Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

15.06.2026

Die Aktiven

Zabeltitz ist ein Dorf mit rund 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Kreisstadt Großenhain in Sachsen. Betroffen vom demografischen Wandel, sinkt die Bevölkerungszahl und soziale Infrastrukturen schließen. Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben auf die Stärkung von Engagement. Das 2014 eröffnete multifunktionale Dorfzentrum 'GROSSE EMMA' wird als Ausgangspunkt für den Aufbau von ehrenamtlichem Engagement in den Dörfern genutzt und die Versorgungsangebote werden gestärkt. Zudem werden aktive Bürgerinnen und Bürger gewonnen, die die Angebote des Dorfzentrums weiterentwickeln. Mit den Projektmitteln wird ein Koordinator bei der Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH eingestellt, dessen Aufgabe es ist, Bürgerinnen und Bürger für ein aktives Mitwirken zu gewinnen und bei der Umsetzung von Ideen und Projekten zu unterstützen. Außerdem werden Netzwerke und Kooperationen zwischen der Kommune, der Kirchengemeinde und den Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut. Aufgrund unlösbarer Schwierigkeiten musste das Vorhaben vorzeitig beendet werden.

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15.06.2026

Flüchtlings-Café als Begegnungs- und Austauschort

Etablierung eines Flüchtlings-Cafés in Teterow als Ort für Begegnung und Austausch. Informationsvermittlung für Geflüchtete/Migranten und interessierte BürgerInnen durch Impulsvorträge, Gesprächsrunden mit Fachleuten zu Ausländerrecht, Ankommen in Deutschland, Bildungssystem Deutschland, Arbeit und Qualifizierung, Schuldenvermeidung, Verbraucherschutz, aber auch Vermittlung von Kenntnissen über heimische Lebensmittel, Vereine usw. wird realisiert. Außerdem erfolgt Unterstützung bei der Sprachvermittlung. Im Zuge von Exkursionen erhalten die Geflüchteten die Gelegenheit, die Region zu erkunden und kennenzulernen.

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15.06.2026

Kultureller Austausch in Garten und Sommerküche

Errichtung einer voll funktionsfähigen Sommerküche ('Kulturküche') sowie eines Gemeinschaftsgartens auf dem Gutsgelände, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und vom Verein weiter betrieben werden. Die Workshops und die jahreszeitbezogenen Feiern besuchen auch verschiedene Gruppen aus den Flüchtlingsunterkünften in Bad Freienwalde. Die vielfältigen geknüpften Erstkontakte zu den Geflüchteten einerseits und zur Bevölkerung des Ortsteils andererseits sind ein zentrales Ergebnis dieser Veranstaltungen. Mit fortlaufender Projektdauer werden die anfänglichen interkulturellen Barrieren und Kennenlern-Hürden zusehends abgebaut und die Beteiligten finden Gefallen an der Idee und Praxis der 'Kulturküche'.

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15.06.2026

Grundausstattung für Angebote im Begegnungszentrum

Ziel des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungszentrums, in dem mehr gemeinsame Aktivitäten von Geflüchteten und Einheimischen ermöglicht und gefördert werden und vor allem das Miteinander gepflegt wird. Unter anderem wird ein Sprach- und Orientierungskurs regelmäßig ehrenamtlich durchgeführt. Außerdem unterstützen ehrenamtliche Paten die Geflüchteten bei der Alltagsbewältigung bzw. im Umgang mit Behörden. Durch die eigenen Räumlichkeiten können die Aktivitäten ausgeweitet und an einem Ort verstetigt sowie besser auf die Bedürfnisse abgestimmt werden, z. B. Internetzugang, Kinderspielecke usw.

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15.06.2026

Sprachkurse und Ausflüge zum Kennenlernen des Umlands

Im Landkreis Waldshut sind die Wartezeiten für die Integrationskurse sehr lang. Um diese zu überbrücken, wird eine Möglichkeit geschaffen, Geflüchteten die deutsche Sprache sowie Umgangsformen näher zu bringen. Dabei werden auch Informationen zum deutschen Bildungs- und Gesundheitssystem vermittelt. Es werden zusätzliche Sprachkurse und Ausflüge angeboten, um die Strukturen der Gemeinde und des Umlands besser kennen zu lernen.

