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Erweiterung des Flüchtlings-Projekts "Fußball ohne Grenzen" zum Projekt "Sport ohne Grenzen"
Mit der Erweiterung des erfolgreichen Flüchtlings-Projekts 'Fußball ohne Grenzen' zum Projekt 'Sport ohne Grenzen' werden weitere Sportarten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Breitensportangebote für Eltern und Kinder, eine Cricketabteilung und ein Integrationsfußballturnier werden etabliert. Einige Geflüchtete sind dauerhaft in dem Sportverein aktiv.
Aufbau eines Flüchtlingsmusikzugs in Zusammenarbeit mit den Geflüchteten in Bad Lauterberg
Geflüchtete werden in einen Musikzug in Bad Lauterberg integriert. Die Geflüchteten werden als vollwertige Mitglieder eingebunden und in Entscheidungen involviert, wodurch das Miteinander gestärkt wird.
Vernetzung einzelner Initiativen zur Fahrrad-Reparatur
Einzelne Initiativen zur Fahrrad-Reparatur werden vernetzt, um dadurch eine effektivere und flächendeckendere Fahrradwerkstatt anbieten zu können. Geflüchtete lernen, Fahrräder zu reparieren (Hilfe zur Selbsthilfe) und verbessern nebenbei ihre Kenntnisse der deutsche Sprache, insbesondere durch Begriffe aus dem Werkstatt-Bereich. Das Projekt ermöglicht Treffen und Austausch von Einheimischen und Geflüchteten während der Werkstatt-Zeiten.
Sanierung und Umbau der Alten Schule zum Dorfzentrum
Während eines moderierten Dorfentwicklungsprozesses ist die Idee zur Wiederbelebung der Alten Dorfschule als neues Bürgerzentrum entstanden. Das Gebäude der ehemaligen Dorfschule ist im Besitz der Gemeinde Kall und wird bis zur Schließung des Gebäudes (aufgrund von Baufälligkeit) als Treffpunkt für Jugendliche und zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt. In einem Planungsprozess werden Ideen für eine bedarfsgerechte Sanierung und Belebung entwickelt. Die Alte Dorfschule wird ein multifunktionaler Treffpunkt mit dem Namen 'Haus ArNICa' (Arzt – Natur – Information – Café). Mithilfe der Projektmittel werden die Nutzungsideen durch weitere Bürgerbeteiligungsprozesse konkretisiert und erste Teile der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zur Prozessbegleitung wird eine Arbeitsgemeinschaft aus einem Vertreter der Gemeinde sowie Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Aufgrund des unerwartet schlechten Zustandes des Gebäudes verzögert sich die Sanierung, wodurch der geplante Beteiligungsprozess nicht umgesetzt werden kann. Um die Umbaumaßnahmen fertigzustellen, erhält die Gemeinde Kall weitere Fördergelder über den Investitionspakt 'Soziale Integration im Quartier'.
"Uni vor Ort" koppelt die universitäre Ausbildung der Politik- und Erziehungswissenschaft an spezifisch ländliche Bildungsprojekte
Ausgangspunkt für das Vorhaben sind zwei unterschiedliche Perspektiven: Einerseits steht die Gemeinde Weitenhagen in Mecklenburg-Vorpommern vor der Herausforderung des Verlustes von sozialen Treffpunkten wie dem Lebensmittelladen oder der Dorfkneipe. Andererseits mangelt es an Lehrangeboten zu den Spezifika ländlicher Räume. Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben darauf ab, die Lehre an der Universität Greifswald, unter anderem für Lehramtsstudierende, und das soziale Leben in der ländlich geprägten Gemeinde so miteinander zu verknüpfen, dass es zu Lerneffekten und positiven Entwicklungen auf beiden Seiten kommt. Das Miteinander im Dorf wird verbessert, der Vereinsamung vorgebeugt und der Ausgrenzung, besonders auch finanzschwacher Gruppen, entgegengetreten. Mithilfe der Projektmittel werden anwendungsorientierte Seminare entwickelt und durchgeführt und Module zur nachhaltigen Dorfentwicklung entwickelt. Vor Ort führen die Studierenden Dorfbegehungen und Interviews durch. Im Anschluss entstehen Projektideen, die über ein oder mehrere Semester von den Studierenden in hoher Selbstverantwortung umgesetzt werden. Dazu gehören Angebote im Jugendclub (Fußballturnier, Vorlesenacht, Kunstprojekt) und im 'Dörphus' (Erzählcafé, Fotokurs, Chor). Ferner werden auch Projekte zur Förderung von Begegnungen umgesetzt, wie beispielsweise die Konzeption und der Bau von Naturerlebnistafeln und der Bau eines Barfusspfades oder einer Büchertauschstation sowie die Realisierung einer Homepage.
