Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

#FahrMitTangerhütte

Mit dem Projekt wird eine bedarfsgerechte, elternunabhängige Mobilitätslösung in der strukturschwachen ländlichen Einheitsgemeinde Tangerhütte im Norden Sachsen-Anhalts erarbeitet und erprobt. Dabei wird großer Wert auf ein partizipatives Vorgehen gelegt. Daher wurden zunächst Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Thema Mobilität ausgebildet und in der Kommune etabliert. Zudem wurde ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Mobilitätspaten und -patinnen aufgebaut, die elternunabhängige Fahrdienste übernehmen würden. Eine digitale Mobilitätsplattform im Sinne einer Verabredungsplattform wurde in einem partizipativen Prozess entwickelt und erprobt. Diese Verabredungsplattform ermöglicht das Zusammenfinden von Mitfahrtsuchenden, also den jungen Menschen, und den Mobilitätspaten und -patinnen. Begleitet werden alle diese Prozesse durch die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die auch vor Ort für das Mitmachen werben. Eine Fundraisingkampagne sorgt im Anschluss an die Förderlaufzeit für die Einnahme von Spenden, um eine weitere kostenlose Nutzung der Verabredungsplattform zu garantieren. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

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12.09.2026

Digitaler Mobilitätsknotenpunkt der Rhön: Kaltennordheim mobil-vernetzt-aktiv

Zum Aufbau eines digitalen Informations- und Mobilitäts-Knotenpunktes im Dreiländereck Rhön werden ÖPNV und Individualverkehr kombiniert und neue Informationsmöglichkeiten (digitale Fahrgastanzeigen, öffentliches WLAN und 'digitales schwarzes Brett') geschaffen. Zudem sollen die bisherigen zentralisierten Bushaltepunkte barrierefrei gestaltet werden.

| Engagement und Ehrenamt

12.09.2026

Jugend.ernst.nehmen – Modellprojekt zur Jugendbeteiligung in der Gemeinde und im Lebensumfeld ländlicher Raum

Kern des Projektes ist es, Kinder und Jugendlich ihren Platz in der Gemeinde und im Lebensumfeld ländlicher Raum zuzugestehen und diese so ernst zu nehmen. All dies soll zu einer stärkeren Bindung der jungen Menschen an Ihre und in Ihrer Heimatgemeinde führen und einer späteren Abwanderung der Zielgruppe entgegenwirken. Die Gemeinde gibt daher jungen Leuten die Möglichkeit, bereits heute auf richtungsweisende Entscheidungen der Kommunalpolitik einzuwirken. Verschiedene Veranstaltungsformate sollen das Verständnis der jungen Menschen für politische Strukturen fördern und ein Forum zur politischen Meinungsbildung bieten. Die Gemeinde unterstützt die Jugendlichen bei der Formulierung ihrer politischen Anliegen gegenüber Vertretern der Kommunalpolitik. Neben der politischen Dimension des Projekts spielt die Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Vorhaben 'Jugend.ernst.nehmen' eine bedeutende Rolle. Da die Vereine im Gemeindegebiet zunehmend Schwierigkeiten haben, den für ihren Fortbestand notwendigen Nachwuchs zu finden, bietet die Gemeinde den Vereinen Unterstützung beim Ausbau ihrer Jugendarbeit an. Die Gemeinde stärkt damit nicht nur die ehrenamtliche Basis und den langfristigen Erhalt der Vereine, sondern erhofft sich auch, junge Menschen durch ihr Engagement langfristig in der Region zu verwurzeln.

