Engagement und Ehrenamt

12.09.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Bündnisse für lebendige Gemeinschaften im Emsland

Der Landkreis Emsland fokussiert sich im Projekt 'Bündnisse für lebendige Gemeinschaften' darauf, mit dem bestehenden Angebot des Ehrenamtsservice in die Fläche zu gehen. Hierzu werden fünf regionale Stellen im Kreisgebiet eingerichtet. Ein Schwerpunkt ist es, Qualifizierungsangebote für Freiwillige zu schaffen und den Austausch zwischen den Ehrenamtlichen zu fördern. Daneben engagiert sich der Ehrenamtsservice für Kooperationen von Vereinen und ehrenamtlichen Einrichtungen mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Eine Besonderheit des Vorhabens ist auch die von Beginn an enge Zusammenarbeit mit den LEADER-Regionen im Emsland. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.

Engagement und Ehrenamt

12.09.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt – Gemeinsam geht’s einfach einfacher!

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald wird ein Büro als Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement in die hauptamtliche Struktur des Landkreises eingebettet. Das Büro vernetzet, berät und informiert ehrenamtliche Akteure. Neben der Unterstützung, z.B. bei bürokratischen Hürden, steht die Anerkennung des Ehrenamts im Fokus. Besonders angesprochen werden hier neben Senioren und Frauen auch Menschen mit Alltagseinschränkungen, Bildungsschwäche und Migrationshintergrund sowie in der Grenzregion zu Polen Lebende. Eine Kooperation mit der Universität Greifswald spricht außerdem bewusst Studierende an und weckt so ihr Interesse am ehrenamtlichen Engagement. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Bodenwerder MACHT selbst – kultuerelle Teilhabe im ländlichen Raum für mehr Miteinander

Mit diesem Vorhaben erinnert die Kleinstadt Bodenwerder, die Bürgerinnen und Bürger an ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung in ihrer Stadt. Hierfür bietet Bodenwerder über zwei Jahre hinweg Projekte zum Mitmachen an - so wird Selbstwirksamkeit erfahrbar. Mithilfe von Expertinnen und Experten werden lokale Legenden aufgearbeitet und ins 'Hier und Jetzt' geholt. Mithilfe von Vereinen und Initiativen werden kulturelle Veranstaltungen, wie 'Kino an der Weser' und 'Disco im Leerstand' organisiert. Zudem werden Geräusche gesammelt und damit ein Theaterstück inszeniert bei dem Kunstschaffende aus Berlin, Hannover und Bodenwerder zusammengebracht werden. Personen mit Migrationshintergrund und Jugendliche werden kulturelle Teilhabe erfahren und zusammen mit anderen Beteiligten einen leerstehenden Drogeriemarkt in der Fußgängerzone zu einem Zentrum für Kultur und Bürgerdienste umgestalten.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"DritteStundeTheater"- Partizipative theatrale Interventionen in der Kita und im Klassenzimmer

Mit dem Vorhaben der Theaterwerkstatt Pilkentafel werden die Kitas und Grundschulen der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Holstein mit einem künstlerisch hochwertigen Angebot von Theaterstücken in der Kita und im Klassenzimmerversorgt (Wortspiel: 3.Stunde = Theater). Mobile Produktionen sind hierfür die unkomplizierteste Form des Theaters. Sie können ohne jede Vorbereitung direkt im Gruppenraum/ Klassenzimmer stattfinden. Die angebotenen Klassenzimmerstücke sind immer interaktiv, d.h. die Kinder werden ins Geschehen einbezogen. Mit dem frühen Theater-Angebot können Kinder die Erfahrung machen, dass dies ein Medium ist, über das eine Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit stattfindet. Das erste Modul beinhaltet die Aufführungen der mobilen Stücke in den Kitas und Grundschulen der Kreise. Das zweite Modul des Vorhabens erarbeitet mit den Kindern eine kleine Aufführung von 10 Minuten aus Elementen der Inszenierung. Das dritte Modul bildet eine Fortbildung für Lehrende und Pädagoginnen und Pädagogen, die es ihnen ermöglichen wird, die Arbeitsweise der Theaterwerkstatt besser kennenzulernen und Impulse für den eigenen Unterricht zu erhalten. Die Kulturknotenpunkte im Kreis Nordfriesland (Nordseeakademie Leck) und Kreis Schleswig-Flensburg (Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg) werden als Orte für die Fortbildung an diesem Projekt als Kooperationspartner beteiligt sein.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

ZiZeRok | Zirkus-Zentrum-Rockenhausen mit integrierter Jugendkunstwerkstatt und Kleinkunstbühne

