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15.03.2026

Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung von geflüchteten und nicht geflüchteten Frauen

Es wird ein Ort der Begegnung für geflüchtete Frauen und Frauen, die schon länger in und um Salzwedel leben, sowie deren Kinder geschaffen. Hierbei geht es um eine mögliche Vernetzung und einen Austausch zu frauenspezifischen Themen (z. B. Frauengesundheit, Bildungssysteme in Deutschland, Asylrecht). Dazu werden auch Referentinnen eingeladen. Durch das Angebot einer parallelen Kinderbetreuung können die Frauen miteinander ins Gespräch kommen. Zudem sollen die wöchentlichen Treffen und die Gespräche der Sprachvermittlung dienen.

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15.03.2026

Einrichtung einer Fahrradwerkstatt für Geflüchtete

Die Geflüchteten erhalten durch das Projekt die Fähigkeit, ihre Fahrräder, die für die Arbeit in verschiedenen Betrieben benötigt werden, instand zu halten bzw. zu reparieren. Der integrative Aspekt ergibt sich aus dem Erlernen fachspezifischer Begriffe im Umfeld der Fahrradwerkstatt, dem Vertiefen der deutschen Sprachkenntnisse (z.B. Bestellung und Ankauf/Verkauf von Ersatzteilen) und dem Kennenlernen von Ablaufstrukturen (z. B. Besprechungen und Abstimmungen mit den ehrenamtlichen Unterstützern, Kalkulation des Geschäftsablaufs). Dazu wird ein Werkstattcontainer angemietet und eingerichtet. Der Betrieb der Werkstatt soll von den Geflüchteten weitgehend eigenverantwortlich geführt werden. Parallel dazu soll es fachbezogene Sprachkurse geben. Es wird ein monatliches Evaluationstreffen von der Flüchtlingshilfe und den Werkstattkoordinatoren geben.

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15.03.2026

Vorträge, Workshops und Exkursionen zum Kennenlernen und Akzeptieren der einheimischen Kultur und Regeln

Ziel des Projekts ist die Integration der Geflüchteten und eine Hilfestellung für ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde und der Region. Es soll zu einem Kennenlernen und Akzeptieren der einheimischen Kultur und Regeln und dadurch auch zu einem gegenseitigen Kennenlernen von Bürgern und Geflüchteten kommen. Im Allgemeinen soll eine erhöhte Akzeptanz und Wahrnehmung der Geflüchteten als Mitbürger erreicht werden. Es werden eine Reihe von Vorträgen, Workshops und Exkursionen durchgeführt, zu Themen wie z B.: - Gemeindliche Strukturen kennenlernen; - Geschichte des Landkreises; - Arbeitsmarktsituation in der Region; - Kunst und Kultur mit Schwerpunkt Oberbayern; - Überblick Geographie der Region mit Exkursionen; - Landwirtschaft in der Region; - Religionen im Vergleich.

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15.03.2026

Einrichtung eines Integrationstreffs als zentrale Anlaufstelle für geflüchtete Menschen

Die im Ort lebenden Geflüchteten werden durch die Einrichtung eines Integrationstreffs besser in die dörfliche Gemeinschaft integriert und die Vernetzung der Bürger verbessert. Außerdem wird ein lokales Bildungs- und Beratungsangebot vor Ort aufrechterhalten und ausgebaut. Im Rahmen des Projekts werden folgende Maßnahmen durchgeführt: Installation von Deutsch- und Integrationskursen vor Ort, Kooperation und Vernetzung mit regionalen Vereinen und Verbänden (Beratung und Begleitung vor Ort), Installation eines Dorfcafés, Aufbau einer Frauen- und Müttergruppe, Kreativangebote (z. B. nähen oder malen), Sportangebote (Nutzung und Begleitung des vorhandenen Fitnessraums), Begleitung und Betreuung von Ehrenamtlichen

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15.03.2026

Einheimische und zugewanderte Menschen errichten gemeinsam eine Grillanlage

In gemeinsamer Aktion von einheimischen und zugewanderten Menschen wird eine Grillanlage auf dem Sportgelände des VfB Reichenbach errichtet. Dabei werden auch die Deutschkenntnisse verbessert. Die zugewanderten Männer können ihr handwerkliches Geschick zeigen und verbessern, lernen ein Stück weit die Arbeitsweise, verbunden mit den baulichen Vorschriften, in Deutschland kennen und entdecken auch ein wenig beruflich verwertbare Talente bei sich selbst.

