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DritteStundeTheater
Mit dem Vorhaben der Theaterwerkstatt Pilkentafel werden die Kitas und Grundschulen der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Holstein mit einem künstlerisch hochwertigen Angebot von Theaterstücken in der Kita und im Klassenzimmerversorgt (Wortspiel: 3.Stunde = Theater). Mobile Produktionen sind hierfür die unkomplizierteste Form des Theaters. Sie können ohne jede Vorbereitung direkt im Gruppenraum/ Klassenzimmer stattfinden. Die angebotenen Klassenzimmerstücke sind immer interaktiv, d.h. die Kinder werden ins Geschehen einbezogen. Mit dem frühen Theater-Angebot können Kinder die Erfahrung machen, dass dies ein Medium ist, über das eine Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit stattfindet. Das erste Modul beinhaltet die Aufführungen der mobilen Stücke in den Kitas und Grundschulen der Kreise. Das zweite Modul des Vorhabens erarbeitet mit den Kindern eine kleine Aufführung von 10 Minuten aus Elementen der Inszenierung. Das dritte Modul bildet eine Fortbildung für Lehrende und Pädagoginnen und Pädagogen, die es ihnen ermöglichen wird, die Arbeitsweise der Theaterwerkstatt besser kennenzulernen und Impulse für den eigenen Unterricht zu erhalten. Die Kulturknotenpunkte im Kreis Nordfriesland (Nordseeakademie Leck) und Kreis Schleswig-Flensburg (Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg) werden als Orte für die Fortbildung an diesem Projekt als Kooperationspartner beteiligt sein.
Kunst auf dem Land – nur mit der Jugend!
Mithilfe des Projekts werden Jugendliche für die ehrenamtlich organisierte Kultur in der Raiffeisen-Region gewonnen und so gemeinsam mit ihnen das kulturelle Angebot nachhaltig gestaltet. Auf diese Weise werden die regionale Identität der Jugendlichen und damit die Verbundenheit mit der Region gestärkt. In der ersten Phase geht es um die professionelle Einbindung, Motivation und Beratung der Jugendlichen. Dazu werden Schulklassen gewonnen, um gemeinsam Umfragen zu entwickelt, mit denen die Jugendlichen dann gezielt angesprochen werden. Auf Grundlage dieser Umfragen werden die Motivationen und Wünsche der Jugendlichen erarbeitet, bevor in einem Planspiel Schulklassen für zwei Tage in die Rolle von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern und der Medien schlüpfen, um über kulturelle Projekte zu beraten und zu entscheiden. Im Anschluss werden Teams gebildet, die jeweils eine Projektidee mit professioneller Unterstützung ausarbeiten. In der zweiten Phase wird ein regionaler Kultur-Wettbewerb vorbereitet und durchgeführt, in dem Jugendliche sich mit ihren Projektideen bewerben können. Eine Jury wählt die besten Kandidaten anhand im Vorfeld festgelegter und veröffentlichter Kriterien aus. Die ausgewählten Projekte werden mit einem Budget ausgestattet und bekommen einen erwachsenen Paten aus der Region zu Seite gestellt, welcher bei der Umsetzung des Projektes unterstützt. Die Ergebnisse werden dann jährlich in der regionalen Kultur-Werkstatt vorgestellt. So können die teilnehmenden Jugendlichen der nächsten Jahrgänge schon einmal einen ersten Eindruck bekommen und Kulturluft 'schnuppern'.
Zukunft Glasgestaltung
Mit dem Vorhaben werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für die gestalterische Arbeit mit Glas begeistert und über Berufsperspektiven in der Glasbranche informiert. Zu den Maßnahmen zählen Schülerworkshops, Lehrerfortbildungen, ein Designwettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie die Teilnahme an Karrieremessen. Das Projekt gliedert sich in drei Arbeitspakete, erstens die Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungen für Pädagogen, zweitens die Konzeptionierung und Durchführung von praktischen Schülerworkshops und drittens die Veranstaltung eines Wettbewerbs 'Glas und Design'. Flankiert wird das Projektziel durch die Teilnahme des im Vorhaben beauftragten Glasgestalters auf Karrieremessen, um dort für den alten Beruf des Glasmachers zu werben. Das Konzept für Lehrerfortbildungen zur Glasgestaltung umfasst auch Handreichungen für Lehrkräfte mit Anwendungsbeispielen. Damit stehen den Lehrkräften pädagogisch aufbereitete Informationen zur Vermittlung der Bedeutung des Werkstoffs Glas, seiner Geschichte und wirtschaftlichen Bedeutung, den Fertigungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten, Berufsperspektiven sowie ausgewählte Praxisbeispiele für die gestalterische Arbeit mit Glas im Unterricht zur Verfügung. Das Konzept der Schüler-Workshops zielt auf den gestalterischen Prozess, die Methodenvermittlung und die Förderung der Kreativität bei den Schülerinnen und Schülern ab. Die Schülerworkshop-Materialien werden zusammen mit den Lehrermaterialien zum Projektende in einem Kompendium veröffentlicht. Im Rahmen des Wettbewerbs können die Schülerinnen und Schüler Beiträge zum Produktdesign einreichen, die 5 besten werden von einer Jury ausgewählt und im Rahmen eines Projekttages an der Glasfachschule Zwiesel in Glas gefertigt und als Preis übergeben.
