Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Ludgerushof Spork

Innerhalb des Projekts 'Mehrfunktionshaus Bocholt-Spork (Ludgerus-Hof) - Entwicklung und Erprobung eines multifunktionalen Filialbetriebs' wird die ehemalige Schule in Bocholt-Spork in Verbindung mit dem Neubau eines Seniorenwohnhofes (Ludgerushof) umgenutzt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Mehrfunktionshauses, in dem professionelle und ehrenamtliche Dienstleistungen gebündelt und im 'Filialbetrieb' stunden-/tageweise angeboten werden sollen. Die praktische Erprobung wird durch konzeptionelle Arbeiten (Konzept Filialbetrieb, inkl. ehrenamtlicher Angebote) flankiert und evaluiert. Das Konzept 'Filialbetrieb' wird mittels schriftlicher Befragung der Bürgerinnen und Bürger sowie relevanter lokaler Akteure erstellt. Hierbei werden Bedarfe, Visionen und mögliche Hemmnisse für die Umsetzung erfragt und durch eine Ideenwerkstatt konkretisiert. Das Konzept wird in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der eingebundenen lokalen Akteure diskutiert, (fortlaufend) reflektiert und weiterentwickelt. Ebenfalls auf Basis der Bedarfserhebung wird entschieden, welche Angebote sinnvoll sind und welche davon über bürgerschaftliches Engagement abgedeckt werden können.

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13.06.2026

Initiativencoaching

Im Projekt wird ein Qualifizierungs- und Coachingsystem für Regionalinitiativen (Vermarktung) mit Beteiligung von acht bis zehn ausgewählten Regionalinitiativen entwickelt. Dafür werden regionale Beratungskräfte (Ämter, LEADER etc.) im Coaching geschult, Schulungsmaterialien entwickelt und Seminare für ausgewählte Coaches durchgeführt. Im Rahmen eines solchen Systems werden regionale Beratungskräfte (z. B. in Ämtern für Landwirtschaft, Regionalmanagement) in die Lage versetzt, die Coaching-Aufgabe wahrzunehmen. Die Ergebnisse des Projekts werden als Handbuch beschrieben und vorgestellt. Im Einzelnen wird eine Online-Befragungen und Experteninterviews mit ca. 40 Regionalinitiativen durchgeführt. Anschließend wird mit ausgewählten Initiativen das Qualifizierungs- und Coaching-System entwickelt. Es werden Schulungsmaterialien entwickelt, die in einem Seminar für die ausgewählten regionalen Coaches eingesetzt werden. Unter Nutzung des entwickelten Materials werden die regionalen Coaches auf ihre Aufgaben vorbereitet und nehmen anschließend ihre Arbeit vor Ort auf.

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13.06.2026

Nahversorgungszentren und multifunktionale Markthalle

Im Rahmen des Projektes wird ein Konzept für eine multifunktionale Markthalle im Herzen Feuchtwangens als ständige Brücke zwischen regionalen Erzeugern, Verarbeitern und Kunden (Stadt-Land-Beziehung) erstellt. In einem ersten Schritt werden dazu die regionalen Bezugsquellen ermittelt und die umliegenden Dörfer Feuchtwangens (87 Ortsteile) in 'produzierende Nahversorgerzentren' geclustert, um anschließend in einem zweiten Schritt eine multifunktionale Markthalle als Absatzweg zu konzipieren. Die Integration weiterer Dienstleistungen zur Erreichung einer Magnetwirkung ist Bestandteil der Konzeption. Ein Maßnahmenpaket zur Verbraucherbewusstseinsbildung zur Gewährleistung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit rundet die Gesamtkonzeption ab. Das Projekt wird als Verbundprojekt bearbeitet. Verbundpartner sind der Artenreiches Land - Lebenswerte Stadt e.V. und die Stadt Feuchtwangen. Es wird eine Analyse der Produktions-, Verarbeitungs- u. Vermarktungsstrukturen sowie eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Außerdem wird die multifunktionale Markthalle konzipiert.

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13.06.2026

Miteinander.Deersheim!

Deersheim ist eine Ortschaft mit rund 850 Einwohnern in Sachsen-Anhalt. Dort wird ein genossenschaftliches, generationsübergreifendes Nahversorgungs- und Kommunikationszentrum entwickelt. Es wird ein multifunktionaler Dorfladen mit einer qualitativ hochwertigen Auswahl von Waren des täglichen Bedarfs, die zum Teil aus der Region stammen entwickelt. Daneben wird ein breites Angebot entstehen, z.B. mit einem Friseur, einem Café, Paketdienstleistungen, einer Markthalle und einem Mehrfachnutzungsraum, der beispielsweise für Beratung- und Bildungsangebote, medizinische Betreuung sowie Kommunikations- und Informationsangebote zur Verfügung steht. Es werden Themenabende zu Kultur sowie Oster-, Herbst- und Flohmärkte organisiert, welche auch überregional Besucherinnen und Besucher anzieht. Es wird eine Vernetzung mit den vorhandenen Angeboten in fußläufiger Nähe angestrebt, um die einzelnen Angebote zu stärken. In dem Projekt werden Ideen und Erfahrungen der Bevölkerung mit eingebracht.

