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Entrepreneurship in ländlichen Räumen, Teilprojekt LUH
Das Verbundvorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zum Gründungsgeschehen im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Die übergeordneten Ziele des Verbundprojekts bestehen erstens in der Beschreibung und Erklärung von 'Entrepreneurship' in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen sowie zweitens in der Identifizierung typischer Muster und Mechanismen, anhand derer Entrepreneurship in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen voneinander unterschieden werden kann. Die Leibniz Universität Hannover ist in ihrem Teilprojekt des Verbundvorhabens vor allem verantwortlich für das Modul 3, ist in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern aber auch an Modul 1 und Modul 2 beteiligt. Die Projektbeiträge von Modul 3 bestehen in der genauen Betrachtung der Rolle der Gründungsperson, in der Untersuchung des Gründungsprozesses sowie in der Durchführung eines internationalen Vergleichs. Dafür werden die Daten des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) genutzt, da sie die Bedeutung des Entrepreneurs reflektieren und einen Vergleich ländlicher und nicht-ländlicher Regionen ermöglichen, z.B. bezüglich der Wirkmechanismen im Gründungsprozess. Durch den internationalen Vergleich sollen räumliche Muster von Entrepreneurship erkannt werden
Entrepreneurship in ländlichen Räumen, Teilprojekt ZEW
Das Verbundvorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zum Gründungsgeschehen im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Die übergeordneten Ziele des Verbundprojekts bestehen erstens in der Beschreibung und Erklärung von 'Entrepreneurship' in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen sowie zweitens in der Identifizierung typischer Muster und Mechanismen, anhand derer Entrepreneurship in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen voneinander unterschieden werden kann. Im Teilprojektes des ZEW wird die Frage nach Unterschieden der Entrepreneurship-Aktivitäten basierend auf der Datengrundlage des Gründungspanels, MUPs und MIPs adressiert. Die tiefe regionale und sektorale Untergliederung der Daten sowie deren weit zurückreichende Panelstruktur ermöglichen hierbei eine detaillierte Beschreibung der Entwicklungen sowie eine Gegenüberstellung ländlicher und nicht-ländlicher Regionen. Darüber hinaus können unternehmensspezifische Charakteristika, die sowohl die regionale Entwicklung als auch das Gründungsgeschehen der Region beeinflussen können, betrachtet werden. Diese ermöglichen eine Bestimmung potenziell existierender spezifischer Wirkungsmechanismen in ländlichen und nicht-ländlichen Räume. Neben Unternehmensgründungen sind auch deren Schließungen in den Daten erfasst. Dies erlaubt eine Gegenüberstellung von Markteintritten und Marktaustritten und somit eine Betrachtung der Entwicklungsdynamik der Unternehmen einer Region.
MONA LiSA. Neue Formen der mobilen Nahversorgung in Regionen Sachsen-Anhalts
Die Grundidee hinter dem Verbundvorhaben MONA LiSA ist es, ein Nahversorgungskonzept zu erstellen, das die zahlreichen mobilen Dienstleister, die bisher nicht in die Nahversorgung eingebunden sind aber ohnehin die Ortschaften der Region regelmäßig anfahren, in eine neue Nahversorgungsform in den Ortschaften von Osterburg und Seehausen einbindet. Ziel ist es, einen oder mehrere solcher Dienstleister, z.B. Pflegedienste, Physiotherapeuten, Post- und Logistikdienstleister, Müllabfuhr und ÖPNV, wirtschaftlich tragfähig in die Logistikkette für eine stationäre Nahversorgungslösung über einen Dorfladen, der auch personalfreie Öffnungszeiten anbietet oder eine vollautomatische Versorgungslösung ('begehbarer Automat') zu integrieren. Zunächst wird die Nahversorgungssituation in einzelnen unterversorgten Ortsteilen untersucht und festgestellt, welche Zielgruppen der Bereiche Nahversorgung, Logistik und Bürgerschaft in das Konzept eingebunden werden können. Anschließend erfolgt der Aufbau einer Koalition aus Partnern und die Konzeptentwicklung.
