Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Computerkenntnisse für Geflüchtete

Geflüchtete erwerben Computerkenntnisse, damit Lebenslauf und Bewerbungen selbst erstellt sowie Sprachkurse am PC genutzt werden können. Die Geflüchteten sollen in der Lage sein, Bewerbungen selbst schreiben und mit gemeinsam erstellten Unterlagen jederzeit spontan auf Berufsangebote reagieren zu können. Darüber hinaus sollen sie Online-Lernportale bedienen können. Dazu wird ein intensiver Computerkurs durchgeführt. Der PC soll an einem öffentlichen Ort aufgestellt werden.

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11.03.2026

Ein Begegnungscafé

Gemeinsam mit Geflüchteten soll ein Raum im Gemeindehaus Conweiler zu einem Begegnungscafé umgebaut werden. Wöchentlich sollen interkulturelle Kochevents stattfinden. Mit rund 15 - 20 jungen Männern soll unter Anleitung von Handwerkern ein Raum zu einem Begegnungscafé mit Küche ausgebaut werden. Bei wöchentlichen Kochevents soll Vielfalt erlebt und Heimat geschmeckt werden. Hier kommen die Stärken der Geflüchteten zur Geltung, außerdem findet Begegnung statt. Zusätzlich finden mindestens einmal im Monat Treffen für Flüchtlingsfamilien statt.

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11.03.2026

Integration von geflüchteten Menschen in den Fußball-Spielbetrieb

Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits sollen noch mehr Vereine im ländlichen Raum an diesem Vorhaben partizipieren und Geflüchtete in die Vereinsstrukturen und damit auch in den sozialen Raum 'Verein' integrieren.

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11.03.2026

Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof, Offenes Sprachcafé

Im Rahmen des Projekts werden zwei Einzelmaßnahmen umgesetzt: 1. Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof Bei Besuchen auf dem Bauernhof für Flüchtlingsfamilien erlernen Kinder mittels tiergestützter Therapie den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Die Besuche bieten erlebnispädagogische Orientierung in ihrer neuen, ländlichen Heimat. Die abschließende Nachbereitung der gemachten Erfahrungen durch spezifisches Buch-, Spiel- und Bastelmaterial vertieft die Umweltkompetenz der Flüchtlingsfamilien intensiv und rückt den ländlichen Lebensraum als attraktives Wohn- und Lebensumfeld in den Fokus. 2. Deutsch sprechen mit Ehrenamtlichen im offenen Sprachcafé. Mit dem offenen Sprachcafé erhalten Geflüchtete einen niederschwelligen Zugang zur Sprache. Hier geht es um handlungsorientierten, lebendigen Spracherwerb durch motivierende Materialien, Internetunterstützung, Ausflüge, Alltagsbegegnungen.

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11.03.2026

Künstlerisches Projekt für Geflüchtete - Eigene Geschichte schreiben

Im Rahmen eines künstlerischen Projekts bekommen Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Geschichte darzustellen. Dies kann die Fluchtgeschichte sein, das Ankommen, das Leben im Jetzt oder die Zukunftsperspektive. Die Beteiligten können und sollten sich (sprachlich) weiterentwickeln. Die Selbstdarstellung kann mittels Schrift, Bühnendarstellung, Bild, Musik, Fotos, Video/Film erfolgen; eine Verbindung der verschiedenen Medien ist ebenfalls möglich. Da sich Profis wie ein Kameramann/Regisseur oder ein Englisch-/Arabisch-Dozent in der Zielgruppe befinden, kann auch die sprachliche und technische Umsetzung mit den Geflüchteten verwirklicht werden. Weitere Sprachmittler sind auch dabei, sodass die Verständigung gewährleistet ist. Die Darstellung erfolgt zweisprachig, d.h. in Deutsch und in der Muttersprache. Das Projekt soll in der Öffentlichkeit präsentiert werden, z.B. in Schulen, Theater, Mehrgenerationenhäusern usw.

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11.03.2026

Interkulturelle Öffnung der Mediothek Borna

Das Angebot des 'Buchsommers' soll auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden. Hierfür wird ein spezielles Medienangebot benötigt (einfaches Deutsch, zweisprachig, spielerisches Lernen). Zudem werden mittels eines Busses die Medien in die umliegenden Kommunen gebracht und sind so leichter zugänglich für Geflüchtete. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Mediothek, durch gezielte Erweiterung des Angebotes für Personen mit Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt Schüler*innen der örtlichen Schulen, aber auch Kindereinrichtungen.