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13.06.2026

Coworking Alte Schule Letschin

Die alte Schule in Letschin in Brandenburg wird zum Coworking Oderbruch umgebaut (Gründungsunterstützung und Räumlichkeiten). Die Schule ist ein ortsbildprägendes Gebäude und eignet sich gut als Standort für einen Coworking-Space. Es entstehen acht bis zehn Mietbüros in ehemaligen Klassenräumen, ein Veranstaltungsraum und ein Regionalladen im ehemaligen Speiseraum in Ergänzung zur bestehenden Gründerwerkstatt im Haus. Die alte Aula und weitere Räume werden auch für sonstige gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt. So soll es beispielsweise Chorproben, Ausstellungen oder Seniorentreffens geben. Das Angebot wird mit Übernachtungsmöglichkeiten im Caravan oder im gegenüberliegenden Hostel ergänzt. Ein Standortleiter wird sich um den Coworking-Space und das Gründerzentrum kümmern, die Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit begleiten und Angebote wie Ausstellungen, Computerkurse für Kinder, Filmabende oder einen Neusiedlerabend organisieren, der sich an neu Zugezogene richtet.

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13.06.2026

Treffpunkt Pfarrhaus Ziegendorf

In Ziegendorf in Mecklenburg-Vorpommern wird das alte Pfarrhaus als Mehrfunktionshaus zur Sicherung und zum Ausbau der multifunktionalen Nutzung saniert und umgebaut. Im barrierefreien Erdgeschoss wird ein teilbarer Mehrfunktionsraum, eine Bibliothek und eine Küche sowie im Dachgeschoss eine Ferienwohnung und ein Sportraum eingerichtet. Das Pfarrhaus wird dann als Bürgerbüro, Innovationsraum, Dorfzimmer, Poetenstube, Bibliothek und Cafe genutzt. Es werden Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote wie Spieleabende, Theater, Sport- und Handarbeitskurse sowie ein Englisch-Treff geben. Weiterhin werden die Räumlichkeiten für Musikunterricht oder Konzertproben zur Verfügung stehen. Durch das Mehrfunktionshaus in Ziegendorf werden unterschiedlichste Angebote, Menschen und ihre Ideen unter einem Dach vereint. Damit wird die Nahversorgung erhalten, das Miteinander gefördert es bringt Neues in Dörfer. Das Vorhaben dient der Aktivierung von neuem Landleben und damit der zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Dorfes.

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13.06.2026

Marke Genusshaus in Oberfranken

Es wird eine Marke 'Genusshäuser' entwickelt, inklusive aller damit verbundenen und nötigen Rahmenbedingungen, angefangen vom Betreibermodell über ein komplettes Betriebs-, Logistik- und Vermarktungskonzept über ein Standortanalysesystem bis hin zu konkreten Handlungsleitfäden für den Aufbau von Genusshäusern. Das Ziel ist die Anwendung von innovativem Marketing, Architektur und Präsentation auf regionale Produkte. In Genusshäusern kann die Vielfalt der regionalen Produkte gesehen, probiert und gekauft werden. Mit dem Projekt Genusshaus sollen regionale Lebensmittel ganz anders in Szene gesetzt werden, so dass die Aufmerksamkeit in der Region wesentlich erhöht wird. Neueste Erkenntnisse aus dem Marketing (Cross Marketing, Empfehlungsmarketing, Franchising, etc., aber auch aus dem Bereich Innenarchitektur / Warenpräsentation) sollen die Marke Genusshaus auch für jüngere Zielgruppen attraktiv machen. Damit regionale Nahversorgung funktioniert und aufrecht erhalten werden kann, bedarf es eines übergeordneten Marketingkonzepts. In der Region Oberfranken gibt es viele Ansätze und Initiativen, Genusshäuser mit anderen Versorgungsfunktionen und Dienstleistungen zu verbinden. Diese müssen professionalisiert werden und in ein ganzheitlich angelegtes Marketingkonzept eingebunden werden.

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13.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Landkreis Wittmund

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Unter dem Leitmotiv 'Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung' unterstützt der Landkreis Wittmund im Rahmen von Land(auf)Schwung neue unternehmerische Initiativen von Zuwanderern, um ihnen Bleibeperspektiven zu bieten und die Grundversorgung vor Ort zu sichern. Die Region stärkt das soziale Engagement und Miteinander aller Kulturen und verbessert damit die Lebensqualität.

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13.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Werra-Meißner-Kreis

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Der Werra-Meißner-Kreis zeigt im Rahmen von Land(auf)Schwung jungen Menschen Bleibe- und Rückkehrperspektiven auf, baut das außerschulische Bildungsangebot aus und steigert die Zukunftschancen durch die Digitalisierung. Die Ausbildung von Fachkräften und die Förderung von Existenzgründungen stärken den Wirtschaftsstandort Werra-Meißner.

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13.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Landkreis Vorpommern-Rügen

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat sich im Rahmen von Land(auf)Schwung zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität für seine Einwohner zu verbessern und die Grundversorgung dauerhaft zu sichern. Die Vernetzung und das Zusammenwirken verschiedener Akteure sowie die Weiterverarbeitung und Hochveredelung regionaler Produkte stehen deshalb im Mittelpunkt der Aktivitäten.