Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt Kreishandwerkerschaft ODW

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt der Forschung steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Das itb wird fördernde und hemmende Faktoren für den Aufbau, die innovative Ausgestaltung und den dauerhaften Betrieb der Dienstleistungszentren kritisch erforschen und detailliert analysieren. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum, den das itb in dem Projekt exemplarisch in den Fokus nimmt, liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Versorgung von Bedürftigen und Risikogruppen mit Lebensmitteln

Die Sondermaßnahme 'Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.' unterstützt ehrenamtlich getragene Initiativen in ländlichen Räumen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Nahversorgungangebote (insbesondere mit Lebensmitteln) für Angehörige besonders gefährdeter und hilfsbedürftiger Personengruppen bereitstellen. Aufgrund der pandemiebedingten schlagartigen und tiefgreifenden Einschränkungen sind viele ehrenamtliche Initiativen in Schwierigkeiten geraten - wichtige Funktionen können nicht mehr in vollem Umfang erfüllt werden. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie ältere, von Armut betroffene oder kranke Menschen sind davon betroffen. Sie haben ohne ehrenamtliche Hilfe zum Beispiel keinen Zugang zur Versorgung mit Lebensmitteln mehr, weil z. B. die lokale Tafel nicht mehr regulär arbeiten kann. Im Rahmen der Projekte werden Mitarbeitende der Initiativen mit Schutzausrüstung versorgt, Fahrzeuge für den Transport von Lebensmittel angemietet oder digitale Ausstattung beschafft, mit der die Arbeit koordiniert und trotz räumlicher Distanz der Kontakt zu den Menschen gehalten werden kann.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Essensausgabe an Personen, die durch die Corona-Pandemie in eine Notlage geraten sind

Die Sondermaßnahme 'Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.' unterstützt ehrenamtlich getragene Initiativen in ländlichen Räumen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Nahversorgungangebote (insbesondere mit Lebensmitteln) für Angehörige besonders gefährdeter und hilfsbedürftiger Personengruppen bereitstellen. Aufgrund der pandemiebedingten schlagartigen und tiefgreifenden Einschränkungen sind viele ehrenamtliche Initiativen in Schwierigkeiten geraten - wichtige Funktionen können nicht mehr in vollem Umfang erfüllt werden. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie ältere, von Armut betroffene oder kranke Menschen sind davon betroffen. Sie haben ohne ehrenamtliche Hilfe zum Beispiel keinen Zugang zur Versorgung mit Lebensmitteln mehr, weil z. B. die lokale Tafel nicht mehr regulär arbeiten kann. Im Rahmen der Projekte werden Mitarbeitende der Initiativen mit Schutzausrüstung versorgt, Fahrzeuge für den Transport von Lebensmittel angemietet oder digitale Ausstattung beschafft, mit der die Arbeit koordiniert und trotz räumlicher Distanz der Kontakt zu den Menschen gehalten werden kann.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Lieferservice und Außenbereich Dammbacher Dorfladen

Die Sondermaßnahme 'Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.' unterstützt ehrenamtlich getragene Initiativen in ländlichen Räumen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Nahversorgungangebote (insbesondere mit Lebensmitteln) für Angehörige besonders gefährdeter und hilfsbedürftiger Personengruppen bereitstellen. Aufgrund der pandemiebedingten schlagartigen und tiefgreifenden Einschränkungen sind viele ehrenamtliche Initiativen in Schwierigkeiten geraten - wichtige Funktionen können nicht mehr in vollem Umfang erfüllt werden. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie ältere, von Armut betroffene oder kranke Menschen sind davon betroffen. Sie haben ohne ehrenamtliche Hilfe zum Beispiel keinen Zugang zur Versorgung mit Lebensmitteln mehr, weil z. B. die lokale Tafel nicht mehr regulär arbeiten kann. Im Rahmen der Projekte werden Mitarbeitende der Initiativen mit Schutzausrüstung versorgt, Fahrzeuge für den Transport von Lebensmittel angemietet oder digitale Ausstattung beschafft, mit der die Arbeit koordiniert und trotz räumlicher Distanz der Kontakt zu den Menschen gehalten werden kann.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Stadt-Land-Drohne

