichtung und -geschwindigkeit, zum Restsalz auf der Straße sowie zur Wasserfilmdicke. Das Projekt 'Smarter Winterdienst' möchte diese Technologie auch für ländliche Räume nutzbar machen – um den Winterdienst im Landkreis Rhön-Grabfeld bedarfsgerecht durchzuführen sowie um Scout- und Leerfahrten zu vermeiden. Es werden 18 Anlagen an kritischen Punkten zur Überwachung des Kreisstraßennetzes eingeführt. Darüber hinaus wird ein automatisiertes und frei zugängliches Glätte-Info-System für Bürgerinnen und Bürger entwickelt, welches auf Basis einer Online-Karte vor Straßenglätte warnt. In dieses System werden zukünftig auch Straßensperrungen integriert werden, so dass dieses auch in den Sommermonaten einen Informationsgewinn bietet.
Telemedizinische Anwendungen im ländlichen Raum Fränkische Schweiz
Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist für ländliche Räume ein wesentlicher Standortfaktor. Durch die Überbrückung von Distanzen zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin kann die Telemedizin hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. So ist gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Reduzierung von physischen Wegen von großer Bedeutung. Im Rahmen des Projektes 'FORuralHealth' wird entsprechend eine telemedizinische Anwendung für ländliche Räume – hier konkret der Fränkischen Schweiz – erprobt: Diese soll die Erfassung und Übertragung von kardiologischen Überwachungsdaten mittels einer Gesundheits-App realisieren. Durch die Anbindung an 5G-Netze wird sowohl eine hohe Quantität als auch Qualität von kardiologischen Daten (Echtzeit, geringe Latenz) sowie die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Anhand dieser Daten erfolgt eine Diagnose des aktuellen Gesundheitszustandes; mögliche Therapien werden mit dem behandelnden, ambulanten Arzt abgestimmt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem stationären Bereich sowie mit ambulanten Pflegediensten wird ebenfalls im Rahmen des Projekts erreicht. Dies hat das Ziel, den Übergang von mobiler zu ambulanter zur stationären Versorgung zu erleichtern. Das Projekt wird mit strategischen Partnern wie unter anderem dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus des Landkreises Forchheim, dem Bayerischen Hausärzteverband, dem Apphersteller ProCarement GmbH sowie ambulanten Ärzten durchgeführt.
Unterstützungsplattform für pflegende Angehörige/Pflangl.new
Auf der digitalen Plattform Pflangl.NEW werden multimediale Inhalte zur Verfügung gestellt, die es pflegenden Angehörigen erlauben, die eigene Gesundheit besser zu schützen. Denkbare Inhalte umfassen dabei das ergonomische Pflegen, den Umgang mit Stress und psychischer Belastung in der Pflege und eine Zusammenfassung der Unterstützungsangebote durch Pflege- und Krankenkassen. Die Inhalte werden dabei mit zentralen Akteuren der häuslichen Pflege im Landkreis Neustadt an der Waldnaab erstellt, ein Einbringen von Inhalten wird dann auch für Dritte nach vorheriger Prüfung möglich sein. Die Inhalte werden auf partizipativen Weg erstellt. Es sollen Betroffene, Vereine und Verbände einbezogen werden, um Bedarfe zu ermitteln und gemeinsam Lösungen für die gesundheitlichen Herausforderungen in der Pflege von Angehörigen zu finden, die über die digitale Plattform an die Betroffenen weitergegeben werden können. Neben digitalen Inhalten können über die Plattform auch analoge Unterstützungsmöglichkeiten - wie Selbsthilfegruppen oder andere analoge Veranstaltungen - unter den pflegenden Angehörigen bekannt gemacht werden.
Netzwerk Digitales Potsdam-Mittelmark
Das Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark hat sich zum Ziel gesetzt ein interkommunales, sektoren- und ebenenübergreifendes Netzwerk zwischen Kreisverwaltung, Kommunen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Thema Digitalisierung in Potsdam-Mittelmark zu etablieren: das 'Netzwerk Digitales Potsdam-Mittelmark'. Es wird im Landkreis die Grundlage für eine koordinierte Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und ihrer Vorhaben in der kreisweiten Daseinsvorsorge bilden. Durch regelmäßigen Austausch wird die interkommunale Zusammenarbeit vereinfacht, fehlende Ressourcen überbrückt und der Wissenstransfer gefördert. Gezielter Kompetenzaufbau gibt allen Beteiligten die Möglichkeit fachliche Unterstützung von externen Experten zu erhalten. Die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks sichert den regelmäßigen Informationsfluss in alle Kommunen des Kreises.
Qualifizierung ehrenamtlich Engagierter zur Nutzung digitaler Lösungen
Im Rahmen des Projektes digital.fit sollen ehrenamtlich geführte Vereine und Organisationen unterstützt werden, passgenaue, bedarfsgerechte, digitale Lösungen einzuführen - auf Basis bereits bestehender Lösungen auf dem Markt. Im Fokus stehen vor allem Organisationen, die grundsätzliches Interesse an der Nutzung digitaler Lösungen haben, deren ehrenamtliches Personal aber noch nicht über ausreichende Kompetenzen zur passgenauen Auswahl entsprechender Lösungen verfügt. Durch das Projekt wird die Grundlage für den Ausbau digitaler Lösungen im ehrenamtlichen Engagement gelegt und das Nutzungspotenzial bestehender Lösungen und deren Effizienz zugleich deutlich gesteigert. Die digitale Kluft, die sich im Bereich des ehrenamtlichen Engagements findet, wird so deutlich verringert und weitere Akteure bei der Digitalisierung der Region motiviert. Da das Ehrenamt erheblich zur Attraktivität und zum Zusammenleben in ländlichen Räumen beiträgt, wird ein wesentlicher Beitrag für das Gesamtziel des Modelvorhabens geleistet.
