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IMPULS | Neue [Kirchen]musik im ländlichen Raum – ein deutsch-tschechisches Projekt
Das Vorhaben 'IMPULS – neue [Kirchen]musik im ländlichen Raum' nutzt in der Grenzregion Deutschland/Tschechien Synergien, welche in der reichen, historisch gewachsenen und wertvollen Kulturlandschaft entstanden sind. In verschiedenen ländlichen Gemeinden werden Seminare, Workshops und Thementage für deutsche und tschechische Teilnehmende angeboten. Zu den Angeboten zählt ein Fortbildungslehrgang für nebenamtliche Organistinnen und Organisten mit Anleitung zur Selbstreparatur von kleineren Orgelmängeln. Des Weiteren wird eine Ausbildung zur Chorleiterin bzw. zum Chorleiter für weltliche und geistliche Chöre und Sängerkreise angeboten sowie ein Chorseminar mit akademischem Chor und einem abschließendem Konzert. Kleine Einführungen in zeitgenössische Kompositionen für weltliche und geistliche Zwecke sowie Improvisationsübungen für Orgelvorspiele bei Gottesdiensten gehören zum Angebot. Außerdem wird eine Gesangsausbildung für fortgeschrittene Chorsängerinnen und –sänger offeriert. Aus der Begegnungsarbeit und dem fachlichen Input entstehen weitere Vorschläge, die im Projektzeitraum aufgegriffen werden. So wird erreicht, dass sich die Kooperationspartnerinnen und -partner aktiv in den Projektablauf einbringen. Weiterführende Unterrichtsformen wie Einzelunterricht und Sommerakademien (Meisterkurse) sind ebenso Teil der Konzeption.
MOORTheater | Mobiles Landschaftstheater in der Mecklenburgischen Schweiz
Das Moortheater wird als mobiles Landschaftstheater in der Region der Mecklenburgischen Schweiz etabliert und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zu kultureller Bildung. Ziel des mobilen Theaters ist es, durch die Moorgebiete zu ziehen, Geschichten für das Theater im Moor zu (er-)finden und dabei immer neue Räume in der Landschaft vor großem Publikum zu bespielen. Laien und Profis erarbeiten im Rahmen des Projekts gemeinsam eine Musiktheater-Aufführung, in der Geschichten aus der Welt des Moores und der Region den Stoff für eine intensive Auseinandersetzung mit der heimischen Landschaft bieten. Exkursionen ins Moor dienen der Inspiration und Motivsuche, erste Impressionen werden in Texten, Bildern und Zeichnungen festgehalten. In einer Moortheater-Projektwoche werden, neben dem Feinschliff am Stück, Requisiten gestaltet, das Bühnenbild gezimmert, und Kostüme geschneidert. Am Ende der Woche wird mit einer mehrtätigen Aufführung das Moortheaterstück präsentiert.
Goldfisch MOB | Goldfische für ein farbig leuchtendes Wattenmeer
Das Vorhaben 'GoldfischMOB' ist ein temporäres und partizipatives Kunst-Projekt, das Mitwirkungsmöglichkeiten für Menschen aus der Region, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität oder möglichem Handicap schafft. Gemeinschaftlich entstehen in Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen hunderte genähter Goldfische. Ziel des Projektes ist es, mit künstlerischen Mitteln den Fokus auf die Besonderheiten des Nationalparks Wattenmeer und auf die kleine Halbinsel Butjadingen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner zu richten. Als Material werden neben gebrauchten Stoffen auch Ressourcen wie Treibgut aus Pflanzenresten (Treibsel) genutzt, welches bei Sturmfluten an die Deiche angespült wurde und nun als Füllmaterial für die Goldfische verwendet wird. Am Deich platziert sind diese Goldfische ein fremdes Element in der Landschaft, das für Irritation sorgt und Fragen provoziert. Gleichzeitig sind sie ein eindrucksvolles Bild einer gemeinschaftlichen Anstrengung, welche mit einer filmischen und fotografischen Dokumentation begleitet wird. Ziel des Vorhabens ist es, ein kulturelles und ästhetisches Gemeinschaftserlebnis zu initiieren, das über vertraute Formen der kulturellen Teilhabe hinausgeht und unter Beteiligung von möglichst vielen, unterschiedlichen Menschen aus der Region Butjadingen stattfindet. Die gemeinschaftlich hergestellten Goldfische werden mediale Aufmerksamkeit für die Halbinsel am Weltnaturerbe Wattenmeer und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner wecken und zu einem Imagegewinn der Region beitragen.
