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Durchführung diverser sportlicher und kultureller Veranstaltungen mit Geflüchteten sowie Unterstützung bei der Sprachvermittlung
Der Helferkreis Integration führt in Bad Krozingen verschiedene sportliche und kulturelle Veranstaltungen mit Geflüchteten durch und ist unterstützend bei der Sprachvermittlung und der qualitativen Fortbildung tätig. Die gemeinsamen Aktivitäten (Fahrradsicherheitstraining, Sommerfest, Tischtennis-/Cricketturnier, Kunstprojekt zum Thema 'Heimat', Schlittenfahrt, Wanderung im Schwarzwald, Hallenfußballturnier) verteilen sich über das gesamte Jahr und dienen der Integration und dem interkulturellen Austausch.
Gemeinsame Bergtour
Es wird eine gemeinsame, eintägige Bergtour mit Geflüchteten und jungen Erwachsene aus Steinheim zum gegenseitigen Kennenlernen geplant und durchgeführt. Zusammen werden Gipfel erklommen, Hindernisse überwunden und Freundschaften geschlossen.
Verschiedene Module zur Erlernung von Kompetenzen eines familiengerechten, optimalen Vorgehens in der privaten Hauswirtschaft
Im Rahmen des Projekts wird zusätzliche Integrationsarbeit in dörflichen Strukturen, über den Spracherwerb hinaus, angeboten. Ziel ist unter anderem die Stärkung von familiären Alltagskompetenzen. Durch die Kooperation mit ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort erhalten die am Wohnort lebenden Migranten Ansprechpartner im lokalen Raum, die auch nach Beendigung des Projekts für Kontakte zur Verfügung stehen. Das Projekt enthält folgende Angebote: Basiskurs Teil 1 = Gesunde Ernährung in der Familie Basiskurs Teil 2 = Haushalts- und Familienmanagement Aufbaumodul 1 = Entwicklung des kindlichen
Schaffung eines Interkulturellen Gartens und Aufbau eines Treffpunktes und einer Veranstaltungsfläche
Im Rahmen des Projekts werden ein interkultureller und familiärer Treffpunkt und eine Veranstaltungsfläche aufgebaut sowie ein interkultureller Garten geschaffen. Aus zwei Gartenparzellen mit einer Gesamtfläche von 800qm entsteht ein Gesamtgarten mit Veranstaltungsbereich, Nutzgartenfläche und Austausch- und Gesprächsnischen. Mit dem Projekt sollen Grundlagen der Nachhaltigkeit im kleinstädtischen Leben vermittelt und die Kompetenz der Ehrenamtlichen und Interessierten im Bereich interkultureller Kompetenz und Nachhaltigkeit gestärkt werden.
Schaffung von Angeboten und Möglichkeiten der Begegnung, Förderung der Motivation zu ehrenamtlicher Mitarbeit
Es werden wöchentliche Begegnungsangebote initiiert. Darüber hinaus werden Geflüchtete und auch Einheimische zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei verschiedenen Vorhaben gewonnen. Die Angebote sind niederschwellig und für alle Interessierten offen. Sie schaffen Raum für persönliche Begegnung, einander Kennenlernen, ermöglichen das Wahrnehmen von notwendigen Unterstützungen und stärken durch gemeinsames ehrenamtliches Tätigsein den Zusammenhalt trotz vorhandener Verschiedenheiten.
Familienförderung durch Frauenförderung
Gegenstand des Projektes ist Familienförderung durch Frauenförderung: Heranführung an das gesellschaftliche Leben, Rolle der Frau, Stärkung der Erziehungskompetenz. Bei den Familien sollen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration geschaffen werden. Die Mütter, die durch ihre Kinder ans Haus gebunden sind, sollen aktiv in den Integrationsprozess mit aufgenommen werden. Durch Verbesserung der Sprachkompetenz, Vertiefung der Kenntnisse der gesellschaftlichen Regeln und Werte, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie Herstellung und Pflege von Kontakten (zu Nachbarn,
Schulung von Ehrenamtlichen, die als DolmetscherInnen in der Integrationsarbeit tätig werden wollen
Im Rahmen des Projekts werden Ehrenamtliche geschult, die als Dolmetscher in der Integrationsarbeit für und mit Geflüchteten und Neuzuwanderen in der Schwarzwaldregion des Kinzigtals tätig sind. Ziel ist es, einen einheitlich ausgebildeten Dolmetscherpool aufzubauen, der auf Abruf den Verwaltungen, Schulen usw. zur Verfügung steht. Die Ehrenamtlichen arbeiten nach gleichen Prinzipien und wissen, was eine neutrale Übersetzung erfordert und welche Bedeutung die Schweigepflicht hat. Zudem erfahren sie, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln hat.
Gemeinsames Kochen mit Geflüchteten und ehrenamtlichen Helfern für die örtliche Grundschule
Gemeinsames Kochen von ehrenamtlichen Helfern und Geflüchteten trägt zur Verpflegung der ca. 200 Grundschüler und 14 Lehrer der örtlichen Gerhart-Hauptmann-Schule sowie der Geflüchteten selbst bei. Die Geflüchteten werden durch die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung in ihren sprachlichen und alltäglichen Fähigkeiten gestärkt und so ihre Integration in die Gemeinschaft verbessert. Gleichzeitig können die Geflüchteten den Grundschülern anhand ihrer Speisen einen Einblick in ihre Kultur geben. Durch den gemeinsamen Einkauf der Lebensmittel werden nicht nur die Sprachfertigkeiten
Ehrenamtliches Engagement zur Integration von Geflüchteten
Den Geflüchteten werden verschiedene Integrationsangebote unterbreitet. Die Betreuung von ein- bis fünfjährigen Kindern ermöglicht den Müttern die Teilnahme an Sprachkursen. Eine Kunsttherapeutin bietet die Möglichkeit einer Traumabehandlung an und eine Logopädin unterstützt Geflüchtete mit besonderen Sprachproblemen. Gemeinsame Ausflüge und Treffen von Ehrenamtlichen und Geflüchteten fördern den kulturellen Austausch.
Einführung eines Bürgerbusses
In der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau wird ein Bürgerbus eingeführt, um vor Ort ein zusätzliches Mobilitätsangebot für Flüchtlinge und Einheimische ohne Auto zu schaffen. Einmal wöchentlich wird für ca. zwei bis drei Stunden ein Kleinbus ausgeliehen, um in die nächstgrößere Stadt zu fahren. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig.