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Neues Engagement: Organisationsformen, soziale und räumliche Bedingungen NEOBE
Das Forschungsvorhaben untersucht die neuen Formen freiwilligen Engagements, die sich jenseits klassischer ehrenamtlicher Vereinstätigkeit in Form von episodischer Projektarbeit, virtuellen Engagements und Voluntourismus entwickelt haben. Der Fokus liegt dabei auf jungen Menschen im Alter von 16 bis einschließlich 25 Jahren in ländlichen Räumen, unter denen sich diese neuen Formen überproportional ausbreiten. Im Fokus des Projekts liegen die Organisationsformen (z.B. digitale Vernetzung als neue Kommunikationsform), Motive und soziale Dispositionen der Engagierten (z.B. Kompetenzen, Zeitbudgets
Jung im Verein und engagiert (JIVE) – Engagementkulturen junger Menschen in ländlichen Räumen und die Rolle von Vereinen
Das Forschungsvorhaben JIVE zielt darauf ab, das Engagementverhalten und engagementbezogene Orientierungen junger Menschen in ländlichen Räumen zu beschreiben, dabei die Rolle von Vereinen zu bestimmen und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des organisierten Engagements in lokal organisierten Vereinen zu erarbeiten. Der Fokus wird dabei auf junge Menschen bis einschließlich 25 Jahre in ländlichen Räumen gelegt. Folgende Fragen stehen im Fokus: (1) Was wissen wir über das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in ländlichen Räumen? (2) In welcher Weise und in welchem Umfang engagieren sich
Verbundprojekt: Engagementkonstellationen in ländlichen Räumen - ein Ost-West-Vergleich, Teilvorhaben: Thünen Institut
Hauptziel des Verbundprojektes von Georg-August-Universität Göttingen, Hochschule Zittau/Görlitz und Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. ist es, regional differenzierte Engagementkonstellationen mit ihren lokal unterschiedlichen Formen, Akteuren und Aktivitäten sowie spezifischen Herausforderungen und Wandlungsdynamiken in ländlichen Gemeinden tiefenscharf zu erfassen und in ihren Besonderheiten zu erklären. Die Komplexität an Herausforderungen und Akteurskonstellationen wird mit einem methodenkombinierenden Forschungsdesign analysiert, in dessen Zentrum neun regionale Gemeindestudien stehen
Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt 3
Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem
"HEROES - gegen Unterdrückung im Namen der Ehre im ländlichen Raum"
Heroes arbeitet schwerpunktmäßig mit jungen Männern aus sog. Ehrenkulturen, um die Männerrolle im Kontext der Ehrenunterdrückung von Mädchen und Frauen zu thematisieren. Ziel ist es, junge Männer dazu zu befähigen patriarchale Machtstrukturen ihrer Kulturen zu reflektieren und sich davon zu distanzieren. Sie erkennen Grenzen, die auch ihnen durch ihre Kulturen gesetzt werden und lernen diese zu überwinden. Vor allem lernen sie durch die Auseinandersetzung aber auch für die Rechte ihrer Schwestern und Frauen einzutreten.
Digitalisierung des Handwerks auf dem Land
Das Vorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zur Digitalisierung von Handwerksbetrieben im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Wesentliche Bestandteile des Forschungsprojekts sind (1.) die räumliche und gewerke-spezifische Analyse der Handwerksstrukturen in der Untersuchungsregion, (2.) eine qualitative Tiefenanalyse von Anreizen, Hemmnissen und Mechanismen der Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe, (3.) eine quantitative Überprüfung der gefundenen
Digital engagiert auf dem Land (DigiEngLand) – Zum Wechselverhältnis von Digitalisierung und Jugendengagement im ländlichen Raum
Das Projekt fragt nach dem Wechselverhältnis von ländlichen Regionen, Digitalisierung und Engagement im Jugendalter. Wie werden für das Engagement Jugendlicher digitale Praktiken relevant und welche Rolle spielen regionale Strukturen dabei? In den Blick genommen werden deshalb nicht nur die Praktiken und Perspektiven der Jugendlichen selbst, sondern auch die Verantwortungs- und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger im Kontext zivilgesellschaftlicher Organisationen und Kommunalpolitik. Denn so wird man der Komplexität des Bedingungsgefüges in ländlichen Regionen gerecht. Das Vorhaben
Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten digitaler Beteiligungsverfahren in der ländlichen Regionalentwicklung (DigiBeL), Teilprojekt A
Das Vorhaben erforscht digitale Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionalentwicklungsprozessen. Hierbei werden die Wirkungen von Digitalisierung und der damit einhergehenden Medien auf Kommunikation, soziale Organisation und Institutionen untersucht, und herausgearbeitet, wie analoge mit digitalen Verfahren und Formaten sinnvoll und effizient kombiniert werden können. DigiBeL zeigt auf, wie digitale Medien und Plattformen die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und die Umsetzung von regionalen Entwicklungsprozessen in ländlichen Räumen verbessern können. Insbesondere
Open Data für ländliche Regionen (OpenDataLand) – Chancen, Herausforderungen und rechtlich-wirtschaftliche Ausgestaltung, Teilprojekt B
Unter Open Data werden elektronische, inhaltlich strukturierte und mit Metadaten versehene Daten verstanden, die ohne Einschränkungen zugänglich sind und allgemein genutzt, verarbeitet und verbreitet werden dürfen. Das Forschungsvorhaben analysiert die Potenziale und Herausforderungen von Open Data speziell in ländlichen Regionen und entwickelt daraus Empfehlungen für Good Practice-Ansätze zur Bereitstellung, Preisgestaltung und Lizenzierung von Open Data in den ländlichen Räumen Deutschlands. In einem ersten Schritt betrachtet das Projekt die besonderen Potenziale von Open Data und Open
Open Data für ländliche Regionen (OpenDataLand) – Chancen, Herausforderungen und rechtlich-wirtschaftliche Ausgestaltung, Teilprojekt A
Unter Open Data werden elektronische, inhaltlich strukturierte und mit Metadaten versehene Daten verstanden, die ohne Einschränkungen zugänglich sind und allgemein genutzt, verarbeitet und verbreitet werden dürfen. Das Forschungsvorhaben analysiert die Potenziale und Herausforderungen von Open Data speziell in ländlichen Regionen und entwickelt daraus Empfehlungen für Good Practice-Ansätze zur Bereitstellung, Preisgestaltung und Lizenzierung von Open Data in den ländlichen Räumen Deutschlands. In einem ersten Schritt betrachtet das Projekt die besonderen Potenziale von Open Data und Open