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Erkundung der neuen Heimat
In Tangermünde wird geflüchteten Kindern und Jugendlichen durch gemeinsame Tagesfahrten (u.a. Zoo, Rodelbahn, Turmuhrenmuseum, Strandbad) die Integration in die Gemeinschaft erleichtert. Freundschaften werden geknüpft und die neue Umgebung kennen und schätzen gelernt. Es werden Städte besichtigt, der Landtag besucht und eine Veranstaltung 'Vorstellung Rettungskette/Feuerwehr sowie Grundkenntnisse Erste Hilfe' durchgeführt.
Unbegleitete junge Geflüchtete werden für grüne Berufe begeistert
In Klosterbuch werden unbegleitete junge Geflüchtete für die sogenannten grünen Berufe begeistert. In Kooperation mit dem Fachwerk-/Archehof Klosterbuch wird hierbei der Rahmen zwischen historischer Landwirtschaft und modernster Landtechnik bewusst weit gesteckt. Die aus verschiedenen ländlichen Regionen stammenden jungen Geflüchteten lernen, dass die Grünen Berufe in Deutschland/ Europa vollständig anders zu beurteilen sind als in ihren Heimatländern. Durch gemeinsame Projektarbeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund wird u.a. Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit entgegengewirkt und
Nutzung eines bereits vorhandenen Gartens als Ort der Begegnung
Ein bereits vorhandener Garten mit ca. 2.000 qm Fläche wird mit entsprechenden Gartengeräten ausgestattet und jetzt als Garten der Begegnung zwischen Neubürgerinnen und Neubürgern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Durch die gemeinsame gärtnerische Tätigkeit, den Austausch über Nutzpflanzen und deren Verwendung in der Küche, Gespräche und Begegnungen in der Natur wird im Amt Horst-Herzhorn die Integration der NeubürgerInnen unterstützt. Das gemeinsame Gärtnern verbindet und bietet einen Ausgleich für psychische Belastungen.
Etablierung folgender Bereiche in einem "Interkulturellen Wokshop Café: Trommelkurse, Fahrradreparatur, Holzarbeiten für soziale Projekte
Im Rahmen eines 'Interkulturellen Workshop Café' für Geflüchtete und einheimische Bürger werden u.a. folgende Bereiche etabliert: Trommelkurse, Fahrradreparatur, Anleitung zu Schreinerarbeiten sowie kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Musikabende, Kochkurse und andere Events. Das Workshop Café und die daraus resultierenden Einzelprojekte sollen dazu beitragen, die Lebensqualität sozial Benachteiligter - hier der Geflüchteten - zu verbessern und sie in den Sozialraum zu integrieren. Es soll den Geflüchteten zudem Räumlichkeiten anbieten, um ihre eigenen Fähig- und Fertigkeiten zu nutzen. Zudem soll
Einbau einer Küche in einem neuen Treffpunkt für Geflüchtete
Zahlreiche Geflüchtete und ehrenamtlich tätige Einheimische sind regelmäßige Gäste im 'Bunten Haus' – vor allem im Rahmen der regelmäßigen offenen Angebote an drei Nachmittagen in der Woche. Die bisherigen Erfahrungen seit Öffnung der Einrichtung hatten gezeigt, dass eine (minimale) Bewirtung mit Kaffee/Tee und Kaltgetränken von allen Beteiligten sehr gerne wahrgenommen wird und ein greifbares Symbol für die Gastfreundschaft im 'Bunten Haus' ist. Der bisherige Standort des 'Bunten Hauses' verfügte über eine kleine Küche. Die Immobilie, in der das 'Bunte Haus' bisher beheimatet war, ist nicht mehr
Einbau einer Küche in einen großen Gemeinschaftsraum für Geflüchtete und Einheimische
Zurzeit kochen die Geflüchteten bereits für Feste des Helferkreises oder für Vereine und Kirchen. Dies ist momentan nur in den Gemeinschafts- oder Privatküchen möglich, was aus hygienischen Gründen problematisch ist. Durch den Einbau der Küche wird die Begegnungsstätte attraktiver für örtliche Vereine und zu einer Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und Einheimischen führen. Der Raum wird bereits mit provisorischen Mitteln als Begegnungsstätte genutzt. Im Rahmen des Projekts wird der Raum mit einer Küche erweitert und so zu einem attraktiveren Treff ausgebaut Nach erfolgtem
Gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Landschaftspflege
Durch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Landschaftspflege sollen Geflüchtete und Einheimische miteinander in Kontakt treten und gemeinsam einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Damit wird eine soziale Gruppe etabliert, die regelmäßig Maßnahmen im Landschaftsbereich durchführt, zur Erleichterung für die Forstwirte und zur Verbesserung der Begehbarkeit von Waldflächen und Wanderwegen. Es ist vorgesehen, dass Geflüchtete und deutsche Helfer an einem zertifizierten Motorsägenlehrgang teilnehmen, bei Bedarf mit entsprechendem Dolmetscher.
Förderung der Gemeinschaft durch Kunst/Kultur/Sport/Feste/politisch-soziale-religiöse Dialoge zur Integrationsförderung und Stärkung des Lebensmutes von Geflüchteten
Gegenstand des Projekts sind gemeinschaftsfördernde Maßnahmen durch Kunst/ Kultur/Sport/Feste/ politisch-soziale-religiöse Dialoge zur Integrationsförderung und Stärkung des Lebensmutes von Geflüchteten. Dabei wird versucht, über vielfältige gemeinschaftsfördernde Aktionen den Geflüchteten Unterstützung zu geben. Diese Maßnahmen sind: Willkommensbesuche, Kochevents, Kleingruppen, Musikevents, Ausflüge, große und kleine Feiern, Einladung in private Haushalte, praktische Hilfen (Wohnungssuche; Begleitung bei Interviews; Arzt- und Anwaltsbegleitung; seelsorgerische Gespräche usw..) Den Geflüchteten
Vermittlung der deutschen Kultur sowie Veranstaltung zur Kontaktförderung zwischen Geflüchteten und Deutschen
Gegenstand des Projekts sind die Vermittlung der deutschen Kultur durch Museumsbesuche und entsprechende Veranstaltungen, u.a. zur Kontaktförderung zwischen Geflüchteten und Deutschen. Die Deutschkenntnisse, die im ehrenamtlichen Sprachkurs erworben wurden, sollen angewandt und gefestigt werden. Mittels mehrerer Ausflüge soll es zur Integrationsförderung und kulturellem Austausch kommen. Diese Aktivitäten außerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte, wie z.B. Betriebsbesichtigungen, ermöglichen einen Einblick in den deutschen Arbeitsmarkt und die deutsche Freizeitkultur.
"Kön-Welt" - Angebote für eine dauerhafte Netzwerkstruktur zwischen Geflüchteten und Einheimischen zur Bindung an die Region
'KÖN-Welt' möchte bestehende Initiativen über gemeinsame Projekte in den Bereichen Kultur, interkulturelle Begegnung, Arbeit, Jugend u.a. vernetzen sowie Verantwortliche und Adressaten qualifizieren. Dazu wird im Rahmen des Projekts eine selbstverständliche, dauerhafte Netzwerkstruktur zwischen Geflüchteten und Einheimischen zur Bindung an die Region geschaffen. Es sollen mehrere Aktionstage mit unterschiedlichen Themenbereichen organisiert werden: Fortbildungsangebot zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in Schulklassen und anderen Gruppen; Veranstaltungen zum Thema traditionelle Musik