MONA LiSA. Neue Formen der mobilen Nahversorgung in Regionen Sachsen-Anhalts
Die Grundidee hinter dem Verbundvorhaben MONA LiSA ist es, ein Nahversorgungskonzept zu erstellen, das die zahlreichen mobilen Dienstleister, die bisher nicht in die Nahversorgung eingebunden sind aber ohnehin die Ortschaften der Region regelmäßig anfahren, in eine neue Nahversorgungsform in den Ortschaften von Osterburg und Seehausen einbindet. Ziel ist es, einen oder mehrere solcher Dienstleister, z.B. Pflegedienste, Physiotherapeuten, Post- und Logistikdienstleister, Müllabfuhr und ÖPNV, wirtschaftlich tragfähig in die Logistikkette für eine stationäre Nahversorgungslösung über einen Dorfladen, der auch personalfreie Öffnungszeiten anbietet oder eine vollautomatische Versorgungslösung ('begehbarer Automat') zu integrieren. Zunächst wird die Nahversorgungssituation in einzelnen unterversorgten Ortsteilen untersucht und festgestellt, welche Zielgruppen der Bereiche Nahversorgung, Logistik und Bürgerschaft in das Konzept eingebunden werden können. Anschließend erfolgt der Aufbau einer Koalition aus Partnern und die Konzeptentwicklung.
DorfMarkt24: Neue Dorflädenstrukturen - digital, regional, sozial!
Um den Einkauf von Produkten und die Nutzung von Dienstleistungen des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum auch ohne Auto zu gewährleisten, werden zwischen drei und fünf Multifunktions-Dorfläden konzipiert. Der 'DorfMarkt24' ist 24/7 geöffnet und fungiert in leerstehenden Gebäuden als neues Dorfzentrum. Als Basis für den Laden dient moderne Technologie - von der automatischen Abrechnung bis zur Überprüfung der Verfügbarkeit der Produkte über das Internet die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger abbilden kann. Dabei wird die Förderung regionaler Produkte forciert. Durch die Kombination unterschiedlicher Angebote kann die Attraktivität des Ortes über aktive Beteiligungsprozesse der Bürgerinnen und Bürger erhöht und an ihren Bedürfnissen ausgerichtet werden. Diese Angebote können von Kaffee- und Poststationen bis hin zu digitalen Informationstafeln der Gemeinden reichen. Dies bietet das Potential, ein neues Dorfzentrum zu schaffen, welches als Versorgungs- und Interaktionsort mit Hilfe der Partizipation der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden kann.
SMART-FOR-BIR. Smarte modulare Versorgungsstationen
Das Konzept SMART FOR BIR stärkt mit modularen modernen Versorgungsstationen die Daseinsvorsorge in der Verbandsgemeinde Birkenfeld nachhaltig und klimafreundlich. In einem partizipativen Prozess werden Bedarfe und Versorgungslücken identifiziert und gemeinsam in Expertengremien und Themenworkshops Lösungen ausgearbeitet. Ziel ist, personalfreie und resiliente Strukturen zu schaffen, die auch in Krisenzeiten genutzt und dauerhaft kostengünstig erhalten werden können. Die Container-Lösungen, beziehungsweise einfache Konstrukte in Holzständerbauweise von regionalen Handwerkern aus nachhaltig produziertem Holz - werden digital mit der Funktechnologie LoRaWAN und Photovoltaikanlagen ausgestattet, um einfache Bezahldienste, Füllstandzähler und Stromversorgung zu gewährleisten. Im Vordergrund steht die Nahversorgung, die beispielsweise auch über 'Smart Boxen' gesichert werden kann, indem Menschen Bestellungen abgeben und sie flexibel, zeitversetzt und kontaktlos abholen können. Smarte Boxen können auch von Touristen zur Gepäckaufbewahrung genutzt werden und machen die Region attraktiver. So findet die Bündelung von Lieferdiensten an einem zentralen Ort statt. Durch die modulare Bauweise ist eine Erweiterung der Container möglich, die für einen 2. Schritt in der Konzeptphase mitgedacht werden soll.
Ostfrieslandmarkt - Vertrieb regionaler Produkte digital und vor Ort
In Filsum, Landkreis Leer, entsteht mit dem 'Ostfrieslandmarkt' ein grundlegend neues Marktkonzept: In dem 'etwas anderen' Dorfladen werden regionale landwirtschaftliche Produkte, Lebensmittel und andere Erzeugnisse angeboten, die ausschließlich in Ostfriesland produziert werden. Die Vermarktung erfolgt zum einen als klassisches Ladengeschäft, zum anderen als Online-Portal. Der Ostfrieslandmarkt sichert die Nahversorgung in der Samtgemeinde Jümme, versorgt aber auch über die Gemeindegrenze hinweg die Region mit ostfriesischen Produkten. Der Betrieb erfolgt durch einen sozialen Träger, die 'Lebenshilfe Leer', die Menschen mit Handicap beschäftigt. Bildungsangebote in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen ergänzen das nachhaltige und integrative Gesamtkonzept. Neben der Nahversorgung entsteht somit auch ein neues touristisches Angebot.