Temnitzquell "Dörfer die verbinden" - Geschichten, Dinge und Musik
Mit diesem Vorhaben werden sozio-kulturelle Veranstaltungen in fünf Dörfern der Gemeinde Temnitzquell umgesetzt, die Aspekte des Lebens auf dem Land thematisieren. Hierunter fällt das Zusammenleben, die Verbindung von Leben und Arbeiten und die Entdeckung von räumlichen Ressourcen im ländlichen Raum. Mit einem 'Work-in-Progress'-Ansatz werden programmreiche und bühnennahe Ereignisse umgesetzt, die die Wahrnehmung von brachliegenden Orten, landschaftlichen Besonderheiten und anderen Mitmenschen aus der Gemeinde aktivieren. Jedes der fünf Dörfer wird durch einen event-basierten, festlichen Tag innerhalb eines jährlichen Zyklus herausgehoben und für diese Zeit im Mittelpunkt stehen. Diese Events werden durch professionell gestaltete Werbung und anschaulichen Informationen begleitet und ermöglichen somit den Ortsansässigen sowie Besuchenden aus anderen Gemeinden ein Fest der kulturellen Teilhabe, kommunikativen Vielfalt und des lebendigen Zusammenlebens. Dies erfordert ein wirkungsvolles und innovatives Vorgehen im Bereich der Bild- und Textkommunikation: Prospekte, anschauliche Gebiets-Karten, Fotos sowie etwa ein handliches kleines Buch, das wesentliche 'Inhalte' der Großgemeinde Temnitzquell beschreibt und erzählt.
JAKOB – Entwicklung eines aktiven Kulturnetzwerkes
Im Projekt JAKOB wird die Vernetzung im Bereich der kulturellen Arbeit im Markt Mömbris gestärkt. Dafür werden neue Formate gemeinschaftlich entwickelt und für die Kulturarbeit auf dem Land umgesetzt. Hierzu werden, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Vereinen, Initiativen und Kulturschaffenden der Region, insgesamt vier Kunstaktionen entwickelt und durch interdisziplinäres Arbeiten gemeinsam inszeniert und umgesetzt. Im ersten Teilprojekt werden architektonisch oder topographisch besondere Orte in der Marktgemeinde in einer Lichtinstallation sichtbar gemacht. Es ist so konzipiert, dass mit einer niedrigschwelligen Beteiligungsform viele Menschen im Markt Mömbris die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Im zweiten Teilprojekt wird ein mobiles Museum geschaffen, das über ein Jahr verteilt in mehreren der insgesamt 18 Ortsteile, an Kindergärten, Schulen und bei verschiedenen Veranstaltungen im Marktgebiet eine möglichst breite Masse der Bevölkerung anspricht. Gegenstand des mobilen Museums sind zwei Sammlungsbestände in der Marktgemeinde Mömbris. Zum einen sind dies die historische Sammlung des Marktes Mömbris und zum zweiten die jungen Funde aus der Ausgrabung der Burg Hauenstein. Hierfür wird ein Bauwagen umgebaut und ein größeres Gemeinschaftszelt genutzt. Neben diesen beiden 'Impulsprojekten' werden zwei weitere Projekte durchgeführt, die gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Abgeschlossen wird das Projekt JAKOB zum einen mit einer gemeinsamen Veranstaltung als Kunstfest. Des Weiteren findet eine Zukunftswerkstatt statt, um die Erfahrungen aus dem Projekt nutzbar zu machen und weiterzuführen.