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11.03.2026

Vielfältige Unterstützung von Geflüchteten mit Bleiberecht

Schwerpunkt des Projekts ist es, Geflüchtete mit Bleibeperspektive in verschiedenen lebenspraktischen Bereichen zu unterstützen. Die anerkannten Geflüchteten brauchen dringend weitere Unterstützung bezüglich Wohnungssuche, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche, Umzugshilfe, Behördengänge. Das Ziel ist die erfolgreiche soziale, kulturelle und ökonomische Integration in der hiesigen Gesellschaft durch folgende Maßnahmen: - Begleitung und Hilfe für die ca. 50 anerkannten Geflüchteten bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit potentiellen Wohnungseigentümern, beim Bestücken der Wohnung und beim Umzug - Finden von Arbeitgebern und Knüpfen von Kontakt zu ihnen - alle zwei Monate eine Veranstaltung zum Austausch von Einheimischen und Migranten - Veranstaltung von drei Festen pro Jahr - Anschaffung von einigen Freizeitgeräten - Anschaffung von Werkzeug zur selbstständigen Reparatur und Instandhaltung der flüchtlingseigenen Fahrräder zwecks Mobilität - Einrichtung einer kleinen Bibliothek mit 15 Büchern in der Heimatsprache der Geflüchteten - Anschaffung von komplexen Deutschwörterbüchern zur Nutzung - gelegentlich Zahlung einer Aufwandsentschädigung an ehrenamtliche Helfer

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11.03.2026

Kultur-Ausflüge mit Flüchtlings-Familien

Etwa alle zwei Monate werden verschiedene Kultur-Ausflüge (Hessenpark, Zoo, landwirtschaftliche Einrichtung usw.) mit Flüchtlings-Familien organisiert. Hierzu sollen auch benachbarte deutsche Familien und die deutschen Betreuer eingeladen werden. Die Flüchtlings-Familien sollen mit der hessischen Kultur-Landschaft vertraut gemacht und damit besser integriert werden. Die Flüchtlingskinder sind inzwischen sehr gut in die Schulen, die KiTas und einen örtlichen Sportverein integriert. Aber die Integration über bereitgestellten Wohnraum fehlt noch. Es soll daher zudem versucht werden, diese Situation über häufigere Begegnungen mit deutschen Familien zu lösen. Die Bereitschaft Deutscher, sich der Sorgen der Geflüchteten, insbesondere des Wohnungsproblems, anzunehmen und ihnen auch bei alltäglichen Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, nimmt im Laufe des Projektes deutlich zu. Die Geflüchteten ihrerseits belohnen ihre deutschen Bekannten mit Einladungen zum Ramadan und zum muslimischen Zuckerfest.

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11.03.2026

Regelmäßiger Kochtreff für Geflüchtete

Im Rahmen des Projekts soll eine internationale Dorfküche entstehen. Hier sollen regelmäßige Treffen stattfinden, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Zu diesem Zweck werden die notwendigen Geräte und Ausstattung beschafft, um so die Möglichkeit zu haben, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kochen. Bisher wurde z.B. mit geliehenen Töpfen und Kochplatten ein afghanischer Abend auf die Beine gestellt und auch einige syrische Männer haben mit und für die Dorfgemeinde gekocht. Gegessen wurde stets gemeinsam mit großem Kennlernerfolg und dem Wunsch, dieses viel häufiger und regelmäßiger zu veranstalten. Durch das gemeinsame Zubereiten von Speisen mit anschließendem Verzehr können auf einfachem Wege Kontakte geknüpft und die deutsche Sprache ohne den Druck einer spezifischen Lernumgebung geübt und angewendet werden.

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11.03.2026

Kitabesuch für kleine Flüchtlingskinder

Sechs Flüchtlingskinder erhalten die Möglichkeit, die Kita zu besuchen. Die nächstgelegene Kita mit freien Plätzen befindet sich im 11 Kilometer entfernten Sallgast. Aufgrund der sehr ungünstigen Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs wird der Transport der Kinder zwischen Wohnverbund, Kita und zurück durch die Johanniter aus Finsterwalde übernommen. Die Kinder erhalten dadurch die Chance, über den Kontakt zu anderen Kindern die deutsche Sprache zu erlernen. Dies wird ihnen bei der Integration helfen.