TANDEM – Gemeinsam und interkommunal für die Zukunft im Vorharz: Projekt zur Entwicklung und Stärkung von Partnerschaften
Die beiden Gemeinden Osterwieck und Huy kooperieren bereits seit vielen Jahren. Zwischen den Verwaltungen, Unternehmen, Schulen und Vereinen haben sich stabile Verbindungen, sogenannte 'TANDEMs', entwickelt. Auch im Bereich der sozialen Dorfentwicklung wollen sie nun gemeinsam Lösungen entwickeln, um das soziale Leben in den Dörfern zu stärken. Neben der Unterstützung der lokalen Vereine sollen Lösungen für die neue Herausforderung eines erhöhten Zuzugs von Geflüchteten entwickelt werden. Mithilfe der Projektmittel werden Workshops mit Verwaltungsmitarbeitenden beider Gemeinden zur Entwicklung von Projekten durchgeführt. Gemeinsam mit lokalen Akteuren werden Ideen umgesetzt wie beispielsweise die Aktion '4 Stunden für meine Region', um ehrenamtliches Engagement niederschwellig zu aktivieren. Bei der Aktion 'Kindermonat' wird allen Kindern, unabhängig vom Einkommen der Eltern, die Teilnahme an Aktionen ermöglicht. Zusammen mit dem Diakonischen Werk Halberstadt wird das Projekt 'Integrations-TANDEMs' initiiert. Im Rahmen des Projekts werden Patinnen und Paten ausgebildet. Für die Berufsorientierung wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen jungen Menschen und Unternehmen organisiert. Des Weiteren werden Mobilitätsangebote geschaffen, um interessierten Schülerinnen und Schülern auch Praktikumsmöglichkeiten in schwer erreichbaren Orten zu ermöglichen. Die initiierten Projekte werden auch nach Auslaufen der Förderung fortgeführt.
Aufbau von fünf aktiven Dorf-Netzen im Landkreis Vulkaneifel
Der Aufbau von 'Aktiven Dorfnetzen' erfolgt in einem mehrstufigen Entwicklungsprozess. Bei dem Projekt wird der Landkreis Vulkaneifel von der Hochschule Trier unterstützt. In einem Wettbewerbsverfahren werden vier Modelldörfer ausgewählt. In Auftaktveranstaltungen werden 'Mit-Macher' gesucht und erste Ideen entwickelt. Im Anschluss erhalten die Dörfer Arbeitsaufträge zur Weiterentwicklung der Ergebnisse. Zwei Gemeinden steigen nach kurzer Zeit aus Kapazitätsgründen aus. In den beiden verbliebenen Ortsgemeinden werden insgesamt 14 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themengebieten gebildet, wie beispielsweise Erscheinungsbild des Ortes, Brauchtum, soziales Engagement, Dorf-Homepage, Kommunikation oder Infrastruktur. Im letzten Schritt werden Hilfsmittel und Informationsmaterialien (Leitfäden und Arbeitsblätter) erarbeitet sowie in Coachings Lösungs- und Umsetzungskompetenzen vermittelt. Die Arbeitsgruppen entwickeln und setzen verschiedene Projektideen um, beispielsweise Deutschunterricht für Zuwandernde, Yogakurse, Organisation von Bastelnachmittagen, Durchführung von Freizeitfahrten. Als Hauptprojekt wird die 'Vulkaneifel-App' entwickelt. Diese App basiert auf der 'DorfFunk-App' (IESE). Mithilfe der Projektmittel wird die Vulkaneifel-App inhaltlich an die Bedürfnisse vor Ort angepasst. Die App bietet auch heute noch eine Kommunikationsplattform für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel.
