Regionale Wirtschaft | Mobilität auf dem Land

30.04.2026

Es wird eruiert, ob und in welchem Maße eine Nutzung der vorhandenen Linienbusse in der Altmark zur Lieferung von Lebensmitteln möglich ist. In einem auf Einbindung der beteiligten Akteure ausgelegten Prozess wird herausgearbeitet, wie die meist leer fahrenden Busse Lebensmittel ausliefern können und wie die Übergabe und die Abrechnung stattfinden kann. Die beteiligten Akteure sind Lieferantinnen und Lieferanten, Busgesellschaft, Kundinnen und Kunden, Gemeinden und der Altmarkkreis. Zu diesem Zweck werden an - in dem Prozess als günstig erachteten - Orten Abhol- und Verteilstellen für die Lebensmittel eingerichtet sowie deren Nutzung im Verlauf - im Kontakt mit den Akteuren - optimiert. Außerdem werden mit Beteiligten von bereits bestehenden, ähnlichen Projekten Erfahrungen ausgetauscht. Am Ende des Projekts wird ein Konzept entstehen, wie eine Lebensmittelverteilung mit Hilfe der Buslinien zu realisieren ist und welches die (rechtlichen) Hürden für ein solches System sind. Dieses System ist mit Anpassungen dann auf andere Regionen übertragbar.

Regionale Wirtschaft

30.04.2026

Ein digitales Logistikkonzept wird zur Gewährleistung der Versorgung des ländlichen Raumes, der Sicherung der letzten Meile, eingesetzt. Hierdurch werden regionale Produkte durch die Bereitstellung einer digitalen Vermarktungsplattform sichtbar gemacht und mittels intelligentem Zusammenspiel von 'sowieso'- Fahrten und externen Lagern für Vermarktungs- und Verarbeitungsstätten verfügbar gemacht. Durch die Dezentralisierung der Logistik, der Kommissionierung und Verpackung werden die Kosten der Vermarktung und Belieferung reduziert. Eine Softwarelösung koordiniert übergeordnet das Zusammenspiel zwischen den Einheiten Vermarktungsplattform, Logistik, externe Lager und der digitalen Einheiten der Abnehmenden (online-Shop etc.). In der Initialisierungsphase wird die Idee des Logistikkonzeptes von regionalen Akteuren der IT, Vermarktung und Logistik geprüft und um deren Erfahrung erweitert, optimiert und fortentwickelt. Dazu werden gemeinschaftlich Erfolgsfaktoren einer Digitallösung ermittelt und Erfolgsfaktoren zusammengestellt. Als Ergebnis wird die Entwicklung einer Grundstruktur der digitalen Lösung erarbeitet (Vorarbeit Lastenheft). Aus dem Kreis der Partnerschaft entsteht eine verbindliche Kooperation, die in Folge gemeinschaftlich die digitale Lösung programmieren lässt und zunächst im Raum Südthüringen durchführt. Mögliche Formen einer gemeinschaftlichen, wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden diskutiert und gegebenenfalls bereits entwickelt. Ebenso wird das Konzept in den späteren Regionen durch Teilhabe verankert. Zur betriebswirtschaftlichen Einordnung der digitalen Lösung wird eine Machbarkeitsstudie als Masterarbeit beauftragt und begleitet.

Regionale Wirtschaft

30.04.2026

Mit dem Initialisierungsmanagement werden Wirtschaftlichkeit, technische sowie hygienische Umsetzbarkeit und Marktpotentiale beleuchtet, um daraufhin ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Angesiedelt im Auetal, wird eine regionale, norddeutsche Weiterverarbeitungsstruktur für ökologisch erzeugte Mähdrusch-Sonderkulturen wie zum Beispiel Buchweizen, Linsen, Hanf, Körnerleguminosen und viele weitere aufgebaut. Die geernteten Kulturen in kleinen Mengen werden nach der Ernte aufbereitet, veredelt und für Kundinnen und Kunden zielgenau verpackt. Dazu wird ein Netzwerk zwischen Akteuren aus Landwirtschaft, Vermarktung bzw. Weiterverarbeitung sowie Endkundinnen und Endkunden erzeugt.

Regionale Wirtschaft |

30.04.2026

Es wird eine möglichst flächendeckende Belieferung der Kindergärten und Kindertagesstätten in der Gemeinde Selfkant (ggf. zusätzlich auch in den umliegenden Gemeinden Waldfeucht und Gangelt) mit regionalen Lebensmitteln aus dem Kreis Heinsberg erreicht. Dazu wird in einer ersten Phase eng mit den KITAs zusammengearbeitet, um ihre Bedarfe zu ermitteln und um diese sowohl Prozess- als auch IT-seitig in das Konzept einfließen zu lassen. Des Weiteren werden weitere Produzenten für das Lieferantennetzwerk gewonnen, um eine möglichst hohe Abdeckung der Bedarfe der KITAs durch regionale Lebensmittel erreichen zu können. Die Initialisierungsphase endet mit dem Erstellen von Marketingmaterialien für Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Kinder und der Durchführung von Informationsveranstaltungen innerhalb der teilnehmenden KITAs sowie der Schaffung eines technischen Prototypens für die Belieferung der Kitas.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