"KulturSpringer" | eine Kampagne zur Stärkung der kulturellen Identität im ländlichen Raum
Mit der Kampagne 'KulturSpringer' wird die kulturelle Identität im ländlichen Raum gestärkt sowie die wirtschaftliche und touristische Attraktivität für die Stadt Springe mit ihren zwölf Ortsteilen erhöht. Es entsteht eine Broschüre, die die Bevölkerung und Urlaubsgäste über Inhalt und Methoden des Vorhabens informiert. Zudem wird ein Kulturstammtisch in Springe als ein zentrales Steuerungselement etabliert und dafür genutzt, weitere Teilprojekte, wie z.B. ein Feriencamp mit Geflüchteten, ein Chorkonzert, Workshopangebote für Schülerinnen und Schüler sowie die Schaffung einer Online-Plattform für den 'KulturSpringer' zu planen. Ziel ist eine kulturelle, ästhetische Bildung, Erhöhung der Lebensqualität und Vermittlung von Kreativität als Schlüssel- und Gestaltungskompetenz sowie die Schaffung neuer, vernetzender Strukturen über kulturelle Inhalte und Programme.
Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität
Die 'Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität' errichtet ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz, um Landwirte und Landwirtinnen für die aktive Teilnahme an Naturschutzprojekten und -programmen zu interessieren und zu mobilisieren. Durch den intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz soll die Bereitschaft zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Berufsstand erhöht und damit die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Landwirte und Landwirtinnen mit Erfahrungen im Naturschutz fungieren hierbei als 'Botschafter und Botschafterinnen für den Naturschutz', die ihre Kenntnisse an andere in der Landwirtschaft Tätigen weitergeben. Die Wissensvermittlung findet sowohl durch Fachveranstaltungen und über das Internet statt, aber auch durch persönliche Beratungen telefonisch und vor Ort.
Die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen Deutschlands – eine sozio-ökonomische Analyse
Die Bedeutung der Frauen für die Landwirtschaft und den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Räumen wird vielfach unterschätzt. Ob Bäuerin, Landwirtin, mitarbeitende Familienangehörige oder Landfrau – die Bezeichnungen sind genauso vielfältig wie auch die Positionen von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über ihre Lebensentwürfe, Wünsche und Sorgen war bisher jedoch wenig bekannt. Trotz der großen Bedeutung der Frauen für die deutsche Landwirtschaft gibt es keine aktuelle bundesweite Studie, die sich mit dieser Thematik befasst. Das Projekt hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schließen. Wissenschaftlerinnen des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft und des Lehrstuhls für Soziologie Ländlicher Räume der Georg-August-Universität Göttingen führen hierzu von 2019 bis 2022 deutschlandweit qualitative und quantitative Untersuchungen durch, dabei werden sie vom Deutschen LandFrauenverband e. V. (dlv) als Kooperationspartner unterstützt. Die Studie befasst sich mit folgenden zentralen Fragestellungen: Wie stellt sich die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen gegenwärtig dar (Status quo)? Wie verändert die Transformation in Landwirtschaft und Gesellschaft das Leben der Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen? Und welche Schlussfolgerungen sind aus den gewonnenen Erkenntnissen für die Politik und für die Landfrauenvertretungen zu ziehen?
Die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen Deutschlands – eine sozio-ökonomische Analyse
Die Bedeutung der Frauen für die Landwirtschaft und den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Räumen wird vielfach unterschätzt. Ob Bäuerin, Landwirtin, mitarbeitende Familienangehörige oder Landfrau – die Bezeichnungen sind genauso vielfältig wie auch die Positionen von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über ihre Lebensentwürfe, Wünsche und Sorgen war bisher jedoch wenig bekannt. Trotz der großen Bedeutung der Frauen für die deutsche Landwirtschaft gibt es keine aktuelle bundesweite Studie, die sich mit dieser Thematik befasst. Das Projekt hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schließen. Wissenschaftlerinnen des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft und des Lehrstuhls für Soziologie Ländlicher Räume der Georg-August-Universität Göttingen führen hierzu von 2019 bis 2022 deutschlandweit qualitative und quantitative Untersuchungen durch, dabei werden sie vom Deutschen LandFrauenverband e. V. (dlv) als Kooperationspartner unterstützt. Die Studie befasst sich mit folgenden zentralen Fragestellungen: Wie stellt sich die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen gegenwärtig dar (Status quo)? Wie verändert die Transformation in Landwirtschaft und Gesellschaft das Leben der Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in ländlichen Regionen? Und welche Schlussfolgerungen sind aus den gewonnenen Erkenntnissen für die Politik und für die Landfrauenvertretungen zu ziehen?