Der Kinder- und Jugendzirkus Pepperoni e.V. wird zu Beginn 2020 ein Zirkus-Zentrum mit integrierter Jugendwerkstatt und Kleinkunstbühne in den Räumen des ehemaligen Kinos in der Stadtmitte von Rockenhausen eröffnen. Ziel dieses Vorhabens ist die Finanzierung einer Geschäftsleitung für dieses neue Zentrum. Die bereits bestehenden Angebote des Zirkus Pepperoni werden durch dieses eigene Zirkushaus mit neuen Angeboten wie z.B. Projekttagen und –wochen für Schulklassen, Erzieherinnen und Erziehern sowie Fortbildungen für Lehrende und spezielle Workshops erweitert. Mit der integrierten Jugendkunstwerkstatt werden eine Wirkungsstätte für zwangloses, aktives Lernen und neue Räume für Fantasie und Kreativität entstehen. Darüber hinaus wird eine Kleinkunstbühne für innovative Kunst installiert, die landesweite Bedeutung erreichen wird. Das ehemalige Kino der Kleinstadt Rockenhausen wurde 2015 vom Kinder- und Jugendzirkus Pepperoni e.V. mit Unterstützung der Herzenssache e.V., Kinderhilfsaktion von SWR, SR und der Sparda-Bank sowie der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz, erworben. In diesem Gebäude wird nach einem aufwendigen Umbau die eigene Trainings- und Veranstaltungsstätte des Zirkus Pepperoni e.V. entstehen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"Land und Kultur Gestalten" – mit Teilhabe zu mehr Kreativität in Nossen

Mit dem Vorhaben 'Land und Kultur Gestalten' wird Kreativität in Nossen sichtbar gemacht und Teilhabe ermöglicht sowie gemeinsames Gestaltungspotenzial freigesetzt. Menschen, die zuvor im Verborgenen kreativ waren, können durch das Projekt ihre Ergebnisse präsentieren. Durch die unterschiedlichen Formate können die Einwohnerinnen und Einwohner Nossens gemeinsam kreativ sein, miteinander lernen, sich austauschen und ihr Lebensumfeld gestalten. Es wird ein physischer Raum in einem der Nossener Ortsteile geschaffen, um die Sichtbarmachung von Kreativität, den Austausch und das voneinander Lernen zu ermöglichen. Ergänzend werden digitale Austausch- und Interaktionsangebote zur Verfügung gestellt, um eine Vernetzung in der Region sowie darüber hinaus im Kontext 'Kreative Impulse' zu ermöglichen. Grundsätzlich besteht das Konzept aus den fünf inhaltlichen Arbeitspaketen: Digitale Plattform zur Vernetzung, Persönliches Netzwerk, Öffentlicher Atelier-Raum, Markt der Möglichkeiten und Künstlerische Interventionen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"Kunst und Kultur überall" - Mobile Themenparks im Raum Elm-Asse

Das von der Freiwilligenagentur angestrebte Projekt 'Kunst und Kultur überall' hat zwei Kernziele: Es werden kulturelle Angebote für Menschen in der Region geschaffen, an denen sie selbst mitwirken können, um ihre Gemeinden aufzuwerten und dort das Lebenswertgefühl zu stärken. Dies führt dazu die Menschen zusammenzubringen, sie vor Ort zu halten und die ländliche Region attraktiver zu machen. Ein 'Mobiles Team' der Freiwilligenagentur unterstützt die Bürgerinnen und Bürgern bei der Umsetzung ihrer Ideen und ermöglicht im Rahmen des LandKultur-Projektes die Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten. Als erstes werden hierzu sogenannte Themenparks im Bereich Kunst und Kultur gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und mit Unterstützung durch ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freiwilligenagentur entwickelt. Dabei wird darauf geachtet, dass die anvisierten Themenparks mobil, transportabel und überall (niedrigschwellig) einsetzbar sind. Für die Umsetzung werden dann vor Ort vorhandene Einrichtungen genutzt. Die Idee ist, dass die Themenparks zum Mitmachen, zum Vernetzen und Verbreiten der Idee der Themenparks anregen und vor allem die jüngere Generation sowie zugezogene und geflüchtete Menschen ansprechen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"Apokalypse Münsterland - Rettet unser kulturelles Erbe!"