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12.09.2026

Stand- und Spielbein ermöglichen - Lebensqualität in Waldeck-Frankenberg nachhaltig verbessern

Das Projekt hat zum Ziel, den demografischen Wandel in ländlichen Räumen, hervorgerufen durch Abwanderung, positiv zu beeinflussen, indem der Landkreis Waldeck-Frankenberg neu Hinzugezogenen ebenso wie Rückkehrerinnen und Rückkehrern als DIE Region nahegebracht werden soll, in der sie ihren Lebenstraum verwirklich können. Es basiert auf empirischen Zahlen und qualitativen Eindrücken aus der langjährigen Beschäftigung mit der Entwicklung ländlicher Räume. Dabei stehen wirtschaftliche Fragen nicht im Vordergrund, sondern die soziale Integration, also die Einbindung in verschiedene Netzwerke, die positive Folgen für den Menschen hat, und zwar auf so verschiedenen Gebieten wie der wirtschaftlichen Lage, der sozialen Einbindung, der kulturellen Integration usw. Es geht nicht um Beratung oder finanzielle Förderung von Einzelpersonen oder Gruppen, sondern um die Schaffung des für die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedürfnisse oder Wünsche notwendigen Netzwerks. Das Netzwerk, dessen Auf- und Ausbau den Beginn des Projekts dominieren soll, dient dem Ziel des Projekts, Menschen, die neu in den Landkreis ziehen, über die Diversifikation und Vernetzung von Tätigkeits- und Einkommensmöglichkeiten bessere Chancen zu geben, Fuß zu fassen. Bereits ansässige Menschen sollen ermutigt und in die Lage versetzt werden, Lebensentwürfe ergänzend zum bisherigen Mainstream verwirklichen zu können. Für die individuelle Unterstützung als auch für die gesellschaftliche Komponente will das Projekt ein Netzwerk schaffen, das sich nach einer Anschubphase wie die herkömmlichen Dorfnetzwerke selbst tragen wird. Es soll der Kommunikation kreativer Pioniere, mitgewanderter Partner/innen und Kinder, zugezogener Best Ager, eine dauerhafte und verlässliche Basis bieten. Nachhaltigkeit ist dabei unbedingtes Ziel des Projekts. Es wird gemeinsam mit allen Akteuren beraten und beschlossen werden, wie der Übergang in die Dauerhaftigkeit gestaltet wird.

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12.09.2026

Verbundprojekt: ZWM – Zukunftswerkstatt: Mobilität, Teilprojekt A: Prototypentwicklung, Ergebnisanalyse und Datenauswertung

Das Verbundprojekt 'Zukunftswerkstatt:Mobilität' der Stadtwerke Menden und der Stadtwerke Balve bietet Bürgerinnen und Bürgern aus dem ländlich geprägten Balve die Möglichkeit, eigene Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität auf dem Land einzubringen. Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger für bereits bestehende Mobilitätsalternativen zum Auto sensibilisiert. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die sogenannte 'Mobilitätstestinsel'. Diese ist eine Art Messestand mit diversen Erlebnis- und Mitmachelementen, wie Fahrsimulatoren, E-Scootern oder Virtual-Reality-Brillen. Die Ausstattung dieser Testinsel und die Themen, die darin behandelt werden, wurden zu Beginn des Projektes in einem fünftägigen Innovationssprint gemeinsam mit Balverinnen und Balvern entwickelt. Die Testinsel wird über einen Zeitraum von 24 Monaten an verschiedenen Ortsteilen in Balve an zentralen Punkten, wie zum Beispiel Vereinsheimen oder Landmärkten, über mehrere Wochen aufgebaut. Besuchende der Testinsel können, auch im Rahmen von gemeinsamen Gruppenveranstaltungen, derzeitige und zukünftige alternative Mobilitätsformen bewerten, erfahren und mitgestalten. Dabei werden sie von geschultem Personal begleitet und interviewt. Die gesammelten Daten werden vom wissenschaftlichen Partner im Projekt, der JOSEPHs GmbH, ausgewertet. Auf dieser Basis werden dann Handlungsempfehlungen für nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum abgeleitet.

