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Stadt-Land-Drohne
Das Modellvorhaben erprobt ein Nahversorgungskonzept, durch das abgelegene Ortsteile der Gemeinde Wusterhausen in ein Lieferdrohnennetzwerk eingebunden und an den städtischen Marktplatz angeschlossen werden. Zudem werden die Potenziale und Problemlagen des Einsatzes von Lieferdrohnen im Bereich der ländlichen Nahversorgung ermittelt. Ziel ist es, zu testen, ob der bestehende Einzelhandel und die Nahversorgung der lokalen Bevölkerung in einer strukturschwachen Region mithilfe einer Lebensmittelversorgung per Drohne langfristig gestärkt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Kompetenzaufbau der beteiligten Gemeinde Wusterhausen/Dosse, um (Liefer-)Drohnen langfristig und selbstständig zur Verbesserung der kommunalen Daseinsvorsorge einsetzen zu können. Dafür werden an regelmäßigen Markttagen Waren mit einem Gesamtgewicht von bis zu fünf Kilogramm aus einem breiten Sortiment aus dem Umfeld des Marktplatzes mit Drohnen in abgelegene Ortsteile geliefert. Die Kundenbestellungen erfolgen niedrigschwellig über das Internet oder am Telefon. Neben dem Lieferbetrieb wird zusammen mit Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern der Region an der Verstetigung des Drohnenbetriebs gearbeitet.
Neue Kooperationen zwischen regionalen Erzeugern, verarbeitenden Betrieben und Verbraucherinnen und Verbrauchern werden in der Region etabliert und bestehende Beziehungen gestärkt. Durch innovative Kooperationsformen - bei der Entwicklung, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Lebensmittelprodukte - sowie innovative Logistikansätze wird der Absatz derselben an die AHV (Außer-Haus-Verpflegung) in einer potentiell folgenden Umsetzungsphase des Projekts gestärkt. Eine spezialisierte Logistik- und Matchmaking-Plattform für regionale Produkte wird in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und dem nördlichen Teil von Vorpommern-Greifswald entwickelt. Im Fokus steht hierbei die AHV. Die Umsetzbarkeit dieser Plattform und der Logistik-Dienstleistung als solcher wird geprüft, weiterentwickelt und die Implementierung vorbereitet. Erste Produkte werden identifiziert, die aus der bestehenden Produzenten-Landschaft für die regionale AHV erzeugt werden können. Das zweite Herzstück bildet das sogenannte Matchmaking. Durch die Kenntnis der Bedürfnisse der abnehmenden Betriebe in der AHV, ergänzt durch weitergehende Befragungen und Analysen, werden Schnittstellen ermittelt, die mögliche neue Partnerschaften aufzeigen. Die 'Zutatenlisten' der Abnehmerinnen und Abnehmer werden analysiert, und daraus werden Produkte identifiziert, die regional beschaffbar sind. Anhand eines Kriterienkatalogs, der vor allem die Umsetzbarkeit (Know-how, technische Kapazität) und die Wirksamkeit hinsichtlich Menge und Umsatz, sowie die Preiswettbewerbsfähigkeit berücksichtigt, werden Produkte ausgewählt, die entwickelt werden.
REGIOküche - zentrale Frischeküche zur Belieferung von Gemeinschaftsverpflegungen
Um eine Auslieferung warmer Mahlzeiten zu fairen Preisen zu ermöglichen, werden Machbarkeitsstudien und Potentialanalysen zur Verfügbarkeit regionaler Erzeugnisse und Analyse logistischer Strukturen zur Belieferung von Gemeinschaftsverpflegungen mit regionalen Lebensmitteln durchgeführt. Im Rahmen dessen wird auch die sich anschließende zentrale Verarbeitung durch Fachpersonal in einer Frischeküche sowie die Nutzung von Skaleneffekten und Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette geprüft. Geeignete Auslieferkonzepte für die warmen Mahlzeiten werden erarbeitet. Ein regionales Verpflegungskonzept inklusive Informationsveranstaltungen und Kochkursen zur Sensibilisierung aller Verbrauchergruppen für regionale Lebensmittel und Hervorhebung der Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die eigene Nahversorgungsregion werden erstellt. Eine Bedarfsanalyse an warmen Mahlzeiten erfasst das Mengenpotential für eine warme Mittagsverpflegung sowie die gewünschten Verarbeitungsgrade der regionalen Lebensmittel. Zielführende Maßnahmenpläne zur Verfügungstellung regionaler Erzeugnisse in die Frischeküche begleiten die Analysen und erleichtern eine potenzielle Umsetzung. Passende Rechtsrahmen und -formen in Verbindung mit Trägerschaftsmodellen werden für eine Frischeküche geprüft. Die erforderliche Planung einer geeigneten Kücheninfrastruktur, angepasst an die Nachfrage sowie räumliche Küchenkonzepte, eine zielführende und nachhaltige Standortplanung erfolgen und finden im Businessplan Lösungsansätze. Beratend stehen Architekten und Kücheneinrichter mit Erfahrung in Großküchenabläufen und -gestaltung zur Seite.
