Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Zusammenarbeit in der Regionalentwicklung auf der Ebene von Landkreisen, Projektkoordinator für alle Landkreise durch den Landkreistag, Teilprojekt

In den vier Landkreisen der 'Alten Welt' wird je eine Strukturlotsin oder ein Strukturlotse verortet. Dort sind sie erste Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für die Kommunen und andere Akteure. Das vierköpfige Projektteam betreut jeweils bestimmte Themenbereiche und Arbeitsschwerpunkte als Spezialistinnen und Spezialisten. Diese Form der effizienten synergetischen Ergänzung untereinander wird durch die intensive interkommunale Zusammenarbeit der vier Landkreise (sowie der weiteren Partner) möglich. Ein Schwerpunkt liegt darin, Standards und Strukturen im Regionalentwicklungsmanagement durch ständigen Wissensaustausch aller Akteure zu gewährleisten. Dies wird u.a. durch die Etablierung einer zielgerichteten und themenbezogenen Kommunikation der Strukturlotsinnen und Strukturlotsen untereinander umgesetzt. Auf Kreisebene machen sich die Teammitglieder ein Bild von den örtlichen Strukturen in der Regionalentwicklung und den Handlungsbedarfen, um zielgerichtete Verbesserungen des Regionalentwicklungsmanagements herbeizuführen. Zentrale Aufgaben sind die Beratung und Informationsarbeit mit Akteuren vor Ort, das aktive Zugehen auf potentiell interessierte Akteure sowie die Begleitung von Innovationsprojekten im jeweiligen Kreis. Außerdem wird auf Ebene des Landkreistages RLP ein Landes-Projektkoordinator eingesetzt. Dieser hat die Aufgabe, im Austausch mit den vier Kreis-Lotsinnen und -Lotsen zu stehen und geeignete Formen und Instrumente zu schaffen, um den Wissenstransfer unter allen beteiligten Ebenen des Vorhabens zu etablieren. Ihm kommt eine Sprachrohrfunktion insbesondere gegenüber der Landes- und Bundesebene zu, welche durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie dem DLT umgesetzt wird. Es besteht zwischen dem Landes-Projektkoordinator und der Verbundpartnerin Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) eine enge Zusammenarbeit im Hinblick auf die Erprobung der Übertragbarkeit des Modellprojekts und der Verstetigung.

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13.06.2026

Entrepreneurship in ländlichen Räumen: Umfang, Bestimmungsgründe und regionalökonomische Effekte – Teilprojekt LUH

Das Verbundvorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zum Gründungsgeschehen im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Die übergeordneten Ziele des Verbundprojekts bestehen erstens in der Beschreibung und Erklärung von 'Entrepreneurship' in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen sowie zweitens in der Identifizierung typischer Muster und Mechanismen, anhand derer Entrepreneurship in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen voneinander unterschieden werden kann. Die Leibniz Universität Hannover ist in ihrem Teilprojekt des Verbundvorhabens vor allem verantwortlich für das Modul 3, ist in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern aber auch an Modul 1 und Modul 2 beteiligt. Die Projektbeiträge von Modul 3 bestehen in der genauen Betrachtung der Rolle der Gründungsperson, in der Untersuchung des Gründungsprozesses sowie in der Durchführung eines internationalen Vergleichs. Dafür werden die Daten des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) genutzt, da sie die Bedeutung des Entrepreneurs reflektieren und einen Vergleich ländlicher und nicht-ländlicher Regionen ermöglichen, z.B. bezüglich der Wirkmechanismen im Gründungsprozess. Durch den internationalen Vergleich sollen räumliche Muster von Entrepreneurship erkannt werden

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13.06.2026

Konzeption eines mobilen Netzwerks aus Nahversorgern und soziokulturellen Angeboten in der Gemeinde Nobitz, verankert durch stationäre Bestandsimmobilien als zentrale "LebensMittelPunkte"

