Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

LeseMENÜ - Literaturveranstaltungen für Jung und Alt

Das Vorhaben LeseMENÜ bringt Literaturschaffende und ihre Werke in ländliche Regionen, damit das Publikum vor Ort erlebt, wie und durch wen Literatur entsteht. Lesungen und Vorträge werden Personen, die vergleichbare städtische Veranstaltungen nicht besuchen können, einen Zugang zur Literatur und Teilhabe an diesem Kulturgut in ländlicher Umgebung ermöglichen. Die Besonderheit des Projektes ist dabei der genreübergreifende Inhalt der angebotenen Lesungen sowie der Charakter der Veranstaltungen, die nicht an feste Orte gebunden sind, sondern an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten den Zugang zur Literatur atmosphärisch bereichern. Vom Gasthof über das Gemeindeamt, den landwirtschaftlichen Betrieb, die Kindertagesstätte, den Seniorentreff bis hin zum eigenen Wohnzimmer gibt es keine Grenzen. Die Programme innerhalb des Projektes erreichen zudem alle Altersgruppen. Kinder werden früh an das Lesen und Schreiben herangeführt. Programme für Schulkinder verstärken den Lernstoff der jeweiligen Klassenstufen, angefangen von regionalen Themen bis hin zum Schreiben von Geschichten und der Vermittlung ethischer Grundwerte. Angebote für Erwachsene reichen von historischen Romanen bis zu Krimis.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"KreAdonis" - Künstlerisch-kreative Aktionen zur Aufwertung des ländlichen Raums in der Verbandsgemeinde Daun

Mit dem Vorhaben 'KreAdonis' werden unter aktiver Beteiligung der lokalen Bevölkerung ausgewählte Orte der Verbandsgemeinde Daun künstlerisch aufgewertet oder 'neu/anders erlebbar' gemacht. Dabei steht im Vordergrund besondere Potentiale und Vorzüge des ländlichen Raumes sicht- und erfahrbar zu machen sowie überzeugende Impulse für künstlerisch-kreative Aktivitäten zu setzen und ein entsprechendes Engagement zu fördern. Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden dafür an drei verschiedenen Durchführungsorten der Verbandsgemeinde unterschiedliche künstlerisch-kreative Aktionen in Anlehnung an Naturkunst und Urban-Art-Konzepte durchgeführt. Hierbei wird die Bevölkerung aktiv in den Gestaltungsprozess miteinbezogen und durch ein Team von qualifizierten Fachkräften aus soziokulturellen Bereichen begleitet. Interessierte Erwachsene, aber auch Kinder und Jugendliche können an Aktionen zu den Themen Natur-Mosaiken, künstlerische Gestaltungen mit Bäumen, Anbringen oder Aufstellen von künstlerischen Objekten in der Natur, praktische oder auch geheimnisumwitterte, künstlerisch gestaltete Wegweiser oder Klangkörper mit Naturmaterialien teilnehmen. Über individuelle Information, Vereine sowie lokale Netzwerkewerden breite Teile der Bevölkerung erreicht und für die geplanten Aktionen und Workshops begeistert. Ortsbegehungen und Grundlagen-Workshops zu Farbenlehre und Materialbearbeitung werden ebenso angeboten, wie Workshops zur Erarbeitung von Entwürfen und deren gemeinsamen Umsetzung. So können die Mitwirkenden ihren Erfahrungshorizont erweitern und vorhandene Ressourcen und Kompetenzen weiterentwickeln.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Kultur- und Bildungsallianz "Rhönkäppchen Heimat"

