Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

HO² - Home-Office Odenwald (a)

Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität des Odenwaldes und seiner Unternehmen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice-Modellen in Verbindung mit eCarsharing-Angeboten, d.h. die gemeinsame Nutzung von Elektroautos, insbesondere für Fachkräfte zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden Betriebe in der Region zu entsprechenden Arbeitsmodellen und Mobilitätskonzepten beraten. Zudem informieren Webseiten, Presseartikel, Flyer, Social Media, Informationsveranstaltungen, Workshops und Email-Newsletter über alles Wissenswerte rund um das Thema Homeoffice. In einem Video werden zudem kurz und kompakt alle wesentlichen Aspekte des Homeoffice aus Unternehmenssicht beleuchtet. Besonders größere Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden zeigen sich offen für das Thema Homeoffice. Kleine Betriebe reagieren dagegen in der Regel skeptischer. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland ab Anfang 2020 stieg das Interesse an Homeoffice dann rapide an. Eine ganze Reihe Unternehmen gibt jedoch auch an, dass ihre Arbeitsabläufe grundsätzlich nicht für die Einführung von Homeoffice geeignet sind.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Landschaftstheater in der Sächsischen Schweiz

In diesem Projekt wird ein Landschaftstheater von und für die Bürgerschaft der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna etabliert. Damit entsteht ein gemeinschaftliches Erleben für die ganze Familie, sei es als Darstellende, Mithelfende, oder Zuschauende. In der 1500 Seelen-Gemeinde, mitten in der Sächsischen Schweiz, setzen über 50 aktive Teilnehmende eine selbst entwickelte Geschichte um. Dabei entsteht ein Austausch von Kultur zwischen Stadt und Land, Profis und Laien, Jung und Alt, Ost und West. Kulisse ist die Landschaft des Ortes Rheinhardtsdorf-Schöna. Zuschauende erleben an verschiedenen Spielorten eine phantasievolle Story, im Mix mit Lokalhistorie, aktuellen Zeitbezügen und Ikonen der Alltagskultur. Umliegende Vereine werden als Darstellende und Helfende eingebunden. In Workshops werden die Mitwirkenden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach Planung und Bewerbung folgt eine intensive Probephase. Die Aufführungen finden in den Sommerferien an fünf Wochenenden hintereinander statt.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Zurück in die Welt – Netzwerke für Kulturarbeit

Das Vorhaben gibt Impulse für neue, künstlerische Projekte für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dies ermöglicht vor allem durch genreübergreifendes Arbeiten und die Bildung von Netzwerken ein künstlerischer Austausch zwischen unterschiedlichsten Menschen, damit neue feste Strukturen wachsen können. Es werden mit Grundschülerinnen und -schülern theaterpädagogische Projekte an drei verschiedenen Orten durchgeführt, welche gemeinsam von Fachkräften der Theater- und Heilpädagogik sowie Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren geleitet werden. Dadurch wird das Konzept 'Jugend berät Jugend' erlebbar. Zusätzlich werden Plattformen geschaffen, welche direkte Begegnungen zwischen bereits beteiligten Schülerinnen und Schülern und Interessierten ermöglichen. Die Erarbeitung von Vorschlägen für Orte und Formen der Begegnung sowie die Planung und deren Gestaltung wird dabei von den Jugendlichen selbständig übernommen werden. Zudem wird ein Konzept für die Sozialen Medien umgesetzt, so dass sich interessierte Jugendliche auch über diese Kanäle austauschen können. Das Gesamtprojekt bietet den Teilnehmenden die Chance, sich kulturell zu öffnen und zu informieren, Vorurteile gegenüber Fremden abzubauen, Kulturarbeit in ihrem ganzen Umfang kennen zu lernen, selbst aktiv mitzugestalten und sich weiterzubilden. Ortsansässige Vereine werden in die einzelnen Projektabschnitte direkt eingebunden.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Kulturregion-Kultur³ - Vernetzung von Kulturschaffenden

