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Ehrenamtliches Engagement für und von Migrant*innen in ländlichen Räumen: soziale Bedingungen, Potenziale und Aktivierungsstrategien
Das Projekt stellt empirische Grundlagen bereit, wie Engagement für Migrantinnen und Mirgranten in ländlichen Räumen unter sich verändernden Bedürfnissen und im Hinblick auf die Vielfalt der Zuwandergruppen nachhaltig gestaltet werden und Engagement von Migrantinnen und Migranten aktiviert werden kann. In ländlichen Räumen wird ehrenamtliches Engagement als unverzichtbarer Bestandteil von erfolgreicher Integration von Neuzugewanderten betrachtet und fokussierte in den letzten Jahren stark die Gruppe der Geflüchteten. Empirisch fundierte Antworten über Engagement für andere Gruppen sowie die Frage,
Selbst ist das Dorf? Resonanzen ehrenamtlichen Engagements in dörflichen Lebenswelten (SIDD) – Neue Bundesländer
Das Verbundprojekt der Universitäten Kiel und Leipzig analysiert die Einbettung des ehrenamtlichen Engagements in das soziale Gefüge Dorf. Das Dorf wird dabei als ein konkreter Resonanzraum des Engagements verstanden, d.h. es bildet den Kontext für Praktiken des ehrenamtlichen Engagements und damit zusammenhängende Erfahrungen und wird gleichzeitig mithilfe ebendieser Praktiken und Erfahrungen (re-)produziert. Dörfliche Lebenswelten können demnach sowohl Ausgangspunkt wie auch Zielraum des lokalen Engagements sein. Vor diesem Hintergrund werden die Erfahrungen und Sichtweisen engagierter wie
KORB. Das kooperative Regionalbündnis Wurzener Land
Die Idee zu KORB greift den aktuellen Trend hin zu mehr Regionalität in der Lebensmittelversorgung auf. Erarbeitet wird ein passgenaues Konzept für die Bereitstellung regionaler Lebensmittel für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wurzener Landes. Im Laufe der Konzeptentwicklung und den dabei im Vordergrund stehenden Beteiligungsprozessen, werden neben dem Aufbau der Logistik weitere Innovationen der Nahversorgung in den Blick genommen. Insbesondere werden die Logistikstrukturen auf ihre Kombinierbarkeit mit Mobilitätsangeboten überprüft. Als Ergebnis wird eine effiziente und regionale
SMART-FOR-BIR. Modulare Versorgungsstationen, die mit modernen digitalen Technologien Nahversorgungslücken nachhaltig und klimafreundlich schließen
Das Konzept SMART FOR BIR stärkt mit modularen modernen Versorgungsstationen die Daseinsvorsorge in der Verbandsgemeinde Birkenfeld nachhaltig und klimafreundlich. In einem partizipativen Prozess werden Bedarfe und Versorgungslücken identifiziert und gemeinsam in Expertengremien und Themenworkshops Lösungen ausgearbeitet. Ziel ist, personalfreie und resiliente Strukturen zu schaffen, die auch in Krisenzeiten genutzt und dauerhaft kostengünstig erhalten werden können. Die Container-Lösungen, beziehungsweise einfache Konstrukte in Holzständerbauweise von regionalen Handwerkern aus nachhaltig
MONA LiSA. Neue Formen der mobilen Nahversorgung in ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts
Die Grundidee hinter dem Verbundvorhaben MONA LiSA ist es, ein Nahversorgungskonzept zu erstellen, das die zahlreichen mobilen Dienstleister, die bisher nicht in die Nahversorgung eingebunden sind aber ohnehin die Ortschaften der Region regelmäßig anfahren, in eine neue Nahversorgungsform in den Ortschaften von Osterburg und Seehausen einbindet. Ziel ist es, einen oder mehrere solcher Dienstleister, z.B. Pflegedienste, Physiotherapeuten, Post- und Logistikdienstleister, Müllabfuhr und ÖPNV, wirtschaftlich tragfähig in die Logistikkette für eine stationäre Nahversorgungslösung über einen Dorfladen
DorfMarkt24: Neue Dorflädenstrukturen in der Gemeinde Steinhöfel - digital, regional, sozial!
