Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

17.06.2026

Gemeinschaftsküche

Das Projekt Gemeinschaftsküche im Landkreis Ludwigslust-Parchim verbindet regionale Lebensmittelverarbeitung für die Außer-Haus-Verpflegung, Ernährungsbildung und Gemeinschaftsförderung zu einem innovativen, nachhaltigen Gesamtkonzept. Es zielt darauf ab, lokales Obst und Gemüse, insbesondere aus Streuobstwiesen und Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWis), gemeinsam zu ernten, zu verarbeiten und zu vermarkten. Ernte und Herstellung wird hauptsächlich von ehrenamtlich Engagierten in gemeinschaftlicher Atmosphäre übernommen. Es soll ein Begegnungs- und Bildungsort entstehen, der frische und vorverarbeitete, regionale Lebensmittel bereitstellen kann. Um langfristig die Ernährungssouveränität der Region zu stärken und die wirtschaftliche Perspektive für kleine Betriebe zu verbessern soll das Konzept schrittweise ausgebaut und erweitert werden.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

17.06.2026

WierPro

Im Projekt WierPro wird die Gemeinde Wiernsheim die Entwicklung eines finanziell selbsttragenden Verarbeitungs- und Bildungszentrums für proteinreiche Pflanzen umsetzten. Das Zentrum wird regionale Hülsenfrüchte, Hirse und weitere Proteinpflanzen vorverarbeiten um bioregionale pflanzliche Proteine attraktiv für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV), Verarbeitungsbetriebe und den Endverbraucher bereitzustellen. Ziel ist es die regionale Wertschöpfung zu stärken, inklusiv Arbeitsplätze zu schaffen und Beiträge zu Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität zu leisten. Kernbausteine sind der Aufbau einer Verarbeitungswerkstatt, die enge Kooperation mit lokalen Bioland-Betrieben aus Wiernsheim und Umgebung, sowie die Einbettung in die Bio-Musterregion Enzkreis. Darüber hinaus werden Mehrweg-Verpackungen entwickelt, innovative Rezepturen erprobt und praxisnahe Bildungsangebote, wie Informations- und Koch-Veranstaltungen für Kantinen und andere Gastro-Einrichtungen sowie Kinder- und Erwachsenenbildung angeboten. Die Logistik wird durch digitale Tools gemeinschaftlich organisiert, um die Kunden zuverlässig zu beliefern. Zudem werden die Erfahrungsberichte, hilfreiche Informationen und ein Leitfaden für die Verarbeitungsprozesse erstellt.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

Fairkostbar

Das Umsetzungsprojekt 'Fairkostbar' stärkt die Nahversorgung, regionale Wirtschaftskreisläufe und das Engagement in der Projektregion. Im Mittelpunkt stehen 24/7-SB-Hofläden mit Smart-Store-Technologie, die keine Automaten sind, sondern begehbare Verkaufsräume. Dabei werden gezielt leerstehende Hofläden wiederbelebt, sodass bestehende Infrastruktur erhalten bleibt und neue Versorgungsorte entstehen. Kundinnen und Kunden können diese Hofläden rund um die Uhr betreten und selbstständig einkaufen. Ergänzend werden Food-Locker in den SB-Zonen der Sparda-Bank Berlin eingerichtet, die zusätzliche Abholmöglichkeiten schaffen. Über eine eigene App werden Hofläden und Food-Locker digital verknüpft. Sie ermöglicht Bestellung, Bezahlung sowie den Austausch innerhalb der Community, die Organisation gemeinsamer Aktivitäten und die Bewerbung von Bildungs- und Gesundheitsangeboten. Regionale Coaches und Fachreferenten stellen hier ihre Formate ein und erhalten Sichtbarkeit im ländlichen Raum. Mitglieder profitieren von Zugang zu Kursen und Vergünstigungen bei Veranstaltungen. Zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe werden Erzeuger und Verarbeiter aktiv eingebunden. In Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung entsteht ein ressourcenschonendes Logistikkonzept. Die Partner Ostwerk GmbH und Sparda-Bank Berlin eG bringen Standorte, Reichweite und Netzwerkarbeit ein, während SmartStore24 die technologische Umsetzung begleitet. Ein begleitendes Monitoring stellt sicher, dass Nutzung, Beteiligung und ökologische Wirkung erfasst werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in einem Transferhandbuch aufbereitet, sodass eine Blaupause für weitere Standorte in Brandenburg und andere Regionen in Deutschland entsteht. Zur Verstetigung dienen ein solidarisches Mitgliedschaftsmodell, ein Provisionsmodell für Hofläden und Produkte sowie Kooperationen mit Unternehmen, die Mitgliedschaften als Benefit finanzieren und damit zugleich ihre Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