Durch die Aufwertung und Weiterentwicklung existierender Nahversorgungsstrukturen zu 'Nutzhaltestellen' wird in der Gemeinde Nobitz flächendeckend ein neuartiges und in seinen Ausprägungen sehr innovatives Nahversorgungsnetzwerk für die Bevölkerung konzipiert. Die Nutzhaltstelle kann dabei eine Bushaltstelle, ein Vereinsheim, ein bestehendes Ladengeschäft oder ein zentraler Ort im Dorf sein. Bei 'Mitmachfesten' und zahlreichen Runden des Spiels 'Dorfinventur' werden die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Nobitz aktiv in die konkrete Planung und Umsetzung eingebunden. Einerseits ist vorgesehen, Kooperation mit bestehenden, stationären Ladengeschäften (Nutzhaltestellen) und mobilen Nahversorgern (Abfrage, Koordinierung und Darstellung der Fahrstrecken auf Website und App) zu intensivieren und zu stärken. Andererseits sind investive Ergänzungen (KistenKrämer und Packstation), digitale Plattformen (Website mit Onlineshop, App) sowie die Schaffung eines innovativen, nachhaltigen Logistiknetzwerkes mit festen Routen für Lebensmittellieferung und Personennahverkehr (Basic und Premium Account) geplant. Dadurch wird das bestehende Angebot für die Gemeindebevölkerung transparent dargestellt und nutzerfreundlich aufbereitet und zusätzlich ein neues Nahversorgungsangebot in der Gemeinde etabliert.

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13.06.2026

Regionale LebensMittelPunkte. Die offene, niedrigschwellige Nahversorgunglogistik mit kurzen Lieferketten

Im Rahmen des Projekts wird für die Samtgemeinde Elbtalaue ein Nahversorgungskonzept entwickelt, das auf Grundlage kurzer Lieferketten ermöglicht, die Versorgungssituation der Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln zu verbessern. Zudem werden den erzeugenden Betrieben der Region offene, kostengünstige Formen der direkten Vermarktung mit hoher Kundenbindung und stabilen Absatzmöglichkeiten verschafft. Ausgehend von der bestehenden 'Regionalen Markthalle Dannenberg' wird die Bestückung von geplanten Lebensmittelautomaten und eines Dorfladens konzipiert. Diese 'Regiomaten', welche für eine kombinierte Mehrfachnutzung (Abhol-, Transport- und Ausgabemedium) für bestellte Lieferungen in Frage kommen, stellen die Schlüsselkomponente des Logistikkonzeptes dar. Gleichzeitig bilden sie soziale Verbindungspunkte für das dörfliche Zusammenleben. Für eine nachfolgende Umsetzung werden verschiedene Kooperationspartner eingebunden, u.a. ein Zeitungs- und Verlagshaus, das über eine eigene Zustelllogistik verfügt, der Betriebshof der Samtgemeinde, weitere landwirtschaftliche Betriebe, ein Anbieter von Bio-Kisten, Gastronomen, Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung und das lokale Mehrgenerationenhaus. Es wird eine flexible, kooperative Versorgungsstruktur geschaffen, welche einen einfachen Zugang zu regional erzeugten Produkten ermöglicht und gleichzeitig die Erzeuger integriert, ohne dass diese ihrer eigenen Logistikkapazitäten aufbauen und vorhalten müssen.

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13.06.2026

Entwicklung einer regionalen Online-Bestellplattform in Kombination mit einem lokal angepassten Logistiksystem

Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts für eine regionale Online-Bestellplattform mit einem Logistiksystem, das auf die Gegebenheiten und die Bedürfnisse der Konsumenten und Konsumentinnen angepassten ist. Mittels empirischer Erhebung und individueller Befragung wird sowohl das regionale Angebot wie auch die spezifische Nachfrage ermittelt. Zusätzlich wird untersucht, ob ein stationärer Regionalladen bzw. ein Ladennetzwerk sinnvoll und erfolgversprechend ist. Die Belieferung erfolgt durch regionale Anbieter. Ein möglichst vollständiges Warensortiment des täglichen Bedarfs wird vorgehalten. In die Lieferketten werden die in der Region bereits vorhandenen Dorfläden, Wochenmärkte und Direktvermarkter mit einbezogen. Zielgruppe des Angebots sind die knapp 60.000 Einwohner der Region Altmühl-Jura. Entsprechend dem ermittelten Potenzial, werden modular aufeinander aufbauend die notwendigen Inhalte zu den Umsetzungsschritten die 'Online-Bestellplattform und Logistiksystem' inklusive aller Voraussetzungen (Logistikkosten, Koordinierungsaufwand etc.) sowie der 'Stationäre Regionalladen' erarbeitet.