Um den Aufbau einer Vermarktungsgemeinschaft zu managen, wird beim Kreis Wesel eine Personalstelle geschaffen. Zielführende Organisationsstrukturen werden aufgebaut, gemeinsam mit der Partnerschaft das Geschäftsmodell konzipiert, Kooperationen mit weiteren Partnerinnen und Partnern der Wertschöpfungskette aufgebaut und neue Marketingpartnerschaften angebahnt. Außerdem wird ein Umsetzungsplan entwickelt, um die Grundsteine für die Realisierung der Projektidee zu legen. Zur Erstellung eines Geschäftsplans wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer nachhaltigen Finanzierungsstrategie untersucht. Dafür wird unter anderem die Wirtschaftlichkeit der Nutzung vorhandener Verarbeitungsbetriebe des Malz- und Mühlenhandwerks genauso unter die Lupe genommen wie die Möglichkeit, eigene Verarbeitungstechnik für kleinere Getreidemengen im Kreis Wesel zu installieren. Das Thema ökologischer Anbau und eine mögliche Bio-Zertifizierung wird dabei eine Rolle spielen.
Es wird ein gemeinschaftlich getragenes Netzwerk zur Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln etabliert, welches als Herzstück über eine Gemeinschaftsküche verfügt. In der Gemeinschaftsküche kann Obst verarbeitet werden, welches auf Streuobstwiesen, in privaten Gärten oder in Obstbaumalleen wächst und derzeit häufig nicht geerntet wird. Das Gemeinschaftsgefühl der Region wird enorm gestärkt, da bei diesem Projekt jeder einen Beitrag für den regionalen Absatz leisten kann. Sei es in der Erzeugung - Bereitstellung von Rohware, in der Verarbeitung - in der Gemeinschaftsküche oder im Absatz – in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Seniorenheime oder in Restaurants und Geschäften. Durch die Aufwertung der Obstbaumbestände wird ein wichtiger Beitrag für die Artenvielfalt geleistet. Von Anfang an werden die Beteiligten in der Erzeugung sowie der Verarbeitung und die Abnehmerinnen und Abnehmer in die Wertschöpfung einbezogen und Verdienstmöglichkeiten für Vereine, Initiativen, Privatpersonen und soziale Einrichtungen geschaffen.
Ostfrieslandmarkt - Vertrieb regionaler Produkte digital und vor Ort
In Filsum, Landkreis Leer, entsteht mit dem 'Ostfrieslandmarkt' ein grundlegend neues Marktkonzept: In dem 'etwas anderen' Dorfladen werden regionale landwirtschaftliche Produkte, Lebensmittel und andere Erzeugnisse angeboten, die ausschließlich in Ostfriesland produziert werden. Die Vermarktung erfolgt zum einen als klassisches Ladengeschäft, zum anderen als Online-Portal. Der Ostfrieslandmarkt sichert die Nahversorgung in der Samtgemeinde Jümme, versorgt aber auch über die Gemeindegrenze hinweg die Region mit ostfriesischen Produkten. Der Betrieb erfolgt durch einen sozialen Träger, die 'Lebenshilfe Leer', die Menschen mit Handicap beschäftigt. Bildungsangebote in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen ergänzen das nachhaltige und integrative Gesamtkonzept. Neben der Nahversorgung entsteht somit auch ein neues touristisches Angebot.
Verbesserung der Nahversorgung in der Dorfregion "von Bierde bis Wittlohe"
Das Projekt soll der Schließung von dörflichen Geschäften im ländlichen Raum entgegenwirken und neue soziale Treffpunkte in Verbindung mit einer zukunftsfähigen Nahversorgung in der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe schaffen. Das Konzept sieht vor, einen Lebensmittel-Bringdienst, Bestell- & Abhol-Cafés, einen Internet-Shop für Lebensmittel und 'Click- & Collect'-Stationen zum Abholen der bestellten Ware und den digitalen Einkauf im sogenannten 'Hybrid-Dorfladen' ohne Kundenbedienung außerhalb der regulären Geschäftszeiten des Nahversorgers zu kombinieren. In den acht Orten der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe werden zunächst Erfahrungen bezüglich der genannten Erweiterungen für eine intakte Nahversorgung gesammelt. In einer zweiten Phase werden die in der Dorfregion gesammelten Erfahrungen auf die Samtgemeinde Rethem (Aller) und die Gemeinde Kirchlinteln ausgeweitet werden.
