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Stärkung der Integration auf dem Land
Mit dem Aufbau von Netzwerkstrukturen wird die Integration Geflüchteter im ländlichen Raum gefördert. Es werden Workshops für deutsche Ehrenamtliche und Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund durchgeführt und über ein gemeinsames Integrationsverständnis diskutiert. Dabei werden viele Ideen, konkrete Veranstaltungen und Maßnahmen entwickelt, wie in Weinstadt und insbesondere im Integrationshaus Integration aktiv vorangetrieben werden kann.
Flüchtlingsfrauen erlernen das Radfahren
Bei dem Projekt sollen Flüchtlingsfrauen das Radfahren erlernen, um sich in der Kleinstadt (ohne ÖPNV) besser bewegen zu können. Fahrten zur Kita, zum Einkauf, zum Sport und zum Arzt werden somit ermöglicht und erleichtert. Damit wird die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit von geflüchteten Frauen und Müttern gefördert. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien werden Kompaktkurse und außerdem wöchentliche Übungsstunden durchgeführt.
Kongress mit Workshops / World Cafés und Impulsreferaten für Migrantenorganisationen zum Thema ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Es wird ein Kongress mit Workshops / World Cafés und Impulsreferaten für Migrantenorganisationen zum Thema ehrenamtliche Flüchtlingshilfe und zur Einbindung von Geflüchteten in die direkte ehrenamtliche Tätigkeit durchgeführt. Er dient der Intensivierung der Zusammenarbeit von Migrantenorganisationen mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen in der Region. Zugleich werden mit Hilfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten für weiterführende Betreuung und Beratung aufgezeigt. Dabei wird eruiert, welche Hilfen, Ansprechpartner und Gelder zur Verfügung stehen und wobei die Freiwilligenagentur helfen kann. Dazu werden in den Veranstaltungen entsprechende Strategien entwickelt und nach Möglichkeit umgesetzt. Hierbei steht die Arbeit im Netzwerk im Vordergrund.
Behördenkompetenz zur Unterstützung bei Anträgen und Formularen vermitteln
Das Selbsthilfepotential von Geflüchteten mit Bleibeperspektive soll durch Schulung und Unterstützung von Ehrenamtlichen bezüglich Behördenangelegenheiten und Ausfüllen von Anträgen und Formularen nachhaltig aufgebaut und verbessert werden. Dazu wird ein Schulungsangebot für Ehrenamtliche und Geflüchtete konzipiert und durchgeführt, Behörden und ehrenamtliche Initiativen eingebunden und individuelle Beratungen bei Anträgen und Formularen in Gemeinden vor Ort durchgeführt. Durch die Unterstützung der Geflüchteten beim Ausfüllen der Formulare kann eine zügige Bearbeitung innerhalb der Migrationsberatung sichergestellt werden. Da auch die Geflüchteten einbezogen werden, können sie sich auch gegenseitig unterstützen.
Integration von geflüchteten SchülerInnen durch verschiedene Angebote
SchülerInnen mit Migrationshintergrund werden durch die zahlreichen Angebote (Kunstprojekte, Demokratieprojekte wie Gedenkstättenfahrten) zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, aber auch der deutschen Geschichte und Kultur angeregt. Durch Tablets wird den Kindern und Jugendlichen auf Grund des starken Aufforderungscharakters wesentlich schneller die Auseinandersetzung und damit das Lernen der neuen Sprache ermöglicht. Mit einem Präventionskonzept werden Maßnahmen zur Lösungsfindung bei Widerständen und Konflikten in der Schulgemeinschaft entwickelt. Ergänzend wird eine professionelle Mediation in Form eines Coolness-Trainings angeschlossen.
