Regionale Wirtschaft

29.04.2026

Brücken der Zukunft - Wohnen im Einklang mit Wasser und Natur

Die Gemeinde Pinnow liegt in einem Seengebiet mit europäischem Schutzstatus und mehreren Landschaftsschutzgebieten. Durch den Kiesabbau sind Seen mit mehreren Hundert Hektar Fläche entstanden. Der Pinnower See liefert heute für über 80.000 Menschen in Schwerin und dem Umland das Trinkwasser. Leitbild der Gemeinde Pinnow ist ein Leben und Wohnen im Einklang mit dem umgebenden Wasser und der Natur. Es wird ein Themenpfad 'Wasser und Natur' mit mehreren Stationen vom Dorfzentrum Pinnow aus bis zum Strand des Pinnower Sees im Ortsteil Godern entwickelt und umgesetzt. Dazu gehören z.B. ein Wasserspielplatz, eine Trinkwasserstelle, eine Beobachtungsstation für die Tier-und Pflanzenwelt in und am Wasser, Schautafeln zur Trinkwassergewinnung und ein Themenplatz 'Wasser und Trinkwasserschutz'. Den Einwohnern, vor allem den Kindern von Pinnow und der Umgebung aber auch Gästen und Durchreisenden wird bei Spaß und Spiel die Verbundenheit mit der Natur nähergebracht, gezeigt, wo das Trinkwasser herkommt und was man tun muss, um die Umwelt zu erhalten.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Klingt mein Lied - Musik- und Inklusionsprojekt

Das Projekt 'Klingt mein Lied' holt von Demenz Betroffene zurück in die Mitte der Gesellschaft und bringt persönliche Lieblings- und Lebenslieder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Klingen. Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz und/oder Behinderung sowie ihre Angehörige gestalten mithilfe fachkompetenter Anleitung Lieder so, dass sie wichtige Ereignisse, Gefühle oder Personen ihres Lebens beschreiben. Texte werden individuell neu geschrieben und Lieder an die Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst. Soweit möglich, erlernen die Beteiligten das Spielen auf der Veeh-Harfe und das Singen der Lieder. Im Verlauf des Projektes trifft die Projektgruppe auf Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rottendorf, um gemeinsam zu musizieren. So wird die Musik zum verbindenden Medium unterschiedlicher Generationen. Am Ende des Projektes stehen mehrere Konzerte und eine CD-Aufnahme.

Kultur in ländlichen Räumen | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

FichtelLAB - Vereinskulturnetz 2.0 vernetzt Kulturinteressierte

Mit diesem Vorhaben wird eine neuartige Vernetzungsplattform für kulturorientierte Vereine etabliert, um auf diese Weise eine Stärkung der Kulturvereine zu erwirken. Neuartig ist die systematische Zusammenführung von Vereinen und Kreativschaffenden in ländlich-peripheren Räumen. Die Plattform trägt zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, zur effizienteren Kommunikation der Vereinsziele und der Zusammenarbeit untereinander bei und führt zu einer besseren Sichtbarkeit in der digitalen Medienlandschaft. In einem Reallabor werden die Kompetenzen von Kreativschaffenden und Vereinen praktisch zusammengeführt: Kreative erarbeiten in Workshops Ideen und Umsetzungshilfen in Kooperation mit den Vereinen, die dieses Wissen adaptieren und weiterentwickeln. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung der Universität Bayreuth wird pilothaft untersucht, welche regionalen Effekte sich einstellen, wenn neue Aspekte sowie Akteurinnen und Akteure des kulturellen Lebens in ländlichen Regionen stärker vernetzt werden. Das Vorhaben wird filmisch dokumentiert werden.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Weiterentwicklung der Orgelakademie

Die Südbrandenburgische Orgelakademie in Bad Liebenwerda, die über 20 Orgeln besitzt, entwickelt ihre pädagogischen und kulturellen Angebote für die Stadt und die Region Südbrandenburg weiter. So wird bspw. eine musikalische Grundbildung für Schulkinder der regionalen Schulen angeboten. Fertigkeiten und Kenntnisse zu Musik, Ton und Orgelklang werden durch eigenes Erleben, Ausprobieren, Arbeiten und Musizieren vermittelt. Schülerinnen und Schüler der Musikschule 'Gebrüder Graun' und Studierenden der Hochschulen im Fach Medienpädagogik werden in spezifischen Kenntnissen an den unterschiedlichen Orgeln unterrichtet. Handwerkerinnen und Handwerker sowie interessierte Laien können praktische und theoretische Kenntnisse der spezifischen Holz- und Metallverarbeitung erwerben und zum Abschluss eine Handwerksprüfung absolvieren. Die Kombination aus eigenem Ausprobieren und einer fachlichen Anleitung prägt das gesamte Konzept. Zugleich wird in der Stadt Bad Liebenwerda ein kulturelles Netzwerk aus Kreis-Museum, REISS ZWECK e.V., Kirchengemeinden und Schulen geschaffen. Für die Ortsansässigen werden Orgelkonzerte durchgeführt, um die Attraktivität der Kurstadt zu erhöhen, Studierende der Hochschulen erwerben Fachkenntnisse zur Orgel und es werden Handwerksprüfungen folgen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Rheinromantik - Ausstellung auf Zeit