30.04.2026

Der Naturpark Lüneburger Heide wird zwischen den Naturpark-Partnern, den Betrieben in der RegioApp, weiteren Händlerinnen und Händlern und der Gastronomie ein effizientes und möglichst klimafreundliches Logistikangebot entwickeln und die Nahversorgung auf dem Land stärken. Dadurch werden Erzeuger, Produzenten und deren Geschäftskundinnen und -kunden entlastet, die Vielfalt der Produktpalette in der Naturparkregion erhöht, zahlreiche Einzelfahrten gebündelt und das Klima geschützt. Der Ansatz ist konsequent partizipativ. So werden analog stattfindende Messen dem Bedürfnis der Adressierten nach direktem Austausch gerecht. Alle Geschäftstätigkeiten bleiben in der Hand der Partner. Durch das Sich-Kennenlernen wird die Basis für mögliche Kooperationen gelegt. Verkäuferinnen bzw. Verkäufer und Käuferinnen bzw. Käufer müssen keine zusätzliche Plattform pflegen. Der Austausch fördert die Identifikation mit der Region. Die Transporte, die sich aus den Messegesprächen und Kooperationen ergeben, werden mit Hilfe einer innovative Software digital gemanagt. Hierfür wird es auch Runde Tische mit Fachleuten aus Wirtschaft und Logistik geben. Der Blick über den Tellerrand zu anderen Ansätzen in der Region und in anderen Bundesländern trägt zur bestmöglichen Lösung für die Naturparkregion bei. Externe Dienstleister, auch aus dem Bereich Steuern und Unternehmensberatung, unterstützen das Projekt. Die Verzahnung von analoger und digitaler Welt erhält den Geschäftspartnern alle Handlungen ihres 'Business' und ergänzt es um ein effizientes und effektives Logistikangebot.

Regionale Wirtschaft

30.04.2026

Netzwerk zur regionalen Versorgung mit Obst- und Gemüsesäften aus lokalen Quellen

Aufgrund des gegenwärtigen Standes in den Regionen Bobritzsch-Hilbersdorf und Klingenberg (Initialisierungspunkt ist die Früchteverarbeitung Sohra GmbH / Dreiseithof Sohra) werden die vielfältigen Ressourcen der Region beim Anbau von Obst und Gemüse optimal genutzt und zu hochwertigen Direktsäften ohne jegliche Zusätze als langlebiges hochwertiges Produkt verarbeitet. Rohstoffquellen sind private Erzeuger, die in der ländlichen Region sehr vielfältig sind, so dass auch kleinere Mengen individuell zu hochwertigen Direktsäften aufbereitet werden. Die Umsetzung der Ergebnisse und letztendlich die Nutzung erfolgen in der Region. Dabei wird in der Früchteverarbeitung Sohra GmbH ein Kompetenzzentrum zur Verarbeitung der Mischsäfte aufgebaut. Auf dem Gelände gibt es zudem ein Informationszentrum, welches auch nach Beendigung des Projekts weiter betrieben und ausgebaut werden kann. Die neu entwickelten Produkte werden im Hofladen zum Verkauf angeboten. Vor Ort können die Schulen, Kindergärten, Märkte (EDEKA), Hofläden und die Selbstproduzenten mit hochwertigen Säften versorgt werden. Damit wird einerseits die Bereitstellung lokaler, hochwertiger Säfte aus einheimischem Gemüse und Obst, andererseits eine effektive Nutzung der vorhandenen Ressourcen, die Bereitstellung der Säfte für den Individualverbrauch und für Schulen und Kindergärten realisiert. Die Bevölkerung sowie Schulen und Kindergärten vor Ort werden in die Prozessarbeiten mit einbezogen, sowohl in der Bereitstellung von Rohstoffen, der Nutzung hochwertiger Direktsäfte als auch durch Bildungsmaßnahmen. Nach der Initialisierungsphase wird ein stabiles Netzwerk für die Verarbeitung und Nutzung von Obst-und Gemüsesäften in der Region entstanden sein, welches für neue Partner offen und auf andere Regionen und Gemeinden übertragbar ist.

