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Einrichten eines Treffpunktes für Geflüchtete und Einheimische
In Bad Karlshafen wird ein Treffpunkt in zentraler und gut wahrnehmbarer Lage neu eingerichtet. Er dient als Aufenthaltsort, an dem sich mehrere Generationen der im Ort wohnenden Geflüchteten und der Einheimischen treffen, um sich sprachlich, kulturell und kreativ auszutauschen. Darüber hinaus werden weitere ehrenamtliche Helfer akquiriert und Freizeitangebote und Aktivitäten (Workshops, Sprachförderung, Lesecafé, Wandertreff usw.) geplant.
Gemeinsame Aktivitäten von deutschen und geflüchteten Jugendlichen
Deutsche und geflüchtete Jugendliche erleben gemeinsame Aktivitäten wie Fahrradreparaturen, Pflanz- und Kochaktionen, Anlegen eines Barfußpfades oder Nistkastenbau. Dabei erfolgt eine praktische Sprachvertiefung. Das Vorhaben ist als AG in die Grund- und Oberschule eingebunden.
Niedrigschwellige Angebote und Ausflüge für Flüchtlingsfrauen
Die Geflüchteten leben in dem außerhalb gelegenen 'Feriendorf Kröckelbach' und insbesondere die Frauen haben kaum Kontakt zur örtlichen Bevölkerung. Deshalb werden niedrigschwellige Angebote (Musik, Malen, Nähen, Sport) und Ausflüge für Frauen inklusive Kinderbetreuung organisiert und angeboten. So wird das Selbstbewusstsein der weiblichen Flüchtlinge gestärkt, mit dem Ziel des selbständigen Herausgehens aus dem Flüchtlingsdorf und der Integration in die Gemeinde Fürth.
Vernetzung von Willkommensinitiativen, gemeinsame Angebote und Veranstaltungen
Bei dem Projekt wird die ehrenamtliche Unterstützung von Geflüchteten verstetigt und die Fortführung der Arbeit der ehrenamtlich Engagierten gesichert. Sieben Willkommensinitiativen aus dem Kirchenkreis Nienburg werden vernetzt und tauschen Kompetenzen und Ressourcen aus. Die Geflüchteten werden in die örtlichen Ehrenamtsstrukturen eingebunden. Angebote und Veranstaltungen werden so ausgerichtet, dass sowohl Geflüchtete als auch Einheimische angesprochen werden (Einrichtung von Cafés als Ort der Begegnung). Ein großes Sommerfest stellt ein erstes gemeinsames Projekt dar, das fotografisch von
Kleinbusverkehr für die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen
Im Rahmen des Projekts wird ein Kleinbusverkehr zwischen den neun Ortsteilen der Stadt Groß-Umstadt nach festem Fahrplan und mit Fahrern aus dem Kreis der Flüchtlinge organisiert und angeboten. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben so Zugang zu Deutschkursen sowie Sport- und Kulturangeboten.
Ausstattung der Multifunktionstreffpunkte zwecks interkultureller Begegnung und Selbsthilfe
In Vetschau werden Multifunktionstreffpunkte mit einer mobilen Küche, Sitzgelegenheiten, Tischen, Schrankboxen, Werkzeug, Tischtennisplatte, Trampolin, Beleuchtung und Unterhaltungselektronik ausgestattet. Damit werden Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung, des Austauschs sowie von Freizeitbeschäftigungen und Selbsthilfe geschaffen, um gemeinsam zu essen, zu feiern und zu arbeiten.
Verschiedene gemeinsame Veranstaltungen
Das Projekt beinhaltet verschiedene gemeinsame Veranstaltungen, die durch die Arbeitsgruppe vorher organisiert werden: Durch Mitwirkung bei der 1250-Jahr-Feier am 02.07.2017 in Gimbsheim wird die Wahrnehmung der Geflüchteten als Teil der Ortsgemeinde gesteigert. Beim Ausflug in das Museumsdorf Bad Sobernheim erfolgt ein Kennenlernen früherer Wohnkulturen in Deutschland und ein Vergleich mit der eigenen Situation im Heimatland. Beim Oktoberfest der Kulturen in Gimbsheim werden durch gemeinsame Aktivität (gemeinsamer Einkauf von Lebensmitteln und deren Zubereitung und anschließendem Verzehr)
Interkultureller Workshop, Familien-Projektarbeit und Gestaltung eines Internetauftritts
Das Projekt soll die Integrationsarbeit vor Ort wirksam unterstützen und beinhaltet die Aspekte Sichtbarkeit der Hilfen, Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements und Bedürfnisse der Hilfesuchenden. Die Verwirklichung der Ziele wird in drei Schritten umgesetzt und so zur Schaffung von Perspektiven und zu mehr Nachhaltigkeit für alle Beteiligten beigetragen. Es besteht aus drei Bausteinen unter Einbindung externer Experten: 1. Interkultureller Workshop 2. Kunst und Handwerk Familien-Projektarbeit 3. Gestaltung eines Internetauftritts
Ausweitung der handwerklichen Kompetenzen in der Nähwerkstatt
In dem Projekt bauen Personen mit Fluchterfahrung ihre sprachlichen und handwerklichen Fähigkeiten durch Nähkurse, Internetkurse und Schulungen aus und können besser in Praktikumsplätze vermittelt werden. Durch die Nähkurse werden die Geflüchteten mit den Nähmaschinen vor Ort vertraut gemacht und in den Techniken geschult. Kleine Stücke/Kleidung können produziert werden und die Menschen können sich kreativ betätigen. Das Ziel ist, dass sie bei einem anderen Nähprojekt langfristig angebunden werden und sich so möglicherweise etwas Geld dazu verdienen können. Auch ihre sprachlichen Fähigkeiten werden
Entstehen eines Raums für Trommelworkshops mit Geflüchteten
Ziel des Projekts ist die Integration von Geflüchteten über die Musik / das Trommeln. Der 'Hof zur bunten Kuh' bietet die einfache und unkomplizierte Schaffung von Räumlichkeiten, um das Vorhaben zu realisieren. Nach dem Bau des Zwischenbodens in das Dachgeschoss der vorhandenen Scheune finden wöchentliche Trommelworkshops statt. Die Trommelworkshops werden in Kooperation mit einer Trommelschule durchgeführt. In den kommenden Jahren ist eine Fortführung des Projekts geplant.