Ziel des Projektes 'K3 Kulturregion Aller-Fuhse-Aue' ist es, die im Rahmen des transnationalen LEADER-Projektes 'Time for interaction' begonnene Zusammenarbeit der Kooperationspartner FlotART e.V., Kunstspirale e.V. und Kulturhaus Wienhausen (Klostergemeinde Wienhausen) fortzusetzten und durch ein umfangreiches Angebot an kultureller Teilhabe, Mitgestaltung, Beratung, Begegnung und Vernetzungsmöglichkeiten zu ergänzen. Dabei werden Teilprojekte umgesetzt, die zunächst den eigenen Standort stärken und in einem weiteren Schritt auf andere Standorte übertragen werden. Wesentlich ist dabei die Integration neuer Zielgruppen wie beispielsweise Demenzerkrankte und Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler. Das geplante Teilprojekt für Demenzerkrankte und deren Familien wird unter anderem auch die Qualifizierung Ehrenamtlicher beinhalten. Für die jungen Kreativen wird im Kulturhaus Wienhausen eine erste Ausstellungsmöglichkeit geschaffen. Außerdem wird eine Kulturservicestelle errichtet, um die Kulturschaffenden in der Region zu vernetzen und zu unterstützen. Auch wird das seit 2018 bestehende Angebot der K3-Sommerakademie weiter ausgebaut. Die Workshops der Sommerakademie zeichnen sich durch ein breites Themenspektrum aus und richten sich vorzugsweise an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Durch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wird außerdem, sowohl für die gemeinsamen als auch die standortgebundenen Teilprojekte, überregionale Aufmerksamkeit erzeugt.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

LANDQULTOUR

Das Projekt zielt darauf ab, Hemmschwellen und Berührungsängste gegenüber zeitgenössischen Kunstformen in der Uckermark im ländlichen Brandenburg abzubauen. Im Rahmen des Projektes wird die Teilhabe an neuen Kunstprojekten einem großen Personenkreis ermöglicht und dafür Formate entwickelt, die nicht an die etablierten Kulturstandorte gebunden sind. Auf dem PKW-Promotionsanhänger der kleinsten Kunsthalle Brandenburgs, der je nach Anforderung als Konzertzimmer oder Bühne umgebaut wird, entstehen Kunst-, Konzert- und Musiktheaterformate, die in besonderer Weise zur Vermittlung im öffentlichen Raum geeignet sind. Ein wichtiges Merkmal ist die Niedrigschwelligkeit der Produktionen, die jedermann zugänglich sind und sich in ihrer Kürze oder in der Anpassung an die jeweilige Umgebungssituation auszeichnen. Es werden jährlich mindestens drei Produktionen durch die Künstlergruppe Quillo erarbeitet und an jeweils mindestens 10 Orten im Landkreis Uckermark präsentiert. Mit dem Vorhaben werden mindestens 60 Aufführungen veranstaltet und 6.000 Zuschauer aus dem ländlichen Umfeld durch das Projekt erreicht. Ein weiteres Ziel ist es zudem, mindestens 15 neue Landkultur-Standorte in der Uckermark zu generieren und mindestens fünf weitere Standorte in angrenzenden Landkreisen zu erproben.

Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

nearbuy (b)

