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Integrationsbegleitung bei Krankheit und Arbeitssuche
In Schefflenz findet im Rahmen des Projekts eine Integrationsbegleitung von 50 bis 80 Geflüchteten bei Krankheit und Arbeitssuche statt. Der Begleitservice zu Ärzten, Behörden, Arbeitsamt, Jobcenter, Maßnahmeträgern und Netzwerk-Kontakttreffen besteht aus ehrenamtlichen Betreuern.
Interkulturelle Begegnungsstätte
Der Helferkreis Asyl schafft eine interkulturelle Begegnungsstätte für Asylbewerber und Bürger Taufkirchens, in der die gegenseitige Akzeptanz gefördert sowie Kultur und Integration gelebt werden. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Linderung der Not (Ersthilfe) sollen mit der beantragten interkulturellen Begegnungsstätte folgende spezielle Ziele für die Asylbewerber erreicht werden: Kultur vermitteln: Bei aller Offenheit und Akzeptanz gegenüber der kulturellen Vielfalt sollen den zukünftigen Mitbürgern auch die einheimische Kultur und Werte nahegebracht werden, wie zum Beispiel die
Kochclub für geflüchtete und deutsche Frauen
Geflüchtete und deutsche Frauen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Kochen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und bauen dadurch Vorurteile ab. Der Kochclub soll möglichst nahtlos an den Deutschkurs anschließen und einmal in der Woche stattfinden. Die interessierten Frauen werden mit ihren Kleinkindern per Kleinbus transportiert, da eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwendig ist und sie von der Teilnahme fernhalten würde. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Kochklubs wird im ersten Schritt durch ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleistet. Diese vermitteln
Gesellschaftliche Teilhabe für Frauen
Das Projekt in der Kreisstadt Eschwege soll geflüchteten Frauen die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe bieten. Die Frauen werden in ihren jeweiligen Belangen unterstützt. Es finden fachlich betreute Treffen zu verschiedenen Themen statt (Nähen, Kosmetik, Malen, Filmabende). Kulturmittler aus dem Kreis der Menschen mit Fluchthintergrund unterstützen sie dabei.
Ehrenamtliches Engagement zur Integration von Geflüchteten
Den Geflüchteten werden verschiedene Integrationsangebote unterbreitet. Die Betreuung von ein- bis fünfjährigen Kindern ermöglicht den Müttern die Teilnahme an Sprachkursen. Eine Kunsttherapeutin bietet die Möglichkeit einer Traumabehandlung an und eine Logopädin unterstützt Geflüchtete mit besonderen Sprachproblemen. Gemeinsame Ausflüge und Treffen von Ehrenamtlichen und Geflüchteten fördern den kulturellen Austausch.
Einführung eines Bürgerbusses
In der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau wird ein Bürgerbus eingeführt, um vor Ort ein zusätzliches Mobilitätsangebot für Flüchtlinge und Einheimische ohne Auto zu schaffen. Einmal wöchentlich wird für ca. zwei bis drei Stunden ein Kleinbus ausgeliehen, um in die nächstgrößere Stadt zu fahren. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig.
Sprachcafé für Flüchtlingsfrauen mit Kinderbetreuung
Das Projekt leistet Integrationshilfe durch ein Sprachcafé für Flüchtlingsfrauen mit Kinderbetreuung. Frauen sollen in einer entspannt sicheren Atmosphäre deutsch hören und reden, deutsche Kultur und Werte kennenlernen, Wertschätzung als Frau erleben, Hilfestellung für den Alltag in Deutschland bekommen, auch außerhalb des Sprachcafés mit im Ort lebenden Frauen in Kontakt kommen, Freundschaften schließen sowie Seelsorge und Begleitung in unterschiedlichen Bereichen erfahren.
Schwimmtraining für Geflüchtete
Schwimmtraining für Geflüchtete im ortseigenen Schwimmbad, Internalisierung und Realisierung von deutschen Sitten in Badeanstalten, Teilnahme am Freizeitleben und Unternehmung: Geflüchtete junge Männer (Nichtschwimmer) sollen Schwimmen lernen und eine Schwimmprüfung ablegen. Damit verbunden ist das Respektieren von Sittlichkeitsempfinden, hygienischen Vorschriften und das Einhalten von angemessenen An-standsregeln. In Absprache und Zusammenarbeit mit dem Denzlinger Schwimm Team e.V. wird ein Schwimmtrainer engagiert, der bis zu 10 Personen Schwimmunterricht erteilt. Der Kurs wird zusätzlich von
Überdachter Treffpunkt für Bewohnende der Asylunterkunft und Einheimische
Durch eine überdachte Gartenlaube mit Sitzmöglichkeiten wird ein Begegnungsplatz bei der Flüchtlingsunterkunft bereitgestellt und gestaltet. Mit Unterstützung des Freundeskreises werden regelmäßige Feste und Begegnungen ausgerichtet, Kontakte zur Nachbarschaft gepflegt und sportliche Aktivitäten auf dem angrenzenden Hof etabliert. Eigenleistungen der Geflüchteten sind Bedingung für die Errichtung. Denn bereits diese vermittelt vielfältige Kontakte, die weiter zu pflegen wären. Durch regelmäßige Anlässe, mindestens 1x monatlich, soll sich der Freisitz als Treffpunkt etablieren. Ein Organisationsteam
Nähstube und Frauentreff für einheimische und geflüchtete Frauen
Im Rahmen des Projekts wird eine Nähstube für geflüchtete Frauen aus Syrien und dem Irak und einheimische Frauen unterschiedlichen Alters, mit oder ohne Vorkenntnissen, in eigens dafür vorgesehenen Räumlichkeiten eingerichtet. Notwendige Geräte und Nähutensilien werden mit Hilfe der Fördermittel angeschafft. Dadurch wird ein Begegnungsraum und -möglichkeiten zu unterschiedlichen Zeiten, mit Perspektive auf weitere Angebote und Veranstaltungen (Tanzen, Kochen), geschaffen. Die Frauen können ihre Kinder mitbringen, damit die Teilnahme am Nähkurs garantiert werden kann. Die Anleitung der