Dreisäulenmodell für eine zukunftsfähige Nahversorgung in Extertal, Barntrup und Dörentrup
Durch eine grundlegende Bedarfsanalyse bei Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Handeltreibenden, den Dienstleistern und den Produzierenden landwirtschaftlicher Produkte soll das Potential der regionalen Nahversorgung für die beteiligten Kommunen Extertal, Barntrup und Dörentrup ermittelt werden. Ziel ist es, die Bedarfe der Einwohner der Region und die Produkte der Region zusammenzubringen und über das Konzept 'Dreisäulenmodel' mit einem Onlineshop, einem mobilen Dorfladen und einem Lieferdienst zu vermarkten. Durch die Einbindung der Akteure aus Handel, Dienstleistung und Landwirtschaft sollen die regionalen Ressourcen optimal genutzt und zu Angeboten für die Einwohnerinnen und Einwohner aufbereitet werden. Durch diese Verschmelzung der bestehenden Netzwerke im ländlichen Raum mit einer angepassten technischen und werbewirksamen Unterstützung soll das Potential der Region gehoben werden und ein Nahversorgungskonzept für das Dreisäulenmodel in Extertal, Barntrup und Dörentrup entstehen.
Stadt-Land-Drohne: Konzept und Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der ländlichen Nahversorgung durch den Einsatz von Lieferdrohnen in Wusterhausen/Dosse
In diesem Projekt wird eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Lieferdrohnen für die Verbesserung der Nahversorgung im Gemeindegebiet von Wusterhausen/Dosse erstellt. Dabei wird geprüft, ob und unter welchen Voraussetzungen Lieferungen aus Ortsteilen der Gemeinde mit noch bestehenden (Lebensmittel-)Einzelhandel in periphere, strukturell unterversorgte Ortsteile durchgeführt werden können. Ausgangspunkt des Projektes ist, dass Waren im räumlichen Umfeld eines oder ggf. mehrerer involvierter (Lebensmittel-)Einzelhändler aufgegeben werden. Der Warentransport dieser Unternehmen wird entlang gemeinschaftlich definierter und legitimierter Streckenverläufe und in Hinblick aller dafür notwendigen (Sicherheits-)Bestimmungen durchgeführt. Die Warenabgabe erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der Nutzer/innen an zentralen Orten oder auf den Grundstücken involvierter Testhaushalte in den Ortteilen. Bestandteil des Konzepts ist auch eine Untersuchung aus ingenieurs-, sozial-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive, um die Chancen und Herausforderungen im Einsatz von Lieferdrohnen aktuell und perspektivisch für eine Verbesserung der Nahversorgungssituation im ländlichen Raum zu ermitteln.
Telemedizinische Anwendungen im ländlichen Raum Fränkische Schweiz
Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist für ländliche Räume ein wesentlicher Standortfaktor. Durch die Überbrückung von Distanzen zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin kann die Telemedizin hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. So ist gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Reduzierung von physischen Wegen von großer Bedeutung. Im Rahmen des Projektes 'FORuralHealth' wird entsprechend eine telemedizinische Anwendung für ländliche Räume – hier konkret der Fränkischen Schweiz – erprobt: Diese soll die Erfassung und Übertragung von kardiologischen Überwachungsdaten mittels einer Gesundheits-App realisieren. Durch die Anbindung an 5G-Netze wird sowohl eine hohe Quantität als auch Qualität von kardiologischen Daten (Echtzeit, geringe Latenz) sowie die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Anhand dieser Daten erfolgt eine Diagnose des aktuellen Gesundheitszustandes; mögliche Therapien werden mit dem behandelnden, ambulanten Arzt abgestimmt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem stationären Bereich sowie mit ambulanten Pflegediensten wird ebenfalls im Rahmen des Projekts erreicht. Dies hat das Ziel, den Übergang von mobiler zu ambulanter zur stationären Versorgung zu erleichtern. Das Projekt wird mit strategischen Partnern wie unter anderem dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus des Landkreises Forchheim, dem Bayerischen Hausärzteverband, dem Apphersteller ProCarement GmbH sowie ambulanten Ärzten durchgeführt.