Suchergebnisse für:
915 Ergebnisse
InDaLE - Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen
Das Verbundprojekt untersucht innovative Ansätze zur Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland. Die Aufgaben des Vorhabensbereichs des Zentrums für nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg umfassen federführend die Untersuchung von Praxisbeispielen der Daseinsvorsorge im Bereich der Nachschulischen Bildung in Schottland und Schweden, die Mitwirkung bei der Untersuchung von Modellprojekten in Deutschland sowie die Beteiligung an den Querschnittsaufgaben des Projekts. Im Mittelpunkt des Verbundprojekts stehen drei Bereiche der Daseinsvorsorge, die in anderen Ländern Europas besondere Qualitäten aufweisen: Gesundheit und Pflege, Nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und Nachschulische Bildung. Für diese drei Bereiche werden neben Projekten im europäischem Ausland ausgewählte deutsche Modellprojekte zum Vergleich herangezogen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen.
InDaLE - Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen
Das Verbundprojekt untersucht innovative Ansätze zur Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland. Die Aufgaben des Vorhabensbereichs der Akademie für Raumentwicklung in Hannover umfassen die federführende Bearbeitung der deutschen Modellprojekte in mehreren Bundesländern, die Einleitung des Wissenstransfers sowie die Mitwirkung an den übergreifenden Aufgaben des Projektkonsortiums, insbesondere bei der Erarbeitung der Querschnittsaufgaben und Handlungsempfehlungen sowie der Durchführung von Expertenworkshops. Im Mittelpunkt des Verbundprojekts stehen drei Bereiche der Daseinsvorsorge, die in anderen Ländern Europas besondere Qualitäten aufweisen: Gesundheit und Pflege, Nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und Nachschulische Bildung. Für diese drei Bereiche werden neben Projekten im europäischem Ausland ausgewählte deutsche Modellprojekte zum Vergleich herangezogen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen.
Forschungsprojekt FINATA (Food Insecurity among Tafel users) - Einflussfaktoren, Interventionsbedarfe und Lösungen
Studien in Mittel- bzw. Großstädten haben eine überproportional häufige Ernährungsunsicherheit bei Kundinnen und Kunden von Lebensmittelausgabestellen wie den Tafeln gezeigt. Ernährungsunsicherheit bezeichnet den zumindest zeitweiligen durch Geldmangel limitierten Zugang zu sicheren Lebensmitteln. Bundesweit gibt es über 950 Tafeln mit über 2000 Lebensmittel-Ausgabenstellen, in denen armutsbetroffene Kundinnen und Kunden vor allem frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse erhalten. Ziel ist, die Ernährungsunsicherheit auch in ländlichen Räumen zu untersuchen und diese der Situation in nicht-ländlichen Räumen gegenüberzustellen. Dazu gehören z.B. die Identifizierung der personellen und strukturellen Ressourcen der lokalen Tafeln, die Identifizierung von Unterschieden in individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren zwischen Tafelkundinnen und -kunden im ländlichen Raum und jenen im nicht-ländlichen Raum sowie eine Erhebung der Prävalenz der Ernährungsunsicherheit und Identifizierung von individuellen, sozialen und strukturellen protektiven und Risiko-Faktoren der Ernährungssicherheit.
Haus der sozialen Dienste und Begegnungen
Der denkmalgeschützte Pfarrhof in Lohmen ist einer der wenigen vollständigen Dreiseitenhöfe Mecklenburg-Vorpommerns und bildet zusammen mit der fast 800jährigen Feldsteinkirche den Mittelpunkt des Dorfes und ist neben der Dorfbegegnungsstätte ein kulturelles Zentrum der Gemeinde Lohmen. Der dazugehörige ehemalige Pfarrhofstall ist 2016/17 im Rahmen der Dorferneuerung saniert worden. Für die zukünftige Nutzung dieses Pfarrhofstalls und des angrenzenden Hofbereichs wird ein Konzept entwickelt und teilweise umgesetzt. Kernpunkte des Konzepts sind die Erweiterung der Lebensqualität auch für junge Menschen durch kulturelle Elemente, die Untermauerung der zentralen öffentlichen Funktion des Pfarrhofes als kirchliche Institution sowie die Schaffung von funktionalen Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenbereichen. Dazu gehören z.B. die Integration von Bildung, Kunst, Religion und Kultur sowie die Schaffung technologischer Lösungen für die Kombination von Gebäude und Außenfläche als Basis für Nutzung und Begegnungen.
Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben – eine sozioökonomische Analyse
Die Bedeutung der Frauen für die Landwirtschaft und den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Räumen wird vielfach unterschätzt. Ob Bäuerin, Landwirtin, mitarbeitende Familienangehörige oder Landfrau – die Bezeichnungen sind genauso vielfältig wie auch die Positionen von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über ihre Lebensentwürfe, Wünsche und Sorgen war bisher jedoch wenig bekannt. Trotz der großen Bedeutung der Frauen für die deutsche Landwirtschaft gibt es keine aktuelle bundesweite Studie, die sich mit dieser Thematik befasst. Das Projekt hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schließen. Wissenschaftlerinnen des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft und des Lehrstuhls für Soziologie Ländlicher Räume der Georg-August-Universität Göttingen führen hierzu von 2019 bis 2022 deutschlandweit qualitative und quantitative Untersuchungen durch, dabei werden sie vom Deutschen LandFrauenverband e. V. (dlv) als Kooperationspartner unterstützt. Die Studie befasst sich mit folgenden zentralen Fragestellungen: Wie stellt sich die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen gegenwärtig dar (Status quo)? Wie verändert die Transformation in Landwirtschaft und Gesellschaft das Leben der Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen? Und welche Schlussfolgerungen sind aus den gewonnenen Erkenntnissen für die Politik und für die Landfrauenvertretungen zu ziehen?
Vom Kommen, Gehen und Bleiben: Wanderungsgeschehen und Wohnstandortentscheidungen
Das Forschungsvorhaben untersucht das aktuelle Binnenwanderungsgeschehens in Deutschland aus der Perspektive ländlicher Räume und befasst sich mit unterschiedlichen Typen von Wohnstandortentscheidungen. Wanderungen innerhalb und zwischen verschiedenen Regionen sowie Regionstypen sind ein wesentlicher Teil des Wanderungsgeschehens. Hierzu analysiert das Projekt auf Basis amtlicher Wanderungsstatistiken das bundesweite Wanderungsgeschehen auf Kreisebene im Zeitraum 2000 bis 2019 unter besonderer Berücksichtigung ländlicher Räume. Daneben untersucht das Projekt auf Befragungsbasis die unterschiedlichen Wohnstandortentscheidungen zugrundliegenden Motive sowie die Vielfalt und Prozesshaftigkeit möglicher Haushaltsentscheidungen für oder gegen ländliche Räume. Mittels Methodentriangulation werden Schlussfolgerungen hinsichtlich der Folgen unterschiedlicher Wanderungs- und Bleibeentscheidungen für ländliche Räume gezogen sowie Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteure der Raumentwicklung abgeleitet.
Vom Kommen, Gehen und Bleiben: Wanderungsgeschehen und Wohnstandortentscheidungen
Das Forschungsvorhaben untersucht das aktuelle Binnenwanderungsgeschehens in Deutschland aus der Perspektive ländlicher Räume und befasst sich mit unterschiedlichen Typen von Wohnstandortentscheidungen. Wanderungen innerhalb und zwischen verschiedenen Regionen sowie Regionstypen sind ein wesentlicher Teil des Wanderungsgeschehens. Hierzu analysiert das Projekt auf Basis amtlicher Wanderungsstatistiken das bundesweite Wanderungsgeschehen auf Kreisebene im Zeitraum 2000 bis 2019 unter besonderer Berücksichtigung ländlicher Räume. Daneben untersucht das Projekt auf Befragungsbasis die unterschiedlichen Wohnstandortentscheidungen zugrundliegenden Motive sowie die Vielfalt und Prozesshaftigkeit möglicher Haushaltsentscheidungen für oder gegen ländliche Räume. Mittels Methodentriangulation werden Schlussfolgerungen hinsichtlich der Folgen unterschiedlicher Wanderungs- und Bleibeentscheidungen für ländliche Räume gezogen sowie Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteure der Raumentwicklung abgeleitet.