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13.06.2026

MONA LiSA. Neue Formen der mobilen Nahversorgung in ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts

Die Grundidee hinter dem Verbundvorhaben MONA LiSA ist es, ein Nahversorgungskonzept zu erstellen, das die zahlreichen mobilen Dienstleister, die bisher nicht in die Nahversorgung eingebunden sind aber ohnehin die Ortschaften der Region regelmäßig anfahren, in eine neue Nahversorgungsform in den Ortschaften von Osterburg und Seehausen einbindet. Ziel ist es, einen oder mehrere solcher Dienstleister, z.B. Pflegedienste, Physiotherapeuten, Post- und Logistikdienstleister, Müllabfuhr und ÖPNV, wirtschaftlich tragfähig in die Logistikkette für eine stationäre Nahversorgungslösung über einen Dorfladen, der auch personalfreie Öffnungszeiten anbietet oder eine vollautomatische Versorgungslösung ('begehbarer Automat') zu integrieren. Zunächst wird die Nahversorgungssituation in einzelnen unterversorgten Ortsteilen untersucht und festgestellt, welche Zielgruppen der Bereiche Nahversorgung, Logistik und Bürgerschaft in das Konzept eingebunden werden können. Anschließend erfolgt der Aufbau einer Koalition aus Partnern und die Konzeptentwicklung.

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13.06.2026

Verbesserung der Nahversorgung in der Dorfregion "von Bierde bis Wittlohe"

Das Projekt soll der Schließung von dörflichen Geschäften im ländlichen Raum entgegenwirken und neue soziale Treffpunkte in Verbindung mit einer zukunftsfähigen Nahversorgung in der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe schaffen. Das Konzept sieht vor, einen Lebensmittel-Bringdienst, Bestell- & Abhol-Cafés, einen Internet-Shop für Lebensmittel und 'Click- & Collect'-Stationen zum Abholen der bestellten Ware und den digitalen Einkauf im sogenannten 'Hybrid-Dorfladen' ohne Kundenbedienung außerhalb der regulären Geschäftszeiten des Nahversorgers zu kombinieren. In den acht Orten der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe werden zunächst Erfahrungen bezüglich der genannten Erweiterungen für eine intakte Nahversorgung gesammelt. In einer zweiten Phase werden die in der Dorfregion gesammelten Erfahrungen auf die Samtgemeinde Rethem (Aller) und die Gemeinde Kirchlinteln ausgeweitet werden.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt 3

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen werden, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen. Die Arbeitsschwerpunkte der S3-Medien GmbH im Teilprojekt 3 des Verbundvorhabens liegen in der Bereitstellung der technischen Expertise und Durchführung der für die Erreichung der Verbundziele erforderlichen Entwicklungs- und Implementierungsarbeiten.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt 1

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt der Forschung steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Das itb wird fördernde und hemmende Faktoren für den Aufbau, die innovative Ausgestaltung und den dauerhaften Betrieb der Dienstleistungszentren kritisch erforschen und detailliert analysieren. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum, den das itb in dem Projekt exemplarisch in den Fokus nimmt, liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen.

Digitalisierung auf dem Land | Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Digitalisierung des Handwerks auf dem Land

Das Vorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zur Digitalisierung von Handwerksbetrieben im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Wesentliche Bestandteile des Forschungsprojekts sind (1.) die räumliche und gewerke-spezifische Analyse der Handwerksstrukturen in der Untersuchungsregion, (2.) eine qualitative Tiefenanalyse von Anreizen, Hemmnissen und Mechanismen der Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe, (3.) eine quantitative Überprüfung der gefundenen Zusammenhänge und abschließend (4.) die Erstellung eines Abschlussberichts mit Handlungsleitfaden und dem Wis-senstransfer zu den Stakeholdern.