Das Vorhaben verbessert den kulturellen Austausch der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Allianzgebiet Kissinger Bogen, welche durch den kommunalen Zusammenschluss der vier Gemeinden Bad Bocklet, Nüdlingen, Oberthulba und Burkardroth im Landkreis Bad Kissingen (Nordbayern) gebildet wird. In den beteiligten Gemeinden sind zwar eine Vielzahl an Vereinen aktiv, es fehlt jedoch eine kulturelle Identität, ein kulturelles Leitmotiv, welches als Alleinstellungsmerkmal steht und das Gemeinwesen fördert. Dieses Motiv 'Rhönkäppchen' wird alle Generationen ansprechen und vor allem einen Bezug zur Heimat schaffen. Ziel ist es dabei, alle Menschen vor Ort generationenübergreifend mit einzubinden, ihnen die Kultur ein Stück näher zu bringen und sie daran teilhaben zu lassen. Durch die Einbindung verschiedener Altersgruppen in die Maßnahmen wird ein deutlicher Mehrwert für die Region erreicht. In einem ersten Schritt wird das Jagdhaus an der Hermannsruh in Stralsbach für kulturelle Zwecke baulich erschlossen. Nach der Erschließung werden Maßnahmen im Bereich der Umweltbildung und Naturpädagogik (UNESCO-Biosphärenreservat Rhön) umgesetzt. Des Weiteren werden ein Filmprojekt (Rhönkäppchen, der Wolf und die Suche nach der Heimat), ein Theaterprojekt, ein Heimatbuch und ein Rezeptbuch mit dem Motto 'Rhönkäppchens Gerichte' verwirklicht. Alle Maßnahmen finden in Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen statt, insbesondere mit Schulklassen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"SE-KulturDorf" und "SE-KulturNacht" rücken Kulturschaffende im Kreis Segeberg in den Fokus

Das Vorhaben mit den Formaten 'SE-KulturDorf' und 'SE-KulturNacht' setzt eigene Akzente im Rahmen des Festivals SE-KulturTage und bringt damit gezielt Kulturformen abseits der vorhandenen Strukturen in den ländlichen Raum. Lokale Kulturschaffende werden einbezogen und in den Fokus gerückt. Zusätzlich werden externe Kulturschaffende eingeladen, die neue kulturelle Impulse mitbringen. Im jährlichen Wechsel wird ein Dorf im Kreis Segeberg zum SE-KulturDorf ausgerufen und mit vielfältigen kulturellen Veranstaltungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Mit der 'SE-KulturNacht' wird eine Reihe kreiert, die Kultur mit experimentellem Charakter in eine Kirche der Region bringt. Nach Besichtigung des Ortes wird ein passendes Programm zusammengestellt, das die Kirche und ihre Besonderheiten herausstellt. Hier sollen auch nicht-öffentliche Räume wie Dachböden, Glockenturm, Kirchenuhr, Orgelraum, ggfs. eine Gruft oder auch das Außengelände etc. in Szene gesetzt werden. Mit den beiden Formaten wandert das 'Auge' durch die Region und schärft den Blick für ungewöhnliche Kulturorte. Beide Formate sind als Reihe konzipiert und sorgen für kulturelle Nachhaltigkeit.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"AYCD (All You Can Dance) - Tanz in der Fläche" zeitgenössischer Tanz als Kulturangebot außerhalb der Ballungsräume

Mit dem Vorhaben 'All You Can Dance – Tanz in der Fläche' werden zeitgenössischer Tanz als künstlerische Ausdrucksform in Regionen außerhalb der Ballungsräume gebracht und vermittelt. Tanz ist eine Kunstform, die alle Altersgruppen anspricht, Menschen in Bewegung bringt sowie Kommunikation ohne Sprache erlebbar macht. Deshalb wird er selbstverständlicher Bestandteil eines attraktiven, kulturellen Angebots. Kinder und Jugendliche werden frühzeitig Zugang zu Tanzangeboten erhalten, außerdem wird das Potenzial des Tanzes in der kulturellen Bildung auch auf kommunaler Ebene erkannt, gefördert und genutzt. Es werden Strukturen initiiert, die dazu geeignet sind, den Tanz nachhaltig in der Fläche zu verankern, wie z. B. durch über das Projekt hinaus bestehende Kooperationen zwischen Kulturschaffenden vor Ort sowie Tanzkünstlerinnen und -künstler. Kunstschaffende für Choreografie und Tanz erschließen dadurch neue und zusätzliche Spielorte, Themen und Perspektiven.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Immaterielles Kulturerbe Emsland wird erlebbar