Das Modellvorhaben erprobt ein Nahversorgungskonzept, durch das abgelegene Ortsteile der Gemeinde Wusterhausen in ein Lieferdrohnennetzwerk eingebunden und an den städtischen Marktplatz angeschlossen werden. Zudem werden die Potenziale und Problemlagen des Einsatzes von Lieferdrohnen im Bereich der ländlichen Nahversorgung ermittelt. Ziel ist es, zu testen, ob der bestehende Einzelhandel und die Nahversorgung der lokalen Bevölkerung in einer strukturschwachen Region mithilfe einer Lebensmittelversorgung per Drohne langfristig gestärkt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Kompetenzaufbau der beteiligten Gemeinde Wusterhausen/Dosse, um (Liefer-)Drohnen langfristig und selbstständig zur Verbesserung der kommunalen Daseinsvorsorge einsetzen zu können. Dafür werden an regelmäßigen Markttagen Waren mit einem Gesamtgewicht von bis zu fünf Kilogramm aus einem breiten Sortiment aus dem Umfeld des Marktplatzes mit Drohnen in abgelegene Ortsteile geliefert. Die Kundenbestellungen erfolgen niedrigschwellig über das Internet oder am Telefon. Neben dem Lieferbetrieb wird zusammen mit Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern der Region an der Verstetigung des Drohnenbetriebs gearbeitet.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Fichtel-STELE - Smartes Fichtelgebirge

Mit dem Projekt 'FichtelSTELEN' errichtet der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mehrere Informationsstelen in der Region. Mit Hilfe der FichtelSTELEN werden digitale Anlaufstellen für Einheimische sowie Touristinnen und Touristen geschaffen, die auf digitale Informationen, schnelle Hilfe und Orientierung zugreifen möchten. Zudem unterstützen sie bei der zielgruppenspezifischen Informationsvermittlung des Landkreises. Neben landkreisweiten Inhalten werden auch gemeindespezifische oder lokale Inhalte eingespielt. So können Nachrichten, Bekanntmachungen, Veranstaltungen und interaktive Anwendungen (Fahrplaninfo, Dash-Board der Datenplattform, Hintergrundinfos zu POIs, etc.) abgebildet werden. Auch Schnittstellen zur landkreiseigenen digitalen App werden berücksichtigt. Hardwareseitig verfügen die Stelen über Handyladestationen, einen Notrufknopf und je nach Standort über eingebaute Sensoren. Die FichtelSTELEN sind einfach zu bedienen und barrierefrei, sodass sie von allen einheimischen Bürgerinnen und Bürgern sowie ortsfremden Besucherinnen und Besuchern genutzt werden können. Das Vorhaben wird auf bereits vorhandenen Regionalen Kommunikationsstrukturen und unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern realisiert. Hauptanwendungsbereich: Information & Kommunikation.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Säulen des Engagements in ländlichen Räumen (SEL)

DasForschungsprojektes schafft einen wissenschaftlich fundierten, zugleich aber auch handlungs- und praxisorientierten raumsensiblen Beitrag zum bislang nicht untersuchten Zusammenspiel von zwei grundlegenden Engagementsäulen in ländlichen Räumen – nämlich stärker formalisiertes und weniger stark formalisiertes Engagement. Raumsensibilität heißt hierbei, die gegenwärtige Heterogenität ländlicher Räume mit Blick auf die Vielfalt der Lebensverhältnisse und lagebezogene Kriterien zu berücksichtigen. Als Untersuchungsraum dient dabei die Großregion 'nördliches Franken/südliches Thüringen' sowie der Landkreis Sömmerda als stärker peripher geprägter ländlicher Raum. Die Erkenntnisse des Projekts stellen verallgemeinerte Parameter, Handlungsempfehlungen und Handlungsmaßnahmen für ein symmetrisches und gleichberechtigtes Verhältnis der beiden Säulen bereit, sodass die im Projekt erhobenen Erfolgsbedingungen und Potenziale des Zusammenwirkens in praxi von lokalen Akteurinnen und Akteuren verwendet werden können. Für den Erkenntnisgewinn wird eine quantitative Befragung zur Engagementlandschaft und zum Zusammenspiel der Säulen in der Untersuchungsregion mit Trägerinnen und Trägern des Engagements in 20 ausgewählten Gemeinden durchgeführt. Aus den Ergebnissen werden vier Gemeinden vertieft zum gelingenden und weniger gelingenden Zusammenspiel der Säulen qualitativ untersucht (ca. 50 qualitative Interviews). Auf abschließenden Engagementforen werden die Erkenntnisse mit den Bürgerinnen und Bürgern der vier Gemeinden diskutiert und Handlungsmaßnahmen gemeinsam entwickelt.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Ehrenamtliches Engagement für und von Migrant*innen in ländlichen Räumen (EMILIE)

