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Ein Begegnungscafé
Gemeinsam mit Geflüchteten soll ein Raum im Gemeindehaus Conweiler zu einem Begegnungscafé umgebaut werden. Wöchentlich sollen interkulturelle Kochevents stattfinden. Mit rund 15 - 20 jungen Männern soll unter Anleitung von Handwerkern ein Raum zu einem Begegnungscafé mit Küche ausgebaut werden. Bei wöchentlichen Kochevents soll Vielfalt erlebt und Heimat geschmeckt werden. Hier kommen die Stärken der Geflüchteten zur Geltung, außerdem findet Begegnung statt. Zusätzlich finden mindestens einmal im Monat Treffen für Flüchtlingsfamilien statt.
Integration von geflüchteten Menschen in den Fußball-Spielbetrieb
Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits sollen noch mehr Vereine im ländlichen Raum an diesem Vorhaben partizipieren und Geflüchtete in die Vereinsstrukturen und damit auch in den sozialen Raum 'Verein' integrieren.
Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof, Offenes Sprachcafé
Im Rahmen des Projekts werden zwei Einzelmaßnahmen umgesetzt: 1. Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof Bei Besuchen auf dem Bauernhof für Flüchtlingsfamilien erlernen Kinder mittels tiergestützter Therapie den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Die Besuche bieten erlebnispädagogische Orientierung in ihrer neuen, ländlichen Heimat. Die abschließende Nachbereitung der gemachten Erfahrungen durch spezifisches Buch-, Spiel- und Bastelmaterial vertieft die Umweltkompetenz der Flüchtlingsfamilien intensiv und rückt den ländlichen Lebensraum als attraktives Wohn- und Lebensumfeld in den Fokus. 2. Deutsch sprechen mit Ehrenamtlichen im offenen Sprachcafé. Mit dem offenen Sprachcafé erhalten Geflüchtete einen niederschwelligen Zugang zur Sprache. Hier geht es um handlungsorientierten, lebendigen Spracherwerb durch motivierende Materialien, Internetunterstützung, Ausflüge, Alltagsbegegnungen.
Künstlerisches Projekt für Geflüchtete - Eigene Geschichte schreiben
Im Rahmen eines künstlerischen Projekts bekommen Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Geschichte darzustellen. Dies kann die Fluchtgeschichte sein, das Ankommen, das Leben im Jetzt oder die Zukunftsperspektive. Die Beteiligten können und sollten sich (sprachlich) weiterentwickeln. Die Selbstdarstellung kann mittels Schrift, Bühnendarstellung, Bild, Musik, Fotos, Video/Film erfolgen; eine Verbindung der verschiedenen Medien ist ebenfalls möglich. Da sich Profis wie ein Kameramann/Regisseur oder ein Englisch-/Arabisch-Dozent in der Zielgruppe befinden, kann auch die sprachliche und technische Umsetzung mit den Geflüchteten verwirklicht werden. Weitere Sprachmittler sind auch dabei, sodass die Verständigung gewährleistet ist. Die Darstellung erfolgt zweisprachig, d.h. in Deutsch und in der Muttersprache. Das Projekt soll in der Öffentlichkeit präsentiert werden, z.B. in Schulen, Theater, Mehrgenerationenhäusern usw.
Malkurse für unterschiedliche Zielgruppen
Durch Malkurse soll eine Integration der Geflüchteten, überwiegend Flüchtlingskinder und auch deren Mütter, gelingen. Es sollen auch deutsche künstlerisch interessierte Kinder und Mütter mit Interesse am Malen an den Kursen teilnehmen. Durch das Malen wird eine Vergangenheitsbewältigung bzw. Traumaverarbeitung der Geflüchteten angestoßen. Zudem ist ein Kennenlernen der fremden Kulturen durch die Bilder möglich. Jeder darf kreativ sein ohne Einschränkung. Malen oder Zeichnen soll Spaß machen.
Interkulturelles Wokshop Café - Trommelkurse, Fahrradreparatur, Holzarbeiten für soziale Projekte
Im Rahmen eines 'Interkulturellen Workshop Café' für Geflüchtete und einheimische Bürger werden u.a. folgende Bereiche etabliert: Trommelkurse, Fahrradreparatur, Anleitung zu Schreinerarbeiten sowie kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Musikabende, Kochkurse und andere Events. Das Workshop Café und die daraus resultierenden Einzelprojekte sollen dazu beitragen, die Lebensqualität sozial Benachteiligter - hier der Geflüchteten - zu verbessern und sie in den Sozialraum zu integrieren. Es soll den Geflüchteten zudem Räumlichkeiten anbieten, um ihre eigenen Fähig- und Fertigkeiten zu nutzen. Zudem soll es als sozialer Treffpunkt für Menschen aller Nationalitäten dienen, die zurzeit in der Region leben.