Internationaler Frauentreff
Frauen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich regelmäßig, um Spaß zu haben, voneinander zu lernen und sich über Familie, Glaube, Alltag und Gesundheit auszutauschen. Der internationale Frauentreff bietet den Frauen die Möglichkeit, aus ihrer häuslichen Isolation herauszukommen, untereinander Kontakt zu pflegen, sich gegenseitig zu helfen und seelisch aufzubauen. Gemeinsames Planen und Erleben ist das oberste Gebot des Frauentreffs. Neben Deutschunterricht oder gemütlichem Beisammensein bei Kaffee/Tee gibt es auch themenbezogene Angebote. Basteln, Singen, Spielen und gesellige Veranstaltungen gehören dabei zum Programm. Beim Frauentreff und bei den Veranstaltungen wird auch Kinderbetreuung angeboten, um den Frauen eine Teilnahme zu ermöglichen.
Integration von Geflüchteten in einen Fußballverein
Insgesamt zehn teilweise bereits anerkannte Geflüchtete sollen langfristig in den Fußballverein SV Melitia Aufenau und damit in das Dorfleben integriert werden. Aktuell unterschieden sich die Neuankömmlinge von den langjährigen Mitgliedern u.a. dadurch, dass sie nicht mit Vereinskleidung und weiteren spezifischen Utensilien adäquat ausgestattet sind. Durch die Maßnahmen sollen diese Personen endgültig eingegliedert und den bisherigen Mitgliedern gleichgestellt werden. Einkleidung der Migranten, Benennung eines Ansprechpartners sowie Durchführung eines Integrationsturniers unterstützen die Integration.
Gemeinsame Erlebnisse einer Gemeindegruppe mit iranischen Asylsuchenden
Ziel dieser Wochenendfreizeit ist es, Kontakte zwischen den deutschen und iranischen Teilnehmern quer durch die Generationen zu intensivieren und damit eine Integration in der Hoffnungsgemeinde zu erleichtern. Gemeinsame Erlebnisse beim Lagerfeuer, Sport oder bei Workshops verbinden. Iranische Teilnehmer werden aktiv in das Programm einbezogen. Alle Freizeitteilnehmer sind gemeinsam kreativ, es gibt sportliche Angebote und die Gemeindemitglieder und die iranischen Teilnehmer kommen miteinander ins Gespräch.
Erstellung eines Sandplatzes für Ballspiele
Das Ziel des Sportvereins ist die langfristige und endgültige fußballerische Integration von Migranten. Zur Unterstützung des gemeinsamen Sportbetriebs von Einheimschen und Migranten wird ein Sandplatz für Ballspiele errichtet. Die Anlage wird für gemeinsame sportliche Aktivitäten von Einwohnern und Migranten genutzt. Geflüchtete bilden nun eine wesentliche Stütze des Spielbetriebs in der zweiten Mannschaft. Innerhalb des Vereins herrscht ein freundliches Klima gegenüber den Geflüchteten. Sie sind als wertvolle Mitglieder anerkannt und werden in den regulären Vereins- und Spielbetrieb aufgenommen.
Deutsche und aus Migrantenfamilien stammende Männer gemeinsam aktiv
Durch gemeinsame Aktivitäten von deutschen und aus Migrantenfamilien stammenden Männern wird die kulturelle und sprachliche Integration von geflüchteten Männern gefördert. Dazu wird eine interkulturelle Männergruppe initialisiert. Die Teilnehmer sind neben Geflüchteten auch bereits länger in Deutschland lebende Migranten und deutsche junge Männer. Im FLUCHTpunkt bekommen die Männer die Möglichkeit, sich regelmäßig zu treffen und gemeinsam über die Themen: 'Flucht und Willkommen' zu sprechen. Auf Grundlage dieser Gespräche planen sie gemeinsame Aktivitäten, die sie mit Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Honorarkräften umsetzen. Dazu zählen u.a. das Spielen von Gesellschaftsspielen, Kochen, Kino- oder Theaterbesuche oder Sport treiben. Dabei sind die Männer aufgefordert, die Aktivitäten mit vorzubereiten und sich einzubringen. Die Männer beteiligen sich auch an der Vorbereitung von öffentlichen Veranstaltungen.