Das Vorhaben stärkt das öffentliche Bewusstsein über die Vielfalt und Bedeutung des immateriellen Kulturerbes im Emsland und in der Grafschaft Bentheim nachhaltig und entwickelt neue Strategien zu deren Vermittlung und Präsentation. Konkret wird das immaterielle Kulturerbe im Rahmen von zehn partizipativen Projekten in Zusammenarbeit mit Heimatvereinen und Museen und unter breiter Einbeziehung der Bevölkerung exemplarisch erfasst. In einem ersten Schritt werden geeignete Themen und Formate nach dem Bottom-up-Prinzip im Rahmen von vier Dialogveranstaltungen entwickelt. Ein gemeinsamer Workshop aller Beteiligten dient zudem dem Erfahrungsaustausch und der diskursiven Auseinandersetzung mit Themen des kulturellen Erbes in der Region sowie der Klärung von Fragen zur Methodik und Vorgehensweise. Die zehn partizipativen Projekte werden in Zusammenarbeit mit den kulturellen Akteuren der Region erarbeitet und der lokalen Öffentlichkeit präsentiert. Eine regionale Vorstellung aller Projekte findet im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung statt. Zudem werden regional QR-Tafeln aufgestellt, die dazu einladen, die Traditionen der unterschiedlichen Orte über den Abruf digitaler Informationen kennenzulernen. Dadurch entsteht ein virtuelles Museum gelebter Traditionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Darüber hinaus werden die Vorhabenergebnisse in einer Broschüre dokumentiert. Insgesamt werden im Rahmen des Vorhabens mindestens 3.000 Menschen mit heimatlicher Tradition (wieder) vertraut gemacht und für deren Bedeutung sensibilisiert. Dank des identitätsstiftenden Potenzials des kulturellen Erbes hat das Vorhaben integrative Wirkungen und erlaubt die respektvolle Begegnung mit Traditionen anderer Kulturen.

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12.09.2026

Kultur- und Bildungszentrum "Scheune Fürstenhagen"

Das Gelände des Kultur- und Bildungszentrums 'Scheune Fürstenhagen' wird nach der Sanierung des Unterkunftshauses mit Menschen aus der Region Feldberger Seenlandschaft und aus der Metropolregion Berlin zu einem lebendigen Ort der Begegnung und zur kulturellen Bildung entwickelt. Musik, Kunst, Theater, Tanz, handwerkliches Gestalten und andere Formen des gemeinschaftlichen Lernens werden erarbeitet, ausprobiert und stetig etabliert. Die Menschen vor Ort werden zu Mitgestaltern. Es werden keine fertigen Programme FÜR sie angeboten, sondern MIT ihnen entwickelt. Die Kombination aus partizipativen, ergebnisoffenen Planungsmethoden und die konsequente Beteiligung der lokalen Bevölkerung ermöglicht eine nachhaltige Gemeinwesenentwicklung im ländlichen Raum. Dabei werden keine vorgefertigten Rezepte angeboten, sondern Nutzungskonzepte im Dialog mit den Beteiligten kreiert.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Landkultur-im-Kreis | Wir machen Erinnerung sichtbar – Netzwerk zur kulturellen Vergangenheit im Landkreis Neunkirchen