Digitalisierung auf dem Land

30.04.2026

Smart Supply als digitale Zukunftschance für Hofläden im ländlichen Raum (DiHoLa)

Das Projekt Smart Supply als digitale Zukunftschance für Hofläden im ländlichen Raum (DiHoLA) betreibt die konzeptionelle Entwicklung eines digital gestützten Dienstes zum Vertrieb von Produkten aus Hofläden. Das übergeordnete Ziel ist, die Rolle und den Bekanntheitsgrad von Hofläden in der Modellregion Landkreis Uelzen zu stärken und zu erhöhen. Zudem werden die jeweils saisonal angebotenen Produkte durch entsprechende Vertriebsstrategien möglichst vielen Bevölkerungsteilen verfügbar gemacht. Ausgewählte digitale Technologien unterstützen hierbei, beispielsweise eine vernetzende Lösung für regionale lebensmittelerzeugende Unternehmen und Konsumenten. In diesem Rahmen werden weiterhin Konzepte wie Online-Marktplätze und Mitbring-Services auf ihre Praxistauglichkeit im Landkreis Uelzen geprüft. Durch die geplanten Kooperationen mit dem Landkreis Uelzen und der Stiftung Digitale Chancen kann zudem auf bereits bestehende Tools, u.a. Ehrenamts-App, digitaler Schaukasten, zurückgegriffen werden. Am Beispiel eines oder mehrerer ausgewählter Hofläden wird ein konkretes, digital gestütztes Vertriebskonzept entwickelt, im Rahmen eines Praxistests umgesetzt und im Anschluss evaluiert.

Digitalisierung auf dem Land

30.04.2026

Die "Wassermeisterei": 100 Messstationen für ein regionales Wasser-Netzwerk mit Fokus auf Böden in einer der trockensten Regionen Deutschlands

Die 'Wassermeisterei' ist ein Modellprojekt für die Entwicklung eines regionalen Wasser-Netzwerkes mit Fokus auf Böden in einer der trockensten Regionen Deutschlands. In der Laufzeit werden die Erhebung von Umweltdaten im Citizen-Science-Ansatz, digitale Bildungsansätze zur deren Analyse und Bewertung sowie partizipartive Austauschformate erprobt. Durch die Stärkung der datengetriebenen Nachhaltigkeit können lokale, klimaresiliente und damit zukunftsfähige Landschaftswasserhaushalte identifiziert werden, um so der zunehmenden Trockenheit in der Region effektiver zu begegnen. Im Rahmen des Vorhabens wird im Hohen Fläming (Modellregion Potsdam Mittelmark) ein bisher einzigartiges Bodenfeuchte-Sensoren-Netzwerk aus ca. 40 Messtationen entstehen. Zudem werden unterschiedliche Begegnungs- und Austausch-Formate zwischen beteiligten Akteuren in der Region und darüber hinaus entwickelt. Wissenstransfer-Veranstaltungen befördern die gemeinsame Bewertung digitaler Daten und die Identifikation lokaler klimaangepasster Handlungsoptionen. Die Wassermeisterei entwickelt und erprobt damit ein Modell der digitalen Teilhabe an Zukunftsfragen. Es verwirklicht zukunftsrelevante digitale Bildungsangebote und trägt zur Verbesserung der Daseinsvorsorge und zum Kompetenzaufbau im Bereich Digitalisierung bei.

Digitalisierung auf dem Land

30.04.2026

Netzwerk Digitales Potsdam-Mittelmark

Das Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark hat sich zum Ziel gesetzt ein interkommunales, sektoren- und ebenenübergreifendes Netzwerk zwischen Kreisverwaltung, Kommunen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Thema Digitalisierung in Potsdam-Mittelmark zu etablieren: das 'Netzwerk Digitales Potsdam-Mittelmark'. Es wird im Landkreis die Grundlage für eine koordinierte Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und ihrer Vorhaben in der kreisweiten Daseinsvorsorge bilden. Durch regelmäßigen Austausch wird die interkommunale Zusammenarbeit vereinfacht, fehlende Ressourcen überbrückt und der Wissenstransfer gefördert. Gezielter Kompetenzaufbau gibt allen Beteiligten die Möglichkeit fachliche Unterstützung von externen Experten zu erhalten. Die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks sichert den regelmäßigen Informationsfluss in alle Kommunen des Kreises.

Digitalisierung auf dem Land

30.04.2026

NEW kinderleicht - Bildung erlebbar machen

Die App 'NEW kinderleicht' unterstützt Eltern durch interaktive und regionale Angebote dabei, ihre Kinder in kognitiven, sozialen, sprachlichen, emotionalen Kompetenzen, Bewegung und Verständnis für Natur und Umwelt zu fördern. Ein Fokus liegt zudem auf der Einbindung von Natur und Umwelt. Die App hat den Anspruch, auf digitalem Weg für die analoge Praxis zu begeistern. Studien zeigen, dass sich der Anteil der Kinder, die nicht körperlich aktiv sind, während der Corona-Pandemie verfünffacht hat. Das Ziel ist, analoge und digitale Bildungsangebote für Kinder im Kita- und Grundschulalter auf einer Plattform zu bündeln und sowohl für Kinder als auch Eltern niedrigschwellig zugänglich zu machen. Dabei stehen insbesondere Familien aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Fokus. Eine nachhaltige Integration in den familiären Alltag verspricht man sich durch die Funktion von Push-Benachrichtigungen, so dass man kontinuierlich Anregungen zu jahreszeitlich passenden Förderbeispielen erhält. Außerdem werden eine Vorlesefunktion und/oder Videoanleitungen in die App integriert. Um die Motivation hoch zu halten muss ein Belohnungssystem mitgedacht werden.