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Aufbau und Betrieb eines Sozialkaufhauses
Ziel des Projekts ist die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten zur Vorbereitung auf das Berufsleben einschließlich einer Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse. Nach Absolvierung diverser Sprach- und Integrationskurse benötigen die Geflüchteten eine Zukunftsperspektive, um vor Ort sesshaft zu werden und sich zu integrieren. Räumlichkeiten werden angemietet und die Geflüchteten sprachlich und fachlich auf eine Tätigkeit im Second-Hand-Laden vorbereitet. Mit Unterstützung der Geflüchteten wird der Laden eingerichtet und gemeinsam mit ehrenamtlichen Einheimischen in Betrieb genommen. Ein
Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg
Im Rahmen des Projekts soll eine Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg angeboten werden. Diese soll die Mitglieder des Helferkreises vor Ort unterstützen, um mit schwierigen, belastenden Situationen umgehen zu können und Ko-Traumatisierungen zu vermeiden. Zudem soll die Supervision zum Motivationserhalt der Kerngruppe des Helferkreises Asyl beitragen. Wichtigstes Ergebnis war die Unterstützung und Reflexionshilfe für die Mitglieder des Helferkreises. So konnten alle HelferInnen motiviert werden, die Arbeit mit den Geflüchteten fortzusetzen. Eine Vernetzung und
Besuch der Umweltstation mit Naturerlebnisgarten und Skilanglaufkurs Silberhütte
Ziel des Projekts ist die Vermittlung von praktischer Lebenshilfe durch das Kennenlernen, Sammeln und Verwerten einheimischer natürlicher Produkte, z.B. Kräuter und Früchte, durch das Erforschen von Landschaft und Natur und die Durchführung sportlicher Aktivitäten im Winter. Dazu zählen der Besuch der Umweltstation mit Naturerlebnisgarten und des Langlaufzentrums Silberhütte.
Stärkung des Lebensgefühls von Geflüchteten, Förderung der Gemeinschaft
Gegenstand des Projekts sind gemeinschaftsfördernde Maßnahmen durch Kunst/ Kultur/Sport/Feste/ politisch-soziale-religiöse Dialoge zur Integrationsförderung und Stärkung des Lebensmutes von Geflüchteten. Dabei wird versucht, über vielfältige gemeinschaftsfördernde Aktionen den Geflüchteten Unterstützung zu geben. Diese Maßnahmen sind: Willkommensbesuche, Kochevents, Kleingruppen, Musikevents, Ausflüge, große und kleine Feiern, Einladung in private Haushalte, praktische Hilfen (Wohnungssuche; Begleitung bei Interviews; Arzt- und Anwaltsbegleitung; seelsorgerische Gespräche usw..) Den Geflüchteten
Nachbarschaftshilfe durch Geflüchtete sowie Ehrenamtliche
Die im Ort wohnenden Geflüchteten sowie die ehrenamtlichen Helfer gründen das Projekt 'Nachbarschaftshilfe'. Es gibt im Ort mehrere einkommensschwache Bürger, die nicht in der finanziellen Lage sind, bei Umzügen o. ä. gewerbliche Dienstleister zu beauftragen. Zudem fehlt bei Umzügen der Geflüchteten das notwendige Equipment. Zielsetzung ist der Zusammenschluss von Geflüchteten und ehrenamtlichen Unterstützern in einem 'Nachbarschaftlichen Hilfeverein', mit dem vor allem die Förderung der Akzeptanz der Geflüchteten und Hilfe und Unterstützung einkommensschwacher Mitbürger erreicht werden soll.
Deutsche Kultur vermitteln, Veranstaltung zwischen Geflüchteten und Deutschen
Gegenstand des Projekts sind die Vermittlung der deutschen Kultur durch Museumsbesuche und entsprechende Veranstaltungen, u.a. zur Kontaktförderung zwischen Geflüchteten und Deutschen. Die Deutschkenntnisse, die im ehrenamtlichen Sprachkurs erworben wurden, sollen angewandt und gefestigt werden. Mittels mehrerer Ausflüge soll es zur Integrationsförderung und kulturellem Austausch kommen. Diese Aktivitäten außerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte, wie z.B. Betriebsbesichtigungen, ermöglichen einen Einblick in den deutschen Arbeitsmarkt und die deutsche Freizeitkultur.
"Kön-Welt" - Angebote und Veranstaltungen
'KÖN-Welt' möchte bestehende Initiativen über gemeinsame Projekte in den Bereichen Kultur, interkulturelle Begegnung, Arbeit, Jugend u.a. vernetzen sowie Verantwortliche und Adressaten qualifizieren. Dazu wird im Rahmen des Projekts eine selbstverständliche, dauerhafte Netzwerkstruktur zwischen Geflüchteten und Einheimischen zur Bindung an die Region geschaffen. Es sollen mehrere Aktionstage mit unterschiedlichen Themenbereichen organisiert werden: Fortbildungsangebot zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in Schulklassen und anderen Gruppen; Veranstaltungen zum Thema traditionelle Musik
Handwerkliche Workshops für einen interkulturellen Garten
Im Rahmen eines interkulturellen Gartens werden handwerkliche Workshops durchgeführt. Ziel ist es, sich durch die gemeinsame Arbeit zu begegnen und gleichzeitig den Garten zu gestalten und dabei einen persönlichen Bezug zu dem Ort zu entwickeln. Durch Workshops mit professionellen Handwerkern kann eine niederschwellige Berufsorientierung in Form eines 'Schnuppertages' geboten werden. Weitere Workshops decken sehr lebenspraktische Themen ab, zum Beispiel Gärtnern auf sehr kleinem Raum. Die Geflüchteten nutzen den Ort nach Absprache auch für eigene Initiativen, z.B. Einladung des Helferkreises bei
Computerkenntnisse für Geflüchtete
Geflüchtete erwerben Computerkenntnisse, damit Lebenslauf und Bewerbungen selbst erstellt sowie Sprachkurse am PC genutzt werden können. Die Geflüchteten sollen in der Lage sein, Bewerbungen selbst schreiben und mit gemeinsam erstellten Unterlagen jederzeit spontan auf Berufsangebote reagieren zu können. Darüber hinaus sollen sie Online-Lernportale bedienen können. Dazu wird ein intensiver Computerkurs durchgeführt. Der PC soll an einem öffentlichen Ort aufgestellt werden.
Ein Begegnungscafé
Gemeinsam mit Geflüchteten soll ein Raum im Gemeindehaus Conweiler zu einem Begegnungscafé umgebaut werden. Wöchentlich sollen interkulturelle Kochevents stattfinden. Mit rund 15 - 20 jungen Männern soll unter Anleitung von Handwerkern ein Raum zu einem Begegnungscafé mit Küche ausgebaut werden. Bei wöchentlichen Kochevents soll Vielfalt erlebt und Heimat geschmeckt werden. Hier kommen die Stärken der Geflüchteten zur Geltung, außerdem findet Begegnung statt. Zusätzlich finden mindestens einmal im Monat Treffen für Flüchtlingsfamilien statt.