Suchergebnisse für:
875 Ergebnisse
Erstellung eines Sandplatzes für Ballspiele
Das Ziel des Sportvereins ist die langfristige und endgültige fußballerische Integration von Migranten. Zur Unterstützung des gemeinsamen Sportbetriebs von Einheimschen und Migranten wird ein Sandplatz für Ballspiele errichtet. Die Anlage wird für gemeinsame sportliche Aktivitäten von Einwohnern und Migranten genutzt. Geflüchtete bilden nun eine wesentliche Stütze des Spielbetriebs in der zweiten Mannschaft. Innerhalb des Vereins herrscht ein freundliches Klima gegenüber den Geflüchteten. Sie sind als wertvolle Mitglieder anerkannt und werden in den regulären Vereins- und Spielbetrieb aufgenommen.
Erneuerung des Außenspielplatzes
Im Rahmen des Projekts wird eine Ballspielanlage auf dem Gelände des TuS Fahrenkrug errichtet, die aktiv vom Verein und verschiedenen Gruppen der Gemeinde Fahrenkrug (z.B. Kindergarten, Schule) genutzt werden kann. Hier ist es möglich, im Sand Volleyball, Fußball oder auch freies Spielen auszuüben. Geflüchtete sind willkommen, im Verein Sport zu treiben. Darüber bilden sich erste private Kontakte. Die Gruppen des Kindergartens und der Dorfschule, in denen auch Flüchtlingskinder integriert sind, können den Platz für ihre Aktivitäten nutzen. Die Geflüchteten sind ein fester Bestandteil des Vereins geworden und werden weiterhin regelmäßig beim Sport mitwirken.
Mobilitätsverbesserung und Alltagshilfen
Zu den Zielen des Projekts gehören die Mobilität im ländlichen Raum und die Vermittlung alltagsrelevanter Kenntnisse durch persönliche Beratung und Begleitung. Im Bereich Mobilität werden die Sicherheit im Umgang mit Bus und Bahn sowie eine größere Selbstsicherheit im Straßenverkehr angestrebt, ebenso wie Lernerfolge zum Führerscheinerwerb. Eine wachsende Selbständigkeit im Umgang mit Behörden, im Arbeits- und Geschäftsleben und im sozialen dörflichen Miteinander soll ebenfalls gefördert werden. Durch kleinere gemeinsame Integrationsvorhaben im sozialen und kulturellen Bereich, z.B. gemeinsames Kochen oder Veranstaltungen mit (auch deutschen) Kindern, werden das gegenseitige Verständnis für die Kultur des jeweils anderen und Kenntnisse über den deutschen Alltag sowie über die Region verbessert.
Jugendliche Geflüchtete und jugendliche Einheimische gemeinsam in Kunstworkshops
Jugendliche Geflüchtete und deutsche Jugendliche bemalen gemeinsam während mehrerer Workshops die Banden eines Soccercourts mit Freundschafts-, Fußball- und Friedensmotiven. Außerdem wird von allen Jugendlichen gemeinsam eine Ausstellung aufgebaut, die ebenfalls zur Würdigung der Arbeit aller beiträgt. Durch die gemeinsamen Workshops werden Freundschaften geschlossen sowie Demokratieverständnis und Toleranz bei allen TeilnehmerInnen gefördert. Die jugendlichen Geflüchteten stärken durch das Projekt ihr Selbstvertrauen und ihre Deutsch-Kompetenz.