Verbesserung des Außenbereichs an zwei Flüchtlingswohnheimen
Die Außenbereiche von zwei Flüchtlingswohnheimen werden attraktiver gestaltet. Die Maßnahmen umfassen: Herrichtung der Rasenfläche für Ballspiele, Anlegen eines Schachbrett- und eines Boule-Platzes, Aufstellen eines Beton-Kickers, Schaffung von Sitzgelegenheiten und einem Unterstand. Dadurch wird der Aufenthaltscharakter und die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen gestärkt.
Wohnen - Mobilität - Soziales Leben: Ergebnisse eines Sozialforschungsprojekts
Im Projekt werden zwei Zielgruppen (Menschen mit Fluchterfahrung und alte bzw. hochaltrige Menschen) zu ihrer Lebenssituation in Lippetal befragt. Die Erkenntnisse des qualitativ- und quantitativ-empirisch angelegten Projektes dienen der Kommune Lippetal als Grundlage zur Entwicklung von beteiligungs- und bedarfsorientiertem Handeln. Bei beiden Gruppen wird deutlich, dass diese möglichst schnell (Menschen mit Fluchterfahrung) bzw. lange (alte/ hochaltrige Menschen) ein selbstbestimmtes Leben führen möchten, an dem sich aus Sicht der Befragten die Würde eines Menschen bemisst. Vor diesem Hintergrund ist für Menschen mit Fluchterfahrung ausreichend Wohnraum, der Privatsphäre zulässt, ebenso wichtig wie ein geregeltes Arbeitsleben, soziale Anerkennung durch gegenseitigen Respekt und alltägliche, soziale Kontakte zu in der Gemeinde lebenden Menschen. Für alte und hochaltrige Menschen bedeutet würdevolles Alter(n) sich möglichst lang selbst versorgen zu können. Die Sicherung der (gesundheitlichen) Versorgungsstrukturen (Arzt, Apotheke, Lebensmittelläden) vor Ort wie auch die Möglichkeiten Orte selbstständig erreichen zu können (Auto, zu Fuß, Bus, Rad etc.), also möglichst lang mobil zu sein, ist sehr wichtig. Trotz des primären Wunsches so lange es geht zu Hause wohnen bleiben zu wollen, ist die Vorstellung alternativen Wohnens im Alter erkennbar. Für die Kommune ergibt sich daraus die Frage, inwiefern und wie sie zur Realisierung von Möglichkeiten einer selbstbestimmten Lebensführung für beide Zielgruppen beitragen kann und wo sie ihre Grenzen sieht.
Schule in der Scheune
Die Confiserie Felicitas bietet zusätzliche Besucherprogramme besonders für Bildungseinrichtungen und Schulklassen in einem neuen Format an. In der Scheune werden dazu die notwendigen Räume geschaffen, wo zusammen mit regionalen Partnern verschiedene Bildungsprogramme stattfinden können. Dieses 'Klassenzimmer' wird mit moderner Medientechnik und einer Mittmach-Küche ausgestattet und soll für Kurz- als auch Tagesprogramme nutzbar sein. In Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern, Köchen und regionalen Lebensmittelproduzenten werden Bildungsangebote mit Schwerpunkt 'regionale und gesunde Ernährung' gestaltet. Zielgruppen sind Bildungseinrichtungen von Grundschulen bis Oberstufenzentren. Den regionalen Kooperationspartnern wird hierdurch eine Präsentationsplattform für Produktpräsentationen, Verkostungen und Verkauf ihrer Produkte geboten.