SAIL - Steigerung der Azubi-Mobilität, Teilprojekt 1
Mit dem Projekt werden passgenaue Mobilitätslösungen für Auszubildende erprobt, die es auch Betrieben in einer ländlichen Region wie dem Kreis Coesfeld angesichts erhöhter Wohnort-Arbeitsplatz-Distanzen und einem ausgedünnten ÖPNV-Angebot ermöglichen, im Wettbewerb um Nachwuchskräfte zu bestehen. Das Projekt zielt damit sowohl auf die Verbesserung des Mobilitätsangebotes als auch auf die Fachkräftesicherung und den Erhalt der regionalen Wirtschaftkraft ab. Im Rahmen von SAIL werden in Kooperation der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH und der Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH fünf Pilotvorhaben umgesetzt: 1. Privatnutzung von Firmenfahrzeugen, insbes. E-Bikes und Leichtkraftfahrzeuge 2. Bürgerbusmodell mit erweitertem Einsatzspektrum 3. Mitfahrverkehre für Auszubildende und Angestellte 4. Schaffung von Mobilstationen an ÖPNV-Knotenpunkten 5. Weiterentwicklung der ÖPNV-Ticketstrukturen für Auszubildende
Gemeinsam Daseinsvorsorge sichern - Die Kooperationsraumidee
Die Idee hinter einem Kooperationsraum (KR) ist es, dass mehrere Kommunen kooperieren, um Einrichtungen der Daseinsvorsorge langfristig anbieten zu können. Die wesentlichen Einrichtungen zur Daseinsvorsorge werden in einem Versorgungszentrum gebündelt. Damit diese zugänglich und erreichbar sind, wird parallel zum KR auch ein Mobilitätssystem aufgebaut, das es möglich macht, dass alle Einwohner des KR das Versorgungszentrum und damit die Angebote der DaVo erreichen und wahrnehmen können. Im Themenfeld 'Daseinsvorsorge' wird die 'Vernetzung und Optimierung von DaVo-Angeboten in der Fläche' dafür sorgen, dass alle Bevölkerungsgruppen durch Stärkung der Versorgungszentren ein bedarfsgerechtes und gut erreichbares Angebot vorfinden, welches langfristig gesichert werden kann. Schwerpunkt des Projekts ist deshalb die Stärkung, die Entwicklung und die Umsetzung von Angeboten der Daseinsvorsorge. Die erforderlichen Mobilitätslösungen werden mit diesen Angeboten abgeglichen, werden in der Region aber außerhalb des Vorhabens organisiert. Um die Angebote der Daseinsvorsorge zu sichern bzw. zu entwickeln, ist die Zusammenarbeit von Bewohnern, Politik und Wirtschaft zu initiieren/ zu unterstützen. Damit wird die Lebensqualität, soziale Teilhabe sowie Wettbewerbsfähigkeit (Wirtschaft, Wohnen) im ländlichen Raum erhalten bzw. gefördert. Komprimiert bedeutet dies: KR als Ansatz etablieren, um die zentrale Herausforderung zu bewältigen, Angebote der Daseinsvorsorge langfristig in der Region bereit zu halten und diese für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu gestalten.
Maeeh - Dialog zwischen Jung und Alt
Mit diesem Vorhaben werden in Bromskirchen ein eigenes Angebot einer Kulturlandschaft geschaffen, in der die eigene Identität anhand der lokalen Kulturgeschichte durch bildende und darstellende Künste gezeigt und gestärkt wird. Der entstehende Kulturbetrieb wird praktisch, durch Workshops und Lesungen, aber auch didaktisch, durch Erzählungen, Lesungen und Vorträge, vorangetrieben. Regionale Kunst und traditionelle Handwerkstechniken werden durch Dialoge zwischen Jung und Alt wieder erfahrbar gemacht. Um auch die Vielfalt anderer Kulturen und Nationalitäten mit einzubeziehen, wird der Dialog mit europäischen Kulturpartnern einbezogen und der Schwerpunkt auf Völkerverständigung und Kulturaustausch gesetzt.
DiNeNa - Digitales Netzwerk Nahversorgung
Das Projekt dient der Optimierung der Nahversorgung durch die digitale Vernetzung von mobilen und stationären Nahversorgungsangeboten im Landkreis Harz, sowie der Stärkung der Wertschöpfung in der Region und der Stärkung der regionalen Händlerinnen und Händler sowie Anbieterinnen und Anbieter. Außerdem wird die Attraktivität des ländlichen Raums verbessert. Durch die Nutzung digitaler Möglichkeiten werden kleine, mobile und stationäre Anbieterinnen und Anbieter unterstützt und vernetzt, z.B. durch gemeinsame und neue Angebote, eine abgestimmte Tourenplanung und den Aufbau eines Online-Bestellsystems. Gleichzeitig wird damit ein verbesserter Zugang der Bevölkerung zu Angeboten erreicht. Die Zielgruppe des Projekts stellen regionale Anbieterinnen und Anbieter/Händlerinnen und Händler und Anwohnerinnen und Anwohner dar. Wichtige Partnerinnen und Partner sind derzeit regionale stationäre Händlerinnen und Händler und der Landkreis Harz. Das Ergebnis ist eine komfortable und langfristige Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. Für die Anbieterinnen und Anbieter ergibt sich eine verbesserte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, eine erhöhte Wertschöpfung und somit langfristige Sicherung des regionalen Angebots. Es werden neue Kooperationen aufgebaut, insbesondere unter Einbezug regionaler Produkte.
Klingt mein Lied - Musik- und Inklusionsprojekt
Das Projekt 'Klingt mein Lied' holt von Demenz Betroffene zurück in die Mitte der Gesellschaft und bringt persönliche Lieblings- und Lebenslieder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Klingen. Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz und/oder Behinderung sowie ihre Angehörige gestalten mithilfe fachkompetenter Anleitung Lieder so, dass sie wichtige Ereignisse, Gefühle oder Personen ihres Lebens beschreiben. Texte werden individuell neu geschrieben und Lieder an die Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst. Soweit möglich, erlernen die Beteiligten das Spielen auf der Veeh-Harfe und das Singen der Lieder. Im Verlauf des Projektes trifft die Projektgruppe auf Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rottendorf, um gemeinsam zu musizieren. So wird die Musik zum verbindenden Medium unterschiedlicher Generationen. Am Ende des Projektes stehen mehrere Konzerte und eine CD-Aufnahme.