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Interkultureller Foto- und Video-Workshop für Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung
Es wird ein einwöchiger Foto-Video-Workshop mit jungen Flüchtlingen und einheimischen Jugendlichen durchgeführt. Die Teilnehmenden werden durch einen Fotojournalisten, einen Medienpädagogen und einen Teamer betreut. Einheimische Firmen, die alle unter Nachwuchs- und Fachkräftemangel leiden, unterstützen das Projekt finanziell und bekommen Kontakt zu potentiellen künftigen Auszubildenden. Zum Abschluss des Projekts werden die entstandenen Filme in der 'Kulturscheune' präsentiert.
Treffpunkt für Geflüchtete und Einheimische
In Bad Karlshafen wird ein Treffpunkt in zentraler und gut wahrnehmbarer Lage neu eingerichtet. Er dient als Aufenthaltsort, an dem sich mehrere Generationen der im Ort wohnenden Geflüchteten und der Einheimischen treffen, um sich sprachlich, kulturell und kreativ auszutauschen. Darüber hinaus werden weitere ehrenamtliche Helfer akquiriert und Freizeitangebote und Aktivitäten (Workshops, Sprachförderung, Lesecafé, Wandertreff usw.) geplant.
Ergänzung des Treffpunktes, der Kleiderkammer und der Fahrradwerkstatt
Es wurden drei von der Gemeinde Salzbergen zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten eingerichtet: ein Treffpunkt für jedermann, eine Kleiderkammer und eine Fahrradwerkstatt. Die Grundausstattung wurde durch Spendengelder und Eigenleistung ermöglicht. In dem Vorhaben werden nun notwendige Ersatz- und Ergänzungsanschaffungen getätigt, z.B. Fahrrad-Ersatzteile, Stromanschlüsse, Beleuchtung, sanitäre Anlagen und Heizung, Regale und Stehtische usw.
Gemeinsame Aktivitäten von deutschen und geflüchteten Jugendlichen
Deutsche und geflüchtete Jugendliche erleben gemeinsame Aktivitäten wie Fahrradreparaturen, Pflanz- und Kochaktionen, Anlegen eines Barfußpfades oder Nistkastenbau. Dabei erfolgt eine praktische Sprachvertiefung. Das Vorhaben ist als AG in die Grund- und Oberschule eingebunden.
Wochenende der Begegnung und Integration
Mit der professionellen Unterstützung des Instituts für Interkulturelle Kommunikation wird ein Wochenende der Begegnung und Integration in Eichenau gestaltet. Hierbei entstehen dauerhafte Kontakte zwischen Einheimischen und Geflüchteten.
Angebote und Ausflüge für Flüchtlingsfrauen
Die Geflüchteten leben in dem außerhalb gelegenen 'Feriendorf Kröckelbach' und insbesondere die Frauen haben kaum Kontakt zur örtlichen Bevölkerung. Deshalb werden niedrigschwellige Angebote (Musik, Malen, Nähen, Sport) und Ausflüge für Frauen inklusive Kinderbetreuung organisiert und angeboten. So wird das Selbstbewusstsein der weiblichen Flüchtlinge gestärkt, mit dem Ziel des selbständigen Herausgehens aus dem Flüchtlingsdorf und der Integration in die Gemeinde Fürth.
Vernetzung von Willkommensinitiativen - gemeinsam aktiv
Bei dem Projekt wird die ehrenamtliche Unterstützung von Geflüchteten verstetigt und die Fortführung der Arbeit der ehrenamtlich Engagierten gesichert. Sieben Willkommensinitiativen aus dem Kirchenkreis Nienburg werden vernetzt und tauschen Kompetenzen und Ressourcen aus. Die Geflüchteten werden in die örtlichen Ehrenamtsstrukturen eingebunden. Angebote und Veranstaltungen werden so ausgerichtet, dass sowohl Geflüchtete als auch Einheimische angesprochen werden (Einrichtung von Cafés als Ort der Begegnung). Ein großes Sommerfest stellt ein erstes gemeinsames Projekt dar, das fotografisch von Geflüchteten dokumentiert wird.
Netzwerkstrukturen und Angebote praktische Lebenshilfe
In Selm und Bork werden Netzwerkstrukturen geschaffen und praktische Lebenshilfe angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Unterstützung der ehrenamtlichen Projektleitung und Erfahrungsaustausch zwischen ehrenamtlichen Projektinitiatoren im ländlichen Raum (Workshops) sowie Unterstützungsangebote für Frauen, z.B. bei der Kinderbetreuung. Dadurch werden gegenseitiges Kennenlernen und Begegnungen, ehrenamtlich organisierte Patenschaften für Flüchtlingsfamilien sowie Vorbereitung und Durchführung von Seminaren ermöglicht.
Laien-Dolmetscherinnen- und Dolmetscherpool
Im Hochschwarzwald wird ein Laien-Dolmetscherpool aufgebaut und nachhaltig etabliert. Ehrenamtliche werden für Dolmetschereinsätze in der Flüchtlingshilfe qualifiziert. In der Weiterbildung dazu werden die Klärung der Rolle, professionelles Auftreten, Grundlagen der Kommunikation sowie der Umgang mit kulturellen Unterschieden thematisiert. Darüber hinaus gibt es Tipps zu Verhalten, zur Selbstfürsorge sowie zum Umgang mit schwierigen Situationen.
Garten wird zu einem Dorftreff
In Waltenhofen wird gemeinsam mit Geflüchteten ein Garten zu einem Dorftreff umgestaltet. Die Geflüchteten sind an der Planung und Umsetzung beteiligt und erleben eine aktive konstruktive Mitarbeit an einem Projekt der Dorfgemeinschaft. Es werden eine insektenfreundliche Blumenwiese und Hochbeete angelegt sowie ein Spielplatz und Raum für gemeinsames Feiern und Zusammensein in der (internationalen) Dorfgemeinschaft geschaffen. Alle Mitwirkenden entwickeln Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und ein Gefühl für gegenseitige Loyalität.