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12.09.2026

Integriertes Mobilitätskonzept zur Sicherung der Anschlussmobilität im ländlichen Raum (IMSA)

Das Projekt hat zum Ziel, die Anschlussmobilität im ländlichen Raum im Landkreis Reutlingen zu verbessern. Hierzu werden drei Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum umgesetzt, die eine nachhaltige, klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen unter Einbeziehung der unterschiedlichen Bedürfnisse gewährleisten sollen. Es wird das deutschlandweit erste free-floating E-Bikesharing-System im ländlichen Raum umgesetzt, in Kombination mit E-Carsharing sowie einem Mitfahrnetzwerk. Alle Mobilitätsangebote werden über die intermodale Routingplattform landstadtmobil.de verknüpft. Auf diese Weise werden individuelle Mobilitätslösungen geschaffen, um die Anschlussmobilität ('erste und letzte Meile') an Mobilitätsknotenpunkten mit weiterführenden ÖPNV-Verbindungen zu verbessern. Die ausgewählten Mobilitätsknotenpunkte werden darüber hinaus mit Fahrradboxen und Fahrradabstellmöglichkeiten attraktiver gestaltet. Die Zusammenführung und Darstellung aller Mobilitätslösungen über die Plattform landstadtmobil.de ermöglicht den Nutzenden eine einfache Kombination der unterschiedlichen Angebotsformen. Das vollelektrische Carsharing an den Mobilitätsknotenpunkten ermöglicht sogar One-Way-Fahrten innerhalb eines breiten Stationsnetzes in Süddeutschland. Das E-Bikesharing-System wurde aufgrund der nicht-wirtschaftlichen Nutzungszahlen im Projektverlauf in ein E-Scooter-Sharing umgewandelt und inzwischen auf weitere Gemeinden ausgedehnt.

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12.09.2026

Bahn-Bus-Fahrrad Neuer Service am Mobilitätsknoten Bahnhof Doberlug-Kirchhain

IIm Bahnhofsgebäude des Knoten- und Fernbahnhofs Doberlug-Kirchhain (seit Dezember 2019 IC-Halt) wird eine Mobilitäts- und Servicestation eingerichtet. Im Fokus stehen hier Beratung und weitere Dienstleistungen rund um den ÖPNV und den Tourismus (Fahrscheine, Auskünfte, Verleih von Elektrofahrrädern). Das Projekt wird durch aktive Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung begleitet. Individualisierte Beratungen für verschiedenen Zielgruppen werden durch fachkompetente Arbeitskräfte angeboten. Die Reisenden erhalten einen zentralen Anlaufpunkt für alle Belange von Bahn, Bus, Fahrrad und regionalem Tourismus unter einem Dach. Die 'letzte Meile' als Ergänzung der Fahrtangebote in die Ballungszentren wird somit optimiert. Touristen und Tagesgäste, aber auch Pendelnde erhalten die Möglichkeit, mit dem Zug anzureisen und anhand von gebündelten Informationen ihre Weiterreise zu planen und zu steuern. Mit dieser Mobilitätsberatung werden sowohl Gäste als auch Einheimische unterstützt. Die Möglichkeit zum Ausleihen von E-Bikes und Cityfahrrädern rundet das Angebot ab.

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12.09.2026

Mobilitätshub mit verschiedenen elektrisch motorisierten Fahrzeugtypen und Velokabinen.am Bahnhof Anklam.

Ziel des Projekts ist die Stärkung von Alternativen zum individuellen Pkw-Verkehr durch Ergänzung des aktuellen ÖPNV-Angebots um E-Sharingfahrzeuge zur Überwindung der 'letzten Meile'. Zudem werden Pendlern und Pendlerinnen sichere Unterstellmöglichkeiten für ihre eigenen Fahrräder angeboten. Um das bestehende ÖPNV-Angebot zu ergänzen, wird am Bahnhof Anklam ein Mobilitätshub eingerichtet. Von dort aus sind mehrere touristische Zielregionen (Peenetal, Lassaner Winkel, südliche Insel Usedom) zu erreichen, die insbesondere zu Tagesrandzeiten und am Wochenende schlecht durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind. Bahnreisende können nun ihr Reiseziel mit den Sharing-Fahrzeugen unabhängig vom weiterführenden ÖPNV-Angebot zu allen Tageszeiten umweltschonend erreichen. Die Mobilitätsstation umfasst einen Solarcarport, zwei E-Lastenräder, zwei Pedelecs und zwei E-PkW. Alle Fahrzeuge können per App ausgeliehen und gebucht werden. Neben diesem Ausleihangebot haben auch Berufspendelnde die Möglichkeit, im Mobilitätshub Stellplätze für ihre Fahrräder zu mieten. Mit dem Projekt wird auch die Frage nach dem wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Mobilitätsstation beleuchtet; es dient in der Region als Modellprojekt.