Vollmobile Schlachtung Schaf/Ziege

Im Landkreis Goslar fehlen schlanke, tierwohlgerechte Schlacht- und Verarbeitungswege für kleine Wiederkäuer. Teilmobile Verfahren scheitern in der Fläche an zeitkritischen Transporten; ein biozertifizierter Schlachtbetrieb ist im Landkreis nicht verfügbar. Das Projekt entwickelt, zulässt und erprobt eine vollmobile Schlachteinheit (PKW-Anhänger) für Schaf/Ziege mit integrierter Kühlung und Ausstattung bis zur Fleischbeschau. Die komplette Prozesskette findet direkt am Hof statt – ohne Eiltransport zum Schlachthof. Der Prototyp wird gemeinsam von Kommune Zukunft (Projektleitung, Administration, Netzwerk, ÖA, Veranstaltungen) und Uria e. V. (fachlich-operative Umsetzung, Behördenabstimmung, Prototypenbau) realisiert und in einem Pilotbetrieb mit Betrieben der Region getestet. Das Vorhaben adressiert Tierwohl (Stressreduktion), kurze Wertschöpfungsketten (Direktvermarktung, Gastronomie/AHV) und regionale Resilienz. Ergebnisse sind: (1) Entwicklung eines Prototyp + behördliches Go, (2) erprobte SOP/HACCP-Abläufe, (3) Logistik- und Auslastungskonzept mit = 25 % weniger Transport-km/Tier ggü. Baseline, (4) Skalierungs- und Geschäftsmodell inkl. Serienbau-Kalkulation, (5) offener Best-Practice-Leitfaden und Demo-/Transferformate. Ziel ist der kostendeckende Musterbetrieb ab 06/2027 und die Übertragbarkeit auf weitere Regionen/Betriebe.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Im Rahmen des Verbundprojekts werden bio-regionaler Lebensmittel in der Region Neckar-Alb gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen auf den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen trägt zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung bei. Um die Verarbeitungskapazitäten in der Region sicherzustellen, wird ein ehemaliger Metzgereibetrieb in der Gemeinde Rosenfeld wiederbelebt und technisch erweitert. Mit der dezentralen Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen, indem Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung, der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

Use-MFR: Use cases und Ableitungen auf Basis der Legislativvorschläge zum Mittelfristigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034

Der im Juli 2025 von der EU-Kommission vorgestellte Vorschlag zur Gestaltung des EU-Haushalts ab 2028 stellt einen fundamentalen Systemwechsel dar. Dies gilt insbesondere für Förderbereiche, die von den EU-Mitgliedstaaten stark mitgestaltet werden. Die bisher getrennten Fonds werden im sogenannten National and Regional Partnership Plan (NRPP) weitgehend zusammengefasst, die Zahl der Detailregelungen wird deutlich reduziert und es werden vor allem auf übergeordneter Ebene inhaltliche Zielvorgaben getroffen. Deutschland trifft dieser Ansatz auf ein hochgradig differenziertes System aus ministeriellen und Bund-Länder-Zuständigkeiten sowie eine Vielzahl von Förderprogrammen und nachfolgenden Fördermaßnahmen. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: Welche inhaltlichen, finanziellen und institutionellen Neuerungen sind mit dem Vorschlag der Kommission verbunden? Welche Optionen hätte die Umsetzung des Vorschlags für die Gestaltung der bisher in der Gemeinsamen Agrarpolitik verorteten Politikbereiche (v. a. Ländliche Entwicklung, Agarumweltpolitik)? Welche Chancen und Risiken birgt der Vorschlag, insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Spezifika in der Umsetzung der EU-Förderung? Das Projekt hat somit das Ziel. Informationen vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen zusammenzutrage und aufzubereiten sowie das BMLEH zum Thema anlassbezogen beraten zu können.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Im Rahmen des Verbundprojekts werden bio-regionaler Lebensmittel in der Region Neckar-Alb gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen auf den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen trägt zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung bei. Um die Verarbeitungskapazitäten in der Region sicherzustellen, wird ein ehemaliger Metzgereibetrieb in der Gemeinde Rosenfeld wiederbelebt und technisch erweitert. Mit der dezentralen Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen, indem Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung, der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