Der Fokus dieses Projekts liegt bei der Förderung der regionalen Lebensmittelversorgung. 'nearbuy' ist ein digitales Werkzeug für die direkte und einfache Zusammenarbeit zwischen Erzeugerinnen und Erzeugern und Verarbeiterinnen und Verarbeitern von regionalen Lebensmitteln, Bündlern und Logistikerinnen und Logistikern sowie Gemeinschaftsversorgern, Gastronominnen und Gastronomen und auch Ladnern in einer Region. Ziel ist die Förderung der regionalen Lebensmittelversorgung nach dem Motto 'vom Acker auf die Teller' sowie die Förderung von lebendigen und nachhaltigen Regionen. 'nearbuy' ermöglicht den Anbieterinnen und Anbietern und Abnehmerinnen und Abnehmern, sich füreinander sichtbar zu machen, ihre Lebensmittel direkt in ihrer Region zu vermarkten und zu beschaffen. Die Abnehmerinnen und Abnehmer erhalten einen Überblick über die mengenmäßige und zeitliche Verfügbarkeit der Lebensmittel in ihrem Umfeld und richten ihren Bedarf direkt an die Anbieterinnen und Anbieter in ihrer Nähe. Mit allen gemeinsam, die sich für eine nachhaltige und nahe Lebensmittelversorgung einsetzen, werden im Rahmen von mehreren User Workshops die Anforderungen an das digitale Werkzeug erarbeitet und im Nachgang die technische Umsetzung in der Praxis getestet. Die Entwicklung geht weiter und alle Interessierten sind eingeladen, mitzumachen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

nearbuy (a)

Der Fokus dieses Projekts liegt bei der Förderung der regionalen Lebensmittelversorgung. 'nearbuy' ist ein digitales Werkzeug für die direkte und einfache Zusammenarbeit zwischen Erzeugerinnen und Erzeugern und Verarbeiterinnen und Verarbeitern von regionalen Lebensmitteln, Bündlern und Logistikerinnen und Logistikern sowie Gemeinschaftsversorgern, Gastronominnen und Gastronomen und auch Ladnern in einer Region. Ziel ist die Förderung der regionalen Lebensmittelversorgung nach dem Motto 'vom Acker auf die Teller' sowie die Förderung von lebendigen und nachhaltigen Regionen. 'nearbuy' ermöglicht den Anbieterinnen und Anbietern und Abnehmerinnen und Abnehmern, sich füreinander sichtbar zu machen, ihre Lebensmittel direkt in ihrer Region zu vermarkten und zu beschaffen. Die Abnehmerinnen und Abnehmer erhalten einen Überblick über die mengenmäßige und zeitliche Verfügbarkeit der Lebensmittel in ihrem Umfeld und richten ihren Bedarf direkt an die Anbieterinnen und Anbieter in ihrer Nähe. Mit allen gemeinsam, die sich für eine nachhaltige und nahe Lebensmittelversorgung einsetzen, werden im Rahmen von mehreren User Workshops die Anforderungen an das digitale Werkzeug erarbeitet und im Nachgang die technische Umsetzung in der Praxis getestet. Die Entwicklung geht weiter und alle Interessierten sind eingeladen, mitzumachen.

Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

Smartes Wohnen im Alltag

In diesem Projekt wird eine zielgruppen- und bedarfsgerechte sowie leicht bedienbare App entwickelt, die derzeit aktiv getestet wird. Die App zeigt dem Kunden für eine gewünschte Strecke alle Transportoptionen, schafft für alle Altersgruppen die erforderliche Übersichtlichkeit und bietet Buchungsoptionen. Zielgruppen des Projekts stellen alle Altersgruppen, speziell junge Menschen ohne Führerschein und ältere, in der Mobilität eingeschränkte Personen, dar. Mithilfe von Fahrgemeinschaften z.B. zur Arbeitsstätte kann CO2 eingespart und der Klimaschutz unterstützt werden, Familienangehörige werden entlastet und ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben wird ermöglicht sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im ländlichen Raum geschaffen. Durch eine Kooperation mit dem ÖPNV und die Vernetzung von Dienstleistern werden Wege aufgezeigt werden, um Mobilität auf dem Land und in den Gemeinden zu unterstützen. Zusätzlich ist die Unterstützung in der Organisation und Kommunikation von Aktivitäten in Vereinen (Fahrten mit Senioren oder zu Fußballspielen) Ziel der SWiA-App. Fahrgemeinschaften können entlang solcher Aktivitäten direkt in SWiA gebucht werden. Auch die Jugend ist durch fehlende öffentliche Verkehrsmittel in abgeschiedenen Ortschaften in der Mobilität eingeschränkt, sodass spezielle Jungendtaxis sowie ehrenamtliche Mobilitätsangebote wie etwa digitale Buchungsmöglichkeiten einer Mitfahrerbank oder eines Bürgerbusses in der App als Angebot eingebunden werden können.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Netzwerk zur Kindermusik in der Oberlausitz