Mit diesem Vorhaben wird das Mittelrheintal wieder Ort des kulturellen Schaffens in der Tradition der Rheinromantik. Das Mittelrheintal ist eine historische Kulturlandschaft im Herzen Europas und stellt ein außergewöhnliches Abbild der kulturellen und politischen Entwicklung des Kontinents dar. Die mythenbeladene Landschaftskulisse inspirierte Kunstschaffende aller Art und wurde im Begriff der Rheinromantik zu einem eigenständigen Phänomen der europäischen Kulturgeschichte. Auf der Basis einer Recherche von Werken aus der Epoche der Rheinromantik werden aktivierende Mitmachprojekte rund um das Leitmotiv entwickelt und durch ein sich neu gründendes Kunstnetzwerk begleitet. Fotoworkshops, Schreibwerkstätten oder Kurse zu Camera obscura wandeln auf den Spuren der Rheinromantik und interpretieren diese neu. Die Ergebnisse werden in Ausstellungen gewürdigt, die gezielt unter dem Stichwort 'Galerien auf Zeit' Leerstände in ländlichen Räumen aufsuchen und damit Gemeinden des Mittelrheintals erreichen, die eher selten für Kunstausstellungen gewählt werden.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KreAdonis

Mit dem Vorhaben 'KreAdonis' werden unter aktiver Beteiligung der lokalen Bevölkerung ausgewählte Orte der Verbandsgemeinde Daun künstlerisch aufgewertet oder 'neu/anders erlebbar' gemacht. Dabei steht im Vordergrund besondere Potentiale und Vorzüge des ländlichen Raumes sicht- und erfahrbar zu machen sowie überzeugende Impulse für künstlerisch-kreative Aktivitäten zu setzen und ein entsprechendes Engagement zu fördern. Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden dafür an drei verschiedenen Durchführungsorten der Verbandsgemeinde unterschiedliche künstlerisch-kreative Aktionen in Anlehnung an Naturkunst und Urban-Art-Konzepte durchgeführt. Hierbei wird die Bevölkerung aktiv in den Gestaltungsprozess miteinbezogen und durch ein Team von qualifizierten Fachkräften aus soziokulturellen Bereichen begleitet. Interessierte Erwachsene, aber auch Kinder und Jugendliche können an Aktionen zu den Themen Natur-Mosaiken, künstlerische Gestaltungen mit Bäumen, Anbringen oder Aufstellen von künstlerischen Objekten in der Natur, praktische oder auch geheimnisumwitterte, künstlerisch gestaltete Wegweiser oder Klangkörper mit Naturmaterialien teilnehmen. Über individuelle Information, Vereine sowie lokale Netzwerkewerden breite Teile der Bevölkerung erreicht und für die geplanten Aktionen und Workshops begeistert. Ortsbegehungen und Grundlagen-Workshops zu Farbenlehre und Materialbearbeitung werden ebenso angeboten, wie Workshops zur Erarbeitung von Entwürfen und deren gemeinsamen Umsetzung. So können die Mitwirkenden ihren Erfahrungshorizont erweitern und vorhandene Ressourcen und Kompetenzen weiterentwickeln.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

E-Abend: Entdeckerabend zu "Dorfwissen"

Mit dem Vorhaben werden im Ort Sittensen an einem sogenannten Entdeckerabend an verschiedenen Veranstaltungsorten mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten kulturelles Wissen und Erfahrungen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Ortes weitergegeben. Insbesondere erfolgt eine Weitergabe von 'Dorfwissen' an jüngere Generationen, so dass auch das kulturelle Gedächtnis im Dorf generationenübergreifend erhalten bleibt. Die Entdeckerabende werden aktiv von den verschiedenen Dorfakteuren wie Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Schulen besucht und mitgestaltet, um so durch den kommunikativen Austausch von Wissen neue Synergiepotenziale für eine weitere Zusammenarbeit zu schaffen. An 'Wissen-Stationen', die im ganzen Ort, wie z.B. in Meeting-Räumen von Unternehmen, Restaurants, Fahrschulen, Cafés und in Vereinsclubräumen aufgebaut werden, können die Dorfakteure ihr Wissen mit Hilfe von Vorträgen oder Workshops zeigen und weitergeben. Durchgehend ist ein Besuch von Essensstationen und der Schülerkunstausstellung in leerstehenden Ladengeschäften möglich, um besser miteinander ins Gespräch kommen zu können und sich über besuchte Workshops und Vorträge austauschen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Back? To where? - Eine theatrale Performance mit geflüchteten Menschen

