Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Regelmäßiger Kochtreff für Geflüchtete

Im Rahmen des Projekts soll eine internationale Dorfküche entstehen. Hier sollen regelmäßige Treffen stattfinden, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Zu diesem Zweck werden die notwendigen Geräte und Ausstattung beschafft, um so die Möglichkeit zu haben, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kochen. Bisher wurde z.B. mit geliehenen Töpfen und Kochplatten ein afghanischer Abend auf die Beine gestellt und auch einige syrische Männer haben mit und für die Dorfgemeinde gekocht. Gegessen wurde stets gemeinsam mit großem Kennlernerfolg und dem Wunsch, dieses viel häufiger und regelmäßiger zu veranstalten. Durch das gemeinsame Zubereiten von Speisen mit anschließendem Verzehr können auf einfachem Wege Kontakte geknüpft und die deutsche Sprache ohne den Druck einer spezifischen Lernumgebung geübt und angewendet werden.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Trommeln zur Integration

Bei einem Trommel-Workshop werden übergreifend Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sprache über gemeinsames Musizieren zusammengeführt. Das Projekt soll dauerhaft installiert werden, um so auch im Laufe der Zeit mit dem erworbenen Können in der Gemeinde aktiv werden zu können. Denkbar erscheint beispielsweise die Teilnahme an Feuerwehrfesten, an den Veranstaltungen der Vogelschieß-Vereine oder Auftritte vor Senioren. Für den Workshop und die weitere Begleitung der Teilnehmer konnte eine Pädagogin gewonnen werden, die auch als Dozentin an der Kreis-Musikschule Segeberg afrikanische und brasilianische Percussion unterrichtet hat. Für die Workshops mit den Geflüchteten werden Trommeln aus Afrika angeschafft.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Unterstützung mit Hilfe eines PKWs und Fahrdienstes

Ziel des Projekts ist es, ein Mobilitätsangebot für Geflüchtete im ländlichen Raum einzurichten, damit geflüchtete Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen können, Geflüchtete regelmäßig an Sprachkursen und an sozialen und kulturellen Angeboten teilnehmen können und zu ihren Ausbildungsstellen gelangen. Zu diesem Zweck wird ein PKW angemietet und ein Fahrdienst aus Freiwilligen eingerichtet.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Ein Abenteuerspielplatz als Integrationstreffpunkt

Als Integrationstreffpunkt wird gemeinsam ein Abenteuerspielplatz geplant, erbaut und genutzt. Bereits in der Planungs- und Bauphase findet ein Kennenlernen statt und ein 'Wir-Liederbacher-Gedanke' wird erarbeitet. Das gemeinsame Erlebnis trägt dazu bei, eventuelle Vorurteile und Ängste abzubauen, ein gut nachbarschaftliches und friedliches Zusammenleben zu fördern und das gegenseitige Verständnis füreinander zu steigern.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Sprachkurse, Praktika, Nähkurse und Sportangebote

Die Integration von Geflüchteten in die Gemeinde wird durch das aus bürgerschaftlichen Initiativen bestehende lokale Netzwerk (Förderverein zukunftsfähiges Melsungen, evangelische Kirchengemeinde, Tafel, Baunataler Diakonie) unterstützt. Der Förderverein organisiert für Migranten Sprachkurse, Praktika in den lokalen Betrieben (in Zusammenarbeit mit dem Berufswahlbüro), Veranstaltungen für Mütter mit Kindern, Nähkurse und Sportangebote. Durch den Spracherwerb erhöhen sich die Vermittlungschancen in Praktika oder in feste Anstellungen. In den Nähkursen kommen die Teilnehmerinnen ins Gespräch und festigen untereinander die Beziehungsstrukturen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Anmietung eines Fahrzeugs und Einrichtung eines Fahrdienstes

Für die Geflüchteten wird ein für 12 Monate angemieteter Neun-Sitzer-Bulli inklusive Fahrdienst bereitgestellt, damit auch diese Personen Angebote außerhalb ihres Wohnortes wahrnehmen können (Einkaufen, Vereine, Behördengang, Arzt- oder Veranstaltungsbesuche usw.). Die Geflüchtete wohnen in Dörfern und können weder mit einem Auto noch mit dem öffentlichen Nahverkehr andere Gemeinden erreichen. Darüber hinaus wird ein Ansprechpartner unterstützend zur Verfügung stehen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Professionelle psychosoziale oder psychotherapeutische Betreuung traumatisierter Geflüchteter

Die am schwersten traumatisierten Flüchtlinge erhalten eine psychosoziale oder psychotherapeutische Behandlung, um wieder konstruktive Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufbauen zu können oder zukünftig als verlässliche Arbeitskraft tätig zu werden. Solche Behandlungen können nur von professionellen Therapeuten durchgeführt werden. Fortschritte und Erfolge werden mittels Rückmeldungen von den Therapeuten und den behandelten Geflüchteten bewertet, eine Entscheidung über die Fortsetzung oder die Beendigung der Behandlung wird ebenfalls gemeinsam getroffen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Einbindung von Flüchtlingskindern in allgemeine Ferienprogramm-Angebote

Viele Geflüchtete sind schwer traumatisiert und befinden sich als Neubürger in einer ungewöhnlichen Lebenssituation. Besonders Kinder haben größte Schwierigkeiten, eine fröhliche Normalität zu entwickeln. Das Projekt übernimmt für diese Kinder die Gebühren für die Teilnahme an den allgemeinen Kinder-Ferien-Programmen und trägt so zu ihrer schnelleren Integration in Deutschland bei.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Sinnvolle Tätigkeit für geflüchtete Frauen

Überwiegend weibliche Geflüchtete werden aus einer passiven innerhäuslichen Rolle herausgeführt. Hierbei wird an vorhandene Fertigkeiten angeknüpft und eventuell sogar eine berufliche Perspektive entwickelt. Der Nähkurs wird das Selbstwertgefühl stärken, die Kommunikation mit anderen Geflüchteten und Deutschen ermöglichen und auf diese Weise die Integrationschancen verbessern.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Gewerbebrache wird zu einer Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche

Eine zentral gelegene Gewerbebrache im Wohngebiet wird zu einer niedrigschwelligen Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche umgestaltet. Im Selbstbau werden zunächst temporäre Strukturen entstehen, die sich mit den Bedürfnissen weiterentwickeln und verfestigen. Die Mitwirkenden erhalten Hilfe zur Selbsthilfe, erfahren Selbstwirksamkeit und stärken ihr Selbstwertgefühl. Mit der Beteiligung am Planungsprozess und der Mitwirkung am Bau entsteht ein gemeinsamer Lernort und Erfahrungsraum, der auch die Identifikation mit der Stadt und der Region stärkt.