17.06.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Verbundprojekt stärkt die regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis einschließlich Usedom. Dazu wird ein kooperativer Food-Hub aufgebaut, der von drei Projektpartnern gemeinsam betrieben wird und die konsumfähige Vorbereitung von Rohstoffen sowie die Bündelung von Lieferwegen ermöglicht. Der Food-Hub dient als zentraler Standort für die Verarbeitung und Veredelung von Getreide- und Hülsenfrüchteprodukten sowie als Knotenpunkt für Logistik, Lagerhaltung und Qualitätskontrolle. Hier entstehen Produktinnovation für Brot und regionale Müslisorten. Durch die neu errichtete Infrastruktur des Hubs werden zudem Qualitäts- und Transparenzsteigerungen entlang der durch das Vorhaben geschaffenen Wertschöpfungskette gewährleistet. Außerdem ist er Ausgangspunkt für die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Vorhaben erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der regionalen Produkte, sondern auch die des ländlichen Raumes in Vorpommern als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten. Es erweitert die regionale Produktpalette im Brot- und Cerealienbereich, erhöht die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort und erschließt neue Absatzkanäle zu Lebensmitteleinzelhandel, Außerhausverpflegung sowie Gastronomie und Hotellerie. Zudem stärken die Produkte aus regionalen Sorten das Identifikationspotential mit der Region.

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17.06.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Verbundprojekt stärkt die regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis einschließlich Usedom. Dazu wird ein kooperativer Food-Hub aufgebaut, der von drei Projektpartnern gemeinsam betrieben wird und die konsumfähige Vorbereitung von Rohstoffen sowie die Bündelung von Lieferwegen ermöglicht. Der Food-Hub dient als zentraler Standort für die Verarbeitung und Veredelung von Getreide- und Hülsenfrüchteprodukten sowie als Knotenpunkt für Logistik, Lagerhaltung und Qualitätskontrolle. Hier entstehen Produktinnovation für Brot und regionale Müslisorten. Durch die neu errichtete Infrastruktur des Hubs werden zudem Qualitäts- und Transparenzsteigerungen entlang der durch das Vorhaben geschaffenen Wertschöpfungskette gewährleistet. Außerdem ist er Ausgangspunkt für die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Vorhaben erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der regionalen Produkte, sondern auch die des ländlichen Raumes in Vorpommern als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten. Es erweitert die regionale Produktpalette im Brot- und Cerealienbereich, erhöht die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort und erschließt neue Absatzkanäle zu Lebensmitteleinzelhandel, Außerhausverpflegung sowie Gastronomie und Hotellerie. Zudem stärken die Produkte aus regionalen Sorten das Identifikationspotential mit der Region.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

17.06.2026

WeideWerk-System

Im Projekt WeideWerk-System wird ein digitales Direktvermarktungssystem entwickelt, welches möglichst viele Bestellungen über mehrere Wochen bündelt, während die Warenausgabe an nur wenigen einzelnen Verkaufstagen erfolgt. Mit diesen Ansatz werden Kosten und Ressourcen gesenkt und der Umsatz pro Ausgabetag um ein Vielfaches erhöht. Mit dem System werden die großen Verkaufsvolumen für Erzeuger organisiert und optimal auf alle Steakholder ausgerichtet: Kunden, Vermarkter, Lieferanten, Verarbeiter, Mitarbeiter. Dieses wird im Umsetzungsprojekt als mandantenfähiges Online-Datenbank-System zur Steuerung des gesamten Direktvermarktungsprozesses über eine Browseranwendung mit unterschiedlichen Benutzeroberflächen programmiert: Hauptsystem mit Verteilungs-, CRM- und Kommunikations-, Bestell-, Verarbeitungs-, Lieferanten- und Ausgabesystem. Das WeideWerk-System bildet den Prozess vom Erfassen der Kundenwünsche über Schlachtmengenbestimmung, optimaler Partien-Verteilung, Verarbeitung, strukturierter automatisierter Kommunikation bis zur Ausgabe der Bestellungen ab. Verarbeitungsprozess und Warenausgabe werden dabei digital geführt (feststehende Verkaufssummen, Farbcodierung, Checkboxen), so dass rund 550 Bestellungen in 6 Stunden ausgegeben werden können. Das ermöglicht die Organisation sehr großer Kundenströme. Nach Pilotanwendungen steht am Ende des Umsetzungsprojektes eine vermarktungsfähige Anwendung für Direktvermarkter, die eine wirtschaftlich tragfähige Vermarktung von regional erzeugten Waren an Endkunden durch maximale Bündelung der Verkaufstätigkeit ermöglicht und weitere regionale Lieferanten einbindet.