Integration durch Teilnahme am Sport-Vereinsleben
Um die Anzahl der Geflüchteten im Sportverein zu erhöhen, sollen diese gezielt angesprochen und begleitet werden. Es wird eine erhebliche Steigerung der Teilnahme erwartet. Durch die Schulung von Ansprechpartnern und die Kooperation mit dem Arbeitskreis Asyl und der Flüchtlingsberatung sollen die Geflüchteten erreicht werden. Da Menschen im ländlichen Raum auf persönliche Ansprache angewiesen sind, wird hierauf der Schwerpunkt gelegt. Zudem werden zusätzliche Sportgeräte für die Aktivitäten angeschafft.
Eine Küche in einem neuen Treffpunkt für Geflüchtete
Zahlreiche Geflüchtete und ehrenamtlich tätige Einheimische sind regelmäßige Gäste im 'Bunten Haus' – vor allem im Rahmen der regelmäßigen offenen Angebote an drei Nachmittagen in der Woche. Die bisherigen Erfahrungen seit Öffnung der Einrichtung hatten gezeigt, dass eine (minimale) Bewirtung mit Kaffee/Tee und Kaltgetränken von allen Beteiligten sehr gerne wahrgenommen wird und ein greifbares Symbol für die Gastfreundschaft im 'Bunten Haus' ist. Der bisherige Standort des 'Bunten Hauses' verfügte über eine kleine Küche. Die Immobilie, in der das 'Bunte Haus' bisher beheimatet war, ist nicht mehr verfügbar, da das Gebäude abgerissen wurde. Neue Räumlichkeiten in einem benachbarten Gebäude wurden bereits gefunden. Hier fehlt jedoch ein kleine (Tee-)Küche, um die Grundversorgung der Gäste und Ehrenamtler im 'Bunten Hauses' gewährleisten zu können.
Begegnungsstätte mit eigener Küche
Zurzeit kochen die Geflüchteten bereits für Feste des Helferkreises oder für Vereine und Kirchen. Dies ist momentan nur in den Gemeinschafts- oder Privatküchen möglich, was aus hygienischen Gründen problematisch ist. Durch den Einbau der Küche wird die Begegnungsstätte attraktiver für örtliche Vereine und zu einer Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und Einheimischen führen. Der Raum wird bereits mit provisorischen Mitteln als Begegnungsstätte genutzt. Im Rahmen des Projekts wird der Raum mit einer Küche erweitert und so zu einem attraktiveren Treff ausgebaut Nach erfolgtem Einbau der Küche sollen beispielsweise Themenabende wie 'Die Küche Syriens' oder 'Kochen wie in Afghanistan' mit Geflüchteten vorbereitet, gemeinsam eingekauft, Rezepte erstellt und dann mit Einheimischen zusammen gekocht und gegessen werden. In der Weihnachtszeit können gemeinsam Plätzchen gebacken werden, zum Beispiel deutsche SeniorInnen mit Flüchtlingskindern. Es sollen außerdem Kurse über gesunde Ernährung (evtl. in Kooperation mit der Volkshochschule) angeboten werden.
Frauentreff: Frauen mit Migrationshintergrund unterstützen neu Zugezogene
Durch die Einrichtung eines regelmäßigen 'Frauentreffs' unterstützen bereits länger ansässige Frauen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich die neu zugezogenen Mitbürgerinnen bei der Orientierung vor Ort und als Sprachmittlerinnen in persönlichen und öffentlichen Belangen. Dazu werden die bereits ansässigen Migrantinnen kontaktiert. Mit ihrer Unterstützung werden die neu zugezogenen Migrantinnen durch persönliche Ansprache eingeladen. Es wird Kontakt mit interessierten Einheimischen aufgenommen. Ein Treffpunkt der Begegnung und des Kennenlernens wird geschaffen. Gemeinsam wird der regelmäßige Treff gestaltet und organisiert. Bedarfsgerechte Schulungen für die ehrenamtlich engagierten Migrantinnen werden vorgehalten. Gewünschte Themen und Angebote der Teilnehmenden werden prozessorientiert erarbeitet und niederschwellig umgesetzt. Beständige Begleitung und bedarfsgerechte Anpassung des Projekts wird durch die Leitung sichergestellt.