"Neue Spielräume" - Qualitativ hochwertiges Kinder- und Jugendtheater für ländliche Grundschulen
Das Vorhaben ermöglicht ländlichen Grundschulen in Niedersachsen qualitativ hochwertiges Kinder- und Jugendtheater unkompliziert und günstig zu buchen. Die Kindertheaterstücke und theaterpädagogischen Angebote werden von einer Fachjury ausgewählt, um die kulturelle Bildung in ländlichen Gebieten zu stärken und somit auch als attraktiver Teil die notwendige Grundversorgung abzudecken. Wichtig dabei ist nicht nur handwerkliche Qualität, sondern es geht auch um neue und experimentelle Formate und um die Verknüpfungen mit theaterpädagogischen Ansätzen. So können die Schulen verschiedene Pakete buchen, die von 'Theaterstück und Nachgespräch' bis hin zum ganzen Theatertag mit spiel- und theaterpädagogischen Angeboten reichen. Der Zugang über die Schule wurde bewusst gewählt, um alle Kinder zu erreichen und mitzunehmen, jedoch müssen die Theatererlebnisse nicht ausschließlich dort stattfinden. Sie können auch an anderen, besonderen Orten veranstaltet werden. Ziel des Vorhabens ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit der Vielfältigkeit der Kunstform Theater vertraut zu machen und somit eine Basis für ein vielfältiges und modernes Kulturleben auf dem Land zu unterstützen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Kultur mobil: Natur trifft Kunst und Kultur in Coswig (Anhalt)
Das Vorhaben entwickelt eine Organisationshilfe in der Stadt Coswig, durch die alle Menschen, trotz Alters- oder Gesundheitsbarrieren, Altersarmut und fehlender Mobilität direkt in den Ortschaften zusammenkommen, um das Gemeinschaftsgefühl wieder mehr aufleben. Zentrale Bausteine des Vorhabens sind die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen (u.a. kreative Kurse unter Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern, Vorträge zu Kunst und Kultur, Konzerte) in den verschiedenen Ortschaften, Erarbeitung von Hilfestellungen für die Durchführung von Veranstaltungen sowie der Aufbau eines Netzwerks von Kunstschaffenden, Vereinen und Laien, die mit Veranstaltungen das kulturelle Leben der Stadt bereichern wollen. Im Projektzeitraum wird dafür der Grundstein gelegt. So wird in möglichst vielen Ortschaften wieder ein kleines Netzwerk von Akteuren entstehen, die auch nach der Projektlaufzeit ihre Angebote weiterführen. Hierzu werden im Rahmen des Vorhabens Kreativität und Eigeninitiative gefördert. Die Stadtverwaltung, Ortschaftsräte und auch der Naturpark Fläming e. V. bleiben dabei Unterstützer und können weiterhin Input geben. Damit wird über den Vorhabenzeitraum hinaus eine neue Verbindung zwischen vorhandener Infrastruktur auf dem Land mit neuen kreativen Angeboten aus dem Spektrum Kunst und Kultur geschaffen, die beispielgebend für andere ländliche Regionen sein können.
"Bauern-Hippies-Feuerwehr"- Entwicklung und Durchführung eines Bürger und Bürgerinnen Theaters
Innerhalb des Vorhabens entwickelt die Freie Bühne Wendland ein Theaterstück, inspiriert von Peter Handkes 'Die Stunde da wir nichts voneinander wussten'. Diese Produktion wird sechs Mal in den beiden größeren Orten Lüchow und Dannenberg auf den Marktplätzen aufgeführt. Das Stück wird 2020 als Theater von Bürgerinnen und Bürger mit 100 regionalen 'Wendland-typischen' Figuren inszeniert. Es zeigt damit die heutige Vielfalt einer ländlich geprägten und abgeschieden Region, die durch politische Prozesse auch ein politisches Bewusstsein entwickelte, denn bis 1989 war das Wendland Zonenrandgebiet und nahezu 'Niemandsland'. Durch die Anti-Atom Protestbewegung entwickelte sich quer durch alle gesellschaftlichen Zusammenhänge ein solidarisches und tolerantes Nebeneinander. Ein Platz irgendwo im Wendland, wo zahllose Passanten, die kommen und gehen, ob allein, zu zweit oder in Gruppen, einander begegnen oder auch nicht, wird zur Bühne des Alltags der Menschen in der Region. Sie alle haben ihre Geschichten, Gedanken, Erlebnisse und hinterlassen Spuren. Durch die gezielte Beteiligung unterschiedlicher, gesellschaftlicher Gruppen werden neue lokale Zusammenhänge gefördert oder traditionelle Konkurrenzsituationen aufgeweicht. Aber nicht nur Laien, auch professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler werden mitspielen, um besondere Figuren und Vorgänge sowie feine, poetische Szenen darstellen zu können. Begleitet wird das gesamte Projekt von einer Dokumentarfilmerin, die in Kontakt mit dem NDR und ARTE steht und eine Ausstrahlung der Dokumentation verhandelt. Das Projekt regt die Diskussion in anderen strukturschwachen Regionen an, über künstlerische Prozesse und kulturelle Partizipation neue Perspektiven für ländliche Entwicklung zugeben.