Aufbau von fünf aktiven Dorf-Netzen im Landkreis Vulkaneifel
Der Aufbau von 'Aktiven Dorfnetzen' erfolgt in einem mehrstufigen Entwicklungsprozess. Bei dem Projekt wird der Landkreis Vulkaneifel von der Hochschule Trier unterstützt. In einem Wettbewerbsverfahren werden vier Modelldörfer ausgewählt. In Auftaktveranstaltungen werden 'Mit-Macher' gesucht und erste Ideen entwickelt. Im Anschluss erhalten die Dörfer Arbeitsaufträge zur Weiterentwicklung der Ergebnisse. Zwei Gemeinden steigen nach kurzer Zeit aus Kapazitätsgründen aus. In den beiden verbliebenen Ortsgemeinden werden insgesamt 14 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themengebieten gebildet, wie beispielsweise Erscheinungsbild des Ortes, Brauchtum, soziales Engagement, Dorf-Homepage, Kommunikation oder Infrastruktur. Im letzten Schritt werden Hilfsmittel und Informationsmaterialien (Leitfäden und Arbeitsblätter) erarbeitet sowie in Coachings Lösungs- und Umsetzungskompetenzen vermittelt. Die Arbeitsgruppen entwickeln und setzen verschiedene Projektideen um, beispielsweise Deutschunterricht für Zuwandernde, Yogakurse, Organisation von Bastelnachmittagen, Durchführung von Freizeitfahrten. Als Hauptprojekt wird die 'Vulkaneifel-App' entwickelt. Diese App basiert auf der 'DorfFunk-App' (IESE). Mithilfe der Projektmittel wird die Vulkaneifel-App inhaltlich an die Bedürfnisse vor Ort angepasst. Die App bietet auch heute noch eine Kommunikationsplattform für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel.
Inhalt des Vorhabens ist der Aufbau und die nachhaltige Etablierung eines Netzwerks aus ehrenamtlichen Dorfkümmerern.
Die ländliche Gemeinde Glauburg besteht aus den zwei Ortsteilen Glauberg und Stockheim. Jeder Ortsteil hat ein Bürgerforum. In diesen setzen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam für ihre Orte ein. Die Unterstützung dieser Ehrenamtlichen dient auch der guten Kommunikation und Kooperation der Bürgerforen mit der Kommunalverwaltung. Mit dem Aufbau eines Qualifizierungsprogramms wird dieses ehrenamtliche Engagement gestärkt und wertgeschätzt. Über die Projektförderung erhalten Vertreterinnen und Vertreter beider Bürgerforen im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme Unterstützung dabei, sich zukunftsfähig aufzustellen. Das sechsmonatige Schulungsprogramm wird durch professionelle Referentinnen und Referenten durchgeführt. Das thematische Spektrum deckt die Bereiche Marketing, Kommunikation, Methodik und Finanzierung sowie Motivation ab. Im Anschluss führen die Teilnehmenden nachbarschaftliche Beratungen durch und organisieren einmalige, aber auch wiederkehrende Projekte und Veranstaltungen wie beispielsweise den Betrieb eines Trödelhauses, die Durchführung des Weihnachtsmarktes oder die Gestaltung einer Telefonzelle als Bücherzelle. Alle drei Monate findet ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden des Qualifizierungsprogramms in Form von Netzwerktreffen statt. Auch nach der Projektlaufzeit gibt es innerhalb der Bürgerforen je eine feste Ansprechperson, die den Austausch der qualifizierten Ehrenamtlichen mit der Verwaltung sicherstellt.
Treffpunkt aller Generationen durch Betreuung und Austausch in den Institutionen (Kita und Tagespflege) ergänzt durch ehrenamtliche Angebote für jede Altersgruppe
Aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen wird eine der beiden Gruppen des örtlichen Kindergartens geschlossen; es droht die komplette Schließung. Gleichzeitig steigt in Nüsttal-Silges die Anzahl der pflegebedürftigen Personen und die Belastung bei den pflegenden Angehörigen. Außerdem sieht sich die Gemeinde mit den Unterhaltskosten für den Betrieb der großen Liegenschaft konfrontiert. Mithilfe der Projektförderung wird der nicht mehr genutzte Bereich des Kindergartens für den Betrieb einer Seniorentagespflege umgebaut und eingerichtet. Kindergarten und Tagespflege sind nur durch Glaselemente getrennt, was die intergenerative Pädagogik mit gemeinsamen Aktionen erleichtert und Begegnung niederschwellig möglich macht. Die Einrichtungen sind beide voll ausgelastet und der Weiterbetrieb ist gesichert. Darüber hinaus wird zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Nüsttal eine Koordinatorin über die Projektförderung finanziert und an die Gemeindeverwaltung angegliedert. Die Koordinatorin dient als hauptamtliche Ansprechpartnerin für alle ehrenamtlich Aktiven in Nüsttal. Ihre Aufgabe ist es, neue Projekte anzustoßen, Impulse zu geben, Ehrenamtliche bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen sowie Interessierte zu vernetzen. Aufgrund des großen Mehrwertes der hauptamtlichen Koordinatorin wird die Stelle aus kommunalen Mitteln weiterfinanziert.