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Einrichtung und Etablierung einer Fahrradwerkstatt im städtischen "sozialen Brennpunkt"
Für Geflüchtete und andere Bewohner eines Neubaugebietes, einem städtischen 'sozialen Brennpunkt', wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet und etabliert. In dieser Werkstatt werden Fahrräder unter Anleitung selbst repariert. Sie dient auch als Nachbarschaftstreff und ermöglicht somit Begegnung und Austausch zwischen Einheimischen und Geflüchteten und verhindert Isolationstendenzen. Hilfe zur Selbsthilfe wird organisiert, gemeinsame Interessen gefördert und eine Plattform der Diskussion und Reflektion zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschaffen.
Interkulturelles Zirkusprojekt
Über einen Zeitraum von knapp sechs Monaten fand wöchentlich ein Zirkus-Theater-Angebot in den Räumen der Grundschule statt. Eine stabile Gruppe von 15 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren, davon 25 % aus Familien nichtdeutscher Herkunft, nahm regelmäßig daran teil. Zu Beginn des Projekts gab es einzelne bestehende Bezugsgruppen und Freundschaften. Deutsch war, wie aus dem schulischen Kontext gewohnt, die gemeinsame Sprache in der Gruppe. Am Ende des Projektes zeigten die Kinder zweimal öffentlich im Quartier und einmal schulintern ihr Gelerntes in einer lustigen Aufführung.
Schulung von Ehrenamtlichen für die Durchführung von Sprachkursen
In Anlehnung an die staatlichen Vorgaben wird ein Konzept für eine akademische Schulung von Ehrenamtlichen in der Sprachförderung und Alphabetisierung von Geflüchteten erarbeitet. Die pädagogischen Fachkräfte (Lehramt-Studierende mit Schwerpunkt Sprachheilpädagogik und Master-Studierende des Themas Inklusive Bildung und Förderpädagogik) erhalten durch enge Verzahnung von Theorie und Praxis nachhaltige Einblicke in die pädagogische Arbeit speziell mit Geflüchteten. Ein nachhaltiges Konzept zur Sprachförderung Geflüchteter wird erstellt und evaluiert. Somit ist ein wertvoller, pädagogisch und linguistisch nachhaltiger Effekt auf allen Ebenen zu verzeichnen.
Ehrenamtliche Betreuungsarbeit in Nalbach fortsetzen
Ziel des Projekts war es, die erfolgreiche bisherige Integrationsarbeit, die bereits Mitte 2014 begann, zu festigen und mit neuen Aspekten die Integration voranzutreiben. Es sollten zukunftsorientierte und dauerhafte Strukturen in Nalbach durch den Aufbau handwerklicher Kapazitäten (Einrichtung einer Nähwerkstatt), die künstlerische Betreuung von Kindern und die Einrichtung eines iSALAM Treffpunktes, der allen BürgerInnen zur Verfügung steht, umgesetzt werden. Die drei Projektteile von iSALAM wurden durch das Komitee der Geflüchteten unterstützt und von der Gemeinde begleitet. Im Bereich Nähwerkstatt konnte bereits auf vorhande Strukturen und auf ehrenamtliche HelferInnen zurückgegriffen werden, sodass lediglich die Räumlichkeiten und Maschinen bereitgestellt werden mussten und die Projektarbeit zeitnah starten konnte. Der iSALAM Treffpunkt wurde gemeinsam mit den Bürgern der Gemeinde und mit den Geflüchteten aufgebaut. Die Immobilie stellt die Gemeinde. Das Projekt Lese- und Schreibwerkstatt ergänzt die bereits geleistete Integrationsarbeit mit Flüchtlingskindern.
Interkulturelles Filmstudio - Dialog der Kulturen mit filmischen Mitteln
Im Rahmen des Projekts werden drei Filmprojekte von und mit Geflüchteten realisiert: Beim 'Interkulturellen Dialog' werden von Geflüchteten Interviews geführt, filmisch dokumentiert, aufgearbeitet sowie Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten daraus geschaffen. Beim 'Trickfilmstudio' setzen Kinder mit spielerischen Mitteln und ohne Sprache ihre Wünsche, Vorlieben, Gewohnheiten und Ideen visuell um. Bei der 'Berufsorientierung' führen Jugendliche Filminterviews mit verschiedenen Betriebsleitern der Region durch.
