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Kennen- und Verstehenlernen unserer Kulturentwicklung
Die Geflüchteten und Asylbewerber bekommen einen Einblick in die kulturelle Entwicklung der letzten 100 Jahre. Außerdem lernen sie das Vogtland - die Region, in der sie leben - besser kennen. Die Region ist auch eine Skisportregion. Ein Ausflug nach Klingenthal ins Museum, zur Schanze oder zum Skispringen sind geplant. Aber auch Exkursionen in Betriebe, um Praktikumsbetriebe und spätere Arbeitsstätten zu finden, sind angedacht. Ziel ist es, dass die Geflüchteten und Asylbewerber sich mit der Region identifizieren.
Integration durch Freizeit, Sport und Mobilität
Es wird eine Fahrradüberdachung angeschafft zum Schutz der Fahrräder, die zur Gewährleistung der Mobilität benötigt werden. Die Freifläche neben der Containersiedlung wird durch Geflüchtete, Ortsansässige und Helferkreis gemeinsam gestaltet. Durch den Schutz der Fahrräder wird die Mobilität der jungen Geflüchteten sichergestellt werden. Bislang bietet die Gemeinschaftsfläche in der Containersiedlung wenig Raum für integrative Maßnahmen. Die räumliche Enge stellt ein enormes Konfliktpotential dar. Die Ortsrandlage behindert zudem die Kontaktaufnahme und Integration der Geflüchtete mit der Ortsbevölkerung
Malkurse für unterschiedliche Zielgruppen
Durch Malkurse soll eine Integration der Geflüchteten, überwiegend Flüchtlingskinder und auch deren Mütter, gelingen. Es sollen auch deutsche künstlerisch interessierte Kinder und Mütter mit Interesse am Malen an den Kursen teilnehmen. Durch das Malen wird eine Vergangenheitsbewältigung bzw. Traumaverarbeitung der Geflüchteten angestoßen. Zudem ist ein Kennenlernen der fremden Kulturen durch die Bilder möglich. Jeder darf kreativ sein ohne Einschränkung. Malen oder Zeichnen soll Spaß machen.
Interkulturelles Wokshop Café - Trommelkurse, Fahrradreparatur, Holzarbeiten für soziale Projekte
Im Rahmen eines 'Interkulturellen Workshop Café' für Geflüchtete und einheimische Bürger werden u.a. folgende Bereiche etabliert: Trommelkurse, Fahrradreparatur, Anleitung zu Schreinerarbeiten sowie kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Musikabende, Kochkurse und andere Events. Das Workshop Café und die daraus resultierenden Einzelprojekte sollen dazu beitragen, die Lebensqualität sozial Benachteiligter - hier der Geflüchteten - zu verbessern und sie in den Sozialraum zu integrieren. Es soll den Geflüchteten zudem Räumlichkeiten anbieten, um ihre eigenen Fähig- und Fertigkeiten zu nutzen. Zudem soll
Integration durch Teilnahme am Sport-Vereinsleben
Um die Anzahl der Geflüchteten im Sportverein zu erhöhen, sollen diese gezielt angesprochen und begleitet werden. Es wird eine erhebliche Steigerung der Teilnahme erwartet. Durch die Schulung von Ansprechpartnern und die Kooperation mit dem Arbeitskreis Asyl und der Flüchtlingsberatung sollen die Geflüchteten erreicht werden. Da Menschen im ländlichen Raum auf persönliche Ansprache angewiesen sind, wird hierauf der Schwerpunkt gelegt. Zudem werden zusätzliche Sportgeräte für die Aktivitäten angeschafft.
Eine Küche in einem neuen Treffpunkt für Geflüchtete
Zahlreiche Geflüchtete und ehrenamtlich tätige Einheimische sind regelmäßige Gäste im 'Bunten Haus' – vor allem im Rahmen der regelmäßigen offenen Angebote an drei Nachmittagen in der Woche. Die bisherigen Erfahrungen seit Öffnung der Einrichtung hatten gezeigt, dass eine (minimale) Bewirtung mit Kaffee/Tee und Kaltgetränken von allen Beteiligten sehr gerne wahrgenommen wird und ein greifbares Symbol für die Gastfreundschaft im 'Bunten Haus' ist. Der bisherige Standort des 'Bunten Hauses' verfügte über eine kleine Küche. Die Immobilie, in der das 'Bunte Haus' bisher beheimatet war, ist nicht mehr
Begegnungsstätte mit eigener Küche
Zurzeit kochen die Geflüchteten bereits für Feste des Helferkreises oder für Vereine und Kirchen. Dies ist momentan nur in den Gemeinschafts- oder Privatküchen möglich, was aus hygienischen Gründen problematisch ist. Durch den Einbau der Küche wird die Begegnungsstätte attraktiver für örtliche Vereine und zu einer Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und Einheimischen führen. Der Raum wird bereits mit provisorischen Mitteln als Begegnungsstätte genutzt. Im Rahmen des Projekts wird der Raum mit einer Küche erweitert und so zu einem attraktiveren Treff ausgebaut Nach erfolgtem
Frauentreff: Frauen mit Migrationshintergrund unterstützen neu Zugezogene
Durch die Einrichtung eines regelmäßigen 'Frauentreffs' unterstützen bereits länger ansässige Frauen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich die neu zugezogenen Mitbürgerinnen bei der Orientierung vor Ort und als Sprachmittlerinnen in persönlichen und öffentlichen Belangen. Dazu werden die bereits ansässigen Migrantinnen kontaktiert. Mit ihrer Unterstützung werden die neu zugezogenen Migrantinnen durch persönliche Ansprache eingeladen. Es wird Kontakt mit interessierten Einheimischen aufgenommen. Ein Treffpunkt der Begegnung und des Kennenlernens wird geschaffen. Gemeinsam wird der regelmäßige
Gemeinsame Aktivitäten in der Landschaftspflege
Durch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Landschaftspflege sollen Geflüchtete und Einheimische miteinander in Kontakt treten und gemeinsam einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Damit wird eine soziale Gruppe etabliert, die regelmäßig Maßnahmen im Landschaftsbereich durchführt, zur Erleichterung für die Forstwirte und zur Verbesserung der Begehbarkeit von Waldflächen und Wanderwegen. Es ist vorgesehen, dass Geflüchtete und deutsche Helfer an einem zertifizierten Motorsägenlehrgang teilnehmen, bei Bedarf mit entsprechendem Dolmetscher.
Coaching von Ehrenamtlichen
Im Rahmen des Projekts wird eine Coachingreihe für ehrenamtliche Betreuer zu folgenden zwei Schwerpunkten umgesetzt: 1) Resilienz (Stärkung/Aufbau der ehrenamtlichen Betreuer) 2) Anleitung/Coaching zum kultursensiblen Handeln unter Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit der Asylbewerber Die Coachingreihe richtet sich an Ehrenamtler, die wöchentlichen Besuchsdienst in den Flüchtlingsunterkünften anbieten. Alle vier Wochen findet ein Coachingtreffen statt.