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Professionelle psychosoziale oder psychotherapeutische Betreuung traumatisierter Geflüchteter
Die am schwersten traumatisierten Flüchtlinge erhalten eine psychosoziale oder psychotherapeutische Behandlung, um wieder konstruktive Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufbauen zu können oder zukünftig als verlässliche Arbeitskraft tätig zu werden. Solche Behandlungen können nur von professionellen Therapeuten durchgeführt werden. Fortschritte und Erfolge werden mittels Rückmeldungen von den Therapeuten und den behandelten Geflüchteten bewertet, eine Entscheidung über die Fortsetzung oder die Beendigung der Behandlung wird ebenfalls gemeinsam getroffen.
Einbindung von Flüchtlingskindern in allgemeine Ferienprogramm-Angebote
Viele Geflüchtete sind schwer traumatisiert und befinden sich als Neubürger in einer ungewöhnlichen Lebenssituation. Besonders Kinder haben größte Schwierigkeiten, eine fröhliche Normalität zu entwickeln. Das Projekt übernimmt für diese Kinder die Gebühren für die Teilnahme an den allgemeinen Kinder-Ferien-Programmen und trägt so zu ihrer schnelleren Integration in Deutschland bei.
Sinnvolle Tätigkeit für geflüchtete Frauen
Überwiegend weibliche Geflüchtete werden aus einer passiven innerhäuslichen Rolle herausgeführt. Hierbei wird an vorhandene Fertigkeiten angeknüpft und eventuell sogar eine berufliche Perspektive entwickelt. Der Nähkurs wird das Selbstwertgefühl stärken, die Kommunikation mit anderen Geflüchteten und Deutschen ermöglichen und auf diese Weise die Integrationschancen verbessern.
Gewerbebrache wird zu einer Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche
Eine zentral gelegene Gewerbebrache im Wohngebiet wird zu einer niedrigschwelligen Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche umgestaltet. Im Selbstbau werden zunächst temporäre Strukturen entstehen, die sich mit den Bedürfnissen weiterentwickeln und verfestigen. Die Mitwirkenden erhalten Hilfe zur Selbsthilfe, erfahren Selbstwirksamkeit und stärken ihr Selbstwertgefühl. Mit der Beteiligung am Planungsprozess und der Mitwirkung am Bau entsteht ein gemeinsamer Lernort und Erfahrungsraum, der auch die Identifikation mit der Stadt und der Region stärkt.
Gewinnung von ehrenamtlichen sprachlich versierten "Hier-Seins-Helfenden"
Ehrenamtliche Muttersprachler*innen werden gewonnen, geschult und unterstützt, die als 'Hier-Seins-Helfer*innen' tragfähige Zugänge zu jungen Flüchtlingsfamilien mit Blick auf deren Kinder eröffnen. Es wird ein neuartiges Schulungs- und Tandemkonzept (hauptamtliche Sozialarbeit plus ehrenamtlich tätige integrative 'Hier-Seins-Helfer*innen') für lebensnahe Familienhilfe im Kontext der Flüchtlingsarbeit in ländlichen Räumen entwickelt, erprobt und etabliert. Das Handlungswissen der ehrenamtlichen Muttersprachler*innen mit eigener Migrationsgeschichte in ihrer Funktion als integrative 'Hier-Seins-Helfer*innen wird gefördert und dadurch die ehren- und hauptamtliche Flüchtlingshilfe in ländlichen Räumen entlastet , vernetzt und verstärkt. '
Brauchtum der Kulturen - Fränkische Traditionen und Gewohnheiten erlebbar gestalten
Die Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum wird durch das Erleben der Kulturen und des Brauchtums mit allen Sinnen vorangebracht. Neben dem Aufbau von Freundschaften findet auch über die verschiedenen Ess- und Handwerkskulturen ein Austausch statt. Mit dem Backmobil, der Milchzentrifuge, dem Butterfass, dem Spinnrad und anderen Utensilien wird das interkulturelle Zusammenleben weiter ausgebaut. Die Kultur und Sprache des neuen Heimatlandes wird durch praktische Arbeit vermittelt. Das Miteinander der ehrenamtlich Tätigen und der Geflüchteten wird mit vielfältigen Aktivitäten beim Thema 'Brauchtum der Kulturen' gestärkt. Geflüchtete werden auch selbst ehrenamtlich tätig und leisten so einen eigenen Beitrag zur Gemeinschaft und einer gelingenden Integration.
Unterstützende Maßnahmen zur Integration der Geflüchteten
Zur Integration der Geflüchteten in die Gemeinde Leutenbach werden verschiedene Angebote verwirklicht, unter anderem Sprachförderung, interkultureller Austausch, Gewaltprävention, Unterstützung bei Behördengängen, Vermittlung/Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Geflüchteten, Veranstaltungen, sprachliche und berufliche Förderung von Frauen, Aufbau eines Dolmetscherpools. Dafür werden Lernmaterialien und Werkzeuge beschafft sowie die laufenden Projekte in Kooperation mit Kommune und anderen Partnern vor Ort koordiniert. Es sollen weitere ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen und erfolgreich integrierte Geflüchtete auf das Ehrenamt vorbereitet werden. In Zusammenarbeit mit der lokalen Schule und dem Kindergarten wird ein gemeinschaftlicher Garten betrieben.
Mehr Mobilität sowie Teilnahme an Sport- und Musikkursen
Flüchtlingsfamilien im peripher gelegenen Bönebüttel soll mehr Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht und gleichzeitig ehrenamtlich engagierte Einheimische entlastet werden. Zu diesen Zwecken wird ein Siebensitzer beschafft, mit dem Behördengänge, Arztbesuche oder auch Teilnahme an Sport- und Bildungsangeboten ermöglicht bzw. erleichtert werden. Daneben werden Fahrradspenden gesammelt und eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, damit den Geflüchteten Fahrräder für Erledigungen zur Verfügung stehen. Zudem sollen für den ehrenamtlich organisierten Musikunterricht Instrumente sowie für die im örtlichen Fußballverein aktiven Jungen Sportbekleidung beschafft werden. Weiterhin werden Plätze für den Schwimm- und Musikunterricht gebucht.
Interkulturelles Begegnungszentrum mit Kontaktbüro und Angeboten
Ein interkulturelles Begegnungszentrum für Geflüchtete und Einheimische wird eingerichtet. Dabei werden folgende Angebote eingeführt: Kontaktbüro für MigrantInnen für praktische Lebens- und Orientierungshilfe; freies WLAN, um das Deutschlernen online zu ermöglichen; Workshops, die Einheimische und Geflüchtete gemeinsam nutzen können (Nähwerkstatt, Computerraum, Handmadecafé, Kreativräume, Ausstellungsräume); gemeinsame Kochabende und -kurse, um die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen; Spielenachmittage; regelmäßiges Begegnungscafé und Sprachcafé.
Unterstützung mit Hilfe eines PKWs und Fahrdienstes
Ziel des Projekts ist es, ein Mobilitätsangebot für Geflüchtete im ländlichen Raum einzurichten, damit geflüchtete Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen können, Geflüchtete regelmäßig an Sprachkursen und an sozialen und kulturellen Angeboten teilnehmen können und zu ihren Ausbildungsstellen gelangen. Zu diesem Zweck wird ein PKW angemietet und ein Fahrdienst aus Freiwilligen eingerichtet.