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15.03.2026

Sammlung von Einzelprojekten mit dem Ziel, sinnvolle und sprachfördernde Angebote und Freizeitgestaltungen für Asylsuchende zu schaffen

Ziel des Projektes ist es, die verschiedenen Initiativen und Aktionen der unterschiedlichsten Akteure in Gemeinden und Kleinstädten Mittelsachsens zu bündeln und zu strukturieren. So soll in verschiedenen Projekten den Asylsuchenden ein Ankommen in ihrer neuen Heimat erleichtert, ihnen ein erster Einblick in die örtliche Kultur verschafft, Berührungsängste zu Einheimischen abgebaut und Angebote für Frauen geschaffen werden. Der wichtige Spracherwerb wird mit jedem Aufeinandertreffen von Einheimischen gefördert. Im Rahmen des Projekts werden die notwendigen Räumlichkeiten bereitgestellt und Material beschafft, um die Aktionen gestalten zu können. Zu Beginn findet zur Planung von Veranstaltungen sowie zur Raum- und Materialplanung eine Zusammenkunft der verschiedenen Akteure statt. In diesem Kontext werden ein Erste-Hilfe-Lehrgang mit Dolmetscherunterstützung, ein Schwimmkurs für Flüchtlingskinder, ein Ausflug in den Tierpark für Eltern mit ihren Kindern, Nikolaustag und Osterbasteln, Handwerkszirkel speziell für Frauen sowie Sportveranstaltungen umgesetzt und Materialien zur Freizeitgestaltung beschafft.

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15.03.2026

Beschaffung eines PKW-Anhängers zur Unterstützung bei Umzug und Transport von gespendeten Möbeln

Im Rahmen des Projekts werden anerkannte Geflüchtete bei der Einrichtung ihrer Wohnungen mit gespendeten/gebrauchten Möbeln unterstützt. Ermöglicht wird die Hilfestellung beim Umzug und beim Transport der gespendeten Möbel auch durch die Beschaffung eines PKW-Anhängers.

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15.03.2026

Ein vergessener Park wird durch Kunst und Begegnung positiv und nachhaltig ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht

Der Stadtpark in Horb am Neckar wird wiederbelebt als Raum der Begegnung, für Kultur, Musik und Kunst. Es entsteht ein Skulpturengarten, in dem es ein kulturelles Jahresprogramm gibt. Geflüchtete Menschen erhalten dort die Möglichkeit, sich auf künstlerischem Wege darzustellen, indem sie sich durch ihre Werke, durch Aktionen und durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit an dem Skulpturengarten beteiligen. Sie können dabei ihre Kreativität aktiv ausleben. Es ist außerdem davon auszugehen, dass Betrachter, Besucher und Interessierte mit den Personen, die im Park ausstellen, in Kontakt kommen. Auch dadurch wird den Geflüchteten die Einbindung in soziale und berufliche Netzwerke ermöglicht.

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15.03.2026

Ehrenamtspauschale für vier Lehrer, die Geflüchtete bei deren Eingliederung in das hiesige Leben unterstützen

Geflüchteten wird zur besseren Eingliederung von Anfang an die Möglichkeit gegeben, die deutsche Sprache und die Werte und Normen unseres Landes zu lernen. Neigungen und Fähigkeiten sollen durch Teilnahme an Arbeitsprozessen erkannt werden, damit die spätere Eingliederung in den Arbeitsmarkt schneller möglich ist. Persönliche Kontakte durch Paten stärken das Vertrauen, Vorurteile werden abgebaut. Auch das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen ist wichtig. Die Arbeit mit den Geflüchteten wird ehrenamtlich getragen. Für die Dauer der Projektlaufzeit erhalten vier ehrenamtlich tätige Lehrer eine Ehrenamtspauschale zur Erstattung ihrer Aufwendungen und Auslagen.

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15.03.2026

Finanzierung von 2 PKW-Führerscheinen für Geflüchtete, um diese in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit stärker einbinden zu können

Zwei Geflüchtete, die längerfristig in Oberaula bleiben möchten, werden bei der Vorbereitung auf die Fahrprüfung (PKW) unterstützt. Dadurch wird deren Integration in die Gesellschaft gefördert. So übernehmen sie z.B. ehrenamtliche Fahrdienste, u.a. im Rahmen der Flüchtlingsarbeit bzw. des Bürgerbusses. Auch die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen wird so für die Geflüchteten erleichtert bzw. möglich gemacht. Die örtliche Volks- und Raiffeisenbank unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung eines Autos.