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15.06.2026

Eine Spülmaschine für das Begegnungscafé

Durch die Anschaffung einer Haubenspülmaschine erfolgt eine Entlastung des ehrenamtlichen Küchenpersonals des Begegnungscafés. Die Ehrenamtler haben dadurch mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Geflüchteten. So kann auch die Arbeit in einem Eltern-Kind-Kreis, in dem hauptsächlich Mütter mit ihren Kleinkindern, oft mit Migrationshintergrund, betreut werden, ausgeweitet werden.

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15.06.2026

Ehrenamtliche Fahrdienste in der Flüchtlingsarbeit - Unterstützung zur Fahrprüfung

Zwei Geflüchtete, die längerfristig in Oberaula bleiben möchten, werden bei der Vorbereitung auf die Fahrprüfung (PKW) unterstützt. Dadurch wird deren Integration in die Gesellschaft gefördert. So übernehmen sie z.B. ehrenamtliche Fahrdienste, u.a. im Rahmen der Flüchtlingsarbeit bzw. des Bürgerbusses. Auch die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen wird so für die Geflüchteten erleichtert bzw. möglich gemacht. Die örtliche Volks- und Raiffeisenbank unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung eines Autos.

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15.06.2026

Sprachförderung mit Hilfe von Computern

Die ehrenamtliche Sprachförderung wird durch die Anschaffung von PCs unterstützt und durch Selbstlernangebote für Geflüchtete flankiert. In einem bereits vorhandenen Gemeinschaftsraum werden PC-Arbeitsplätze aufgebaut. Nach der Einrichtung der PCs werden für diesen Bereich geschulte Ehrenamtliche die Geflüchteten in die Nutzung von Online-Lernplattformen einführen und sie in der ersten Zeit der Nutzung begleiten. Dass den Gefüchteten auch außerhalb von bzw. zusätzlich zu offiziellen Sprachkursen ein Erlernen der deutschen Sprache ermöglicht wird, trägt zu deren sozialen Teilhabe bei. Ebenso können sie auf diese Weise Kontakt mit Beratungsstellen und offiziellen Sprachkursträgern aufnehmen bzw. halten.

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15.06.2026

PKW für Behördengänge und zum Erreichen von Integrationsmaßnahmen

Im Rahmen des Projekts wird ein PKW zur Erhöhung der Mobilität von Geflüchteten bereitgestellt. Dadurch können Behörden- und Arztgänge flexibler gestaltet werden. Nicht nur Ehrenamtliche, sondern auch Geflüchtete mit Führerschein erledigen eigenständig Fahrten, sowohl zur Unterstützung anderer Geflüchteter als auch zur Erreichung von Integrationsmaßnahmen. Die Koordination des Fahrzeugeinsatzes wird zentral durch einen Ehrenamtlichen übernommen. Das Fahrzeug ist für die Geflüchteten eine Möglichkeit, trotz der im Bereich des ÖPNV nur unzureichenden Versorgung viele wichtige Fahrten selbst oder in Begleitung durchführen zu können.

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15.06.2026

Seminarraum für Austausch, Diskussion und Bildung

In gemeinschaftlicher Arbeit zusammen mit Geflüchteten wird ein Seminarraum eingerichtet. Es soll für Diskussion, Austausch und Bildung genutzt werden. Geplant sind dort regelmäßige Infoabende, Seminare und Workshops. Alle Einwohner sind eingeladen, zu diesen Veranstaltungen zu kommen, als Eintritt wird eine Spende erbeten. Die Veranstaltungen werden auch zusammen mit den Geflüchteten organisiert und durchgeführt. So können sie die jeweilige Thematik vorgeben und in der Durchführung können einzelne Aspekte berücksichtigt werden, z.B. Übersetzung in bestimmte Sprachen. Der Raum ist stark renovierungsbedürftig und muss hergerichtet und ausgestattet werden.