Smart Supply als digitale Zukunftschance für Hofläden im ländlichen Raum (DiHoLa)
Das Projekt Smart Supply als digitale Zukunftschance für Hofläden im ländlichen Raum (DiHoLA) betreibt die konzeptionelle Entwicklung eines digital gestützten Dienstes zum Vertrieb von Produkten aus Hofläden. Das übergeordnete Ziel ist, die Rolle und den Bekanntheitsgrad von Hofläden in der Modellregion Landkreis Uelzen zu stärken und zu erhöhen. Zudem werden die jeweils saisonal angebotenen Produkte durch entsprechende Vertriebsstrategien möglichst vielen Bevölkerungsteilen verfügbar gemacht. Ausgewählte digitale Technologien unterstützen hierbei, beispielsweise eine vernetzende Lösung für regionale lebensmittelerzeugende Unternehmen und Konsumenten. In diesem Rahmen werden weiterhin Konzepte wie Online-Marktplätze und Mitbring-Services auf ihre Praxistauglichkeit im Landkreis Uelzen geprüft. Durch die geplanten Kooperationen mit dem Landkreis Uelzen und der Stiftung Digitale Chancen kann zudem auf bereits bestehende Tools, u.a. Ehrenamts-App, digitaler Schaukasten, zurückgegriffen werden. Am Beispiel eines oder mehrerer ausgewählter Hofläden wird ein konkretes, digital gestütztes Vertriebskonzept entwickelt, im Rahmen eines Praxistests umgesetzt und im Anschluss evaluiert.
SMART-EMMA
Beim Verbundvorhaben SMART-EMMA werden Nahversorgungsstationen im ländlichen Raum errichtet, die ohne Personal auskommen und weitgehend autark sind. Das Sortiment umfasst unter anderem regionale und biologische Produkte. Das Projekt beinhaltet die Errichtung von drei Gebäuden mit Lebensmittelautomaten zur Versorgung der Bevölkerung und Gäste der Ortsgemeinden Gimbweiler, Niederhambach und Schwollen der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Durch die Einbindung der Regionalmarken wird sichergestellt, dass die Gesamtpalette an Grundnahrungsmitteln angeboten werden kann. Die SMART-EMMAs, deren Betrieb über einen Pächter erfolgt, werden barrierefrei aus regionalem Material, nach Möglichkeit klimaneutral und kostengünstig konstruiert. Durch eine entsprechende Gestaltung des Standortumfeldes können die SMART-EMMAs zudem als neue Dorfmittelpunkte fungieren, die das Potential haben, das soziale Miteinander zu fördern. Dazu wird auch ein offenes Bücherregal erprobt. Außerdem sind sie mit einem Trinkwasseranschluss ausgestattet, an dem Getränkeflaschen aufgefüllt werden können, um so den Tourismus in der Wanderregion zu stärken.
SMART-EMMA
Beim Verbundvorhaben SMART-EMMA werden Nahversorgungsstationen im ländlichen Raum errichtet, die ohne Personal auskommen und weitgehend autark sind. Das Sortiment umfasst unter anderem regionale und biologische Produkte. Das Projekt beinhaltet die Errichtung von drei Gebäuden mit Lebensmittelautomaten zur Versorgung der Bevölkerung und Gäste der Ortsgemeinden Gimbweiler, Niederhambach und Schwollen der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Durch die Einbindung der Regionalmarken wird sichergestellt, dass die Gesamtpalette an Grundnahrungsmitteln angeboten werden kann. Die SMART-EMMAs, deren Betrieb über einen Pächter erfolgt, werden barrierefrei aus regionalem Material, nach Möglichkeit klimaneutral und kostengünstig konstruiert. Durch eine entsprechende Gestaltung des Standortumfeldes können die SMART-EMMAs zudem als neue Dorfmittelpunkte fungieren, die das Potential haben, das soziale Miteinander zu fördern. Dazu wird auch ein offenes Bücherregal erprobt. Außerdem sind sie mit einem Trinkwasseranschluss ausgestattet, an dem Getränkeflaschen aufgefüllt werden können, um so den Tourismus in der Wanderregion zu stärken.
SMART-EMMA
Beim Verbundvorhaben SMART-EMMA werden Nahversorgungsstationen im ländlichen Raum errichtet, die ohne Personal auskommen und weitgehend autark sind. Das Sortiment umfasst unter anderem regionale und biologische Produkte. Das Projekt beinhaltet die Errichtung von drei Gebäuden mit Lebensmittelautomaten zur Versorgung der Bevölkerung und Gäste der Ortsgemeinden Gimbweiler, Niederhambach und Schwollen der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Durch die Einbindung der Regionalmarken wird sichergestellt, dass die Gesamtpalette an Grundnahrungsmitteln angeboten werden kann. Die SMART-EMMAs, deren Betrieb über einen Pächter erfolgt, werden barrierefrei aus regionalem Material, nach Möglichkeit klimaneutral und kostengünstig konstruiert. Durch eine entsprechende Gestaltung des Standortumfeldes können die SMART-EMMAs zudem als neue Dorfmittelpunkte fungieren, die das Potential haben, das soziale Miteinander zu fördern. Dazu wird auch ein offenes Bücherregal erprobt. Außerdem sind sie mit einem Trinkwasseranschluss ausgestattet, an dem Getränkeflaschen aufgefüllt werden können, um so den Tourismus in der Wanderregion zu stärken.