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Grundausstattung für Angebote im Begegnungszentrum
Ziel des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungszentrums, in dem mehr gemeinsame Aktivitäten von Geflüchteten und Einheimischen ermöglicht und gefördert werden und vor allem das Miteinander gepflegt wird. Unter anderem wird ein Sprach- und Orientierungskurs regelmäßig ehrenamtlich durchgeführt. Außerdem unterstützen ehrenamtliche Paten die Geflüchteten bei der Alltagsbewältigung bzw. im Umgang mit Behörden. Durch die eigenen Räumlichkeiten können die Aktivitäten ausgeweitet und an einem Ort verstetigt sowie besser auf die Bedürfnisse abgestimmt werden, z. B. Internetzugang, Kinderspielecke
Sprachkurse und Ausflüge zum Kennenlernen des Umlands
Im Landkreis Waldshut sind die Wartezeiten für die Integrationskurse sehr lang. Um diese zu überbrücken, wird eine Möglichkeit geschaffen, Geflüchteten die deutsche Sprache sowie Umgangsformen näher zu bringen. Dabei werden auch Informationen zum deutschen Bildungs- und Gesundheitssystem vermittelt. Es werden zusätzliche Sprachkurse und Ausflüge angeboten, um die Strukturen der Gemeinde und des Umlands besser kennen zu lernen.
Ehrenamtliche Fahrdienste in der Flüchtlingsarbeit - Unterstützung zur Fahrprüfung
Zwei Geflüchtete, die längerfristig in Oberaula bleiben möchten, werden bei der Vorbereitung auf die Fahrprüfung (PKW) unterstützt. Dadurch wird deren Integration in die Gesellschaft gefördert. So übernehmen sie z.B. ehrenamtliche Fahrdienste, u.a. im Rahmen der Flüchtlingsarbeit bzw. des Bürgerbusses. Auch die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen wird so für die Geflüchteten erleichtert bzw. möglich gemacht. Die örtliche Volks- und Raiffeisenbank unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung eines Autos.
Sprachförderung mit Hilfe von Computern
Die ehrenamtliche Sprachförderung wird durch die Anschaffung von PCs unterstützt und durch Selbstlernangebote für Geflüchtete flankiert. In einem bereits vorhandenen Gemeinschaftsraum werden PC-Arbeitsplätze aufgebaut. Nach der Einrichtung der PCs werden für diesen Bereich geschulte Ehrenamtliche die Geflüchteten in die Nutzung von Online-Lernplattformen einführen und sie in der ersten Zeit der Nutzung begleiten. Dass den Gefüchteten auch außerhalb von bzw. zusätzlich zu offiziellen Sprachkursen ein Erlernen der deutschen Sprache ermöglicht wird, trägt zu deren sozialen Teilhabe bei. Ebenso können
PKW für Behördengänge und zum Erreichen von Integrationsmaßnahmen
Im Rahmen des Projekts wird ein PKW zur Erhöhung der Mobilität von Geflüchteten bereitgestellt. Dadurch können Behörden- und Arztgänge flexibler gestaltet werden. Nicht nur Ehrenamtliche, sondern auch Geflüchtete mit Führerschein erledigen eigenständig Fahrten, sowohl zur Unterstützung anderer Geflüchteter als auch zur Erreichung von Integrationsmaßnahmen. Die Koordination des Fahrzeugeinsatzes wird zentral durch einen Ehrenamtlichen übernommen. Das Fahrzeug ist für die Geflüchteten eine Möglichkeit, trotz der im Bereich des ÖPNV nur unzureichenden Versorgung viele wichtige Fahrten selbst oder in
Seminarraum für Austausch, Diskussion und Bildung
In gemeinschaftlicher Arbeit zusammen mit Geflüchteten wird ein Seminarraum eingerichtet. Es soll für Diskussion, Austausch und Bildung genutzt werden. Geplant sind dort regelmäßige Infoabende, Seminare und Workshops. Alle Einwohner sind eingeladen, zu diesen Veranstaltungen zu kommen, als Eintritt wird eine Spende erbeten. Die Veranstaltungen werden auch zusammen mit den Geflüchteten organisiert und durchgeführt. So können sie die jeweilige Thematik vorgeben und in der Durchführung können einzelne Aspekte berücksichtigt werden, z.B. Übersetzung in bestimmte Sprachen. Der Raum ist stark
Gemeinsame Fahrradwerkstatt
Einheimische und Geflüchtete betreiben gemeinsam eine Fahrradwerkstatt. Gespendete Fahrräder werden unter Anleitung betriebsfertig instand gesetzt und an Geflüchtete verteilt, um deren Mobilität im ländlichen Raum zu erhöhen. Die Werkstatt dient zudem als Kommunikationstreffpunkt von Alteinwohnern und Geflüchteten, was Integrationseffekte mit sich bringt. Außerdem erhalten Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Fahrräder unter Anleitung selbst zu reparieren.
Computer-AG für Geflüchtete
Ergänzend zur bestehenden Integrationsarbeit wird eine Computer AG (Einstiegskurs) für Geflüchtete zum Einstieg in Praktikum, Ausbildung/Studium und Beruf sowie zur Teilhabe/Integration ins öffentliche Leben in Deutschland durchgeführt. Dabei werden Basiskenntnisse der wichtigen IT-Werkzeuge (PC-Grundkenntnisse, Textverarbeitung, Mail und Internet) vermittelt. IT-erfahrene Ehrenamtliche betreuen die kleinen Teilnehmergruppen. Da von unterschiedlichen Wissensständen der Teilnehmenden auszugehen ist, erfolgt die Wissensvermittlung nicht im Frontalunterricht, sondern durch die gezielte Unterstützung
Schrebergarten als Ort der Begegnung
Im Rahmen des Projekts wird ein Schrebergarten gepachtet, für die langfristige Nutzung durch die Geflüchteten gestaltet und als Treffpunkt eingerichtet. Ein Nutzgarten kann den Geflüchteten wieder das Gefühl geben, ein Produkt ihrer Arbeit zu sehen und in Kontakt mit der Umwelt zu sein. Außerdem bietet er Raum für den Kontakt der Geflüchteten untereinander und ein Ort des ungezwungenen, informellen Zusammenseins. Durch das Gartenprojekt werden interkulturelle Kontakte gefördert, die Kommunikation der Geflüchteten untereinander und mit der Bevölkerung nimmt zu.
Veranstaltungsraum für regelmäßige Kulturabende
Neubürger/innen aller Nationalitäten sowie Einheimische stellen sich bzw. ihr Land bei regelmäßigen Kulturabenden, den 'Nationalitäten-Abenden', durch kulturelle, landestypische bzw. regionale Beiträge (z.B. Singen, Musizieren oder Musik, Tanz, Vortrag mit Fotos, kulinarische Spezialitäten) vor. Als Veranstaltungsort dient ein Raum in der Anschlussunterbringung, der mit den Fördermitteln hergerichtet und ausgestattet wird. Damit wird langfristig ein Begegnungsraum für Einheimische und Geflüchtete etabliert. Die Kulturabende finden einmal monatlich statt. Um einen möglichst großen Personenkreis der