Im Rahmen des Vorhabens entsteht ein Netzwerk aus Kultur- und Kreativwirtschaft, das die industrielle Vergangenheit in den sieben Kommunen des Landkreis Neunkirchen thematisiert und die Geschichten der Menschen sammelt. Den Menschen wird somit im gesamten Kreis die Möglichkeit gegeben, sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Identität auseinanderzusetzen. Wie steht es heute, nach dem Untergang der Neunkircher Hütte, um die Erinnerungen an die Eisenhüttenzeit? Was ist noch zu sehen? Was ist vergangen, lebt aber in den Herzen der Menschen weiter? Sie sind gefragt, sich aktiv zu beteiligen und Räume in ihrem direkten Umfeld zu entwickeln. An zentraler Stelle im Hüttenstadt-Museum entsteht eine Übersichtskarte, die Informationen vermittelt und dazu einlädt, Orte, Relikte, Menschen und Erinnerungen zu erkunden. Die Auseinandersetzung mit dem verbindenden Element 'Eisenhütte' ist dabei ein Einstieg in eine dauerhafte, kreisweite, interkommunale und branchenübergreifende Netzwerkarbeit, die im kulturellen Sektor Modellcharakter für den ländlichen Raum hat.

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12.09.2026

CLASSICAL BEAT YOUNG TALENTS - Re-Komposition klassischer Werke

Das Vorhaben setzt innovative Konzertformate unter der Marke 'CLASSICAL BEAT YOUNG TALENTS' in Ostholstein an verschiedenen Standorten umt, Umsetzungsorte sind Schulen auf Fehmarn sowie in Pönitz und Eutin. Für Schülerinnen und Schüler werden Workshops angeboten, um sie in ihren musischen und interkulturellen Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen moderner und klassischer Musik zu stärken. Im Rahmen der 'CLASSICAL BEAT Schülerworkshops on tour' werden die Teilnehmenden explizit in die Re-Kompositionen eines Werkes des Barocks oder der Romantik eingebunden. Sie werden in diesem Kontext intensiv mit dem musikalischen Kulturerbe konfrontiert und bekommen Einblicke in den Prozess einer Kompositionsentwicklung. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, sich mit analogen oder digitalen, auditiven Mitteln in die Re-Komposition einzubringen und so ein von ihnen mitgestaltetes neues, modernes kompositorisches Werk zu verwirklichen. Die Schülerworkshops werden von musikerfahrenen Studierenden und professionellen Musikerinnen und Musikern geleitet. Darüber hinaus haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am Ende die Gelegenheit, das neu komponierte Werk gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern und Teilen des schon bestehenden CLASSICAL BEAT Festival-Ensembles live aufzuführen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

"Klangnetz Thüringen" - Konzertreihe mit zeitgenössischer Musik in Verbindung mit anderen Kunstgenres

Das Festival 'Klangnetz Thüringen' bringt zeitgenössische Musik an Orte abseits der üblichen kulturellen Zentren. Als mobiles, dezentrales Festival geht es mit hochkarätigen Programmen jeweils in den Herbstmonaten durch die ländlichen Regionen Thüringens auf Tour. Dabei werden besonders die experimentierfreudigen und unkonventionellen Werke der regional ansässigen und auch internationalen Komponistinnen und Komponisten vorgestellt. Von renommierten Ensembles der Thüringer Szene in höchster, künstlerischer Qualität dargeboten, bewegen sich die Klangnetz-Konzerte in einem breiten musikalischen Spektrum von zeitgenössischer Konzertmusik, Avantgarde-Klängen und elektroakustischer Musik bis hin zu Jazz, Improvisation, Multimedialem und Performativem. Mit Unvoreingenommenheit und Offenheit werden vielfach neue, künstlerische Wege erprobt und Neu-Geschaffenes uraufgeführt. Dabei werden immer wieder auch die Verbindungen zu anderen Kunstgenres gesucht und Theatrales, Licht-/Videokunst, Literatur und bildende Kunst mit einbezogen. Die Programme werden unter thematischen und dramaturgischen Gesichtspunkten kuratiert und jeweils zwei- oder dreimal an verschiedenen Orten aufgeführt. Zur intensiveren Vermittlung werden sie durchgängig moderiert und durch Einführungen ein tieferer Zugang zu den Werken ermöglicht. Im Jahr 2019 wird außerdem als Besonderheit das Landesjugendensemble für Neue Musik Thüringen, bestehend aus musikalisch hochbegabten Jugendlichen aus der Region, ein Projekt gestalten.