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Etablierung eines thematischen Netzwerks zur Kindermusik in der Oberlausitz (Landkreise Bautzen und Görlitz) unter Einbeziehung vorhandener, künstlerischer Traditionen. Die dreijährige Umsetzungszeit bietet im Sinne einer Impulsförderung einen strukturellen Rahmen, der die beteiligungsorientierte Entwicklung tragfähiger Strukturen zum Ziel hat, die es ab 2022 ermöglichen, das Netzwerk und seine Angebote aus Ressourcen der Region weiterzuführen. Damit wird die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum nachhaltig gestärkt. Bezogen auf das Themenfeld Kindermusik ist das Ziel des Vorhabens, dass mindestens fünf fachlich-inhaltliche Netzwerkpartner pro Landkreis unter einem gemeinsam erarbeiteten, pädagogischen Konzept im Projektzeitraum sechs Mitmach-Konzerte für Kinder von 3 bis 11 Jahren und vier Workshops für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (pädagogische und künstlerische Fachkräfte) durchführen. Neben diesen Veranstaltungen wird als überregional wahrnehmbares Event das 'Oberlausitzer Kindermusikfestival' in Form einer dezentralen, mehrtägigen Veranstaltung im gesamten Kulturraum im Jahr 2020 stattfinden. In sieben verschiedenen Kommunen werden ca. 30 Kunstschaffende gemeinsam mit Kindern und pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiteren Veranstaltungsorten zusammen musizieren. Es werden 17 Konzerte und 6 Workshops mit insgesamt 2.800 Mitwirkenden und Besucherinnen und Besuchern stattfinden. Im Anschluss wird das Festival regelmäßig alle zwei Jahre durchgeführt und als strukturbildendes Element über die geleistete, unterjährige Arbeit eine breite Öffentlichkeit informieren und begeistern. Das erarbeitete, fachlich-pädagogische Konzept unter Einbeziehung regionaler Besonderheiten (Sprache, kulturelles Erbe) wird am Ende des Projektes veröffentlicht.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Artist-in-Residence - Programm im Kunstpavillon Burgbrohl

Mit dem Vorhaben werden sechs internationale Gastkünstlerinnen- und künstlerpartizipatorische und kommunikative Kunstprojekte realisieren, die das ländliche Umfeld einbeziehen und aktiv den Dialog mit diversen Gemeinschaften suchen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf Aktionen und soziale Praktiken der künstlerischen Produktion. Das Vorhaben bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, die Möglichkeit mit internationalen Künstlerinnen und Künstler in Kontakt zu treten sowie von und mit ihnen zu lernen und tätig zu sein. Nach bundesweiter Ausschreibung der dreimonatigen Künstleraufenthalte erfolgt die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler durch eine Jury aus Kunstexpertinnen und Kunstexperten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ortspolitik. Vorgesehene Kooperationspartner sind Schulen, Kindergärten, Vereine, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Jugendpflege, Seniorenresidenzen und Tourismusverbände. Es werden zahlreiche Vorträge durch die Künstlerinnen und Künstler gehalten sowie Workshops an Schulen im Rahmen der Entwicklung der Kunstprojekte veranstaltet. Auch Kunstaktionen und Ausstellungen zur Präsentation der Kunstwerke sind vorgesehen. Die sechs Kunstwerke und ihr Entstehungsprozess werden zudem im Rahmen eines Abschlusskatalogs vorgestellt.