Das Projekt stellt empirische Grundlagen bereit, wie Engagement für Migrantinnen und Mirgranten in ländlichen Räumen unter sich verändernden Bedürfnissen und im Hinblick auf die Vielfalt der Zuwandergruppen nachhaltig gestaltet werden und Engagement von Migrantinnen und Migranten aktiviert werden kann. In ländlichen Räumen wird ehrenamtliches Engagement als unverzichtbarer Bestandteil von erfolgreicher Integration von Neuzugewanderten betrachtet und fokussierte in den letzten Jahren stark die Gruppe der Geflüchteten. Empirisch fundierte Antworten über Engagement für andere Gruppen sowie die Frage, wie Freiwilligenarbeit nachhaltig gestaltet werden kann, fehlen bislang. Zudem ist wenig darüber bekannt in welchem Ausmaß und aus welchen Beweggründen sich Migrantinnen und Migranten selbst vor Ort engagieren und wie deren Engagement gestärkt werden kann. Die qualitative Studie, die in ländlichen Landkreisen in fünf Bundesländern durchgeführt wird nimmt drei unterschiedliche Perspektiven auf das Phänomen ein: (1) die Perspektive von Personen, die sich ehrenamtlich für Migrantinnen und Migranten engagieren, (2) die Sichtweise von Neuzugewanderten, die bürgerschaftliches Engagement erfahren haben und sich (potenziell) engagieren und (3) Akteurinnen und Akteure ländlicher Entwicklung auf verschiedenen Maßstabsebenen, die befähigt werden, Potenziale von Engagement besser zu verstehen.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande (DemoParK)

Das Forschungsvorhabens 'Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande. Potenziale und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverband und Kommune' (DemoParK) nimmt das ehrenamtliche Engagement junger Menschen in ländlichen Kommunen im Kontext eines Ost-West-Vergleichs (Brandenburg und Schleswig-Holstein) in den Blick. Zum einen werden die demokratischen Praxen und demokratiebildenden Potenziale in ländlich verorteten Jugendverbänden untersucht. Zum anderen geht es darum, die Perspektiven der verbandlichen Jugendarbeit als Akteur der Regionalentwicklung ländlicher Kommunen/Gemeinden zu erforschen. In beiden Bundesländern werden je sechs Jugendverbände untersucht und dabei zwischen dörflichen und stadtnahen Regionen des Landes unterschieden. Um nicht nur die Ebene der Vereine, sondern auch der Gemeinde insgesamt einzubinden, werden darüber hinaus in jeder Region ein Jugendhilfeausschuss und ein Jugendparlament in die qualitative Studie einbezogen. Die Untersuchung erfolgt auf der Grundlage einer partizipativen Forschungsmethode und umfasst neben einer Dokumentenanalyse 46 Einzel- und Gruppeninterviews. Durch diese enge Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden werden die Ergebnisse direkt in die Praxis zurückgespiegelt und können vor Ort genutzt werden.

Engagement und Ehrenamt

11.09.2026

Selbst ist das Dorf? Resonanzen ehrenamtlichen Engagements (SIDD)

Das Verbundprojekt der Universitäten Kiel und Leipzig analysiert die Einbettung des ehrenamtlichen Engagements in das soziale Gefüge Dorf. Das Dorf wird dabei als ein konkreter Resonanzraum des Engagements verstanden, d.h. es bildet den Kontext für Praktiken des ehrenamtlichen Engagements und damit zusammenhängende Erfahrungen und wird gleichzeitig mithilfe ebendieser Praktiken und Erfahrungen (re-)produziert. Dörfliche Lebenswelten können demnach sowohl Ausgangspunkt wie auch Zielraum des lokalen Engagements sein. Vor diesem Hintergrund werden die Erfahrungen und Sichtweisen engagierter wie nicht-engagierter Personen in Bezug auf das ehrenamtliche Engagement im Dorf in die Analyse einbezogen. Anhand ausgewählter Dörfer in den Alten und Neuen Bundesländern werden Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen des Engagements untereinander sowie deren Beziehungen zu unterschiedlichen dörflichen Lebenswelten untersucht. Ziel ist es, mithilfe einer differenzierten Darstellung der Resonanzen, die unterschiedliche Formen des Engagements im sozialen Gefüge Dorf hervorrufen, konkrete Faktoren zu identifizieren, die das Engagement in lokalen Strukturen stärken, erschweren oder verändern. Das Teilprojekt SIDD B fokussiert dabei auf periphere und exurbane Kontexte in den Neuen Bundesländern und erarbeitet so Grundlagen für einen systematischen Vergleich mit Engagementerfahrungen in den Alten Bundesländern. Die Erkenntnisse ermöglichen es, Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ländlicher Förderpolitiken zu formulieren, die von den lebensweltlichen Erfahrungen der BewohnerInnen ländlicher Räume ausgehen, in ihrer Zielsetzung jedoch über den lokalen Kontext hinausreichen. Das Teilprojekt SIDD B hat somit das Ziel, die Fallstudien in den neuen Bundesländern durchzuführen und die Ergebnisse in die gemeinsame Arbeit mit Teilprojekt SIDD A zu überführen.