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Computer zur Unterstützung von Kommunikation und beruflicher Integration
Geflüchtete werden bei der Suche von Praktikums- und Ausbildungsplätzen unterstützt. Durch ein Bewerbungstraining sollen sie Bewerbungen auch eigenständig online durchführen können. Die deutsche Sprache wird ebenfalls gefördert und verbessert und die Kommunikation im ländlichen Raum sowie zwischen den Flüchtlingsgruppen in den Ortsteilen erleichtert. Dazu wird eine Computeranlage (drei PCs, Drucker und Beamer) durch die Flüchtlingsinitiative installiert und betreut. Die Geflüchteten können sich somit über Angebote im Internet informieren.
Bau von zwei Boulebahnen und Gestaltung des Umfeldes
In Zusammenarbeit von Geflüchteten/Asylbewerbern, Mitgliedern des Vereins Dienst am Nächsten, des Sportvereins sowie mit Unterstützung der Gemeinde Hardheim werden zwei Boulebahnen gebaut, mobile Sitzgelegenheiten aufgestellt sowie das Gelände bepflanzt und umzäunt. Damit wird ein niederschwelliges Angebot der Begegnung geschaffen, durch das Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen besser in Kontakt kommen.
Chor singt deutsche und internationale Lieder
Es wird ein Chor aus Deutschen, Migranten und Zufluchtsuchenden gebildet, der deutsche und internationale Lieder unter der Leitung ausgebildeter Musikkräfte einübt. Ein Chor, der bei öffentlichen Auftritten Inklusion demonstriert, ist ein positives Signal für die Integrationsskeptiker. Die Begegnung von Deutschen und Geflüchteten erfolgt auf Augenhöhe mit einem freundlichen Umgangston untereinander. Außerdem wird die sprachliche Kompetenz der Geflüchteten gefordert und gefördert, die soziale Kompetenz und das interkulturelle Wissen (z.B. über religiöse Feiertage) nimmt auf beiden Seiten zu. Die
Einrichtung eines Cafés
Im bereits bestehenden 'Kaufhaus für Alle', das Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ehrenamtlich betreiben, wird ein Café eingerichtet. Damit entsteht ein niederschwelliges Angebot für Geflüchtete, sich zu engagieren und Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen, außerdem werden ihnen dort Hilfs- und Unterstützungsangebote zugänglich gemacht. Das Café steht als Begegnungsstätte für Geflüchtete und Einheimische zu den Öffnungszeiten des 'Kaufhauses für Alle' zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden die Ausstattung dafür, z.B. Kaffeemaschine, Kuchenkühltheke, Geschirr, Einrichtung
Begleitung in Schule, Sport und Alltag durch gemeinsames sowie Einzelcoaching
Die neue Lebenssituation der Geflüchteten bedarf einer besonderen und professionellen Begleitung und Unterstützung bei der Integration. Mit dem Projekt sollen die berufliche, schulische sowie persönliche Orientierung und Unterstützung in Alltagssituationen sowie auf einem fremden Arbeitsmarkt verbessert werden. Durch verschiedene Formen der Begleitung werden die Geflüchteten an den Alltag in Deutschland allmählich gewöhnt und dadurch langfristig integriert. Dadurch können sie sich auch als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Ziele dieses Vorhabens sind die Orientierung, die Festlegung von persönlichen
Sozio-kulturelle Integration von schwerst traumatisierten Frauen und Kindern
Ziel des Projekts ist die soziokulturelle Integration von 28 schwerst traumatisierten jesidischen Frauen und Kindern aus dem Nordirak in Form von Ausflügen, Aktionen und sozialen Integrationsmaßnahmen. Dabei werden durch das Kennenlernen von Land und Leuten Ängste und Vorurteile abgebaut und die Integration gefördert. Ausflüge zu kulturellen und geographischen Besonderheiten (z. B. Halligen, Multimar, Wattwanderungen, Bauernhöfe) und ein Kinderprogramm im ländlichen Raum (z. B. Lebendiger Bauernhof, Reiterhof) werden durchgeführt und der Kontakt zu Menschen und Vereinen (z. B. Landfrauen) sowie
Kulinarische Bilderreise mit Musik
Ein internationales Essen mit überwiegend von den Geflüchteten Selbstgekochtem und drei Bildvorträgen über ihre Herkunftsländer (Iran, Syrien, Afghanistan) sowie Musikeinlagen wird veranstaltet. Die meisten Dorfbewohner scheuen den Kontakt zu den Geflüchteten. Daher will die Initiative 'Helferkreis Hand in Hand' eine Brücke bauen und lädt sie zum Essen ein, um ihnen einen Einblick in die Kultur der Geflüchteten zu geben und die Scheu vor der Kontaktaufnahme zu nehmen. Ziel ist die bessere Integration der Geflüchteten in die Dorfgemeinschaft durch dieses besondere kulinarische und kulturelle
Gemeinschaftsgarten - angelegt von Flüchtlingsfamilien und Einheimischen
Der 'Garten der Kulturen' ist vorrangig für Familien mit Kindern gedacht und bietet eine Plattform für ein natürliches Miteinander. Die Grünfläche der Gemeinde von ca. 240 m² in der Dorfmitte wird zunächst gemeinsam vorbereitet. Anschließend erfolgt die Einteilung der Fläche in Familien- und Gemeinschaftsbeete, danach die Einrichtung von Spiel- und Aufenthaltsflächen, wie z.B. Sandkasten, Sitzmöglichkeiten sowie Geräteschuppen, Pflanztisch und Kompostierung. Der dritte Schritt beinhaltet das Pflanzen von Sträuchern sowie Einsähen und Anlegen der Nutzgärten. Flüchtlingsfamilien und
Integration durch Kreativangebote
Den geflüchteten Menschen wird dabei geholfen, heimisch zu werden und eine Perspektive für die Zukunft zu sehen. Mit dem Kreativprogramm werden verschiedene Fähigkeiten der Geflüchteten erkannt, um für sie berufliche Perspektiven zu finden. Die vorhandenen Netzwerke und Strukturen werden genutzt, um auf die Angebote aufmerksam zu machen, mit Integrationskursen zu verknüpfen und um Geflüchtete zum Mitmachen zu animieren. Für Kinder und Jugendliche wird eine Sommerferiencard für das Schwimmbad, für Frauen ein Nähkurs mit Kreativangeboten und Sprachlernmöglichkeiten und für alleinstehende Männer
Aktionstage für Mannschafts-Schlauchboote
Unter dem Motto 'Wir sitzen alle in einem Boot' werden Schlauchboote zusammen von jungen Geflüchteten und einheimischen Jugendlichen, die vor allem aus sozial schwachen Familien kommen, gestaltet. Zur Durchführung des Projekts werden zwei gebrauchte Mannschaftsschlauchboote, Paddel, Schwimmwesten, Farbe und Pinsel zur Gestaltung der Bootsoberflächen angeschafft. Geplant sind Aktionstage in Zusammenarbeit mit Stadt und Vereinen, dabei insbesondere Kanuvereinen, und gemeinsame Ausflüge auf Elbe und Saale. Das Angebot ist als Ergänzung, nicht als Konkurrenz, zur örtlichen Vereinslandschaft zu sehen. Eine