Torwandschießen, Stadtmeisterschaft, Fußballverein
Die langfristig angestrebte Fußball-Vereinsbildung wird die Selbstorganisation der Geflüchteten fördern. Die Geflüchteten sind nicht nur Teilnehmer, sondern werden vielmehr im Laufe des Projekts zu (Mit)Anbietern eines neuen sportlichen Angebots. Die Gründung eines aktiven Fußballvereins mit Spielbetrieb scheint im Moment noch nicht realisierbar. Die kleinere Lösung des Torwandschießens ist aber ein Schritt in diese Richtung. Die geplante Stadtmeisterschaft, die Vereinsgründung und spätere Selbstorganisation stärkt das Selbstbewusstsein und die Identifizierung mit der neuen Heimat. In diesem Rahmen werden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und von Geflüchteten mit organisiert und betreut. Bei den regelmäßigen Treffen wird in multinationalen Gruppen Fußball gespielt.
Eine Großküche mit einem Veranstaltungsraum
Im Rahmen des Projekts wird ein Großküche mit einem Veranstaltungsraum eingerichtet, um gemeinsames kulturelles Kochen, gemeinsame Treffen, Kulturaustausch und interkulturelle Aktivitäten durchzuführen. Nach Fertigstellung der Einrichtung werden regelmäßig Treffen der Kulturen durchgeführt. Das trägt dazu bei, dass sich Deutsche und Geflüchtete in einer entspannten Atmosphäre kennenlernen.
Kunstobjekte von künstlerisch begabten Geflüchteten
Eine Gruppe künstlerisch begabter Geflüchteter erstellt Kunstobjekte für den Kindergarten und motiviert einheimische 'Künstler' zum Mitmachen. Durch das Projekt wird erreicht, dass die Geflüchteten eine sinnvolle Tagesstruktur bekommen. Da auch Eltern der Kindergartenkinder zum Mitmachen motiviert werden, ist es möglich, auch diesem Personenkreis das Thema Migration und Flucht näherzubringen. Die breite Öffentlichkeit wird bei der Einweihungsfeier des Kindergartens erreicht. In diesem Rahmen werden das Projekt mit seinen Zielen und auch die erstellten Kunstobjekte vorgestellt.
Zusammenhalt stärken - Fahrradweg, -werkstatt, Internationales Begegnungsfest
Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt: Ein Wirtschaftsweg wird als Fahrradweg instand gesetzt. Dieser Weg bindet die Flüchtlingsunterkunft direkt an die Verbindungsstraße zur Kernstadt an. Durch die gemeinsame Aktion von engagierten Anwohnern und Geflüchteten wird der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gestärkt. Desweiteren wird in gemeinschaftlicher Arbeit eine Fahrradwerkstatt in der Flüchtlingsunterkunft eingerichtet. Die Fahrräder, die hauptsächlich aus Spenden stammen, werden durch die Geflüchteten unter Anleitung repariert und verkehrssicher gemacht. Außerdem wird ein Internationales Begegnungsfest in der Kernstadt für und mit allen Linnicher BürgerInnen und Geflüchteten veranstaltet.
Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung
Ziel des Projekts ist die Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung der Gemeinde und in Sportaktivitäten auf dem Dorf, um Kontakte zwischen den Einheimischen und den Geflüchteten herzustellen und durch gemeinsame sportliche Betätigung Berührungspunkte zu schaffen. Dazu werden die Geflüchteten in die Sportgruppe der Zentralen Landsportgemeinschaft (ZLSG) aufgenommen und auch eine neue Sportgruppe eröffnet. Die hierfür durch die Gemeinde bereitgestellten Räumlichkeiten werden mit Sportgeräten ausgestattet.
Sprachliche Begleitung, frühe Integration der Kinder, gemeinsame Aktivitäten
Ziel des Projekts ist die soziokulturelle Integration der Geflüchteten in der Verbandsgemeinde Asbach durch ehrenamtliche (sprachliche) Begleitung, eine frühe Integration der Kinder sowie gemeinsame Aktivitäten. Es wird eine offene, wöchentlich stattfindende Kindergruppe gestartet. Monatlich finden Ausflüge nach Bonn (Flohmarkt mit Picknick) statt, ein Team aus Dolmetschern (Arabisch und Persisch) wird gegründet und ein Schwimmkurs für Jugendliche organisiert.