Nachhilfe-Center sowie Freizeitaktivitäten
Im Rahmen des Projekts soll eine erfolgreiche Fortsetzung der Berufsausbildung von Geflüchteten unterstützt, die Motivation durch gemeinsames Musizieren gefördert und die Integration durch gemeinsame Besuche kultureller Veranstaltungen vorangetrieben werden. Zudem sollen Nichtschwimmer schwimmen lernen, da der Ort Tutzing am See liegt. Die Asylbewerber, die eine Berufsausbildung begonnen haben, benötigen fachspezifische Nachhilfe zusätzlich zu den ehrenamtlich angebotenen Deutschkursen. Um die Isolation zu überwinden und die Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu fördern, sollen Möglichkeiten zum Besuch kultureller Veranstaltungen eingeräumt werden. Zum Abbau von Spannungen, Zusammenspiel in der Gruppe und zur Bereicherung gemeinsamer Veranstaltungen sollen Möglichkeiten zum Musizieren geschaffen werden. Zu diesem Zweck werden mehrere afrikanische Trommeln angeschafft. Es wird ein Nachhilfe-Center geschaffen, in dem die Schüler in Kleingruppen von Fachkräften unterrichtet werden und in dem sie außerdem musizieren können. Die Geflüchteten erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Schwimmkurs und einem Begegnungsfest mit Asylbewerbern und Tutzinger Bürgern teilzunehmen.
Pädagogische Maßnahmen mit einer ganzheitlichen Sprachförderung für Frauen und Kinder
Für die Begleitung und Betreuung von Frauen und Kindern im Rahmen einer ganzheitlichen Sprachförderung werden weitere pädagogische Kräfte bzw. Ehrenamtliche gewonnen. Desweiteren werden Weiterbildungsmöglichkeiten eingerichtet und alltagspraktische Hilfen mit speziellem Blick auf Angebote und Möglichkeiten für Familien im ländlichen Raum vermittelt. Durch die gute und altersentsprechende Ausstattung der neuen Räumlichkeiten sowie der Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft sind die Kinder während der Deutschkurse ihrer Mütter gut aufgehoben.
Integrationsfest unter dem Motto "Wir sind alle vom selben Stern"
Im Rahmen des Projekts wurde für und mit den Geflüchteten der Gemeinde ein Integrationsfest im Zusammenhang mit den 600 Jahr-Feierlichkeiten der Gemeinde organisiert und durchgeführt. Unter dem Motto 'Wir sind alle vom selben Stern' fand dieses am 17.09.2017 statt. Es kamen mehr als 200 Personen, Zuwanderer mit und ohne Fluchthintergrund, Einheimische und Ehrenamtler. Unter anderem wurden kulinarische Köstlichkeiten aus den Ländern der Geflüchteten angeboten und am Nachmittag bildeten sich spontan Tanzgruppen zu afrikanischen und arabischen Klängen, die nach und nach die Anwesenden einbezogen. Zwei kleinere Gruppen des Integrationsfestes gingen mit dem Fest-Umzug mit und repräsentierten die Gruppe der Geflüchteten und ihre Integration in die lokale Gemeinde. Die Gruppe der Geflüchteten in Marienheide hat erfahren, dass sie ein beachteter und wertgeschätzter Teil der kommunalen Gemeinschaft sind und dass ihr vielfältiges musikalisches und kulinarisches Angebot von Einheimischen angenommen wird. Das Integrationsfest hat dazu beigetragen, dass neue persönliche Kontakte von Geflüchteten mit übrigen Zuwanderern sowie Einheimischen entstanden sind.
Projekte für die Einbindung der Neubürger in die historische, geographische und aktuelle dörfliche Integration
Das Projekt bringt den Geflüchteten die einheimische Gesellschaftsstruktur näher und nimmt den Altbürgern die Ängste und Vorurteile. Es werden z.B. Fahrradunterstände gebaut, Kurse und Workshops angeboten (Fahrradreparatur, Musikinstrumentenbau, Schwimmen, Theater), Ausflüge unternommen (Museen, Dampferfahrt), gemeinsam internationale Gerichte gekocht und Sportvereinsbeiträge übernommen.
Ein multifunktionales Sportfeld
Im Rahmen des Projekts soll in der Gemeinschaftsunterkunft ein Ort geschaffen werden, an dem sich geflüchtete Menschen, Anwohner sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Rudolstadt bei sportlichen Aktivitäten begegnen können. Der Sportplatz soll für Sportturniere und Sportfeste ebenso genutzt werden wie zum regelmäßigen Training. Ziel ist es, den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft die Möglichkeit zu geben, ihrem Alltagstrott zu entfliehen, sich gemeinsam sportlich zu betätigen und gleichzeitig Anlässe zu schaffen, bei denen sich alte und neue Nachbarn begegnen können. Im Vorfeld der Mittelverwendung wurden Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern zu ihren Vorstellungen befragt und in die Planung und Umsetzung des Projektes integriert. Somit konnten sie noch mehr Einblick in die Ehrenamtsarbeit der Initiative erhalten und manche dazu animiert werden, mehr Verantwortung in der Ehrenamtsarbeit zu übernehmen.