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12.09.2026

Autonomes Fahrradverleih-System als Teil der integrierten ländlichen Mobilität im Braunschweiger Land

LANDRADL ist ein gemeinschaftliches Fahrradverleih-System für Alltagsverkehre in ländlichen Räumen. Es wird nicht-kommerziell von Ehrenamtlichen vor Ort betrieben – mit bedarfsgerechter professioneller Unterstützung. LANDRADL ermöglicht der Dorfbevölkerungen, hochwertige Fahrräder für Gelegenheitsverkehre zu nutzen. In Kombination mit anderen Mobilitätsbausteinen bildet LANDRADL ein integriertes System ländlicher Mobilität – nach dem Motto: 'Für jeden Menschen und jede Situation das passende Mobilitätsangebot'. LANDRADL wurde in zwei Dorfregionen in Niedersachsen entwickelt und ist dort seit 2021 erfolgreich in Betrieb. An je 5 Verleihstationen in 5 bzw. 4 Dörfern stehen je 1-2 Pedelecs bereit, an einigen auch ein elektrisches Lastenfahrrad. Die Buchungen der Räder erfolgen per App, über die auch das elektronische Fahrradschloss bedient wird. Je nach Betriebskonzept sind die Fahrräder fest stationiert oder können beliebig an einer der LANDRADL-Verleihstationen zurückgegeben werden. Die App erinnert bei der Rückgabe auch daran, die Fahrrad-Akkus zum Nachladen an die Ladebox anzuschließen. Der Betrieb basiert auf ehrenamtlichem Engagement, um die Fahrräder und die EDV zu pflegen, kleine Defekte zu reparieren, größere Reparaturen zu organisieren, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten usw. Durch diese Zusammenarbeit trägt LANDRADL zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Dorfregionen bei. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

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12.09.2026

mobileJugend: Zugang für Jugendliche aus dem Einzugsgebiet der Stadt Schmalkalden zu Freizeit- und Bildungsangeboten

Ziel des Projekts ist es, die Erreichbarkeit von Freizeitangeboten für Jugendliche auf den gesamten Landkreis auszuweiten. Dafür werden die Jugendlichen mit einem Kleinbus zu den Angeboten der Jugendkulturarbeit abgeholt. Zudem werden mit dem gleichen Fahrzeug auch Angebote zu den Jugendlichen gebracht. Auf diese Weise wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet, elternunabhängig an Freizeitangeboten im Landkreis teilzunehmen. Durch einen Mitarbeitenden wird der Fahrzeugeinsatz innerhalb des bereits bestehenden Netzwerks trägerübergreifend organisiert. So können die Jugendlichen nicht nur die kulturellen Angebote des Zuwendungsempfängers erreichen, sondern auch Veranstaltungen weiterer Netzwerkpartner der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Das Projekt 'mobile Jugend' ist ein wichtiger Baustein, um die Attraktivität des ländlich geprägten Landkreises Schmalkalden-Meiningen für Jugendliche durch eine Mobilitätslösung zu erhöhen. Unter Einbeziehung der Netzwerkpartner werden neue Angebote geschaffen, die den Aktionsradius erhöhen, ökologisch sinnvoll organisiert und nachhaltig ausgebaut werden können. Auch für die Absicherung von Veranstaltungen des Jugendparlaments der Stadt Schmalkalden und des Jugendforums des Landkreises Schmalkalden-Meiningen steht das Fahrzeug zur Verfügung. Somit wird auch die Möglichkeit der politischen Beteiligung Jugendlicher in den beiden Gremien erleichtert.