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Computerkenntnisse für Geflüchtete
Geflüchtete erwerben Computerkenntnisse, damit Lebenslauf und Bewerbungen selbst erstellt sowie Sprachkurse am PC genutzt werden können. Die Geflüchteten sollen in der Lage sein, Bewerbungen selbst schreiben und mit gemeinsam erstellten Unterlagen jederzeit spontan auf Berufsangebote reagieren zu können. Darüber hinaus sollen sie Online-Lernportale bedienen können. Dazu wird ein intensiver Computerkurs durchgeführt. Der PC soll an einem öffentlichen Ort aufgestellt werden.
Garten der Begegnung und Integration, der den Grundsätzen der urbanen nachhaltigen Bodenbearbeitung entspricht
Es wird ein Projekt- oder Integrationsgarten errichtet. Ziel ist die gemeinsame Konzeption sowie der Bau und Betrieb des Gartens durch Bürger der Gemeinde und Geflüchtete, die in Unterkünften der Gemeinde untergebracht sind. Zudem soll der Garten nach den Grundsätzen der Permakultur ausgerichtet werden. Damit sollen durch 'learning by doing' die Grundsätze zur nachhaltigen Bodennutzung vermittelt werden. Der Garten soll in der Gemeinde der Information und Begegnung dienen. Dazu wird ein Grundstück angemietet.
Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung von geflüchteten und nicht geflüchteten Frauen
Es wird ein Ort der Begegnung für geflüchtete Frauen und Frauen, die schon länger in und um Salzwedel leben, sowie deren Kinder geschaffen. Hierbei geht es um eine mögliche Vernetzung und einen Austausch zu frauenspezifischen Themen (z. B. Frauengesundheit, Bildungssysteme in Deutschland, Asylrecht). Dazu werden auch Referentinnen eingeladen. Durch das Angebot einer parallelen Kinderbetreuung können die Frauen miteinander ins Gespräch kommen. Zudem sollen die wöchentlichen Treffen und die Gespräche der Sprachvermittlung dienen.
Geflüchtete probieren sich unter Anleitung junger Profis integrativ medienkulturell aus
Mit der Durchführung einer Lehrredaktion sollen geflüchteten Jugendlichen elementare Kenntnisse im Medienmachen vermittelt und ihnen zeitgleich die Möglichkeit gegeben werden, sich unter Betreuung gleichaltriger, medienerfahrener Jugendlicher im Neuerlernten auszuprobieren. Fotograf, Layouter und Chefredaktion sowie ggf. inhaltliche Referenten - alles selbst Jugendliche - werden die Betreuung der beiden Projektwochenenden sowie die Arbeitszeit zwischen Auftakt- und Abschlusswochenende übernehmen. Anschließend werden Teilnehmer für die Redaktion akquiriert über klassische Werbekanäle, gezielte
Gemeinsame Gestaltung eines Brunnens der Begegnung, feierliche Einweihung und Betreuung
Eine Gruppe Geflüchteter soll mit Ehrenamtlichen gemeinsam einen Brunnen der Begegnung gestalten, feierlich einweihen und betreuen. Der Brunnen soll zum Treffpunkt für weitere Integrationsarbeit werden, die in der direkt danebengelegenen Bibliothek mittels Sprach- und Musikkursen stattfindet. Wichtig ist das niedrigschwellige Angebot eines Ortes, der im Freien liegt, aber gleichzeitig eine direkte Anbindung an die weiteren sozialen Verknüpfungen der Gemeinde bietet. Vorgehen: - Gemeinsame Konzeption des Brunnens mit den Geflüchteten und Ehrenamtlichen, - Unterstützung durch professionelle Galabauer
Verselbstständigung und Integration der in Büchenbeuren und anderen umliegenden Dörfern lebenden Geflüchteten
Projekt 1: Selbstverwalteter Jugendraum: Eine Gruppe von Geflüchteten soll einen Nebenraum des Café Internationals in Eigenregie übernehmen. Dieser dient als Ausweichmöglichkeit bei schlechter Wohnsituation. Ein Team aus Ehrenamtlichen und Geflüchteten ist für die Begleitung und Koordination der Räume (Ausstattung, Renovierung, Betreuung der Öffnungszeiten) verantwortlich. Projekt 2: Jugendtheater: Durch das Theaterprojekt sollen Integrationshilfen und Lebensorientierung angeboten, junge Einheimische und junge Geflüchtete sollen zusammengebracht werden. Sprache und Selbstbewusstsein werden gefördert.
Vorträge, Workshops und Exkursionen zum Kennenlernen und Akzeptieren der einheimischen Kultur und Regeln
Ziel des Projekts ist die Integration der Geflüchteten und eine Hilfestellung für ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde und der Region. Es soll zu einem Kennenlernen und Akzeptieren der einheimischen Kultur und Regeln und dadurch auch zu einem gegenseitigen Kennenlernen von Bürgern und Geflüchteten kommen. Im Allgemeinen soll eine erhöhte Akzeptanz und Wahrnehmung der Geflüchteten als Mitbürger erreicht werden. Es werden eine Reihe von Vorträgen, Workshops und Exkursionen durchgeführt, zu Themen wie z B.: - Gemeindliche Strukturen kennenlernen; - Geschichte des Landkreises; - Arbeitsmarktsituation
Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ermutigt und unterstützt seine 58 Mitgliedsvereine dabei, geflüchtete Menschen in den Spielbetrieb zu integrieren
Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits
Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof - Deutsch sprechen mit Ehrenamtlichen im offenen Sprachcafé
Im Rahmen des Projekts werden zwei Einzelmaßnahmen umgesetzt: 1. Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof Bei Besuchen auf dem Bauernhof für Flüchtlingsfamilien erlernen Kinder mittels tiergestützter Therapie den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Die Besuche bieten erlebnispädagogische Orientierung in ihrer neuen, ländlichen Heimat. Die abschließende Nachbereitung der gemachten Erfahrungen durch spezifisches Buch-, Spiel- und Bastelmaterial vertieft die Umweltkompetenz der Flüchtlingsfamilien intensiv und rückt den ländlichen Lebensraum als attraktives Wohn- und Lebensumfeld
Interkulturelle Öffnung der Mediothek Borna und deren weiterer Ausbau als Begegnungsstätte
Das Angebot des 'Buchsommers' soll auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden. Hierfür wird ein spezielles Medienangebot benötigt (einfaches Deutsch, zweisprachig, spielerisches Lernen). Zudem werden mittels eines Busses die Medien in die umliegenden Kommunen gebracht und sind so leichter zugänglich für Geflüchtete. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Mediothek, durch gezielte Erweiterung des Angebotes für Personen mit Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt Schüler*innen der örtlichen Schulen, aber auch Kindereinrichtungen.