Um den Einkauf von Produkten und die Nutzung von Dienstleistungen des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum auch ohne Auto zu gewährleisten, werden zwischen drei und fünf Multifunktions-Dorfläden konzipiert. Der 'DorfMarkt24' ist 24/7 geöffnet und fungiert in leerstehenden Gebäuden als neues Dorfzentrum. Als Basis für den Laden dient moderne Technologie - von der automatischen Abrechnung bis zur Überprüfung der Verfügbarkeit der Produkte über das Internet die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger abbilden kann. Dabei wird die Förderung regionaler Produkte forciert. Durch die Kombination unterschiedlicher
Verbesserung der Nahversorgung in der Dorfregion "von Bierde bis Wittlohe"
Das Projekt soll der Schließung von dörflichen Geschäften im ländlichen Raum entgegenwirken und neue soziale Treffpunkte in Verbindung mit einer zukunftsfähigen Nahversorgung in der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe schaffen. Das Konzept sieht vor, einen Lebensmittel-Bringdienst, Bestell- & Abhol-Cafés, einen Internet-Shop für Lebensmittel und 'Click- & Collect'-Stationen zum Abholen der bestellten Ware und den digitalen Einkauf im sogenannten 'Hybrid-Dorfladen' ohne Kundenbedienung außerhalb der regulären Geschäftszeiten des Nahversorgers zu kombinieren. In den acht Orten der Dorfregion von Bierde
"Architektur auf dem Land"- Ausstellung, Katalog und Begleitprogramm: vorbildliche Leitprojekte für das Bauen in ländlichen Räumen
Der finnische Architekt Sami Rintala wird mit den Worten zitiert 'Die ganze Welt spricht vom Prozess der Urbanisierung und dass in Zukunft die Hälfte der Menschen in Städten leben wird. Mein Interesse gilt der anderen Hälfte.' Das Ausstellungsprojekt vollzieht diesen Perspektivwechsel. Es richtet seinen Blick auf ländliche Regionen und ihre Vorzüge. Es wird gezeigt, was Architektur zu einem guten Leben auf dem Land beitragen kann. Eine ambitionierte Baukultur bietet den Rahmen und den äußeren Anlass, beispielsweise für funktionierende und von den Nutzern angenommene öffentliche Räume. Darüber
Verbundprojekt: Zwischen Appstore und Vereinsregister - Ländliches Ehrenamt auf dem Weg ins digitale Zeitalter. Teilprojekt: IRS
Das Verbundprojekt von Neuland 21 e.V. und Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e.V. untersucht im Rahmen einer quantitativen und qualitativen empirischen Erhebung den Stand der Digitalisierung im Ehrenamt in ländlichen Räumen Deutschlands. Dabei wird untersucht, (1) in welchem Umfang und in welcher Art und Weise die Digitalisierung in die ehrenamtliche Arbeit Einzug gehalten hat, (2) ob und inwiefern sich raumbezogene, organisationsbezogene oder andere Unterschiede in der Verbreitung und Nutzung digitaler Technologien feststellen lassen, (3) welche Chancen und Risiken
Bürgerschaftliches Engagement in Sportvereinen in peripher-ländlichen Räumen der neuen Bundesländer (BLEIB)
Die Gewinnung und Bindung von ehrenamtlich und freiwillig Engagierten stellt für Freiwilligenvereinigungen auf der lokalen Ebene ein zentrales ökonomisches und auch organisationskulturelles 'Bestandserhaltungsgebot' dar. Speziell die Sportvereine, die in strukturschwächeren peripher-ländlichen Regionen vielerorts das Dorfleben prägen, klagen jedoch seit längerem über wachsende Mobilisierungsprobleme insbesondere von ehrenamtlich, aber auch freiwillig engagierten Mitgliedern – eine Sorge, die im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nochmals zunehmen dürfte. Vor diesem Hintergrund