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Inklusive Gemeinde
Die Gemeinde Langenmosen in Bayern steht angesichts der demografischen Veränderungen vor der Frage, wie eine adäquate Versorgung und Teilhabe für ihre Bevölkerung langfristig sichergestellt werden können. Nachdem sich die Gemeinde dem Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder gewidmet hatte, verfolgt sie mit dem Projektvorhaben die Stärkung Langenmosens als inklusive Gemeinde. Mit den Mitteln aus dem Projekt finanziert der Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen e. V. die Einrichtung eines Inklusionsbüros und eine Fachkraft der Sozialpädagogik als Koordinatorin (15 Stunden, Hauptamt). Das
Annäherung der verschiedenen Kulturkreise mittels handarbeitlicher Tätigkeiten
Bei regelmäßigen Treffen werden handarbeitliche Tätigkeiten in den Mittelpunkt gestellt, da diese über alle Sprachbarrieren hinweg verstanden werden. Es handelt sich dabei um Nähen, Stricken, Malen, Basteln, Filzen und Häkeln. Diese gemeinsamen Tätigkeiten bilden den Rahmen für das Erlernen und Festigen der deutschen Sprache, die Orientierung im neuen Lebensumfeld, die Stärkung der Position der Frau, die Förderung der Selbständigkeit sowie für alltagsrelevante Angelegenheiten. Gleichzeitig wird eine Kinderbetreuung und die Beschäftigung mit pädagogischem Ansatz angeboten.
Umbau eines Elektroturms zu einem Kletterturm
Ein alter, bestehender Elektroturm wird für 10 bis 26-jährige Kinder und Jugendliche zu einem Kletterturm umgebaut, gemeinsam mit den Geflüchteten. Die Jugendlichen werden in die Planung einbezogen und betreuen das Klettern selbst. Hierfür erhalten sie eine Kletterausbildung zum Kletterlehrer.
Lieder- und Gesangsprojekte
Verschiedene Lieder- und Gesangsprojekte mit Kindern unterschiedlicher Herkunftsländer unter Einbeziehung ihrer Familien und der Dorfgemeinschaft stiften Identität und Teilhabe und fördern Verstehen und Verständnis. Die Projekte werden in einer Musik AG der Grundschule Rinkerode initiiert. Darüber hinaus werden weitere Kulturthemen für Grundschulkinder aufgegriffen: Malen und Zeichnen, Familien-Kulturfest, Spukgeschichten u.a.. Außerdem finden Begegnungen der Generationen beim Caféhaus-Nachmittag statt sowie eine Musikperformance mit generationenübergreifendem Projektsingen als Spontan-Chor.
Generationennetzwerk Berngau
, Kindertagesstätte, Kirche, Nachbarschaftshilfe, Jugend- oder Seniorenbeauftragte zusammen, welche so aktiv in die Gemeindearbeit eingebunden werden. In Zukunftskonferenzen werden Themen vertieft, Lösungsansätze
Interkulturelles Filmstudio - Dialog der Kulturen mit filmischen Mitteln
Im Rahmen des Projekts werden drei Filmprojekte von und mit Geflüchteten realisiert: Beim 'Interkulturellen Dialog' werden von Geflüchteten Interviews geführt, filmisch dokumentiert, aufgearbeitet sowie Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten daraus geschaffen. Beim 'Trickfilmstudio' setzen Kinder mit spielerischen Mitteln und ohne Sprache ihre Wünsche, Vorlieben, Gewohnheiten und Ideen visuell um. Bei der 'Berufsorientierung' führen Jugendliche Filminterviews mit verschiedenen Betriebsleitern der Region durch.
Pädagogische Maßnahmen mit ganzheitlicher Sprachförderung für Frauen und Kinder
Für die Begleitung und Betreuung von Frauen und Kindern im Rahmen einer ganzheitlichen Sprachförderung werden weitere pädagogische Kräfte bzw. Ehrenamtliche gewonnen. Desweiteren werden Weiterbildungsmöglichkeiten eingerichtet und alltagspraktische Hilfen mit speziellem Blick auf Angebote und Möglichkeiten für Familien im ländlichen Raum vermittelt. Durch die gute und altersentsprechende Ausstattung der neuen Räumlichkeiten sowie der Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft sind die Kinder während der Deutschkurse ihrer Mütter gut aufgehoben.
Gemeinsamer Kinderchor
Es wird ein Chor aus drei- bis zwölfjährigen einheimischen Kindern, Flüchtlingskindern und Kindern von Einwandererfamilien ins Leben gerufen, der Kinderlieder in deutscher Sprache singt. Durch das Singen wird der Spracherwerb gefördert. Außerdem werden Einheimische und Geflüchtete durch gemeinsame Aktivitäten zusammengebracht. Dabei spielen die Kinder mit Migrationshintergrund eine Brückenrolle, denn sie tragen beides in sich. Erste Ergebnisse der Arbeit werden beispielsweise zur Adventsfeier im Altersheim präsentiert.
Unterstützung zur Integration der Geflüchteten
Mit dem Ziel, die Geflüchteten in die Gemeinde zu integrieren, unterstützen Helfer sie bei Antragstellungen und Behördengängen sowie bei der Wohnungs-, Möbel-, Arbeits- und Praktikumssuche. Zudem erfolgt eine Kinderbetreuung, Deutschunterricht wird erteilt und Ausflüge werden organisiert.
Sprachvermittlung für junge Frauen und gemeinsame Aktivitäten
Ziel des Projekts ist die gezielte Förderung junger geflüchteter Frauen. Ein wichtiger Punkt ist dabei das Erlernen der deutschen Sprache. Für den Unterricht der Frauen werden Lehrmaterialien beschafft und die von der Gemeinde bereitgestellten Räumlichkeiten ausgestattet. Außerdem wird eine KInderbetreuung angeboten. Gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel in den Zoo, ins Theater und in Museen, eine Saarlandrundfahrt, die Besichtigung von Betrieben und Sportveranstaltungen fördern die Integration zusätzlich.