Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Integration von geflüchteten Menschen in den Fußball-Spielbetrieb

Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits sollen noch mehr Vereine im ländlichen Raum an diesem Vorhaben partizipieren und Geflüchtete in die Vereinsstrukturen und damit auch in den sozialen Raum 'Verein' integrieren.

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12.09.2026

Einführung eines Bürgerbusses

In der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau wird ein Bürgerbus eingeführt, um vor Ort ein zusätzliches Mobilitätsangebot für Flüchtlinge und Einheimische ohne Auto zu schaffen. Einmal wöchentlich wird für ca. zwei bis drei Stunden ein Kleinbus ausgeliehen, um in die nächstgrößere Stadt zu fahren. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig.

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12.09.2026

Ergänzung des Treffpunktes, der Kleiderkammer und der Fahrradwerkstatt

Es wurden drei von der Gemeinde Salzbergen zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten eingerichtet: ein Treffpunkt für jedermann, eine Kleiderkammer und eine Fahrradwerkstatt. Die Grundausstattung wurde durch Spendengelder und Eigenleistung ermöglicht. In dem Vorhaben werden nun notwendige Ersatz- und Ergänzungsanschaffungen getätigt, z.B. Fahrrad-Ersatzteile, Stromanschlüsse, Beleuchtung, sanitäre Anlagen und Heizung, Regale und Stehtische usw.

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12.09.2026

Traumabewältigung und Selbstfindung durch Musik

In Bramsche haben junge Geflüchtete die Möglichkeit, in einer Jugendband Musik zu spielen. Regelmäßig begleitet Amal e.V. Geflüchtete, die sehr musikalisch sind und in ihren Heimatländern auch Musik gemacht haben. Dafür werden Instrumente bereitgestellt und Auftritte organisiert. Die eigene Musik kann den Geflüchteten bei der Verarbeitung ihrer Fluchttraumata helfen. Die Auftritte der Amal-Band leisten bei allen möglichen Anlässen einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und Akzeptanz.

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12.09.2026

Fest der Kulturen auf der Schlossinsel Fürstenau

Im Rahmen des Projekts wird ein 'Fest der Kulturen' organisiert. Sich gegenseitig zu kennen ist der Schlüssel der Integration. Auf diesem 'Fest der Kulturen' werden Trachten und kulinarische Spezialitäten von über 10 in Fürstenau ansässigen Nationen präsentiert. Bei den als Fingerfood gereichten Häppchen kommen Einheimische und Migranten ins Gespräch. Umrahmt wird die Veranstaltung von Darbietungen Fürstenauer Vereine und Migranten. Durch die persönlichen Gespräche zwischen beiden Bevölkerungsgruppen wird das gegenseitige Verständnis gefördert. Da auch viele Vereine anwesend sein werden, werden gerade Kontakte in Vereine, Verbände und Gruppierungen gefördert. Vor allem der Kontakt zu Einheimischen fördert nachhaltig den Spracherwerb und die soziale Integration.

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12.09.2026

Schaffung von Netzwerkstrukturen und Angebot von praktischer Lebenshilfe

In Selm und Bork werden Netzwerkstrukturen geschaffen und praktische Lebenshilfe angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Unterstützung der ehrenamtlichen Projektleitung und Erfahrungsaustausch zwischen ehrenamtlichen Projektinitiatoren im ländlichen Raum (Workshops) sowie Unterstützungsangebote für Frauen, z.B. bei der Kinderbetreuung. Dadurch werden gegenseitiges Kennenlernen und Begegnungen, ehrenamtlich organisierte Patenschaften für Flüchtlingsfamilien sowie Vorbereitung und Durchführung von Seminaren ermöglicht.

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12.09.2026

Kennen- und Verstehenlernen unserer Kulturentwicklung

Die Geflüchteten und Asylbewerber bekommen einen Einblick in die kulturelle Entwicklung der letzten 100 Jahre. Außerdem lernen sie das Vogtland - die Region, in der sie leben - besser kennen. Die Region ist auch eine Skisportregion. Ein Ausflug nach Klingenthal ins Museum, zur Schanze oder zum Skispringen sind geplant. Aber auch Exkursionen in Betriebe, um Praktikumsbetriebe und spätere Arbeitsstätten zu finden, sind angedacht. Ziel ist es, dass die Geflüchteten und Asylbewerber sich mit der Region identifizieren.

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12.09.2026

Vielfältige Unterstützung und Förderung der Geflüchteten, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten

In Wolfach werden die Geflüchteten auf vielfältige Weise unterstützt und gefördert. Jede Zuwanderer-Familie bekommt einen einheimischen Alltagslotsen. Es entsteht ein Fahrdienst-Angebot für weit außerhalb des Ortes untergebrachte Geflüchtete. Ein Treffpunkt wird geschaffen, an dem sich Einheimische und Zuwanderer zum zwanglosen Austausch, zur Sprachförderung oder zu Veranstaltungen/Vereinsfesten begegnen. Weiterhin wird ein internationaler Garten angelegt. Außerdem erhalten die Zuwanderer die Gelegenheit, in den örtlichen Betrieben in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Gleichzeitig wird das ehrenamtliche Engagement erleichtert und die Qualität der Arbeit erhöht.

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12.09.2026

Integration durch Freizeit, Sport und Mobilität

Es wird eine Fahrradüberdachung angeschafft zum Schutz der Fahrräder, die zur Gewährleistung der Mobilität benötigt werden. Die Freifläche neben der Containersiedlung wird durch Geflüchtete, Ortsansässige und Helferkreis gemeinsam gestaltet. Durch den Schutz der Fahrräder wird die Mobilität der jungen Geflüchteten sichergestellt werden. Bislang bietet die Gemeinschaftsfläche in der Containersiedlung wenig Raum für integrative Maßnahmen. Die räumliche Enge stellt ein enormes Konfliktpotential dar. Die Ortsrandlage behindert zudem die Kontaktaufnahme und Integration der Geflüchtete mit der Ortsbevölkerung. Das Projekt trägt zu einer längerfristigen Nutzbarkeit der Fahrräder und zur Entwicklung von Achtsamkeit gegenüber eigenem und fremden Eigentum bei. Durch sportliche Betätigung, Gemeinschaftsaktivitäten und mehr Freifläche werden soziale Konflikte reduziert.

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12.09.2026

Aufbau von Kleinfeld-Fußballteams aus Flüchtlingen und ortsansässigen Jugendlichen und Integration in die interkulturelle Straßenfußball-Liga von buntkicktgut

Das Projekt in Bogen gliedert vornehmlich Kinder und unbegleitete minderjährige Geflüchtete an die kontinuierlich stattfindende Straßenfußball-Liga 'buntkickt gut' Niederbayern an. Dadurch findet eine Vernetzung der oftmals gefühlt isoliert lebenden Kinder und Jugendlichen mit Gleichgesinnten, aber auch mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen in ihrer näheren und entfernteren Umgebung statt. Darüber hinaus erfahren die Jugendlichen durch Übernahme von Verantwortung, Selbstorganisation und Partizipation an den verschiedenen Teilprojekten eine enorme Wertschätzung. Es wird außerdem eine große Anzahl von in der Kinder- und Jugendarbeit engagierten ehrenamtlichen Street Football Workern und Referees aufgebaut, die sich möglichst selbstständig um Training, Kommunikation und Organisation ihrer Teams und um Teams der jüngeren Altersklassen kümmern.