Ziel des Vorhabens ist die Kreation einer kulturellen, digitalen Ausstellung unter Einbeziehung der Bevölkerung des Münsterlands. Die Containertour ist Teil des regionalen Ausstellungsprojekts 'Apokalypse Münsterland - Rettet unser kulturelles Erbe'. Vor dem fiktiven Szenario, dass die Welt untergeht, werden die Besucherinnen und Besucher der Museen und Ausstellungshäuser im Münsterland unter der Leitfrage 'Was willst Du bewahren und warum?' dazu aufgerufen, pro Haus jeweils ein Kulturgut zu benennen, das in einem Container, der als 'Kultur-Arche' fungiert, für die Nachwelt aufgehoben wird. Das Ergebnis dieses partizipatorischen Prozesses, eine digitale Ausstellung, wird als mobiles Kulturangebot auf Tour durch die Region geschickt. An 16 Stationen in der Region macht der 'Pop-up-Kulturraum' an 27 Tagen Halt und platziert das Thema 'Kulturelles Erbe' in der öffentlichen Wahrnehmung. Damit wird Kultur, deren Präsentation sonst an feste Orte gebunden ist, in Bewegung gesetzt und ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohner des Münsterlandes die Teilhabe an Kultur. Zugleich erproben die beteiligten Kultureinrichtungen mit dem rollenden Museum eine zukunftsweisende Strategie, die es ermöglicht, neues Publikum anzusprechen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"Nicht Vergessen!" - Theaterpädagogisches Projekt auf dem Gelände des ehemaligen Mädchen-Konzentrationslagers Uckermark

In diesem Projekt widmen sich Jugendliche und Erwachsene mit den Mitteln der Theater- und Performancekunst der Vergangenheit des Mädchen-KZs Uckermark. Kulturelle und politische Bildung wird hierbei verbunden. Das Projekt beinhaltet drei theaterpädagogische Bestandteile, die ein unterschiedliches, zeitliches Engagement für die Teilnahme am Projekt ermöglichen: vier Tagesworkshops, eine längerfristige Stückentwicklung mit 13 Probentagen im August und mindestens zwei Aufführungen inklusive Kommunikationsformate mit dem Publikum. Mit den Tagesworkshops werden mindestens 50 Menschen aus Fürstenberg/Havel, der näheren Umgebung und Deutschland erreicht. Es werden insgesamt fünf (max. zehn) Jugendliche und Erwachsene für die Stückentwicklung gewonnen. Die Aufführungen und die Kommunikationsformate werden möglichst viele Menschen besuchen, die zu großen Teilen aus Fürstenberg und Umgebung kommen. Von 1942 bis 1945 mussten Mädchen und junge Frauen im Jugend-KZ Uckermark Zwangsarbeit leisten. Mehr als 5.000 Mädchen und junge Frauen, die unter anderem als 'asozial' und 'sexuell verwahrlost' galten, wurden im Jugend-KZ Uckermark ermordet. Heute erinnert wenig an die Verbrechen, die an diesem Ort begangen wurden. Angebote, welche dazu dienen, sich mit den Mitteln des Theaters mit gesellschaftlichen und eigenen Themen auseinanderzusetzen, sind in Fürstenberg derzeit noch nicht zu finden. Hier bietet 'Nicht Vergessen!' gesellschaftliche Partizipationsräume.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Weiterentwicklung der Südbrandenburgischen Orgelakademie und ihrer Angebote

Die Südbrandenburgische Orgelakademie in Bad Liebenwerda, die über 20 Orgeln besitzt, entwickelt ihre pädagogischen und kulturellen Angebote für die Stadt und die Region Südbrandenburg weiter. So wird bspw. eine musikalische Grundbildung für Schulkinder der regionalen Schulen angeboten. Fertigkeiten und Kenntnisse zu Musik, Ton und Orgelklang werden durch eigenes Erleben, Ausprobieren, Arbeiten und Musizieren vermittelt. Schülerinnen und Schüler der Musikschule 'Gebrüder Graun' und Studierenden der Hochschulen im Fach Medienpädagogik werden in spezifischen Kenntnissen an den unterschiedlichen Orgeln unterrichtet. Handwerkerinnen und Handwerker sowie interessierte Laien können praktische und theoretische Kenntnisse der spezifischen Holz- und Metallverarbeitung erwerben und zum Abschluss eine Handwerksprüfung absolvieren. Die Kombination aus eigenem Ausprobieren und einer fachlichen Anleitung prägt das gesamte Konzept. Zugleich wird in der Stadt Bad Liebenwerda ein kulturelles Netzwerk aus Kreis-Museum, REISS ZWECK e.V., Kirchengemeinden und Schulen geschaffen. Für die Ortsansässigen werden Orgelkonzerte durchgeführt, um die Attraktivität der Kurstadt zu erhöhen, Studierende der Hochschulen erwerben Fachkenntnisse zur Orgel und es werden Handwerksprüfungen folgen.