Mit diesem Vorhaben wird eine theatrale Performance, gemeinsam mit geflüchteten Menschen aus Notunterkünften und Schulen in der Region Eberswalde, Schwedt und Angermünde erarbeitet und präsentiert. Der genaue Inhalt sowie die Präsentationsform werden von den Teilnehmenden im Probenprozess selbst bestimmt. Diese Arbeit hilft den Menschen, ihre Sprache wiederzufinden und aktiv zu werden sowie das Zusammengehörigkeits- und Selbstwertgefühl der geflüchteten Menschen zu stärken. Es werden nachhaltig Berührungspunkte zwischen den projektbeteiligten, geflüchteten Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte und den gastgebenden Gemeinden geschaffen. Es wird an vier verschiedenen Standorten einmal wöchentlich pro Standort mit 10-15 geflüchteten Menschen entweder im Bereich Theater, Musik, Video oder genreübergreifend gearbeitet. Mit dem Vorhaben entsteht zwischen den Beteiligten und den ortsansässigen Menschen nachhaltig ein Kontakt und Dialog. Außerdem wird durch mediale Aufmerksamkeit und kulturelle Bildung in der ländlichen Region die Lebenssituation der geflüchteten Menschen ins Bewusstsein der ortsansässigen Bevölkerung gebracht und so einen Beitrag zur aktiven Inklusion zu geleistet. Hierfür wird begleitend ein Dokumentarfilm zum Vorhaben erstellt.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Mahlwinkel und die Altmark - Dokumentarfilm

Im Rahmen des Vorhabens entsteht ein zweiteiliger Dokumentarfilm über Mahlwinkel und die Altmark, in dem Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ortsspezifischen Themen persönlichen Geschichten, beispielsweise über ihre Schulzeit, das Erwachsenwerden, die Berufsfindung oder das Leben im ländlichen Raum und ihre Erfahrungen einfließen lassen. Es werden fünf übergeordnete Themenbereiche beleuchtet: Die Vorgeschichte der Region, die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges, der Neubeginn und die Bodenreform, die DDR-Zeit und das Leben mit den sowjetischen Truppen sowie die Wende und die Zeit danach. Der Dokumentarfilm wird der Frage der Identität nachgehen, ein 'Wir-Gefühl' schaffen und das Heimatbewusstsein, vor allem der jungen Generation, stärken. Getreu dem Motto: 'Wenn ich nicht weiß, wo ich herkomme, weiß ich auch nicht, warum ich bleiben soll'. Das veränderte Medienverhalten der Jugendlichen hat dazu geführt, dass immer weniger das Fernsehen zur Wissensvermittlung nutzen und sich stattdessen über Online-Medien informieren. Mit dem entstehenden Dokumentarfilm wird dieser Entwicklung entgegengewirkt, indem das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Ihren Ort geweckt wird und die geschichtlichen Ereignisse der Heimatregion mit persönlichen Erlebnissen ihrer Vorfahrinnen und Vorfahren verknüpft werden. Ziel des Projektes ist eine umfassende Geschichtsaufarbeitung des Ortes, welche beispielhaft für die Region ist.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Elsterberger Burgfestspiele

In Rahmen des Vorhabens entsteht ein Mehrgenerationen-Theaterprojekt. Ziel ist es, die Menschen aus der Region Elsterberg für Theater zu interessieren sowie die Gemeinschaftsbildung durch gemeinsame Theaterkunst-Projekte zu fördern. Das Herzstück der Festspiele bildet das BurgSpektakel, ein Freilufttheater auf Basis des Elsterberger Sagenschatzes. Interessierte Elsterbergerinnen und Elsterberger entwickeln unter professioneller Leitung das Stück eigens für die Burgfestspiele. Dabei können die Freiwilligen, je nach Interesse und besonderem Können, verschiedene Aufgabengebiete, wie z.B. die Organisation oder Lichttechnik, übernehmen. Zudem kommen digitale und interaktive Medien bei der Inszenierung des Theaterstückes zum Einsatz. Für die erste Festivalausgabe 2020 wird sich dem Stoff der 'Nixe im Brunnen', einer Sage, welche die unterirdischen Wasseradern der Burgruine thematisiert, angenommen. Neben dem Theaterstück wird zudem das Festival durch einen bildnerischen Part begleitet. Unter dem Titel 'BurgHocke' wird hierzu ein Wettbewerb, der sich an Auszubildende und Studierende der Fachrichtungen Design, Bildende Künste und Architektur richtet, ausgeschrieben. Ein weiteres Element der Festspiele bildet der BurgRave, ein Konzert verschiedener Bands der Region. In einem 'Battle of the Bands' können sich sowohl Schüler- als auch semiprofessionelle Erwachsenenbands bewerben. Über das Festivalwochenende hinaus wird die Burg-Kladde, ein Kunstbuch, entstehen, das den Stücktext des BurgSpektakels, als auch die Ergebnisse der BurgHocke, des BurgRaves und der SagenGestalten dokumentiert und zusammenfasst. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.