Gemeinsam Digital Wachsen - PM 4.0
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark will die Digitalisierung in der Daseinsvorsorge sowie das Mobilitätsangebot im Landkreis verbessern. Dafür erarbeitet er mit Bürgerinnen und Bürgern sowie regionalen Partnern eine landkreisweite Digitalisierungsstrategie. Diese bildet einen strategischen Rahmen für die Digitalisierung im Landkreis und das nachfolgende Mobilitätsvorhaben. Im Bereich Mobilität wird ein digitales Angebot für das Mitfahren auf kurzen und mittleren Distanzen (sprich Pendlerstrecken, Wege zur nächsten Stadt etc.) zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelt. Dieser Dienst nutzt vorhandene Mitfahrbänken als Ausgangspunkte für die Mitnahme. Über den Dienst ist eine Absprache zwischen denTeilnehmenden möglich. Dieses sowie weitere Mobilitätsangebote des LAndkreises werden auf eine vernetzende überregionale Angebots- und Buchungsplattform eingespielt, um eine multimodale Mobilitätsplanung für Nutzerinnen und Nutzer zu ermöglichen. Zudem wird ein Netzwerk regionaler und überregionaler Anbieter und Akteure im Bereich Mobilität aufgebaut und das Vorhaben an andere regionale Mobilitätsprojekte angeknüpft. Ziel ist es, den Nahverkehr attraktiver zu machen und damit die individuelle Mobilität und damit verbundene Klimabelastungen zu reduzieren. Hauptanwendungsbereich: Mobilität.
Gemeinsam-Digital
In partizipativer Zusammenarbeit etabliert der Landkreis Bernkastel-Wittlich gemeinsam mit der Ortsgemeinde Minheim das Bürgerhaus vor Ort zu einem smarten Dorfgemeinschaftshaus. Dabei wird auch die digitale Teilhabe großgeschrieben. Ein 'Smartes Dorfgemeinschaftshaus' ist ein lebendiger, multifunktionaler Ort, dessen Kernelement ein Coworking-Space bildet. Beispielhaft wird so ein eher traditionell aufgestelltes Dorfgemeinschaftshaus zu einem modernen Coworking-Space mit Schulungsräumen und Dorftreff ausgebaut und durch vielfältige digitale Angebote attraktiver. Ein kreisweites Buchungssystem soll bei der Vermarktung der Angebote und beim Matching von Akteuren helfen. In der Pendlerregion lohnt es sich, wenn dadurch auch ein langer Arbeitsweg eingespart werden kann. Dann bleibt mehr Geld im Ort und es wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch das Entstehen einer Coworking-Gemeinschaft ist ein Coworking-Space darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Projekte und Engagement in der Gemeinde. Die Angebote des smarten Dorfgemeinschaftshauses sind zudem auch für Arbeitsurlaube ('Workation') oder Tagungen in der Tourismusregion attraktiv. Abgerundet wird das Vorhaben durch die Erstellung einer neuen Mobilitätsstrategie, u.a. um Pendlerströme effizienter auszulasten sowie die Weiterentwicklung einer digitalen Lösung um die ehrenamtliche Arbeit des Rufbusteams vor Ort zu erleichtern. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit; nachgelagert: Mobilität.
VGdigital - digitalEngagement: Chancengleichheit und Teilhabe
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört zu den größten Landkreisen Deutschlands. Im Rahmen des Projektes wird der digitale Dienst 'digitalEngagement' in Kooperation mit dem Fraunhofer IESE entwickelt. Mit Hilfe des Dienstes werden Kindertagesstätten mit räumlich entfernten Bildungseinrichtungen, wie Bibliotheken, Kunst- und Kulturschaffenden und Theatern, zusammengebracht. Im Zuge dessen werden die passenden Angebote der beteiligten Akteure identifiziert und für die Zielgruppe der Kinder aufbereitet. Darüber hinaus werden alle Projektpartner in einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm medienpädagogisch qualifiziert. Der Mehrwert: Mit 'digitalEngagement' sichert der Landkreis die Teilhabe von Kindern in Kindertagesstätten am kulturellen Leben und baut diese aus. Hierüber werden deren Bildungsperspektiven erhöht und die Chancengleichheit gewahrt. Zudem eröffnet 'digitalEngagement' Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, ihr Angebot besser zu streuen. Auch Kunst- und Kulturschaffende profitieren vom Projekt, da sie räumlich entfernte Zielgruppen besser erreichen. Hauptanwendungsbereich: Gemeinschaft & Ehrenamt.